Der Grizzlybär lebt in Nordamerika. Er ist ein Einzelgänger und schnell reizbar. Wenn er
angreift, kann er eine Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde erreichen.
Der Kodiakbär ist an der Südküste Alaskas zuhause. Er gilt als größtes Landraubtier der Erde.
Auf den Hinterbeinen aufgerichtet misst er gut drei Meter.
Der Syrische Braunbär kommt aus dem Südwestlichen Asien. Er ist der kleinste Braunbär und
heller gefärbt als die anderen. Ähnlich wie der Alpenbär, von dem es nur noch 30 Tiere geben soll, ist er sehr selten geworden.
Der Eisbär
Der Eisbär lebt am Nordpol. Fettpolster und ein wasserabstoßendes Fell schützen ihn vor der Kälte. Er frißt hauptsächlich Robben, die er fängt, indem er ihnen vom Wasser her den Fluchtweg abschneidet, wenn sie zum Haarwechsel auf dem Eis liegen. Mit seiner feinen Nase lauert er ihnen auch an ihren Luftlöchern auf. Eisbären wiegen etwa 400-500 Kilogramm und werden ca.
2-2,5 Meter groß. Ihr schneeweißes Fell dient nicht nur der Tarnung, sondern speichert auch Wärme. Der Eisbär wird Weltweit geschützt. Dadurch haben sich seine einst gefährdeten Bestände gut erholt.
Der große Panda
Der große Panda lebt in den kühlen und feuchten Gebirgswäldern der Provinz Szechuan in China. Er ist sehr selten geworden und man schätzt, dass es kaum noch mehr als 1000 Tiere gibt. Gefährdet ist der große Panda durch die Zerstörung seines Lebensraums Dazu kommt noch, dass der Bambus, der seine Nahrungsgrundlage bildet, alle 40 bis 120 Jahre nur einmal blüht und danach abstirbt. Früher ging der Panda dann einfach in ein anderes Gebiet und lebte dort weiter, doch das ist heute nicht mehr möglich. Durch gemeinsamer Anstrengung der chinesischen Regierung und des WWF, wird der Panda in seiner Heimat jetzt streng geschützt. Große Panda wiegen etwa 90-150 Kilogramm und werden bis zu 1,80 Meter groß.
Der Malaienbär
Der Malaienbär lebt in den Regenwäldern von Burma über Südchina, Indochina, Thailand und Malaija bis auf die Inseln Samatra und Borneo. Er ist der kleinste Bär der Großbären. Er wird höchstens 1,40 Meter groß und wiegt etwa 22-65 Kilogramm. Sein Pelz ist kurz haarig,
damit er sich in dem warmen Klima wohl fühlt. Der Malaienbär wirkt mit seinen einwärts gestellten Vorderpranken, den Dackelfalten auf der Stirn und seinen auffallenden O-Beinen besonders drollig, ist aber trotzdem ein echter Bär und kein putziges Schmusetier. Im Gegensatz zu fast allen anderen Bären, bleiben sich zwei Malaienbären fast das ganze Leben lang treu.
Der Brillenbär
Der Brillenbär lebt in Südamerika. Er kommt vorwiegend im Hochland des Andengebirges und in den angrenzenden Regenwäldern vor. Brillenbär Männchen wiegen ca. 120-200 Kilogramm, die Weibchen nur etwa halb so viel. Bei keinem anderen Bären ist der Größenunterschied so auffallend wie bei den Brillenbären. Ihren Namen haben sie von der hellen Zeichnung, die sich um die Augen und oftmals bis zur Kehle herunterzieht. Brillenbären können gut klettern und bauen sich auf den Bäumen ihre Schlafplätze. Sie fressen gerne Feigen, Kaktusfrüchte, Palmschößlinge, Bromelienpflanzen, Maiskolben und Insekten. Nur selten fressen sie tote Tiere oder schlagen Hirsche und kleine Haustiere. Auffallend ist, dass sie nicht wie andere Bären brummen sondern trillern.
Der Kragenbär
Der Kragenbär lebt im Norden Indiens, in China und in Japan. Er kann ausgezeichnet schwimmen und besser sehen und hören als alle anderen Bären. Um die Brust hat er lange helle Haare, denen er seinen Namen verdankt. Manche Menschen sagen, dass der Kragenbär ein Pflanzenfresser ist, andere meinen er sein ein Fleischfresser. Diese unterschiedlichen Meinungen können beide wahr sein, denn es ist möglich, dass sich seine Freßgewohnheiten der Umgebung anpassen. Kragenbär Männchen können ein Gewicht von 200 Kilogramm und eine Länge von zwei Metern erreichen.
Der Lippenbär
Der Lippenbär lebt in den Wäldern von Indien, Nepal und Sri Lanka. Er ist vom Aussterben bedroht und es gibt höchstens noch 7500-8500 Stück. Im vorigen Jahrhundert glaubte man, er sei ein Faultier, weil er sich normalerweise langsam und plump bewegt. Die beiden fehlenden Schneidezähne im Oberkiefer bekräftigten diese Annahme. Man bezeichnete ihn als "bärenartiges Faultier". Inzwischen aber, wurde das Missverständnis aufgeklärt und er wurde als
"echter Bär" anerkannt. Die Lieblingsspeise des Lippenbären sind Termiten, die er mit seiner verlängerten Schnauze und der langen Zunge aufsaugt. Neben Termiten liebt er auch Datteln, Mangos, Feigen und andere Früchte. Lippenbär Männchen wiegen etwa 100 Kilogramm und werden 1,40-1,90 Meter lang.
Arbeit zitieren:
Ivanka Meyer, 2000, Die Bären, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
lea-Janina S. hat den Text Die Bären kommentiert
Ivanka Meyer hat den Text Die Bären veröffentlicht
Ivanka Meyer hat einen neuen Text hochgeladen
Sie begegnen einem Bären - was tun?
Was Sie wissen sollten, wenn S...
Anton Krementz, Edward von Czynk, Walter Rathgeber
Anonym
Panda Bär.
Ich finde diese Seite nicht sehr gut, weil ich ein großes, langes REFERAT wollte und keinen kurzen Absatz!!!
am Wednesday, March 26, 2003-
Schüler
GUT weiter so!.
ich finde es perfekt nich zu viel und nich zu wenig aber das wichtigste ist drin! prima ;-)
am Tuesday, March 13, 2007-
lea-Janina S.
ich fands auch gut,hatt mir sehr geholfen:D
am Saturday, November 12, 2011-