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Freileitungstechnik

Presentation (Pre-University), 2001, 13 Pages
Author: Jürgen Engel
Subject: Electrotechnology

Details

Category: Presentation (Pre-University)
Year: 2001
Pages: 13
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V101698
ISBN (E-book): 978-3-640-00111-8

File size: 60 KB
Notes :
Diese Referat wurde für den Fachunterricht Elektrische Anlagen erarbeitet.Es ist geeignet für Azubis im 3 oder 4 Lehrjahr im Ausbildungsberuf Energieelektroniker Fachrichtung Anlagentechnik.Es enthält alle Informationen vom der Trassierung bis zur Buausführung und geht auf westentliche und wichtige Technolien ein.



Fulltext (computer-generated)

Projekt: Freileitungstechnik

1.Vor- und Nachteile von Freileitungen

1.1 Vorteile:

-kostengünstigste Art Energie zu übertragen

-hohe Überlastbarkeit gegenüber Kabel

-auffinden von Leitungsschäden ist relativ einfach

-Leiterschäden lassen sich schnell reparieren

-im Ackerland können durch Mastsockel kleine Biotope entstehen

-Trassen durch Fichtenmonokulturen bereichern die Umwelt, da hier anderer

Aufwuchs Fuß fassen kann

1.2.Nachteile:

-Reperatur von Masten ist aufwendig und zeitraubend

-Sichtbarkeit, Höchstspannungsmaste beeinträchtigen das Landschaftsbild

-Beeinträchtigung der Population in Tier- und Pflanzenwelt in wertvollen

Gebieten

2.Definition wichtiger Fachbegriffe:

2.1. Freileitung:

-ist die Gesamtheit der Anlage zur oberirdischen Fortleitung elektrischer Energie,

bestehend aus Stützpunkten und Leitungsteilen

2.2. Stützpunkte:

-sind Maste, Dachständer und Isolatoren, deren Gründungen, Befestigungen

und Erdungen

2.3. Maste:

-sind freistehende, abgestützte oder abgespannte Bauteile aus Holz, Stahlbeton, Stahl-

rohr oder Konstruktionen aus Profilstahl, mit oder ohne Isolatorträger, die die

Leitungsteile tragen

2.4. Dachständer:

-sind auf Dächern montierte Stahlrohre mit oder ohne Isolatortäger,die die

Leitungsteile tragen

2.5. Gründungen:

-sind die Fundamente der Maste deren Abstützungen und Abspannungen im Boden

2.6. Leiter:

-sind die zwischen den Stützpunkten einer Freileitung frei gespannten blanken oder

isolierten Seile, Hauseiseinführungsleitungen oder ­ kabel,unabhängig ob sie unter

Spannung stehen oder nicht

2.7. Durchhang:

-

eines Leiters ist sein lotrechter Abstand zur Verbindungslinie seiner

Befestigungspunkte an jeder Stelle


2.8. Isolator:

-dienen der Isolation spannungsführender Leiter gegenüber geerdeten oder

anderen spannungsführender Teilen

2.9. Spannfeld:

-ist der zwischen aufeinanderfolgenden Stützpunkten liegende Teil einer

Freileitung

2.10. Spannweite:

-ist die waagerechte gemessene Entfernung zwischen zwei aufeinander-

folgenden

Stützpunkt

2.11. Handbereich:

-ist der Bereich, in dem ein Mensch, von üblicherweise betretenen Stand-

Bereichen aus, mit der Hand nach allen Richtungen gelangen kann

Von den Standflächen aus gemessen gilt:

Nach oben: 2,50m

Nach unten sowie in horizontaler Richtung: 1.25m

3. Entstehung einer Freileitungstrasse

3.1 Energiewirtschaftsministerium:

-prüft Projektunterlagen und ermittelt Notwendigkeit

3.2 Raumordnungsbehörde

- Behörde der Kommunen die die Raumplanung durchsetzt, überwacht und erstellt.

