II
INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
Anhangsverzeichnis. VI
1. Einleitende Problembetrachtung 1
1.1. Hinführung zur Problemstellung 1
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Seminararbeit. 2
2. Einordnung in das Themenfeld der Wirtschaftspädagogik 2
2.1. Definition der Wirtschaftspädagogik 2
2.2. Zielsetzung der Wirtschaftspädagogik 4
2.3. Integration von persönlichkeitsnahen Lernbereichen am Beispiel der
Berufsausbildung. 5
3. Motivation als persönlichkeitsnaher Lernbereich. 7
3.1. Definition der Motivation 7
3.2. Traditionelle Motivationsansätze 7
3.2.1. Verschiedene Motivarten 7
3.2.2. Mögliche Motivationsprozesse 8
4. Analyse der aktuellen Ausgangslage und der bestehenden
Lehrmethoden in deutschen Unternehmen. 10
4.1. Aktuelle Ausgangslage. 10
4.1.1. Umfeldanalyse 10
4.1.2. Einflüsse auf die Mitarbeiter und ihre Auswirkungen 11
III
4.2. Nutzen eines hohen Motivationsgrades 13
4.3. Analyse der bestehenden Motivationslehren in Unternehmen 13
5. Auswertung der Analyse hinsichtlich Anforderungen an
Lehrmethoden zur Motivation 15
5.1. Auswertende Zusammenfassung der Untersuchung 15
5.2. Synthese der aktuellen Lage und der dargelegten Grundlagen 17
5.2.1. Übertrag der aktuellen Lage auf die klassische Motivationslehre 17
5.2.2. Übertrag der Lehrmethoden der Berufsausbildung auf die
Motivationslehre in Unternehmen. 18
5.3. Abzuleitende Anforderungen an Lehrmethoden. 19
6. Erforderliche Elemente eines neuen Lehrmodells auf Grundlage
der Auswertung der Untersuchungsergebnisse 20
7. Abschließende Betrachtung 23
Anhang 24
Literaturverzeichnis 26
AG Aktiengesellschaft
Aufl. Auflage
Bd. Band bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise ca. circa d.h. das heißt Dr. Doktor Dt. Deutsch(e)(n) et al. et alii (und andere) evtl. eventuell ff. fortfolgende (Seiten) Hrsg. Herausgeber i.H.v. in Höhe von Nr. Nummer o.ä. oder ähnlich(e)(s)(n) o.g. oben genannt(e)(n) o.O. ohne Ortsangabe o.V. ohne Verfasser Prof. Professor S. Seite(n) sog. sogenannt(e) u.a. unter anderem Vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel z.Zt. zur Zeit
Graphik Nr.1: Übertrag der aktuellen Lage auf die klassische 17 Motivationslehre
Graphik Nr.2: Prozessmodell zur Betreuungsintensität von 20 Motivationslehren
Anhang Nr.1: Auswirkungen von Arbeitsplatzunsicherheit auf das 24 Wohlbefinden
Anhang Nr.2: Auswirkungen von Arbeitsplatzunsicherheit auf die 25 Motivation
Anhang Nr.3: Folgen der Frustration 26
1. Einleitende Problembetrachtung
1.1. Hinführung zur Problemstellung
„Dreistellige Milliardensummen entgehen deutschen Unternehmen an Umsatz, weil Mitarbeiter auf den Feierabend warten, anstatt sich ins Zeug zu legen.“ 1 Nach den Restrukturierungsmaßnahmen der letzten Jahre ist die Mehrzahl der deutschen Unternehmen dabei, statt weiterer einschneidender
Kosteneinsparungen einen kontinuierlichen Ausbau des Umsatzes und des damit verbundenen Gewinns voranzutreiben. Nach dem o.g. Ergebnis der Gallup-Studie wäre ein solches Ziel erreichbarer, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter entsprechend motivieren würden. Die Tendenz des „Dienst nach Vorschrift“ ist aber steigend, motivierte Mitarbeiter werden immer seltener. 2 Wie der Motiviertheitsgrad in den Unternehmen gesteigert werden kann, beschäftigt seit einiger Zeit verstärkt die Fachliteratur, Fachzeitschriften titeln „Wie können Manager ihre Mitarbeiter neu begeistern?“ 3 . Motivation als persönlichkeitsnaher Lernbereich 4 birgt dabei einige Schwierigkeiten. Die vielfältigen Anforderungen an die Motivationslehre sind nicht leicht greifbar, die Erfolge nur sehr indirekt kontrollierbar. Unternehmen und auch unabhängige Gesellschaften und Private bieten Training und Seminare an, um Selbst- und auch Fremdmotivation zu lernen. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit sich diese Angebote auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen und wirklich erfolgversprechend sind. Das Thema „Lernen“ führt zum wissenschaftlichen Forschungsgebiet der Pädagogik, das „Lernen im Beruf“ zum Feld der Wirtschaftspädagogik. Hier beschäftigt sich die Wissenschaft seit einiger Zeit nicht mehr nur noch mit der Lehre an der Berufsschule, sondern integriert auch managementliche Perspektiven des Lehrens und Lernens.
In der Berufsausbildung wird das Thema Motivation schon länger aufgegriffen. Es werden dort Lehrmethoden angeboten, die persönlichkeitsnahe Lernbereiche integrieren. Im Bereich der managementlichen Perspektive allerdings sind diese Lernbereiche noch weitgehend offen, insbesondere die aktuellen Anforderungen an Lehrmethoden noch unklar.
