Hausarbeiten.de - Spinnen
Die wichtigsten europäischen Spinnenarten:
Krabbenspinne
Tapezierspinne
Baldachinspinne Kräuselspinne
Wespenspinne
Plattbauchspinne Zebra- Springspinne
Ameisenspinne
In Mitteleuropa ist die Kreuzspinne eine der am häufigsten vorkommende Spinne. (Ca. 5 - 6 Arten). Die größte mitteleuropäische Spinne gehört zu den Kreuzspinnen. Bei den meisten Spinnentieren sind die Männchen kleiner als die Weibchen. Die meisten Spinnen haben am Hinterkörper Spinnwarzen, womit sie ein Netz spinnen. Damit fangen Sie Ihre Beute. Eine Kreuzspinne braucht ca. 1 Stunde um ein Netz von ca. 30 cm Durchmesser zu spinnen. Der dünne Seidenfaden kann das 4.000fache Körpergewicht einer Spinne tragen. Das Netz besteht aus zwei unterschiedlichen Fäden. Das Zentrum des Netzes besteht aus trockenen Fäden, da die Spinne diesen Teil auch als Wohnraum benutzt. Nach außen hin kommen klebrige Fäden hinzu, worin die Beute kleben bleibt.
Beispiele von europäischen Spinnen:
Gartenkreuzspinne:
Die Gartenkreuzspinne ist unsere bekannteste Spinne, die jeder schon einmal gesehen hat und auf den ersten Blick erkennen kann. Sie uns durch Sage und Märchen vertraut, aber auch dadurch, daß wir häufig im Garten und Haus mit ihr zusammentreffen. Sie trägt auf dem Hinterleib eine hell gefärbte kreuzförmige Zeichnung, die ihr den Namen gibt. Allerdings weisen auch einige andere Kreuzspinnen eine ähnliche Zeichnung auf.
Bodentrichterspinne:
Sie umrahmt ihre Wohnröhre mit einem aus dichten Spinnweben. Sobald sich ein Ahnungsloser Käfer im Netz verfängt, eilt die Spinne aus ihrem Loch und holt sich die Beute in Ihre Wohnung.
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Spinnenarten
Wolfspinne:
Die häufigste mittelgroße Wolfsspinne wird ca. 7mm lang. (Auch die Tarantel gehört zu dieser Familie.) Die Männchen sind etwas kleiner als die Weibchen deutlich schlanker und langbeiniger. Sie bewohnt Waldlichtungen, lichte Laubwälder, buschdurchsetzte trockene Wiesen und Waldränder. Die Spinne gehört zu einer sehr Artenreichen Gattung. Sie ernähren sich von Kleininsekten, anderen Spinnen und sogar Artgenossen. Sie laufen zu hunderten auf engem Raum herum. Wolfsspinnen bilden einen wichtigen Faktor in der Nahrungskette, weil sie auf den Hektar Bodenfläche gerechnet, erstaunlich große Mengen von Insekten, darunter auch zahlreiche Sachadinsekten vertilgen.
Grüne Huschspinne (Jagdspinne):
Sie ist der einzige deutsche Vertreter, einer in den Tropen weit verbreiteten Familie, meist sehr großen flache Spinnen, die als Bananenspinnen auch häufig zu uns kommen. Dank ihrer grünen Färbung wird sie in der Vegetation leicht übersehen. Die Weibchen werden ca. 12 - 14 mm groß. Das kleine Männchen hat einen auffälligen roten Streifen auf dem Hinterleib. Die grüne Huschspinne lebt an den Waldrändern und dichten Wiesen. Kommt aber auch in hohen Sumpfwiesen vor. Sie stellt kein Netz her, sonder sie jagt ihre Beute durch ihre flinke Bewegung. Sie Paarung findet im Frühsommer statt. Das Weibchen webt mehrere Blätter zu einer Höhlung zusammen, in der sie ihre Eikokons ablegt. Diese wird dann vom Weibchen bewacht. In der Zeit ist sie auffallend aggressiv und jeden Störfeind angreift.
Nahrung und Beutefang
Alle Spinnen sind Räuber. Das heißt: Sie ernähren sich ausschließlich von andern Tieren, die meisten Nahrungstiere stammen aus der Welt der Insekten. Besonders große Arten, etwa die heimische Wasserspinne kann auch kleine Fische bewältigen. Die meisten Spinnen sind in ihrer Nahrungswahl nicht wählerisch und fangen alles was sie bewältigen können, was in ihrem Netz hängenbleibt.
Lebenswichtig ist für die meisten Arten Wasser. Daher sind Spinnen auch am häufigsten in feuchten Kellern auf Wiesen und im feuchten Waldboden anzutreffen. Die Hälfte aller Spinnen sind Jäger. Die andern fangen Ihre Beute mit Netzen, Fangtrichter oder Röhren. Spinnen sind Insektenfresser, die ihre Beute mit Gift l ähmen oder töten.
Es gibt Spinnen mit- und ohne Zähne. Spinnen mit Zähnen zerkauen (zerkneten) ihre Beute bis zur Unkenntlichkeit und übrig bleibt nur ein formloser Klumpen.
Spinnen ohne Zähne betäuben (töten) ihre Beute. Dann würgen sie Verdauungssaft über die Beute, bis sich ein kleines Loch gebildet hat. Danach wiederholt sie den Prozeß und die Verdauungssäfte zersetzen die Beute von innen. Und danach saugt sie die Beute aus und zurück bleibt die vollständige Hülle.