3.2.1 Raumplanung:

-Raumplanung

, zusammenfassende Bezeichnung für Landes-, Regional-, Bauleit- und

Stadtplanung. Sie soll ein Gebiet ordnen und zukunftsbezogen gestalten. Im Gegensatz zur

Raumordnung liegt in Deutschland die Zuständigkeit für die Raumplanung nicht beim Bund,

sondern bei den Ländern, Regionen und Gemeinden. Sie soll den von der

Raumordnungspolitik gestreckten Rahmen ausfüllen und deren Vorgaben planerisch

umsetzen. In Deutschland wurden die gesetzlichen Voraussetzungen für die Raumplanung

im Raumordnungsgesetz (ROG) von 1965 geschaffen.

3.2.2 Raumordnungsverfahren:

-Verfahren zur Prüfung der Raumverträglichkeit d.h. es erfolgt eine Überprüfung

durch die Raumordnungsbehörde ob Bauvorhaben in den Raumplan einbeziehbar ist

oder nicht

3.3 Unweltverträglichkeitsstudie:

-Evu beauftrag einen unabhängigen Gutachter mit der Erstellung der

Umweltverträglichkeitsstudie

-Gutachter beurteilt Einwirkungen auf die Natur, auf dem Mensch dessen Lebensraum


und das Landschaftsbild

-Gutachter erstellt Trassenvarianten, oder ­alternativen ,Ermittelt Ausgleichs- und

Ersatzleistungen

4. Lasten und Lastfälle

4.1 Lastarten

4.1.1 Lotrechte Lasten

-sind Kräfte, die in ihrer Richtung der Schwerkraft folgen

4.1.2 Ständige Lasten

-sind die senkrecht wirkenden Eigenlasten der Maste, der Ausrüstung und bei

annähernd gleichhohlen Aufhängepunkten senkrecht wirkenden Lasten der Leiter aus

den anteiligen Spannfeldlängen(Hoch- und Tiefzugkräfte sind zu berücksichtigen)

4.1.3 Zusatzlasen

-sind Lasten die, z.b. durch Vereisung der Leiterseile entstehen, dadurch vergrößert

sich der Leiterdurchmesser, das Gewicht und die Windangriffsfläche

-entstehen auf Grund klimatischer Bedingungen und sind nicht an allen Orten gleich

zusetzen und sind oft zufallsbedingt

-man unterscheidet zwischen normalen und erhöhten Zusatzlasten

-die Zusatzlast wir in DIN VDE 0210 [110] und DIN VDE 0211 [111] mit

(5+0,1.d) in N für 1m Leiterlänge angegeben

-erhöhte Zusatzlasten sind dort anzusetzen wo regelmäßig größere als die normalen

Zusatzlasten beobachtet worden sind, dabei wird ein Vielfaches der Normalen

Zusatzlast als erhöhte Zusatzlast angesetzt

-Zusatzlasten werden im allgemeinen nur auf die Leiter angewendet, sie

entfallen für Querträger und Stützpunkte

-für Isolatoren ist je Meter Kettenlänge mit 50N zu rechnen

4.1.4 Montagelasten

-während der Bauphase8aber auch bei Instandhaltungs- und Reperaturarbeiten)

treten höhere Beanspruchungen durch Montageanker, Seilrollen und höhere Zugkräfte

bei der Seilmontage auf, diese müssen schon bei der Bemessung der Anlage berück-

sichtigt

werden

-sie sind im allgemeinen der Querträgerachse am Befestigungspunkt des Leiters

anzunehmen

4.2.2 Waagerechte Lasten

-greifen seitlich an und versuchen einer horizontalen Linie zu folgen

4.2.1 Windlasten

-beim Auftreffen von Wind auf Feste Körper entsteht eine waagrecht angreifende

Kraft


-diese Kraft ist abhängig von:

