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Presentation (Pre-University), 2001, 7 Pages
Author: Marcus Köhler
Subject: Physics
Details
Year: 2001
Pages: 7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-00987-9
File size: 60 KB
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Fulltext (computer-generated)
Autor: Marcus Köhler
Alternative Energien (Wasser)
Gliederung:
1. Talsperrenkraftwerke
2. Vorschlag: Energienutzung im Grönlandeis
3. Strömungskraftwerke
4. Gezeitenkraftwerke
5. Zukunftsvision: Wellenkraftwerke
6. Quellenverzeichnis
1. Talsperrenkraftwerke
Diese Kraftwerke nutzen das Gefälle des Flusses. Die Staumauer staut das Wasser auf. Durch
glatte Wände und durch niedrige Fließgeschwindigkeiten geht wenig Energie bis zur Turbine
verloren. Ein Netz, das am Anfang des Kanals befestigt ist, hält grobes Geröll und Geäst auf.
Kurz vor der Turbine befindet sich noch ein feineres Netz. Die Turbine wandelt die kinetische
Energie des Wasser in eine Drehenergie um, die nach Übersetzung im Getriebe den Generator
antreibt. Dieser setzt die Drehenergie in elektrische Energie um. Das Wasser wird dann
wieder in den Fluß geleitet.
Dieses Wasserkraftwerk ist eine saubere Energiequelle. Sie hilft die Umwelt von negativen
Schadstoffreisetzungen zu entlasten. Die Talsperrenkraftwerke greifen aber in das ökologische
Gleichgewicht von Seen, Flüssen und deren Umgebung ein. Außerdem besteht die Gefahr der
Überflutung durch Dammbruch.
Vereinfachter Aufbau eines Talsperrenkraftwerkes
2. Vorschlag: Energienutzung im Grönlandeis
Wasserkraftwerke im Grönlandeis funktionieren wie die Talsperrenkraftwerke. Das Eismassiv
staut das Schmelzwasser auf. Die Gletscherkraftwerke können nur im Sommer in Betrieb
genommen werden. Dann ist es so warm, das die Sonne das Eis zum Schmelzen bringt. Die
Errichtung der Anlagen beschränkt sich z. B. in Grönland auf den südlichsten Teil, da sich nur
an Randgebieten des Gletschers Schmelzwasser bildet.
Dieses Projekt kann aber nicht verwirklicht werden, weil zu viele Fragen nicht beantwortet
werden können z. B. über die Schmelzwassermenge, dessen Fließwegen usw..
Schmelzwasser
Gletschereis
Druckrohre
Wasserkraftwerk
Schema einer Gletscher-Kraftwerksanlage
3. Strömungskraftwerke
Eine Nutzung für elektrische Energie kann mit Hilfe von Turbinen ermöglicht werden, die
durch Strömungen der Flüsse oder Meere betrieben werden. Bei einem Energieentzug von
max. 59% führt es zu einer Verzögerung der Strömung auf ein Drittel, dadurch wird sich die
Strömung verbreiten. Um das zu Vermeiden muß dieser Entzug wesentlich niedriger als 50%
liegen, so kann nur wenig elektrische Energie entstehen, d. h. der Aufwand und die dabei
entstehenden Kosten würden sich nicht lohnen.
Strömungskraftwerk
Beispiel für ein Strömungskraftwerk
4. Gezeitenkraftwerke
Eine Nutzung der Gezeitenkraftwerke ist nur in Küstennähe möglich, weil dort die
Voraussetzungen für die Errichtung der technischen und baulichen Anlagen bestehen.
Außerdem ist der Tidenhub (der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser) nur hier
nutzbar. Auf offenem Meer liegt dieser bei 1m, in Küstenregionen kann er durch
Resonanzeffekte, Buchten, Fjorde und deren Trichterwirkung bei 20m und sogar noch höher
liegen. Der Mindestwert bei Gezeitenkraftwerke ist 3m, jedoch muß er für eine wirtschaftliche
Konkurrenzfähigkeit der gewonnenen Energie bei 5-6m liegen. Das technische Grundprinzip
dieser Kraftwerke entspricht dem der Flutmühlen. Ausgenutzt werden immer zwei Becken mit
unterschiedlichen Wasserständen. Die einfachste Art dieser Variante ist, wenn eines davon
das Meer ist. Günstig sind natürliche Fjorde Buchten die für den Beckenbau ausgenutzt
werden können. In der einfachsten Variante wird ein Becken angelegt, das die Flut mit Wasser
füllt. Das Stauwasser fließt bei Ebbe wieder ins Meer zurück und treibt somit die Turbinen-
Generatorsysteme an. Also ist nur bei Ebbe Energieabgabe. Werden Ebbe und Flut ausgenutzt,
ist der Gewinn 20%. Das bei Flut ins Becken strömende Wasser und das bei Ebbe
zurückfließende Wasser treiben die Turbinen an. Eine andere Möglichkeit der
Energiegewinnung lautet: Die Flutwelle füllt als erstes beide Becken, dabei wird über
reversible (in beiden Strömungsrichtungen arbeitende) Turbinen Strom erzeugt. Bei Ebbe
entleeren sich die Becken, die als Pumpspeicherwerk während der Ebbe arbeiten, bis die
nächste Flut kommt.
