Ablösung der bestehenden Einzelhandels-Warengruppen durch national gültige, verifizierte CCG-Standard-Warengruppen bei gleichzeitiger Umstellung der Einzelhandels-Datenversorgung aus dem GH-Betrieb der EDEKA Handelsgesellschaft Nord von der eigenentwick

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Details

Titel: Ablösung der bestehenden Einzelhandels-Warengruppen durch national gültige, verifizierte CCG-Standard-Warengruppen bei gleichzeitiger Umstellung der Einzelhandels-Datenversorgung aus dem GH-Betrieb der EDEKA Handelsgesellschaft Nord von der eigenentwick
Autor: Hendrik Schwarz
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Institution/Hochschule: Berufsakademie Schleswig-Holstein Kiel
Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2004
Seiten: 76
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 4  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1104 KB
Archivnummer: V43473
ISBN: 978-3-638-41252-0



Textauszug

Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein
Berufsakademie
Fachrichtung Wirtschaftsinformatik
Diplomarbeit

Thema: Ablösung der bestehenden Einzelhandels-Warengruppen durch national gültige, verifizierte CCG-Standard-Warengruppen bei gleichzeitiger Umstellung der Einzelhandels-Datenversorgung aus dem GH-Betrieb der EDEKA Handelsgesellschaft Nord von der eigenentwickelten Warenwirtschaftssoftware auf ein SAP-R/3-System

Eingereicht von: Hendrik Schwarz
2004

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis I

Abkürzungsverzeichnis III

Abbildungsverzeichnis V

Tabellenverzeichnis VI

1. Einleitung ... 1
1.1 Vorstellung der EDEKA Handelsgesellschaft Nord  ... 1
1.2 Problemstellung ...  2
1.3 Zielsetzung  ... 3
1.4 Aufbau der Arbeit  ... 4

2. Begriffliche Grundlagen und Definitionen  ... 5
2.1 Warengruppen  ... 5
2.1.1 Historie der Warengruppen und deren Bedeutung im Einzelhandel  ... 5
2.1.2 Die CCG-Standard-Warenklassifikation  ... 9
2.2 EBUS DFÜ-Datei ...  12
2.2.1 Definitionen  ... 12
2.2.2 Aufbau und Beschreibung der Satzarten  ... 15
2.3 Das EH-Warenwirtschaftssystem EBUSwin  ... 18
2.3.1 Definition Warenwirtschaftssystem  ... 18
2.3.2 Vorstellung des EH-Warenwirtschaftssystems der EDEKA Nord  ... 19
2.3.3 Architektur ...  21
2.3.4 Datenversorgung durch die Großhandlung ...  22
2.4 POS-Download mit SAP-R/3-Retail  ... 24
2.4.1 Definition  ... 24
2.4.2 Einordnung in die SAP-R/3-Retail Landschaft ...  28
2.4.3 Datenaufbereitung ...  28
2.4.4 Datenaufbereitung SAP-R/3-Retail und klassische Warenwirtschaft im Vergleich  ... 31

3. Vorbereitung der Umsetzung  ... 35
3.1 Ist-Aufnahme  ... 35
3.2 Prüfung der vorhandenen Daten  ... 37
3.3 Neuzuordnung der CCG-Artikelgruppen zum Abteilungsstamm  ... 38
3.4 Anpassung der WWS im Einzelhandel ...  42
3.4.1 Anpassung der DFÜ-Schnittstelle  ... 42
3.4.2 Austausch des Artikelstamms ...  43
3.4.3 Kennzeichen im Warengruppenstamm ...  44
3.4.4 Austausch des Warengruppenstamms  ... 49
3.4.5 Austausch des Abteilungsstamms  ... 52
3.5 Customizing in SAP-R/3-Retail für die Produktivsetzung  ... 55
3.6 Berücksichtigung der Peripherie im Markt ...  57

4. Umsetzung  ... 59
4.1 Simulierter Echtlauf  ... 59
4.2 Aufgetretene Fehler und Lösungsansätze  ... 59

5. Schlussbetrachtung ...  61

Anhang I: Menüpunkte EBUSwin  ... VII
Anhang II: Queries Update Abteilungsstamm  ... VIII
Anhang III: Neuer Abteilungsstamm EBUSwin ...  IX
Anhang IV: DFÜ-Datei Anlage Warengruppenstamm  ... X

Literaturverzeichnis  ... XI

Internetadressenverzeichnis  ... XIII

 

