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Die Anwendung des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation auf die Kunsttherapie

Titel: Die Anwendung des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation auf die Kunsttherapie

Diplomarbeit , 2006 , 71 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Dipl. Kunsttherapeutin Denise Schubert (Autor:in)

Kunst - Übergreifende Betrachtungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der erste Teil der Arbeit widmet sich dem Modell der Selektiven Optimierung mit Kompensation. Hierzu wird einleitend die Position und der Ursprung des Modells in der deutschen Entwicklungspsychologie geschildert, wobei besonderer Wert auf die Bedeutung der gesamten Lebensspanne für die menschliche Ontogenese gelegt wird. Nach einem kurzen Exkurs in die Intelligenzforschung und eine Beschreibung der Grundlagen des Modells in der Alternsforschung, werden die Prozesse des Modells und deren Veränderungen im Lebenslauf dargestellt.

Der folgende zweite Teil der Diplomarbeit schildert die Anwendung des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation auf die Kunsttherapie. Hierbei werden zuerst die Bedingungen der Übertragbarkeit beschrieben, die zugrunde liegenden Ressourcen und das Erfolgskriterium Wohlbefinden dargestellt und nachfolgend das SOC-Modell exemplarisch auf den kunsttherapeutischen Prozess nach Altmaier übertragen.

Aus dieser Übertragung wird ein Modellvorschlag zum Auftreten der SOC-Strategien im kunsttherapeutischen Prozess abgeleitet, welches anhand der Konzepte anderer Kunsttherapeuten hinterfragt und gegebenenfalls verändert werden soll. Nachfolgend wird untersucht, inwieweit Schlussfolgerungen aus den gewonnenen Erkenntnissen gezogen werden können.

Leseprobe


Gliederung

1. Das Modell der Selektiven Optimierung mit Kompensation (SOC)

1.1 Die Position des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation innerhalb der deutschen Entwicklungspsychologie

1.1.1 Entwicklungspsychologie bezogen auf die Lebensspanne

1.1.2 Lebensspannenpsychologie und Intelligenzforschung

1.1.3 Die Alternsforschung als Teilgebiet der Lebensspannenpsychologie

1.2 Das Modell der Selektiven Optimierung mit Kompensation

1.2.1 Die Prozesse des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation und deren Orchestrierung

1.2.2 Die Veränderungen der Nutzung von SOC-Strategien im Verlauf der Lebensspanne

2. Die Anwendung des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation auf die Kunsttherapie

2.1 Bedingungen der Übertragbarkeit

2.2 Ressourcen als Arbeitsgrundlage

2.2.1 Der Ressourcenbegriff innerhalb des SOC-Modells

2.2.2 Der Ressourcenbegriff in der Kunsttherapie

2.3 Wohlbefinden als Spiegel erfolgreicher Entwicklung

2.3.1 Emotionales, kognitives und psychologisches Wohlbefinden als Kriterien erfolgreicher Entwicklung im Rahmen des SOC-Modells

2.3.2 Beziehungen zwischen Ressourcen, SOC und Wohlbefinden

2.3.3 Wohlbefinden als Erfolgskriterium der Kunsttherapie

2.4 Exemplarische Übertragung auf die Kunsttherapie

2.4.1 Anwendung des SOC-Modells auf den kunsttherapeutischen Prozess nach Marianne Altmaier

2.4.2 Ableitung eines Modellvorschlages zum Auftreten von SOC Funktionen im kunsttherapeutischen Prozess

2.4.3 Untersuchung des Modellvorschlages anhand anderer kunsttherapeutischer Konzepte

2.4.4 Untersuchung der Hypothese anhand SOC-basierter verhaltenstherapeutischer Interventionen

2.5 Reformulierung der Hypothese

2.6 Schlussfolgerungen für eine SOC-Strategien-bewusste Kunsttherapie

3. Kritik

3.1 Kritik der Ausführungen zum Modell der Selektiven Optimierung mit Kompensation

3.2 Kritik der Ausführungen zur Übertragung des SOC-Modells auf den kunsttherapeutischen Prozess

3.3 Kritik der Arbeitsweise

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Übertragbarkeit des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation (SOC-Modell) auf den Bereich der Kunsttherapie. Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie die SOC-Prozesse Selektion, Optimierung und Kompensation als Lebensmanagementstrategien innerhalb kunsttherapeutischer Prozesse wirken und wie sie durch therapeutische Begleitung zur Förderung der individuellen Entwicklung genutzt werden können.

