Shareholder Value
von Matthias Glab
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis I
1 Einleitung 1
2 Shareholder Value-Ansatz 1
2.1 Interessen der Eigentümer und des Managements 1
2.2 Unternehmenswert 2
2.2.1 Wertorientierte Unternehmensführung 2
2.2.2 Bestimmung des Unternehmenswertes 3
3 Konkretisierung des Shareholder Value-Ansatzes 7
3.1 Wettbewerbsanalyse und Geschäftsstrategien 7
3.2 Anreizsysteme 8
4 Grenzen des Shareholder Value 9
4.1 Jahresabschlußzweck gemäß HGB 9
4.2 Unzulänglichkeit der Zahlen des Rechnungswesens 10
4.3 Bilanzierungsgrundsätze nach US-GAAP 10
5 Zusammenfassung 11
Literaturverzeichnis 13
1 Einleitung
Der Shareholder Value ist ein Schlagwort unserer Zeit. Er setzt sich zusammen aus den englischen Worten "Shareholder", zu deutsch "Aktionär" und "Value", zu deutsch "Wert". Im Allgemeinen wird Shareholder Value als Wert (eines Unternehmens) aus Sicht der Anteilseigner bezeichnet. Der Begriff wird im gegenwärtigen Sprachgebrauch aber auch als "neuartiges" Instrument der Un-ternehmensführung belegt.
Diese Hausarbeit gibt einen groben Überblick über die Ansätze des Sharehol-der Value. Aufgrund des komplexen und weit umfassenden Themas, können nicht alle Ausprägungen abgehandelt werden. Des weiteren werden einige Hy-pothesen formuliert, deren Beweisführung den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde.
2 Shareholder Value-Ansatz
2.1 Interessen der Eigentümer und des Managements
Ein Grundproblem der Unternehmensführung stellen die oft unterschiedlichen Interessen der Eigentümer und des Managements dar. Hier kann es zu Konflik-ten kommen, denn das Interesse der Kapitalgeber besteht unter normalen Um-ständen darin, "eine möglichst hohe Verzinsung des zur Verfügung gestellten Kapitals zu erzielen und an die Kapitalgeber auszuschütten. Die Manager sind ihrerseits an der Sicherung ihrer eigenen wirtschaftlichen und gesellschaftli-chen Position und an der Ausübung und Erweiterung der ihnen zuwachsenden wirtschaftlichen Macht interessiert." Um diesen Interessenkonflikt zu über-brücken, ist es notwendig dem Management eine klare Zielvorgabe zu geben. Der Shareholder Value-Ansatz gibt dem Management als strategische Zielgrö-ße die konsequente und nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes im Interesse der Aktionäre vor. "Von einer Wertsteigerung kann jedoch nur dann die Rede sein, wenn die Rendite den von dem Kapitalmarkt geforderten Zins-satz übersteigt."
2.2 Unternehmenswert
2.2.1 Wertorientierte Unternehmensführung
Wie bereits erwähnt, muss aus Sicht des Shareholder Values die Unterneh-mensführung an dem Interesse der Anteilseigner ausgerichtet sein. Die Maxi-mierung der Eigentümerrendite, über Dividenden und die Erhöhung des inves-tierten Eigentümerkapitals als fundamentale Zielsetzung eines Unternehmens, ist in der Praxis weithin akzeptiert. Darüber, wie dieses Ziel erreicht werden kann, herrscht allerdings bislang Uneinigkeit.
Der Shareholder Value-Ansatz verlangt eine strikte Orientierung am Markt. "Alle Geschäftsstrategien sollten nach Maßgabe der ökonomischen Renditen beurteilt werden, die sie für die Anteilseigner schaffen und die im Falle einer börsengehandelten Kapitalgesellschaft mittels Dividendenzahlungen und Kurswertsteigerungen der Aktien gemessen werden. Wenn das Management Strategiealternativen beurteilt, dann sind jene Strategien, die dem Unternehmen den größten nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen, auch diejenigen, die den höchsten Shareholder Value schaffen."
Bei der Bewertung der Strategien werden dabei dynamische Verfahren der In-vestitionsrechnung angelegt. Der Vorteil dieser dynamischen Verfahren liegt darin, "die finanziellen Auswirkungen einer Investitionsentscheidung über den gesamten Investitionszeitraum ... zu erfassen und auszuwerten" . Im Gegensatz dazu werden bei den statischen Verfahren nur Rechengrößen aus einer Periode einbezogen.
Zukünftige Zahlungen werden bei dynamischen Verfahren abgezinst. Somit werden bei den dynamischen Verfahren die folgenden Elemente berücksichtigt:
[...]
Arbeit zitieren:
Matthias Glab, 2000, Shareholder Value, München, GRIN Verlag GmbH
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