-Windgeschwindigkeit

-der Höhe der Bauteile über dem Gelände

-der getroffenen Fläche

-der äußeren Form des Körpers

4.3. Lastfälle

-gleichzeitig auftretende Lasten werden zusammengefasst und werden Lastfälle

genannt

4.3.1 Lastfälle für Stützpunkte in Niederspannungsfreileitungen

4.3.2 Lastfälle für Mastschäfte in Mittelspannungsfreileitungen

5. Maste und Mastwerkstoffe

-Kriterien für die Auswahl sind die Belastbarkeit und Wirtschaftlichkeit unter

Berücksichtigung der Betriebsbedingungen

-aus wirtschaftlichen Gründen werden Holzmast eingesetzt

-Einsatzmöglichkeiten von Holzmasten sind durch den geringen Nutzzug ein-

geschränkt

-bei höheren Nutzzügen werden dann Beton und Stahlmast eingesetzt

5.1.Holzmaste

-hochelastischer Werkstoff, der bis zur Bruchgrenze elastische Verhalten zeigt

-bei Biegebeanspruchung weißt er hohe Auslenkungen

-Verdrehungen werden bis zu 90° aufgenommen

-Holzmaste sind eine preiswerte Lösung und deshalb oft verwendet

-Holzmaste werden direkt mit einen sechstel ihrer Mastlänge oder Mindestens

1,60m tief ins Erdreich eingesetzt

-Einbetonieren ist nicht zulässig

-in sumpfigen und feuchten Gebieten werden Holzmaste auf Erdfüßen aufgebaut

-Holzmaste dürfen nicht eingesetzt werden bei Kreuzungen von Mittelspannungs-

Freileitungen

mit

-Autobahnen

-Wasserstraßen

-Schienenwegen des öffentlichen Verkehrs mit und ohne Oberleitungen

-Seilbahnen

5.1.1 Einfachmaste

5.1.2 Maste mit Ankern

-bestehen aus einem ins Erdreich eingebrachten Ankerklotz aus Beton und einem

Stahlseil mit Klemmen und Zubehör

-Stahlseil ist ausreichend zu isolieren

-Nachspannvorrichtungen müssen vorhanden sein

5.1.3 Maste mit Streben


-an der Mastseite an der die Kraft wirkt wird ein zweiter kleinerer Holzmast

angebracht

-Strebenausladung muss mindestens eine Fünftel der Gesamtlänge des Mastes sein

-die Strebe ist etwa 0,6 bis 0,8 m von der Mastspitze mit einen M20 Gewindebolzen

angebracht

-am Mastfuß ist eine 1,30m lange Holzbohle angebracht um die seitliche Boben-

pressung zu verhindern

5.1.4 Doppelmaste

-falls die Nutzzüge der Einfachmaste nicht ausreichen, werden Doppelmaste

eingesetzt

-bestehen aus zwei Einzelmaste die mit Bolzen und Dübel verbunden sind

-je nach Länge 4-6 Dübel

-Distanzstücke müssen in die Maste eingepasst werden oder es müssen Zähne

oder Krallen so in das Holz eindringen das diese starr miteinander Verbunden sind

5.1.5 A-Maste

-werden Eingesetz wenn Doppelmast für die auftretende Zugspannung nicht

ausreichen z.b. an Winkel- und Abspannpunkten

-A-Maste sind in der DIN 48351[79,80] Teile 1 und 2 beschrieben

5.2.Betonmaste

-Betonmaste sind für alle arten von Stützpunkten geeignet

-aus technischen und preislichen Gründen sollten sie den Anwendungen mit den

größten Nutzzügen wie Winkel-und Abspannmasten vorbehalten sein

-werden als Rüttel- und Schleuderbetonmaste hergestellt

-haben eine Hohe Lebensdauer

-werden dort eingesetz wo aus Gründen der Zugspannung , Mastläge oder Feldlänge

Holzmasten nicht eingesetz werden können

-wegen des runden Mastquerschnittes unterliegen Betonmasten keinerlei

Beschränkungen in Bezug auf die Richtung der angreifenden Kraft

-es genügt dadurch bei der Bemessung im Nieder- und Mittelspannungsbereich

die an der Mastspitze angreifende Gesamtkraft zu wissen

-gefälligeres Aussehen als Gittermasten

5.2.1 Schleuderbetonmaste

-sind innen hohl und haben einen kreisförmigen Schaftquerschnitt

-der Durchmesser verläuft konisch

-Schleudervorgang erfolgt in liegenden Formen, die sich um die Längsachse drehen,

