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Details

Kategorie: Facharbeit (Schule)
Jahr: 2001
Seiten: 8
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 119 KB
Archivnummer: V103063
ISBN (E-Book): 978-3-640-01443-9

Volltext (computergeneriert)

Eigenblutbehandlung

Man versteht darunter eine Reizkörper- und

Umstimmungstherapie. Wir entnehmen Blut aus dem

Gefäßsystem und injizieren das Blut in das extravasale

Gewebe, es tritt eine Aktivierung der Abwehrstoffe ein.

Es kommt zur Immunstimulierung.

Dadurch ist es möglich, einen chronischen Prozess in

einen akuten Zustand zurückzuführen und durch

weitere gezielte Behandlung die Beschwerdefreiheit zu

erreichen.

Wirkung der Eigenbluttherapie

Methoden der
Eigenblutbehandlung

Besserung des Allgemeinbefindens

Klassische

Eigenblutbehandlung

Besserung depressiver Zustände

Modifizierte

Eigenblutbehandlung

Besserung des Schlafes

Potenzierte

Eigenblutbehandlung

Appetitanregung

Aktivierte

Eigenblutbehandlung

Allgemeine

Rekonvaleszenzförderung

Analgetische Wirkung bei

chronischen Schmerzzuständen

Besserung des Schlafes

Erhöhung der Drüsentätigkeit

Antiphlogistische Wirkung

Auflösung von Herdreaktionen

Reduzierung stark wirkender

Arzneigaben

Die Behandlung mit Eigenblut ist als Methode der Naturheilkunde so alt wie die
Medizin selbst. Schon im 15. Jahrhundert v. Christus wurde sie in Ägypten zur
Therapie der verschiedensten Krankheiten empfohlen.


1905 erkannte ein Arzt, daß das sich bei Knochenbrüchen bildende Hämatom (Bluterguß)

wesentlich zur Heilung der Fraktur beiträgt. Heute gehört die Eigenblutbehandlung zum

selbstverständlichen therapeutischen Repertoir sehr vieler Therapeuten.

Man gibt Eigenblut, um die körpereigene Abwehr zu mobilisieren, denn das Blut des

Patienten enthält seine höchst individuelle körpereigene Information über Krankheiten, die

der Organismus durchgemacht hat, sowie über Stoffwechselprodukte und Toxine, mit denen

er nicht fertiggeworden ist. Bis zu 10 ml Blut werden entnommen und quasi als Fremdkörper

intramuskulär unmittelbar danach wieder injiziert. Eine Aktivierung des Immunsystems ist die

Folge.

Das Eigenblut kann auch verändert werden, z.B. indem es mit Sauerstoff oder

Phytotherapeutika (Echinacin) angereichert wird. Als Indikationen gelten die therapeutisch

schwierigen Ekzeme, Asthma, allergische Erkrankungen usw. Generell kommt die Eigenblut-

Therapie bei chronisch reduzierter Abwehrlage in Betracht

Dr. med. Dr. paed. Dietger Heitele

Allgemeinarzt Homöopathie Naturheilverfahren Psychotherapie

Merkblatt zur Eigenblutbehandlung

Während die Eigenurinbehandlung veranlasst durch Bücher und Fernsehsendungen

in aller Munde ist, fristet die Eigenblutbehandlung, obwohl viel älter, ein

Schattendasein in der ärztlichen Praxis. Manche der Älteren aus der Zeit als es noch

kein Penicillin gab, haben es vielleicht noch erlebt, dass ein Eitergeschwür nicht

abheilen wollte. Da nahm der Arzt etwas Blut aus der Vene ab und spritzte es ins

Gesäß zurück. Oft gab es dann Heilung nach einigen Tagen. Dann kam das

Penicillin, was so leicht zu schlucken ist, und die alten barbarischen Methoden zu

ersetzen schien, bis man feststellte, dass das Penicillin, weil zu häufig bei banalen

Anlässen gebraucht, gegen neue resistente Erreger nicht mehr wirksam war, oder

neue Krankheiten erzeugte, die bis dahin nicht bekannt waren, z.B.

Pilzerkrankungen. Wie die Eigenblutinjection letztlich wirkt, weiß noch niemand,

obwohl sie Stoff ausführlicher wissenschaftlicher Forschungen war. Man kennt aber

sehr gut die Wirkungen und Effecte dieser Methode, dokumentiert keineswegs nur

durch Außenseitenmediziner sondern auch Universitätsprofessoren wie den

Chirurgen August Bier, der glänzende Resultate damit erzielte bei der Behandlung

von Knochenbrüchen und Eiterungen. Letzten Endes wird immer das Immunsystem

dabei stimuliert, welches in günstiger Weise dabei reagiert. Die Methode ist

praktisch unschädlich, Allergien gibt es nicht, da es sich um das eigene Blut

handelt, es sind eben jedesmal zwei Stiche, einen in die Armvene, einen ins Gesäß.

