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Private Equity in der Asset Allocation

Titel: Private Equity in der Asset Allocation

Projektarbeit , 2007 , 28 Seiten , Note: "-"

Autor:in: Sebastian Oberhauser (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, einen potenziellen Investor über die Asset Klasse Private Equity zu informieren, ohne dabei auf die Bedeutung der Asset Klasse aus volkswirtschaftlicher Sicht einzugehen. Im Zentrum der Betrachtung steht die Integration von Private Equity in die Asset Allocation. Das heißt, es wird aus der Sicht eines Investors analysiert, ob die Investition in Private Equity sinnvoller Bestandteil seines Portfolios ist.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird in Kapitel 2 die Asset Klasse Privat Equity und der Ablauf einer Beteiligungsfinanzierung beschrieben, indem zunächst der hier verwendete Private Equity-Begriff definiert und abgegrenzt wird.

Bevor in Kapitel 5 untersucht wird, ob eine Private Equity-Beteiligung die Struktur eines Portfolios verbessern kann, werden in Kapitel 3 die wesentlichen Modelle vorgestellt, welche die Grundlage für das Portfoliomanagement darstellen und anhand derer sich die Qualität der Portfoliostruktur bewerten lässt. Außerdem wird die Performanceanalyse allgemein, sowie die Problematik dieser Analyse, speziell bei Private Equity-Beteiligungen, in Kapitel 4 beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

1.2 Abgrenzung des Investorenkreises

2. Beschreibung von Private Equity

2.1 Definition und Abgrenzung des verwendeten Private Equity-Begriffs

2.2 Kurzbeschreibung der möglichen Finanzierungsphasen

3. Asset Allocation

3.1 Das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz

3.2 Das Indexmodell von Sharpe

3.3 Das Capital Asset Pricing Model (CAPM)

3.4. Performancemessung

4. Problematik der Private Equity-Performancemessung

5. Private Equity als Portfoliobeimischung

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht aus der Perspektive eines institutionellen Anlegers, ob Private Equity eine sinnvolle Ergänzung zur Optimierung der Asset Allocation in einem Portfolio darstellt. Dabei werden theoretische Grundlagen des Portfoliomanagements mit den spezifischen Herausforderungen dieser Anlageklasse, insbesondere hinsichtlich der Performancemessung und Diversifikation, verknüpft.

  • Grundlegende Definition und Einordnung von Private Equity
  • Klassische Modelle der Asset Allocation und deren Anwendung
  • Methodische Besonderheiten bei der Performancebewertung von Private Equity
  • Analyse des Nutzenbeitrags von Private Equity als Portfoliobeimischung

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz

Aus der empirischen Beobachtung, dass Anleger ihr Vermögen auf mehrere Anlagetitel verteilen – das heißt diversifizieren – schloss Markowitz, dass Anleger neben der zu erzielenden Rendite noch andere konkurrierende Ziele in die Anlageentscheidung mit einbeziehen. Denn hätte man lediglich die Rendite als Zielgröße, so müsste man den gesamten Anlagebetrag in das Wertpapier investieren, für das man die höchste Rendite erwartet, anstatt das Vermögen zu diversifizieren. Hieraus folgert Markowitz, dass für die Zusammenstellung des Portfolios neben der Zielgröße Rendite das Portfoliorisiko eine wesentliche Rolle spielt. Dieses Risiko misst er mit Hilfe der aus der Statistik als Streuungsmaß bekannten Varianz. Diese eignet sich jedoch nur zur Streuungsberechnung eines einzelnen Wertpapiers. Bei der Berechnung der Varianz eines Portfolios muss man jedoch den Gleichlauf (Korrelation) der einzelnen Wertpapiere im Portfolio berücksichtigen. Statistisch wird dieser Gleichlauf mit der Kovarianz ausgedrückt.