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Die EDEKA-Gruppe ... 1
Abb. 2: Klassische Preisauszeichnung ...  5
Abb. 3: Aktuelles Regaletikett im EH  ... 7
Abb. 4: Anstieg der Komplexität der Warengruppen  ... 8
Abb. 5: Markthierarchie ...  9
Abb. 6: Struktur Standard Warenklassifikation der CCG ...  11
Abb. 7: DFÜ-Datei  ... 13
Abb. 8: Datenübertragung  ... 14
Abb. 9: Kopfsätze DFÜ-Datei  ... 16
Abb. 10: Artikelneuanlage in DFÜ-Datei  ... 17
Abb. 11: Beschreibung DFÜ-Felder ... 17
Abb. 12: Artikeländerung in DFÜ-Datei ...  18
Abb. 13: EBUSwin Startbildschirm  ... 20
Abb. 14: Software- und Modulübersicht EBUSwin ...  22
Abb. 15: Tagesstart EBUSwin mit Übertragung an die Kassensysteme  ... 23
Abb. 16: Datenaustausch GH zu EH (einfach) ...  24
Abb. 17: SAP Modul Übersicht  ... 28
Abb. 18: Ablauf Datenaufbereitung POS-Download  ... 30
Abb. 19: IST-Zustand HOST  ... 32
Abb. 20: Versorgung durch SAP  ... 33
Abb. 21: Verlauf zur Bereinigung der Steuerdatei  ... 34
Abb. 22: Derzeitige Warengruppenübersicht  ... 35
Abb. 23: Derzeitige Abteilungsübersicht  ... 36
Abb. 24: Veränderte Marktstruktur Variante 1  ... 40
Abb. 25: Veränderte Marktstruktur Variante 2  ... 41
Abb. 26: Zuordnung zum Sortimentslistenprofil  ... 56
Abb. 27: POS-Download: EBUS Datei aufbereiten  ... 57
Abb. 28: Übersicht Abteilungen/Warengruppen ...  62
Abb. 29: Artikelübersicht  ... 63

 

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Warenbereich 01: Frischobst, Schalenobst und Trockenobst, Frischgemüse (Auszug) ...  12
Tab. 2: Abteilungen in EBUSwin, Warengruppen Abteilung 1  ... 38
Tab. 3: Tabelle FELDNUMMER in EBUSwin (Auszug)  ... 42
Tab. 4: Struktur der Tabelle WARENGRUPPENSTAMM in EBUSwin ...  44
Tab. 5: Ergebnis qry_mwst_2 (Auszug)  ... 49
Tab. 6: Feldbeschreibungen Anlage Warengruppe (Satzart 31)  ... 50
Tab. 7: Struktur Tab. WARENGRUPPENSTAMM  ... 51
Tab. 8: Neue EH Abteilungen (Auszug) ...  52
Tab. 9: Bisheriger EH-Abteilungsstamm (Struktur)  ... 53
Tab. 10: Bisheriger EH-Abteilungsstamm (Inhalt)  ... 53
Tab. 11: Zukünftiger EH-Abteilungsstamm (Auszug)  ... 55

 

1. Einleitung
1.1 Vorstellung der EDEKA Handelsgesellschaft Nord

Die EDEKA-Gruppe ist ein freiwilliger Zusammenschluss selbstständiger Einzelhandelskaufleute des Lebensmittelhandels und eine der größten Kooperationsgruppen des Handels in Europa 1. Sie setzt sich aus der EDEKA Zentrale und der EDEKA Bank in Hamburg, sieben Großhandelsbetrieben, 14 Genossenschaften und rund 4.100 selbstständigen Einzelhändlern bundesweit zusammen.

Abbildung in Downloaddatei erhältlich.

Abb. 1: Die EDEKA-Gruppe
(Quelle: http://www.edeka.de/prod/EDEKA/Content/EdekaGruppe/Grafiken/Organigramm.gif, Aufruf vom 26.05.2004)

Die 1916 gegründete EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH (in der Folge EDEKA Nord genannt) ist einer der sieben Großhandelsbetriebe mit zwei Vertriebsgesellschaften, der ENO (Schleswig-Holstein, Hamburg und Teilen Niedersachsens) und der EMV (Mecklenburg-Vorpommern). Die Lagerstandorte befinden sich in Neumünster, Lüneburg und Malchow mit rund 15.000 Lagerartikeln aus den Bereichen Food und Non-Food. Dazu kommen noch einmal ca. 20.000 Artikel, die über das Streckengeschäft in die Märkte geliefert werden. Des Weiteren gehören zur EDEKA Nord als Produktionsstätten zwei Fleisch-Zerlegebetriebe in Neumünster und Pinneberg, eine Großbäckerei in Hohenwestedt und der ENO-Gro߬verbraucherservice in Neu-Mukran auf Rügen.