nach einlegen der Bewehrungsgerüstes und des Betons wird dieser durch die

Zentrifugalkraft an die Außenwand der Form gedrückt,es entsteht ein dichtes Ge-

füge das den Bewehrungsstahl umschließt und vor Korrosion schütz

-bei schlaffer Bewährung wird das Stahlgerüst wird wie bereits beschrieben in die

Form eingelegt und mit Beton umhüllt

Vorgespannte Maste enthalten Stahle mit bereits aufgebrachten Vorspannungen,die

Nach der Betonhärtung Druckvorspannungen erzeugen,die bei Biegebelastung erst

überwunden werden müssen ehe der Mast auf Zug belastet wird


-dadurch lässt sich mögliche Zugbelastung erhöhen und die Querrissbildung

vermeiden

5.2.2 Rüttelbetonmaste

-werden auf Rütteltischen überwiegend mit Vollquerschnitt hergestell

-daduch sind Rüttelbetonmaste sehr schwer und beschränkt das Verfahren auf

die Herstellung von Querträgern

5.3.Stahlmaste

-für die Herstellung dürfen nur die Stähle St 37-2 und St52-3 verwendet werden

-werden in verschiedenen Ausführungen hergestellt z.b. Gittermaste,Stahlvollwand-

und

Profilstahlmaste

5.3.1 Gittermaste

-werden vielfach eingesetzt

-bestehen aus vier Mastwänden die fachwerkartig aus Winkelstahl aufgebaut sind

-haben einen quadratischen Mastquerschnitt mit konischen längsverlauf

-können hohe Belastungen aufnehmen dadurch werden sie als Winkel-Abspann-

und Endmaste verwendet

-bei der Aufstellung von Gittermasten ist darauf zu achten in den resultierenden

Leitungszug gestellt wird d.h. die tatsächlich angreifende Kraft muß rechtwinklig

zu einer Mastwand verlaufen

5.3.2 Stahlvollwandmaste

-haben im Gegensatz zu Gittermasten durchgehend geschlossene Mastwände

-einstielige Stahlvollwandmaste werden für Mittelspannungsfreileitungen eingesetzt

-im Niederspannungsbereich aus wirtschaftlichen Gründen kaum Anwendung

-können auch aus mehreren Einzelteilen bestehen die bei der Montage zusammen

gesteckt

-können direkt in Beton gegründet oder mit Ankerschrauben und Flanschplatte auf

einen Betonfundament befestigt werden

-auf gute Belüftung achten,um stetige Feuchtigkeit und nachfolgende Korrosion im

inneren des Mastes zu vermeiden, Belüftungsöffnungen sollten so angebracht werden

das kein Regenwasser eindringen kann

5.3.3 Profilstahlmaste

-bestehen aus I-Profilen(Doppel-T) die zu Mastschäften zusammengeschweißt werden

-kommen hauptsächlich als Tragmaste in betracht

-haben keine nennenswerte Anwendung

5.4. Dachständer

-besteht aus den Teilen Dachständerrohr,Querträger,Dachschutz und verschiedenen

Befestigungsteilen

-Dachständer sind so anzubringen das alle Zug- und Druckkräfte vom Gebäude sicher


auf genommem werden

-Dachständer werden nur in der Niederspannung verwendet!!!!