Gäbe es zwischen Wertpapieren keine Korrelation, so könnte man durch Diversifikation das Portfoliorisiko komplett ausschalten. Dies erläutert Markowitz anhand folgenden Vergleichs: “It would be like flipping a large number of coins: we cannot predict with confidence the outcome of a single flip; but if a great many coins are flipped we can be virtually sure that heads will appear on approximately one-half of them.” Warum sich durch eine Diversifikation das Portfoliorisiko reduzieren lässt, erklärt Markowitz folgendermaßen: “If correlation among security returns were “perfect“ – if returns on all securities moved up and down unison – diversification could do nothing to eliminate risk. The fact that security returns are highly correlated, but not perfectly correlated, implies that diversification can reduce risk but not eliminate it.” Daher sollte man zur Reduktion des Risikos vermeiden, dass die Wertpapiere in einem Portfolio sehr miteinander korrelieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die kontroverse Wahrnehmung von Private Equity und leitet daraus die Relevanz der Untersuchung für institutionelle Investoren ab.

2. Beschreibung von Private Equity: Es erfolgt eine definitorische Abgrenzung der Anlageklasse sowie eine Erläuterung der verschiedenen Finanzierungsphasen im Lebenszyklus eines Unternehmens.

3. Asset Allocation: Das Kapitel stellt die theoretischen Fundamente des Portfoliomanagements vor, darunter das Modell von Markowitz, Sharpe-Indexmodell und das CAPM, sowie Methoden der Performancemessung.

4. Problematik der Private Equity-Performancemessung: Hier werden die spezifischen Hürden wie Illiquidität, Bewertungsverfahren und das J-Curve-Phänomen bei der Erfolgsmessung von Private Equity beleuchtet.

5. Private Equity als Portfoliobeimischung: Dieses Kapitel erörtert die Vorteile von Private Equity zur Verbesserung des Chance-Risiko-Profils durch Diversifikation.

6. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung und einem Ausblick auf den zunehmenden Anlagedruck sowie mögliche regulatorische Risiken für die Branche.

Schlüsselwörter

Private Equity, Asset Allocation, Portfoliomanagement, Diversifikation, Markowitz-Modell, CAPM, Performancemessung, J-Curve, Institutionelle Anleger, Risiko, Rendite, Beteiligungskapital, Finanzierungsphasen, Fremdkapitalhebel, Korrelation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Private Equity als Anlageklasse im Kontext der Asset Allocation für institutionelle Investoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Portfoliooptimierung, die spezifischen Eigenschaften von Private Equity und die Herausforderungen bei dessen Performancebewertung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob Private Equity einen sinnvollen Beitrag zur Strukturverbesserung eines Portfolios leisten kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender finanzwirtschaftlicher Modelle wie dem Portfolio-Selection-Modell und dem CAPM sowie der kritischen Auseinandersetzung mit branchenspezifischen Kennzahlen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Modelle des Portfoliomanagements dargelegt und anschließend auf die Besonderheiten von Private Equity angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Private Equity, Asset Allocation, Diversifikation, Performancemessung und Rendite-Risiko-Profil.

Was ist das J-Curve-Phänomen im Kontext von Private Equity?

Es beschreibt den typischen Verlauf, bei dem zu Beginn einer Private-Equity-Investition negative Cashflows durch Kosten entstehen, bevor nach einigen Jahren positive Erträge realisiert werden.

Welche Rolle spielt der Fremdkapitalhebel bei Private Equity?

Der Hebeleffekt durch den Einsatz von Fremdkapital ist ein wesentlicher Treiber für die hohen Renditen, trägt jedoch bei steigenden Zinsen ein erhöhtes Risiko in sich.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Private Equity in der Asset Allocation
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Note
"-"
Autor
Sebastian Oberhauser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
28
Katalognummer
V81859
ISBN (eBook)
9783638858755
ISBN (Buch)
9783638855778
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Private Equity Asset Allocation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Oberhauser (Autor:in), 2007, Private Equity in der Asset Allocation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81859
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Leseprobe aus  28  Seiten
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