Paarung, Eiablage und Entwicklung
Die Balz der Spinnen ist oft kompliziert. Spinnenmännchen benutzen zur Paarung Kiefertaster. Die meisten geben das Sperma auf ein kleines Spinnengewebe, das Spermanetz ab und saugen es in Taster ein, die ähnlich wie eine Füllerpatrone wirken. Dann suchen sie sich eine Partnerin. Die Balz besteht bei einigen Arten aus optischen Signalen, bei anderen aus Berührungen des Weibchens. Auch kann das Netz des Weibchens vom Männchen in charakteristischer Weise in Schwingungen versetzt werden. Spinnen haben an den Beinen Sinnesorgane, die für Schwingungen besonders Empfindlich sind. Meistens zeigt das Weibchen durch rhythmisches klopfen die Paarungsbereitschaft.
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Die Männchen führen dann ihre Kiefertaster in die Samentaschen der Weibchen ein. Das Weibchen nimmt so viel Sperma auf, daß die Eier mehrerer Gelege befruchtet werden können. Die Befruchtung erfolgt, wenn die Eier einige Wochen nach der Begattung bei der Ablage an dem Sperma vorbeigleitet. Einige Weibchen fressen ihre Partner nach der Paarung auf, wie die aus Amerika stammende ,,Schwarze Witwe".
Viele Männchen sterben bald nach der Paarung an Hunger / Schwäche, weniger durch Angriffe des Weibchens. Die Zahl der Eier schwankt von 2 bis 1000 bei den verschiedenen Arten. Sie sind in einem Kokon eingesponnen. Die Weibchen vieler Arten bewachen ihn, bis die Jungen ausschlüpfen. Manche Weibchen tragen das Eipaket auch mit sich herum. (z.B. Wolfsspinne). Im Kokon schlüpfen die Jungspinnen. Einige Tage danach häuten sie sich zu richtigen Spinnen mit Augen, Spinndrüsen und Krallen an den Enden ihrer Beine. Manche Kugelspinnen füttern ihre Jungen sogar mit ausgewürgter Nahrung. Bei manchen Arten dient schließlich sogar die Mutter den Jungspinnen als Fraß.
Ökosystem
Spinnen sind keine sehr beliebten Tiere, denn die meisten Menschen ekeln sich von ihnen. Sie gehören zu den nützlichsten Tieren, die wir kennen. Gäbe es keine Spinnen, müßten die Menschen wahrscheinlich verhungern, weil Insekten unsere Felder und Gärten kahlfressen würden.
Wissenschaftler haben errechnet, das in Mitteleuropa auf einer Fl äche von 4000m² etwa 1,5 Millionen Spinnen leben, die in einem Sommer mindestens 1500 kg Insekten verspeisen. Das entspricht einer Anzahl von 75 Millionen Fliegen! Auf der Erde gibt es ungefähr 34.000 Spinnenarten.
Feinde der Spinnen
Mensch, Spinnen, Wespen, Fadenwürmer, Fische, Kröten, Skorpione, Milben, Fledermäuse, Mäuse, Vögel, Eidechsen
Überwinterung
In der Bodenzone, in gut isolierter Streuschicht aus Laub und Gras
In Baumrinden In hohlen Pflanzenstengeln Seite 4
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Evelyn Bartels, 2000, Spinnen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Spinnentiere- Systematik.
Zur "Richtigstellung":
Der Stamm Arthropoda (Gliederfüßer)
wird im Allgemeinen aufgeteilt in
Chelicerata
wozu dann Spinnentiere, Asselspinnen, Trilobiten, Seeskorpione und Pfeilschwanzkrebse gehören
und
Mandibulata
da sind Krebse, Tausendfüßler und Insekten eingeschlossen.
Spinnentiere sind also nicht mit "Gliederfüßern" gleichzusetzen, sondern eine schon recht spezielle Untergruppe.
Zu den Spinnentieren gehören
Geißelspinnen,
Geißelskorpione,
Sonnenspinnen,
Milben,
Skorpione,
Spinnen,
Pseudoskorpione
und noch einige kleinere und
ausgestorbene Gruppen.
Für Schulhausarbeit ist das aber wohl auch etwas viel, darauf einzugehen.
on Thursday, May 17, 2001-
christina
mein kommentar.
hier gibt es jede menge infos
es hat mir bei meinen schularbeiten weitergeholfen! weiter so!!!
on Sunday, September 02, 2001-
MW
angaben sind nicht ganz richtig.
1. Die größte Spinne ist die Theraphosa blondi eine südamerikanische Vogelspinnenart aus dem Amazonasgebiet. Ihre Beinspannweite beträgt 30 cm, bei einer Körperlänge von 9 cm.
2.Die giftigste Spinne ist die Atrax robustus die australische Trichterspinne (Sydney funnel-web spider). Eine Begegnung mit ihr kann besonders unangenehm sein, da die Trichterspinne sehr aggressiv ist und gerne mehrmals zubeißt und somit eine hohe Dosis Gift injiziert. Das Gift verursacht enorme Schmerzen, schlagartige Neurotransmitterausschüttung, enormen Bluthochdruck und endet ohne ärztliche Hilfe meist mit dem Tod durch Herzversagen oder Atemlähmung.
on Wednesday, June 25, 2003-
Wilhelm Tell
Dr.
manchmal verlierst du den faden und erzählst von etwas ganz anderem, das überhaupt nicht passt. Aber sonst ist es gut! Mach weiter so!
on Friday, July 08, 2005-
Hannah
Supi.
supi, der text!!
on Friday, June 06, 2008-