Das Hauptproblem sind die hohen Baukosten der Gezeitenkraftwerke. Andere Probleme sind
z. B. die Versandungen in den Becken und die Korrosion der technischen Anlagen durch das
Meerwasser. Vorteilhaft sind dagegen die geringen Unterhaltungskosten und daß keine
schädlichen Abfälle produziert werden. Die Gezeitenkraftwerke könnten in
Entwicklungsländern, aber auch autonome Regionen wie Inseln oder Halbinseln Bedeutung
finden.
5. Zukunftsvision: Wellenkraftwerke
Eine der vielen Varianten der Wellenkraftwerke ist, daß die Meereswellen so ausgenutzt
werden, wie die Flutwellen der Gezeiten, um Staubecken zu füllen. Gewöhnliche
Wellenhöhen reichen dafür aber nicht aus. Eine andere Möglichkeit ist die Wellenenergie zu
konzentrieren. In konstanten Abständen werden Betonblocks im Meer vor der Küste
verankert. Es kommt zu Interferenzen, bei denen sich Wellen auslöschen oder verstärken.
Diese verstärkten Wellen erreichen Amplituden bis zu 30m. Sie können über einen Trichter in
das Staubecken einlaufen.
Die Idee der Wellenflöße stammte von Sir Cockerell. Diese großen, gekoppelten Pontons
werden durch Wellenberge und -täler rhythmisch bewegt. Über Gestänge und Getriebe können
diese Bewegungen an den Kopplungsstellen übertragen werden z. B. auf hydraulische Kolben-
Zylinder-Systeme, die wie Pumpen einen Motor antreiben, und diese wiederum einen
Wechselstromgenerator. Versuchsanlagen mit 3m1,5m Fläche ergaben sogar in ruhigen
Gewässern gute Ergebnisse.
Zu den mechanischen Systemen gehören z. B. Schaufelräder, welche die kinetische Energie
der Horizontalbewegung der Wellen benutzen. Anfangs sind sie mit ihren Zapfansatz der
Wellenrichtung entgegengesetzt. Die Wellen drehen diese Schaufelräder in ihrer
Bewegungsrichtung. Nach der Welle gehen sie wieder in ihrer Ausgangslage zurück. Die
entstehende Taumel- oder Pendelbewegung kann auf eine Hochdrucksanlage übertragen
werden. Dazu braucht man eine Schaufel, die einen Hohlraum und eine Innenkamm hat, der
auf einen mit Außenkamm ausgestatteten Innenzylinder wirkt. Der von einer Pumpe erzeugte
Wasserfluß betreibt eine Turbine. Eine Gleichmäßigkeit dieses Flusses kann durch eine
gleichrichtende Spezialpumpe erfolgen oder durch Kopplung vieler solcher
Schaufelradsysteme. Der Wirkungsgrade dieser Umwandlung liegen bei 70%.
Eine rein mechanisch wirkende Version benutzt schwimmende, stabilisierte Zylinder, die mit
den Wellengängen eine vertikale Pendelbewegung ausführen. Diese überträgt sich auf
hydraulische Pumpen, welche die Turbinen antreiben.
Die potentielle Energie, die unter Wasser durch Druckschwankungen entsteht, wird von
pneumatisch arbeitenden Systemen ausgenutzt. Die Druckschwankungen arbeiten auf ein
Arbeitsmedium in pneumatischen Druckkammern, das die langsamen Druckschwankungen
des Seegangs auf hochtourige Luftturbinen überträgt. Aber der optimale Einsatzbereich und
der Wirkungsgrad sind noch nicht angebbar.
Günstige Bedingungen sind beispielsweise in Japan und Norwegen. Diese gehören zu den
wenigen Ländern, die sich intensiv mit dieser Technik befassen. Die Investitions- und
Betriebskosten der Wellenkraftwerke dürften sehr hoch sein. Umweltbelastungen treten selten
auf, da die Verringerung der Brandungswellen keine negativen Folgen haben. Beachtet
werden müssen die Behinderungen für die Schiffahrt. Diese Kraftwerke sind schon als
"Minikraftwerke" für Bojen u. ä. in geraumer Zeit in Einsatz. In einigen Ländern gibt es
Versuchsanlagen zum Studium von Grundsatzfragen.
6.Quellenverzeichnis
Name des Buches
Autor
Verlag
Wo steckt noch Energie?
Von Hans-Dieter Naumann
Urania-
Verlag
Leipzig - Jena -
Berlin
Alternative
Energiequellen
Schulbuch: Physik
Dr. habil. Klaus Liebers
Volk und
Wissen
Prof. Dr. habil. Hans-Joachim Wilke
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01.11.2001 19:04:21
toll,das istfast alles falsch,was da steht,wenn du schon ratschläge gibst,dann bitte richtige!!ich hatte das hema auch und hab von fast allem dass gegenteil gesagt und habe eine 1 bekommen