Zu den Kunden zählen ca. 750 selbstständige Einzelhändler und 100 Regiebetriebe im Absatzgebiet Schleswig-Holstein, Hamburg, Nieder¬sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Als Lebensmittelunternehmen erreicht die EDEKA Nord einen jährlichen Gesamtumsatz von über 1,2 Mrd. Euro und ist damit einer der umsatz¬stärksten Betriebe Schleswig-Holsteins und gleichzeitig einer der größten Arbeitgeber.

1.2 Problemstellung

Die EDEKA Nord versorgt die Warenwirtschaftssysteme (WWS) in 280 Märkten mit Artikel- und Lieferantendaten jede Nacht per Datenfern¬übertragung. Artikel- und Lieferantendaten werden in der Großhandlung in einem SAP-R/3-Retail-System gepflegt und stellen die Grundlage für die DFÜ-Daten (Datenfernübertragung) dar. Täglich werden für alle Märkte anhand ihrer aktuellen Bestelldaten und ihrer in der Vergangenheit bestellten Artikel die Änderungsdaten aufbereitet, in einer ASCII-Datei bereitgestellt und an die Märkte der Einzelhändler gesendet.

Derzeit nutzt jede deutsche EDEKA Großhandlung, auf geschichtlicher Grundlage basierend, ihre eigenen Warengruppen (WGR), die in den seltensten Fällen kompatibel zueinander sind .2

Die Einzelhändler der EDEKA Handelsgesellschaften fordern seit einiger Zeit eine feinere Gliederung der Warengruppen. Daher wurde deutschlandweit für die einzelnen EDEKA Großhandlungen beschlossen, die bisherigen intern festgelegten Warengruppen durch die Standard-Warengruppen der CCG, auch in den WWS der Einzelhändler, zu ersetzen.

Problematisch an der Umstellung wird die Anzahl der CCG Warengruppen sein. Sie ist um ein Vielfaches größer als die bisher in den Warenwirtschaftssystemen (WWS) der EDEKA Nord benutzte Anzahl an Warengruppen.

Seit 2001 wird die EDV im Hause der EDEKA Nord auf das Standard-WWS SAP-R/3-Retail umgestellt. Im Zuge dieser Umstellung wird die klassische Warenwirtschaftssoftware (eine Eigenentwicklung) mittelfristig komplett durch SAP-R/3-Retail ersetzt. Die Datenversorgung der WWS im Einzelhandel wird nach entsprechenden Testläufen umgestellt und durch das Standardsystem SAP-R/3-Retail übernommen.

1.3 Zielsetzung

Ziel dieser Arbeit soll es sein, die bestehenden Warengruppen in den WWS der Märkte durch die national gültige, verifizierte Warenklassifikation der CCG abzulösen. Die Umstellung auf die Warenklassifikation der CCG soll eine größere Transparenz in der Vergleichbarkeit der GHs untereinander und auch im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen schaffen.

Dabei soll diese Arbeit dem Vertrieb das nötige Wissen über den Aufbau der CCG-Warenklassifikation geben, um die Einzelhändler darüber informieren zu können, sowie ein Leitfaden für die ausführenden Techniker sein und ihnen den notwendigen theoretischen und technischen Hintergrund liefern.

1.4 Aufbau der Arbeit

Diese Arbeit ist in fünf Kapitel aufgeteilt. Die Kapitel zwei, drei und vier bilden dabei die Hauptkapitel.

Im zweiten Kapitel werden die begrifflichen Grundlagen der Waren¬wirtschaft der EDEKA Nord betrachtet. Es werden die Warengruppen, die Struktur der DFÜ-Datei, das WWS der EDEKA Nord und der POS-Download mit SAP-R/3-Retail vorgestellt. Dieses Kapitel gibt (dem Leser) einen Einblick über verwendete Methoden und Software-Systeme zur Datenversorgung der Märkte, sowie den theoretischen Teil zur Handhabung eines WWS im Einzelhandel.

Aufbauend auf den Grundlagen wird in Kapitel drei theoretisch analysiert, wie Warengruppen an die Märkte übermittelt werden können. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Vorbereitung der Umstellung in den WWS. Dabei wird auf Grundlage der Datenbestände im SAP-R/3-Retail und vorhandener Daten in den WWS das WWS umgestellt.

In Kapitel vier wird die Produktivsetzung auf einem Testsystem simuliert. Dabei aufgetretene Fehler werden analysiert und mögliche Lösungsansätze entwickelt.

Die auf die drei Hauptkapitel folgende Schlussbetrachtung vergleicht die Problemstellung aus dem ersten Kapitel mit der Zielerreichung. Dabei werden die aus dieser Arbeit gewonnenen Informationen aufgezeigt.

[...]


1 Vgl. http://www.edeka.de/Content/EdekaGruppe/gruppe.jsp?area=2, Aufruf vom 26.05.2004
2
Herr Eggers; EITEG, Hamburg

 

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