Im Zeitalter von Aids und Hepatitis ist die sterile Arbeitsweise wichtig. Wir

verwenden grundsätzlich nur sterile Einmalspritzen und Kanülen, der Patient sieht

was mit seinem Blut passiert, es wird nichts damit manipuliert, kurzum eine

Infectionsgefahr besteht nicht. Es würde zwar gewisse Vorteile bringen, wie es

manche Naturheiler z.B. mittels des Hämaktivators machen, das Blut in einer

kleinen Schale nachzubehandeln. Im Interesse der absoluten Sicherheit verzichten

wir in unserer Praxis darauf. Allerdings spritzen wir-auf sterile Art- wenn angezeigt,


wir in unserer Praxis darauf. Allerdings spritzen wir-auf sterile Art- wenn angezeigt,

homöopathische Substanzen vor und entnehmen dann bei liegender Kanüle das

Eigenblut. Außer dieser Variante haben sich diverse weitere Eigenblutvarianten

weiter herausgebildet. Die Kinderärztin Imhäuser aus Arnsberg stellte vor allem bei

Kindern oft homöopathische Verdünnungen von Eigenblut her, welche die Kinder in

Form von Tropfen nachher eingenommen haben. In ähnlicher Form stellt die Firma

VITORGAN homöopathische Eigenblutverdünnungen, die entweder geschluckt oder

subcutan unter die Haut zurückgespritzt werden. Diese letzten beiden Varianten

haben den Vorteil, daß der Patient für die Injection nicht jedesmal in die Praxis

muß, sondern dies nach Anlernen zu Hause machen kann. Zu der Vitorganmethode

(Allergostop I) gibt es eigene Merkblätter. Weitere Eigenblutmethoden machen sich

die Anreicherung durch Sauerstoff oder Ozon oder die Vorbestrahlung mit UV Licht

(Wehrli) zu nutzen. Auch hierzu gibt es eigene Merkblätter. Hauptindikationen für

Eigenblutbehandlungen sind: Allergien Heuschnupfen Sonnenallergie Neurodermitis

chronische Hautkrankheiten Pilzerkrankungen Gelenkerkrankungen ohne

zureichenden organischen Grund Menstruations und Klimakteriumsbeschwerden

chronische Entzündungen chronische Infecte der Atemwege akute virale

Atemwegsinfecte Erschöpfungszustände Müdigkeitssyndrom(CFS) Neuralgien.

Homöopathische Zusätze erfolgen nach der Art des Krankheitsbildes. Die

Krankenkassen bezahlen zwar gerne die teuersten Antibiotica, halten aber nicht

viel von Eigenblutverfahren. Aus Kulanzgründen bieten wir unsern Stammpatienten

diese Methoden in der einfachen Form kostenlos an. Die Kosten für die

Imhäusersche Form liegen bei ca. 50 DM, die Kosten für das Allergostopverfahren

bei ca 170 DM (Vorkasse) bzw. 200 DM (Nachkasse), für das Verfahren nach Rost DM

30. Anträge für die Krankenkasse schreiben wir Ihnen gerne. Die Sauerstoff-Ozon-

Eigenblutverfahren sind in eigenen Merkblättern beschrieben. Wenn nichts anderes

gesagt wird, ist der Zeitablauf für die einfache Eigenblutbehandlung mit oder ohne

Vorinjection, etwa wie folgt:

1. EB Injection mit 2ml Blut zu Beginn der Behandlung (bei sehr empfindlichen

Patienten Beginn mit 0.5 - 1ml)

2. Etwa eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen und vier Wochen später

Reinjection mit Steigerung der Blutmenge auf bis zu 4ml.

3. dann alle 14 Tage, ungefähr 4 Mal

4. dann jeden Monat ebenfalls insgesamt 4 Mal

Wir bitten Sie, diese Terminierung selber in etwa einzuhalten, gleichzeitig aber

auch dafür keinen Arzttermin zu vereinbaren, sondern so zu kommen. Falls

Variation dieses Standards nötig ist, wird es mit Ihnen besprochen.

Sonderfälle:

Bei Allergien, z.B. Heuschnupfen evt. öfter z.B. 2x/Woche

Blutabnahme für das Allergostopeigenblutverfahren, dann wenn massive

Beschwerden da sind, weil dann die Chance größer ist, dass im entnommenen Blut

Reaktionselemente der Allergie vorhanden sind.


Bei akuten Infecten am besten sofort eine Eigenblutinjection.

Imhäusereigenblutverfahren: Bei Kindern etwas Blut aus der Vene oder dem

Ohrläppchen nehmen, eine homöopathische Verdünnungsreihe CO - C9 herstellen.