5.5. Querträger

-haben die Aufgabe Leiter mitsamt den Isolatoren und Befestigungsteilen zu Tragen

-werden aus Stahl und Beton hergestell

-je nach Anwendung verschiedene Abmaße

5.5.1 Querträger aus Beton

-sind außschließlich für die Montage an Betonmasten bestimmt

-werden im Rüttelverfahren hergestellt

-werden bei Montage am Mast verkeilt und mit Zementmörtel verschlossen

5.5.2 Querträger aus Stahl

-Anwendung auf Beton-,Stahl- und Holzmasten

-im Niederspannungsbereich bestehen sie meistens aus Winkel- oder U-Stahl

Konstruktionen

-im Mittelspannungsbereich werden Rohr-, Winkel- und U-Stahlkonstruktionen

eingesetzt

5.6 Gründung

-hat die Aufgabe,die aus dem Gestänge kommenden Lasten in den Baugrund ein-

zuleiten und den Mast vor Kritischen Baugrundbewegungen zu Schützen

-Art des Verwendeten Fundamentes entscheiden die Baugrunduntersuchungen,

Bodenkennwerte sowie die Grundwasserverhältnisse

5.6.1 Stufenfundament

-Anwendung bei tragfähigen Baugrund oder mit nicht all zu hoch anstehenden

Grundwasser

5.6.2. Einblockfundament mit Stufe

-Anwendung nur bei sehr schmalen Mastschäften z.b. Gittermaste

5.6.2.1 Plattenfundament

-Anwendung bei weniger Baufähigen Untergrund

5.6.3 Ortelbeton-Rammpfahl-Fundament mit drei Pfählen

-wird im Bereich der Reinebene mit grob-gemischkörnigen Böden und

hohen Grundwasserständen verwendet

-ist relativ teuer

5.7.Mastarten(-bilder) und deren Einsatzmöglichkeiten in Hinsicht auf die Landschaft

-je nach Bauform ergeben sich unterschiedliche Anwendungsfälle

-alle Mastformen giebt es als Trag- und Abspannmaste sowie Winkelmaste

5.7.1 Donaumast


-eignet sich für die Verwendung in ausgedehnten Ebenen oder Breiten Tälern

mit vorwiegend Landwirtschaftlicher Nutzung

-durch diese Mastform lassen sich im Vergleich gegenüber anderer Formen

die niedrigsten Feldstärkewerte für elektrische und magnetische Felder erreichen

5.7.2 Einebenenmast

-dadurch soll die Leitungsführung waldüberspannend oder vor einen Deckung

bietenden Waldkulisse geführt werden

-Vorteil der niedrigen Leitungsführung vor einem Deckungsbereich,es erheben sich

keine Mastteil über die Sichtkulisse

-überwiegend durch Waldgebiete

5.7.3 Tonnenmast

-Anwendung bei Trassen in engen Tälern, an Berghängen

6.Isolatoren

-haben die Aufgabe die spannungsführenden Teile einer Anlage von leitenden

Trag und Befestigungspunkten zu trennen

-müssen so beschaffen sein das sie den mechanischen, elektrischen und

atmosphärischen Belastungen unter den ungünstigsten Bedingungen standhalten

6.1. Isolatoren für Freileitungsanlagen bis 1000V

-können aus Glas,Porzellan oder Kunststoff gefertigt sein

6.1.1 Stützisolator N95

6.1.2 Stützisolator N95/2

6.1.3 Schäckelisolator S115

6.1.4 Isolierei E100

6.1.5 Isolierei D100

6.2 Isolatoren für Mittelspannungsfreileitungen

6.2.1 Stützisolatoren

-zwei Bauformen Typ A nicht durchschlagsfest Typ B durchschlagsfest

6.2.1.1 Typ A

-preiswerter als Typ B

-anwendung in Anlagen mit Holzmasten oder nicht geerdeten Querträgern


-Stütz reicht Tief in den Isolatorkörper dadurch innerer Überschlag möglich

bei

Überspannungen(Blitzeinschlag)

