Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Evaluation 1
2.1 Definition 1
2.2 Evalutionsformen 2
2.2.1 Formative Evaluation 2
2.2.2 Summative Evaluation 2
2.2.3 Innere und äußere Evaluation 2
2.2.4 Input Kontext- und Outputevaluation 2
2.2.5 Mikro- und Makroevaluation 2
2.2.6 Vergleichende und nicht vergleichende Evaluation 2
2.2.7 Meta-Evaluation 2
2.3 Beeinflussende Kriterien einer Evaluation 2
2.4 Datenerhebungsverfahren 3
2.4.1 Fragebogen 3
2.4.2 Beobachtung 4
2.4.3 Interview 5
2.4.4 Gruppendiskussion 5
3 Kriterien für webbasierte Lern- und Lehrumgebungen 5
3.1 Programm 5
3.2 Didaktische Prinzipien 5
3.2.1 Motivierung 5
3.2.2 Kreativitätsförderung 5
3.2.3 Strukturierung 5
3.2.4 Übung 5
3.2.5 Veranschaulichung 6
3.2.6 Bewertung und Erfolgssicherung 6
3.2.7 Variabilität und Flexibilität 6
3.2.8 Differenzierung 6
3.3 Didaktische Kriterien 6
3.4 Didaktische Evaluation 7
4 Evaluatorische Erkenntnisse 7
4.1 Allgemein 7
4.2 WINFOLine 7
4.2.1 Präsenzstudium versus Online-Studium 8
4.2.2 Lernen im Online-Studium 8
4.3 Virtuelles Seminar an der TU Chemnitz 9
4.3.1 Motivierung 9
4.3.2 Kreativitätsförderung 9
4.3.3 Strukturierung 9
II
4.3.4 Übung 9
4.3.5 Veranschaulichung 9
4.3.6 Bewertung und Erfolgssicherung 9
4.3.7 Variabilität und Flexibilität 9
4.3.8 Differenzierung 9
5 Zusammenfassung 10
6 Anhang 11
Literaturverzeichnis 11
Ehrenwörtliche Erklärung 12
III
1. Einleitung
Seit sich das Internet zu einem Massenmedium gewandelt hat, ist webbasiertes Lernen und Lehren zu einem der wichtigsten Themen im Bereich der Hochschulpolitik geworden. Das Lernen an den Hochschulen befindet sich im Wandel, und die Hochschulen müssen auf die Antworten Fragen finden, die die neuen Technologien mit ihren Möglichkeiten aufwerfen. Das Marktforschungsinstitut International Data Corporation (IDC) geht heute von einem Wachstum des Umsatzes an E-Learning-Produkten innerhalb von Europa von 500% in den nächsten 3 Jahren aus (vgl. Zeitschrift „e-Business“, 6/2001, 90).
Webbasiertes Lernen bietet viele Vorteile, wie die flexible Einteilung des Lernstoffes, die Schulung von Menschen an verschiedenen Standorten, eine Senkung der Reisekosten, eine schnellere Übermittlung des Wissens, und die Möglichkeit zur Interaktivität zwischen Lernendem und Lehrendem. Doch vor allem die mit dem webbasierten Lernen verbundene Einübung der Fähigkeit zur Recherche, Selektion und Verarbeitung von Informationen zur Lösung einer gestellten Aufgabe wird als Schlüsselqualifikation für lebenslanges Lernen angesehen (vgl. Issing 1996, 63). Dies wird in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger. Das webbasierte Lernen und Lehren beinhaltet natürlich auch einige Nachteile. Da ist zum einen das Problem der kognitiven Orientierung, welches bedeutet, dass man Probleme beim Orientieren hat, welches Thema gerade behandelt wird, wie sich der Lernstoff insgesamt strukturiert und worüber Dissens innerhalb der Kursteilnehmer besteht (vgl. Pfister/ Wessner 2000, 53). Des weiteren ist der sehr hohe Aufwand für die Erstellung bzw. Erneuerung des Lehrprogrammes zu nennen, der mit etwa 200 Stunden Entwicklungszeit für ein einstündiges WBT-Programm und etwa 1500 Stunden für ein tutorielles Programm veranschlagt wird (vgl. Lange 1996, 14). Anhand dieser Aussagen sieht man die Notwendigkeit für die Suche nach Möglichkeiten zur Evaluation von webbasierten Lern- und Lehrumgebungen.
2. Evaluation
2.1. Definition
Bevor man sich aber über diese Möglichkeiten Gedanken macht, muss man sich zuerst fragen, was überhaupt Evaluation ist! Grundsätzlich bedeutet Evaluation die Gewinnung von Informationen durch formale Mittel wie Kriterien, Messungen und statistische Verfahren, mit der Intention, eine rational begründete Grundlage für das Fällen von Urteilen in Entscheidungssituationen zu erhalten (vgl. Stufflebeam 1972, 124). Im Bildungsbereich bezieht sich der Begriff Evaluation auf einzelne Bereiche geplanter oder durchgeführter
1
Bildungsmaßnahmen (vgl. Will/Winteler/-Krapp 1986, 14), wobei unter Bereichen auch Unterrichtsmedien verstanden werden können.
2.2. Evaluationsformen
Im Hinblick auf die Evaluation von Unterrichtsmedien sind grundsätzlich die folgenden Evaluationsformen relevant (vgl. Fricke 1997, 406; Thomé 1989, 34 f.): 2.2.1. Formative Evaluation: Sie erfolgt während des Entwicklungsprozesses. 2.2.2. Summative Evaluation: Sie bezieht sich auf das fertige Produkt. 2.2.3. Innere und äußere Evaluation: Hier ist die Unterscheidung davon abhängig, ob sie vom Entwickler oder externen Personen durchgeführt wird.
2.2.4. Input-, Kontext- und Outputevaluation: Zur Erfassung der
2.2.5. Mikro- und Makroevaluation: Die Mikroevaluation bewertet Teile eines
2.2.6. Vergleichende und nicht vergleichende Evaluation: Im Rahmen der
2.2.7. Meta-Evaluation: bedeutet die Evaluation einer Evaluation.
2.3. Beeinflussende Kriterien einer Evaluation
Bei einer Evaluation muss man auch immer beachten, inwiefern durch eine den Lernprozeß begleitende Evaluation die Lehr- und Lernumgebungen beeinflusst werden kann. Die nachfolgenden Punkte können auf Lehr- und Lernumgebungen, die gerade evaluiert werden, Auswirkungen haben (vgl. Gemeinhardt, 1997):
♦ Die Tatsache, dass eine Untersuchung der Maßnahme stattfindet.
♦ Die Mitwirkung der Betroffenen beim Evaluationsprozess, z.B. als Datenlieferanten.
2
Quote paper:
Torben Schanz, 2001, Möglichkeiten zur Evaluation von webbasierten Lern- und Lehrumgebungen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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