Inhalt
EINLEITUNG 2
1. DAS INTERNET 2
1.1.AUFBAU DES INTERNET 2
1.2.PROTOKOLLFAMILIE TCP/IP 3
1.3. DAS OSI-REFERENZMODEL 3
2. SERVER 4
2.1. DNS SERVER 4
2.2. MAILSERVER 4
2.3. FTP SERVER 5
2.4. WEBSERVER 6
2.4.1. DAS WORLD WIDE WEB 6
2.4.2. ARTEN VON WEB DOKUMENTEN 7
2.4.2.1. STATISCHE DOKUMENTE 7
2.4.2.2. DYNAMISCHE DOKUMENTE 8
2.4.2.3. AKTIVE DOKUMENTE 8
2.5. PROXY SERVER 8
3. ZUSAMMENGEFASSTE SERVER 9
3.1. EFFEKTIVITÄT ZUSAMMENGEFASSTER SERVER 9
3.2. BUSINESS SERVER 10
4. SCHLUSS 10
5. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 11
6. ABBILDUNGSVERZEICHNIS 12
7. LITERATURVERZEICHNIS 13
1
Einleitung
Das Internet ist inzwischen das bedeutendste elektronische Medium unserer Zeit. Es wird tagtäglich von Millionen Menschen um den gesamten Globus genutzt. Die verschieden Dienste, die das Internet zu bieten hat, werden von verschieden Arten von Servern (Diener) bereitgestellt, die die Kommunikation im Netz gewährleisten. Alle diese Dienste basieren auf einer Sprache, der Protokollfamilie TCP/IP, die einen reibungslosen Datentransfer zwischen Servern untereinander, und den so genannten Clients (Endbenutzer) gewährleistet. In dieser Arbeit werden die Grundprinzipien des Aufbaus des Internet, die wichtigsten Server im Internet und die Protokolle, mit denen sie kommunizieren, betrachtet.
1. Das Internet
Das Internet ist das weltweit bekannteste technische Netzwerk und gleichzeitig auch das größte. Es ist ein Verbund zehntausender Einzelnetzwerke mit einer dreistelligen Millionenzahl von Benutzern 1 . Es hat sich zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens entwickelt und ist auch aus Sicht der Wirtschaft zu einem extrem attraktiven Vertriebs- und Kommunikationsweg avanciert.
1.1. Aufbau des Internet
Das Internet ist nicht ein einziges großes Netz, sondern ein Verbund aus vielen LAN und WAN, die durch Schnittstellen (Routern) miteinander verbunden sind. Service Provider stellen die Dienste, die im Internet möglich sind, den Endnutzern (Clients) zur Verfügung. Man unterscheidet zwischen Network Provider (Netzwerkanbietern) und Service Provider (Dienstanbieter) 2 . Das Internet hat keinen einheitlichen Betreiber, lediglich eine Art Verein, das ICANN, sorgt dafür, dass die Protokolle (siehe 1.2.) und Benutzeroberflächen sinnvoll weiterentwickelt werden.
1 Vgl. Kauffels (2002), S. 40
2 Vgl. Stein (2003), S. 487
2
1.2. Protokollfamilie TCP/IP
Das Internet wurde sehr erfolgreich, weil man sich bei seiner Entstehung Anfang der 80er Jahre auf Kommunikationsstandards einigen konnte. Den Kern dieser Kommunikation bilden die Protokolle TCP (Transmission Control Protocol) und IP (Internet Protocol). Auf TCP/IP setzen weitere Protokolle auf, die ebenfalls zur TCP/IP Protokollfamilie zählen und im weiteren Verlauf der Arbeit mit den Servern, die sie zur Kommunikation nutzen, beschrieben werden 3 .
1.3. Das OSI-Referenzmodel
Die in Punkt 1.2. beschriebenen Standards wurden im Jahr 1977 von der ISO (International Standardization Organisation) im OSI-Referenzmodell (OSI = Open Systems Interconnection) festgelegt, mit dem Ziel die Kommunikation zwischen verschiedenartigen Endsystemen in Teilaufgaben zu gliedern. Das Modell ist in 7 Schichten gegliedert (siehe Abb. 1), und ist dafür verantwortlich, dass z.B. Hochleistungsrechner mit modernster Technik und 486er PCs, Daten austauschen können 4 .
Abb. 1 Das OSI-Referenzmodell
3 Vgl. Lienemann (2003), S.1
4 Vgl. Stein (2003), S. 23
3
2. Server
Es existieren viele Arten von Servern im Internet, die alle einen bestimmt Zweck erfüllen. Dabei übernehmen einige existenzielle Aufgaben, und andere weiniger wichtige Aufgaben. Um im quantitativen Rahmen zu bleiben, sollen in diese Arbeit aber nur die „existenziellen“ Server beschrieben werden.
Ein Server stellt in einem Netzwerk Daten und Ressourcen zur Verfügung. Man versteht unter einem Server zum einen eine Software, die ein Protokoll implementiert, zum anderen die Hardware, also den physischen Rechner auf dem die Software läuft 5 .
2.1. DNS Server
Ein DNS-Server (Domain Name Service) stellt bei der Menge von IP-Adressen im Internet die einzige Orientierungshilfe für den Benutzer dar. Er weist den Rechnern, die eine Internet-Domain besitzen einen Namen zu, der frei wählbar ist, solange der Domain Name nicht schon vergeben ist. Ein DNS-Server ist aber nicht nur für die Rechneradressierung über Namen zuständig, er erfüllt auch andere Aufgaben:
- Umwandlung „sprechender“ Namen in IP-Adressen
- Umwandlung von IP-Adressen in „sprechende“ Namen (reverse translation)
- Verwaltung einer oder mehrerer Domains und ihrer Namensdatenbasis
- Bereitstellung der Adress-Informationen zuständiger Mailserver für die jeweiligen Zieldomains 6
2.2. Mailserver
Mit Hilfe von Mailservern kann auf dem elektronischen Weg Post (e-mail) versendet werden. Das Ganze wird in einem MHS (Message Handling System) realisiert (siehe Abb. 2). Im MHS gibt es MTAs (Mail Transfer Agents) und UAs(User Agents). Ein UA ist ein eine Programm, mit dem e-mails erzeugt, gesendet, empfangen und weitergeleitet werden können. Ein MTA sendet die e-mail von dem UA zum Mailserver. Die e-mail wird dort solange
5 Vgl. http://www.at-mix.de/server.htm
6 Vgl. Lienemann (2003), S. 3
4
Arbeit zitieren:
Martin Harras, 2006, Server im Internet, München, GRIN Verlag GmbH
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