6.2.1.2 Typ B

-inner Überschlag durch konstruktive Möglichkeiten nicht möglich

-Überspannung wird vielmehr über die ,,elektrisch kürzere"Ausenhaut der Isolator-

schierme abgeleitet

-werden in Anlagen mit geerdeten Bauteilen wie Holzmaste mit geerdeten Querträgern

und Stahl- sowie Stahlbetonmasten verwendet

6.2.1.3 Mittelbundanordnung

-gebräuchlichste Art der Leitungsführung und ­befestigung am Isolator

-Isolator besitz eine Kopfrille in der das Leiterseil liegt,darunter befindet sich

ein Mittelloch wodurch die Befestigung des Seile erfolgt

6.2.1.4 Längsbundanordnung

-wird nur noch in bestehen den Anlagen weitergeführt

-Einsatz nur noch Kunststoffisolator

-bei Längsisolatoren liegt das Leiterseil in einer Kopfrille,im Gegensatz zum

Mittelbundisolator befinden sich beidseitig unterhalb der Rille Durchbrüche

zur Leiterbefestigung

6.2.2 Kettenisolatoren

-sind als Langstab- ,Vollkern- und Glaskappenisolatoren gebräuchlich

-die Verbindung der Isolatoren mit den Aufhängepunkten und Kupplungs-

punkten erfolgt durch Pfannen und Klöppel oder durch Gabelkappen

und

Laschen

6.3 Werkstoffe für Isolatoren

6.3.1 Porzellan

-besteht aus Kaolin,Feldspat und Quarz

-Eigenschaften des Porzellans sind abhängig vom Mischungsverhältnis

der Mineralien

-Grundstoffe werden gemischt,gemahlen, gepresst und teilweise vorgetrocknet

nach dem Formen,Enttrocknen und Glasieren erfolgt der Brennvorgang

6.3.2 Glas

-verwendete Stützen- und Kappenisolatoren bestehen überwiegend

aus alkali-kalk-slikathaltigen Glas

-Reinheit der Glasschmelze bestimmt die Qualität des Produktes

-Kappenisolatoren werden nach einer Abkühlphase auf eine Temperatur

von etwa 600°C gebracht und dann mit Luft an der Oberfläche abgeschreckt

-druch die verschiedenen Abkühlungsgeschwindigkeiten entstehen im Isolierkörper


innen Druck und außen Zugspannung dadurch werden die normalen Festigkeitswert

bedeuten

erhöht

6.3.3 Kunststoff

-bestehen aus zykloaliphatischen Harzmischungen

-sind leichter Als Glas-und Porzellanisolatoren und zeichnen sich durch ihre

vielfähltigen Modeliemöglichkeiten größerer Maßhaltigkeit und die Möglich-

keit befestigungselmente bei der Isolierkörperfertigung im gleich Arbeitsgang

mit einzugießen aus

-die Werte der elektrischen- und mechanischen Festigkeit hängen von der Auswahl der

Inhaltsstoffe ab

7. Leiterwerkstoffe und Ausführung

-aufgabe besteht darin elektrische Energie zu Übertragen und zu Verteilen

-mann unterscheidet Einleiter-und Verbundleiter

7.1.Einleiterwerkstoffe

7.1.1 Kupfer

-hohe Leitfähigkeit und hohe mechanische Festigkeit

-jedoch hohes Geweicht und Preis

7.1.2 Aluminium

-leichter als Kupfer und Preiswerter

-geringe Korrosionsbeständigkeit schütz sich jedoch durch eigene Oxidschicht

-erziehlbare Spannweiten sind geringer als mit Kupferleitern

7.1.3 Aldrey(E-AlMgSi)

-ist eine Aluminiumlegierung mit Manganan- und Siliziumanteilen

-mechanische Festigkeit ist höher als bei Aluminium, Oxidationsverhalten

ist

gleich

7.1.4 Stahl

-Verwendung in Hochspannungsanlagen als Erdseil

.-in Nieder- und Mittelspannungsanlagen überwiegend als Abspannseile

-werden heute immer mehr durch Aluminium-Stahlseile ersetz wegen der

schlechten Korrosionsbeständigkeit von Stahl

7.1.5 Bronze

-Verwendung in Hochspannungsanlagen als Erdseil

-in Nieder- und Mittelspannungsanlagen überwiegend als Abspannseile

-früher auch Verwendung als Leiterseil

7.2. Verbundleiter


-bestehen aus Einzeldrähten unterschiedlicher Metalle

-am gebräuchlichsten sind Seile mit einen Stahlkern(seele) und einer oder mehreren

