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Autor: Susann Riedel
Fach: Biologie - Verhalten
Details
Tags: Aggression, Tieren
Jahr: 2001
Seiten: 4
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 157 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-99477-4
Volltext (computergeneriert)
Susann Riedel
Referat
Aggressionsverhalten bei Tieren
1. Definition:
2. Ursachen:
3. Anzeichen für Aggressionsverhalten:
4. Arten:
5. Formen:
6. Bedeutung:
7. Quellen:
1. Definition:
- ist Imponier-, Droh- und Kampfverhalten zwischen Tieren, das zu einer Distanzierung
- ist ein Verhalten, das auf Vorherrschaft oder Vertreibung anderer Tiere gerichtet ist
2. Ursachen:
- eindringen eines Fremden in das eigene Revier = Territorialverhalten
- sexuelles Rivalisieren
- Rangordnungsverhalten
- soziales exploratives Verhalten
- Außenseiteraggression
- Beseitigung von Hindernissen der Triebbefriedigung
- Verteidigung der Gruppe
- Rivalisierung um Objekte
3. Anzeichen für Aggressionsverhalten:
- imponieren um den Gegner zu verjagen
- zeigen ihre Kräfte und Macht
- drohen durch Zähne zeigen und Warnlaute
4. Arten:
zwischenartlich:
- Angehörige verschiedener Arten kämpfen nur in Ausnahmefällen miteinander
- Tiere fliehen eher vor überlegenen Feinden
- Beutetier wehrt sich gegen Fressfeind, wenn Fluchtweg verstellt ist oder wenn Flucht nicht mehr möglich ist
- Angst bei Jungtieren kann in Aggressivität umschlagen
- Kollektivverteidigung ermöglicht Schwachen auch eine wirksame Feindabwehr, da Unterstützung der ganzen Truppe/Schar/Rudel etc.
innerartlich:
- ist die Intoleranz gegenüber Artgenossen
- wenige Nistplätze, wenig Nahrung oder wenig Verstecke für die Individuen eine Art vorhanden
meist Konkurrenz um:
- gleichen Lebensraum
- gleiche Nahrung
- gleiche Geschlechtspartner
- Ressourcen nur in begrenzter Anzahl vorhanden
- stärkster Konkurrent sind die Artgenossen
- innerhalb einer Gruppe kommt Wettbewerb um eine hohe Stellung in der Rangordnung hinz
5. Formen:
Kommentkampf:
- meist wird Kampf zwischen Artgenossen unblutig als Turnier ausgefochten
- gefährliche Waffen (Gebiss, Hörner, Geweih, Krallen, Hufe)werden nicht eingesetzt
- bei vielen Arten bestehen die Kämpfe nur aus Geräuschen, Imponiergehabe oder Kräftemessen
- keine Ausschaltung des Gegners, nur Unterwerfung als Ziel
- ritueller, geregelter Verlauf
- ernsthafte Verletzungen werden vermieden - Schwächere unbeschädigt
- Tierkampf, bei denen der Gegner getötet werden könnte, wird vermieden
- Tötungshemmung
Beschädigungskampf:
- eher selten
- Einsatz von Waffen kann zu Verletzungen und Tod führen
- Unterlegener flüchtet, wenn zu große Gefahr droht oder zeigt Demutsgesten und erkennt Niederlage an
- Sieger reagiert mit Einstellung des Kampfes
- Tierarten mit geringer Bewaffnung oder gutem Fluchtverhalten fehlen Demutshaltungen. Besonders bei Tieren in Gefangenschaft, da Flucht unmöglich ist Tötung des Gegners
6. Bedeutung:
- zur Durchsetzung zahlreicher Verhaltensweisen
- aktiviert durch Handlungsbereitschaft
- Aggressionsverhalten = hohem Selektionswert
- Tiere, die nicht kämpfen haben oft kaum Überlebens- oder Reproduktionschancen
- durch kämpfen Energieverlust - risikoreich
- Folgen können Verletzungen oder Tod sein
- aggressives Handeln ist in jedem Tier vorhanden
- nur bei gleich starken und willensbereiten Tieren kommt es zum Kampf, sonst eher selten und durch imponieren und drohen geregelt
7. Quellen:
Mentor Abiturhilfe Verhaltenbiologie, Mentor Verlag 1998
Abiturwissen Verhaltensbiologie, Klett Verlag 1996
Studienreihe Biologie, Band 5 Verhalten, Schroedel Verlag 1992
Biologie heute SII, Schroedel Verlag 1988
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
07.04.2002 15:42:59
Man kann hier zwar alles finden, was zum Aggressionsverhalten von Tieren gehört...aber es fehlen konkrete beispiele und die Veranschaulichung. Es kommt mir so vor, als wurden hier einfach nur Fakten aus einer Tabelle übertragen.