  • Grundlagen und Prozesse des SOC-Modells im Kontext der Lebensspannenpsychologie
  • Ressourcenbegriff und Wohlbefinden als Erfolgskriterien in der Kunsttherapie
  • Exemplarische Übertragung des Modells auf den Therapieprozess nach Marianne Altmaier
  • Analyse und Reformulierung einer Hypothese zur Unterstützung individueller Entwicklung durch SOC-Strategien

Auszug aus dem Buch

2.4.2 Ableitung eines Modellvorschlages zum Auftreten von SOC Funktionen im kunsttherapeutischen Prozess

Aufbauend auf der Ähnlichkeit der Wirkungsrichtung beider Modelle und der Bedingungen dieser Wirksamkeiten soll nun der Versuch einer Übertragung des SOC-Modells auf die einzelnen Phasen des Therapieprozesses nach Marianne Altmaier unternommen werden. Hierbei wird davon ausgegangen, dass der Therapeut die Mechanismen des SOC-Modells sowohl theoretisch als auch praktisch kennt, der Patient diese jedoch nur unbewusst anwendet. Altmaier beschreibt eine Aufgabe des Therapeuten im therapeutischen Prozesses folgendermaßen: “Dem individuellen Menschen bei seinem Werdenwollen durch die Verwirrung der Krankheitsprozesse hindurch zu helfen, ist eine wichtige Herausforderung für die Kunsttherapie.“ (Altmaier, 1995, S. 126) Thema ist also die Förderung der individuellen Entwicklung. Im übertragenen Sinne moderiert der Therapeut den Prozess in Richtung einer ausgewogenen Orchestrierung der SOC-Prozesse. SOC-Strategien bezeichnen dabei sowohl Strategien im Umgang mit den Herausforderungen der therapeutischen Situation, dem Handeln in der Begegnung mit dem Therapeuten, als auch gestalterische Verhaltensweisen um künstlerische Probleme zu lösen.

In der Gesamtschau der Therapieprozessphasen nach Marianne Altmaier wird die Wandlung des Patiente von der externen Bestimmtheit hin zu seinem bewussten, selbst bestimmten Handeln deutlich. Dabei lassen sich drei Abschnitte unterscheiden:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Modell der Selektiven Optimierung mit Kompensation (SOC): Dieses Kapitel führt in die entwicklungspsychologischen Grundlagen des Modells ein, erläutert die zentralen Prozesse Selektion, Optimierung und Kompensation sowie deren dynamisches Zusammenspiel im Lebenslauf.

2. Die Anwendung des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation auf die Kunsttherapie: Hier wird der theoretische Rahmen auf die Kunsttherapie übertragen, wobei Ressourcen und Wohlbefinden als zentrale Arbeitsgrundlagen definiert und anhand von Praxismodellen konkretisiert werden.

3. Kritik: Das letzte Kapitel reflektiert kritisch die Methodik, die theoretische Herleitung sowie die Grenzen der exemplarischen Anwendung des Modells auf den kunsttherapeutischen Prozess.

Schlüsselwörter

SOC-Modell, Selektive Optimierung mit Kompensation, Kunsttherapie, Lebensspannenpsychologie, Ressourcen, Wohlbefinden, Therapieprozess, Marianne Altmaier, Lebensmanagementstrategien, Individuation, Entwicklung, Adaptation, psychische Plastizität, Gesundheitszustand, Selbstbestimmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendung des psychologischen Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation (SOC) auf den kunsttherapeutischen Prozess.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Lebensspannenpsychologie, die Rolle von persönlichen Ressourcen, das Streben nach Wohlbefinden und die Übertragung von SOC-Strategien auf künstlerische Therapiephasen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt die Fragestellung, wie das SOC-Modell als Metamodell für erfolgreiche Entwicklung auf die Kunsttherapie angewandt werden kann und welche Rolle der Therapeut dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und die exemplarische Übertragung des Modells auf den Therapieprozess nach Marianne Altmaier, ergänzt durch eine kritische Reflexion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der SOC-Grundlagen, die Definition von Ressourcen und Wohlbefinden im therapeutischen Kontext sowie die detaillierte Ableitung eines Modellvorschlags für den kunsttherapeutischen Prozess.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind SOC-Modell, Kunsttherapie, Ressourcen, Wohlbefinden, Lebensmanagementstrategien, Entwicklung und Therapieprozess.

Wie lässt sich der Wandel des Patienten im Therapieprozess beschreiben?

Der Wandel beschreibt die Entwicklung vom unbewussten Reagieren und der Abhängigkeit von externen Vorgaben hin zu einem bewussten, selbstbestimmten Handeln, bei dem der Patient eigene Entwicklungsziele definiert.

Welche Rolle spielt der Therapeut in diesem Modell?

Der Therapeut moderiert den Prozess in Richtung einer ausgewogenen Orchestrierung von SOC-Strategien, indem er Umfeld und Aufgaben so gestaltet, dass der Patient seine Fähigkeiten erfahren und verfeinern kann.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Anwendung des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation auf die Kunsttherapie
Hochschule
Fachhochschule Ottersberg
Note
1,00
Autor
Dipl. Kunsttherapeutin Denise Schubert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
71
Katalognummer
V90006
ISBN (eBook)
9783638038720
ISBN (Buch)
9783638935517
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anwendung Modells Selektiven Optimierung Kompensation Kunsttherapie Entwicklungspsychologie Intelligenzforschung kunsttherapeutischer Prozess SOC
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Kunsttherapeutin Denise Schubert (Autor:in), 2006, Die Anwendung des Modells der Selektiven Optimierung mit Kompensation auf die Kunsttherapie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90006
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Leseprobe aus  71  Seiten
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