Lagen Aluminium oder Aldrey

-durch die Wahl der werkstoffe lassen sich mechanische und elektrische

Eigenschaften steuern und optimieren

-Stahldrähte sind verzinkt und eingefettet zwecks Korrosionsschutz

-dadurch werden große Spannweiten mit guten Übertragungseigenschaften möglich

7.3 Bimetallseile

-bestehen aus Einzeldrähten aus Stahl mit aufgesintertem Aluminiummantel

-Dicke des Alu-Mantels muss mindestens 5% des Drahtdurchmessers betragen

-STAKU-Seile(Stahlseile mit Kupferauflagen) werden nicht mehr verwendet

7.4. Bemessung der Leiterseile

8. Befestigungen und Verbindungen

8.1. Zugfeste Klemmen und Verbinder

-Verwendung für mechanisch belastete Verbindungen

-müssen widerstandsarme Verbindungen sein

-Zugfeste Klemmen sind:

-Beiseilklemmen

-Keilabspannklemmen

-Drahtseilklemmen

-Endbundklemmen

-Pressverbinder zugfest

-Kerbverbinder

8.2 Nicht zugfeste Klemmen und Verbinder

-dienen nur dem elektrischen Zusammenschluss von Leitern

-das sind:

-Stromklemmen

-Abzweigklemmen

-Pressverbinder

-Kerbverbinder

8.3 Leiter verschiedener Werkstoffe

-beim Zusammenschluss von Leitern verschiedener Werkstoffe

ist Kontaktkorrosion durch die unterschiedlichen Potentiale in Verbindung

mit Feuchtigkeit zu vermeiden

-bei Kupfer-Aluverbindungen sind Alcu-Klemmen, -Kabelschuhe oder

-Pressverbinder zu verwenden um Elementbildung zu Verhindern


8.4 Spiralarmaturen

-werden verwendet zum Aufhängen, Abspannen und Verbinden

-es werden Abspannungen und Befestigungen an Stützisolatoren vorgenommen

-sie dienen auch zum Schutz und zur Reparatur von Leiterseilen

8.5 Befestigung von Leiterseilen an Isolatoren im Nierspannungsnetz

8.5.1 Stützpunkte

-Befestigung wird durch Wickelbunde realisiert

-zur Befestigung bei der Montage durch den Laufbund

-zur entgültigen Befestigung wird der Kreuzbund verwendet,im Normalfall

wird der Isolator dreimal umwickelt bei unterschiedlichen Aufhängehöhen

viermal

8.5.2 Befestigung am Schäkelisolator

-das Leiterseil wird um den Isolator gelegt und mit Endpunktklemmen befestigt

8.5.3 Besonderheiten bei Kreuzungsfeldern

-ist ein zweiter Isolator mit zusätzlichen Hilfsseil eizubauen

-Hilfsseil muß aus dem gleichen Werkstoff wie der Leiter sein,und muss den Leiter an

beiden Seiten des Isolators mit mindestens mit seiner Höchstzugkraft zu halten und

den Nennstrom der Leiters zu übernehmen

8.6. Befestigung von Leitesseilen an Isolatoren im Mittelspannungsnetz

-siehe praktische Ausführungen

9. Überspannungableiter

-sollen auftretende Überspannungen ins Erdreich ableiten und dadurch

die Anlage vor Überspannung schützen

10.Berechnugen



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