1 Vgl. Gloger, Axel (2005)
2 Vgl. Gerald Wood, Geschäftsführer des Gallup-Instituts Deutschland, in: Gloger, Axel (2005)
3 Vgl. o.V. (Manager Magazin, 2004)
4 siehe Kapitel 2.3. und 3.
Es stellt sich demnach die Frage, wie insbesondere die moderne Wirtschaftspädagogik in der aktuellen Situation einer hohen Demotiviertheit unter den Mitarbeitern einen Beitrag zu einer Verbesserung des Motiviertheitsgrads leisten kann.
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Seminararbeit
Ziel dieser Arbeit ist das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des „Dienst nach Vorschrift“. Es sollen Anforderungen an Lehrmethoden zur Motivation in der aktuellen Situation der Unternehmen und der Mitarbeiter aufgezeigt werden.
In Kapitel zwei findet zuerst eine generelle Darstellung des wirtschaftspädagogischen Untersuchungsfelds statt. Es wird dabei auf die Integration persönlichkeitsnaher Lernbereiche am Beispiel der
Berufsausbildung näher eingegangen. In Kapitel drei wird Motivation als persönlichkeitsnaher Lernbereich näher definiert. Die vorherrschenden Motivationsansätze werden vorgestellt, um die spätere Ursachenanalyse hinsichtlich Motivationsfaktoren und Motivationsumfeld differenziert aufbauen zu können.
Erwähnt sei an dieser Stelle die generelle Auswahl der aufzufindenden Eingrenzungen in der vorliegenden Arbeit. Insbesondere bei den Darstellungen der theoretischen Grundlagen in Kapitel zwei und drei wird darauf verzichtet, sämtliche Hauptströmungen an Definitionen und Theorien aufzugreifen. Kern der Arbeit soll eine Weiterentwicklung der Lehrmethoden zur Motivation im Unternehmensalltag sein. Die in den genannten Kapiteln aufgeführten Definitionen legen somit die Grundlage für die spätere Analyse und sind bereits eine auf den speziellen Kontext dieser Arbeit zugeschnittene Auswahl. Die Analyse des aktuellen Motivationsstands in den Unternehmen wird in Kapitel vier anhand von bestehenden Studien durchgeführt. Eine Auswertung der Ursachenanalyse mit anschließender Ableitung von Anforderungen an Lehrmethoden erfolgt in Kapitel fünf. In Kapitel sechs werden diese Anforderungen zu einem Modellentwurf zusammengefasst. Die Arbeit endet mit einer abschließenden Betrachtung in Kapitel sieben.
2. Einordnung in das Themenfeld der Wirtschaftspädagogik
2.1. Definition der Wirtschaftspädagogik
Obwohl der Begriff der Wirtschaftspädagogik eine eindeutige Zuordnung zum Themenfeld Wirtschaft assoziiert, ist in der Standardliteratur der Wirtschaftswissenschaften keine Implementierung des Untersuchungsfeldes der Wirtschaftspädagogik aufzufinden. 5
Eine Recherche in der speziellen Literatur für Wirtschaftspädagogik zeigt, dass Definitionen von Wirtschaftspädagogik vielfach auffindbar sind, jedoch werden sie ebenso vielfach variiert. 6 Um Eindeutigkeit in den Aussagen dieser Arbeit gewährleisten zu können, wird dieser Arbeit folgende Definition zugrunde gelegt:
„Die Wirtschaftspädagogik kann bestimmt werden als die Lehre und Forschung all dessen, was das Lehren, Lernen, Erziehen, Bilden, Qualifizieren und Sozialisieren des wirtschaftlich agierenden und reflektierenden Menschen betrifft, sowie deren Legitimation. Zielsetzung dieser Lehre und Forschung ist, dass der Adressat selbst bestimmt, eigen- und sozialverantwortlich den Anforderungen im wirtschaftlichen Entscheidungs- und Gestaltungsraum entsprechen kann.“ 7
Die Wirtschaftspädagogik findet nach allgemeinem Verständnis hauptsächlich in kaufmännischen Fortbildungsschulen Anwendung, was auch als handelsschulpädagogischer Kern der Wirtschaftspädagogik bezeichnet wird. 8 Aus der o.g. Definition kann dieser handelsschulpädagogische Kern jedoch nicht mehr eindeutig extrahiert werden. Vielmehr kann ebenso eine Implementierung von Management-/ Führungsmethoden sowie von innerbetrieblicher Personalentwicklung stattfinden, welche die in der Definition benannte Zielsetzung verfolgen.
5 Vgl. z.B. Bea, F.X. / Dichtl, E. / Schweitzer, M. (2000); o.V. (Wirtschaftslexikon, 2000), Stichwort
WIrtschaftswissenschaften; Schierenbeck, Dr.Dr.h.c.Henner (2003); Wöhe, Dr.Dr.Günther / Döring,
Dr.Ulrich (2000)
6 Vgl. Sloane, P.F.E. / Twardy, M. / Buschfeld, D. (1998), S.49ff.
7 Diese Definition von Wirtschaftspädagogik wurde von Prof. Ulrich Braukmann am Lehrstuhl für
Wirtschaftspädagogik, Gründungspädagogik und Gründungsdidaktik an der Gesamthochschule
Bergische Universität Wuppertal entwickelt. Da die vorliegende Arbeit im Zusammenhang eines
Hauptseminars dieses Lehrstuhls geschrieben wird, erscheint eine Anlehnung dieser Arbeit an diese
Definition sinnvoll.
Arbeit zitieren:
MBA / Dipl.-Betriebsw.(BA) Stefanie Schnütgen, 2005, Kompetenzfelder wirtschaftspädagogischer Profession im Bereich Motivation im Unternehmensalltag, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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