Beginn mit C5 1-3x 3Tr. sublingual, ab 3. Tag Übergang auf C7 3 Tr/d sublingual,

nach 14 Tagen Übergang zu C9 1x/Woche, nach 1 Monat Übergang zu C 12.

(Näheres in einem eigenen Merkblatt) Eigenblutbehandlung nach Rost (etwas

abgekürzt aber genauso wirksam)

Bei chronischen Darmentzündungen kann man Eigenblut auch in den Enddarm

geben. Näheres dazu und zu den Kosten mündlich

Die Behandlung mit Eigenblut ist als Methode der Naturheilkunde so alt wie die Medizin

selbst. Schon im 15. Jahrhundert v. Christus wurde sie in Ägypten zur Therapie der

verschiedensten Krankheiten empfohlen.

Man gibt Eigenblut, um die körpereigene Abwehr zu mobilisieren, denn das Blut des

Patienten - so die These - enthält seine höchst individuelle körpereigene Information über

Krankheiten, die der Organismus durchgemacht hat, sowie über Stoffwechselprodukte und

Toxine, mit denen er nicht fertiggeworden ist. Dazu wird eine geringe Menge Blut aus der

Armvene entnommen und quasi als Fremdkörper unmittelbar danach in den Gesässmuskel

wieder eingespritzt. Die Folge: Die Immunzellen werden aktiv, die Zahl der Leukozyten im

Blut steigt vorübergehend an, das Immunsystems wird stimuliert.

Das Eigenblut wird z.T. auch verändert, z.B. indem es mit Sauerstoff, oder Phytotherapeutika

(Echinacin) angereichert oder mit ultravioletten oder kurzwelligen Strahlen behandelt wird.

Als Indikationen gelten vor allem die chronischen oder immer wieder auftretenden, wie zum

Beispiel Ekzeme, Asthma, allergische Erkrankungen, rheumatischen Erkrankungen, usw.

Generell kommt die Eigenblut-Therapie bei chronisch reduzierter Abwehrlage in Betracht.

Für einen dauerhaften Erfolg sind mehrere Behandlungszyklen nötig: Gespritzt wird ein- bis

zweimal pro Woche; eine Kur besteht aus acht bis zwölf Spritzen. Später werden die

Zeiträume zwischen den Behandlungen verlängert. Manche Menschen bekommen nach den

Spritzen leichtes Fieber, fühlen sich plötzlich müde und ihre Beschwerden werden zunächst

schlimmer (Erstverschlechterung).

Eigenblutbehandlungen gehören zum Therapie-Repertoir jedes Naturheilarztes.

Die Behandlung mit Eigenblut ist als naturheilkundliche Therapieform ebenso alt wie die

Medizin selbst. Die Eigenbluttherapie gab es bereits im alten China und im 15. Jahrhundert v.

Christus wurde sie in Ägypten zur Therapie bei verschiedenen Krankheiten empfohlen.Im

Jahre 1905 erkannte der Chirurgen August Beier, daß sich bei Knochenbrüchen bildende

Hämatome (Blutergüsse) zur Heilung der Fraktur beitragen. Heute gehört die

Eigenblutbehandlung zur alltäglichen Therapieform zahlreicher Therapeuten.

Da das Blut des Patienten seine körpereigene Information über durchgemachte Krankheiten


enthält, gibt man das Eigenblut zur Mobilisierung der körpereigenen Immunkräfte. Das eigene

Blut wird entnommen und als eine Art Fremdkörper intramuskulär unmittelbar danach wieder

injiziert. Die Folge ist eine sofortige Aktivierung des Immunsystems.

Das Eigenblut kann auch durch Anreicherung mit Sauerstoff oder Phytotherapeutika

veröndert werden. Vor allem bei Asthma, Ekzemen und allergischen Reaktionen wird heute

die Eigenblutbehandlung angewendet.

Modifizierte Eigenblutbehandlung

Das Wirkungsprinzip der modifizierten Eigenblutbehandlung liegt in einer

Steigerung des unspezifischen Immunsystems.

Zunächst einmal waren es allerdings englische Veterinärärzte, die den Wert

dieser Methode erkannten. Sie behandelten nämlich ihre teuren Reitpferde

damit. Die Tiere blieben gesünder, waren leistungsstärker und weniger anffällig

für Erkrankungen.

Schließlich fand diese Methode der modifizierten Eigenblutbehandlung auch

den Einzug in die Humanmedizin, zunächst vor allem bei den Hautärzten, da

gerade bei chronischen Hauterkrankungen häufig ein lmmundefekt zugrunde

liegt. Aber auch zur Vermeidung von allen anderen Erkrankungen und vor

allem von Krebs benötigen wir ein gesundes, funktionierendes Immunsystem,

das in unserer heutigen stressigen Zeit meistens Defekte aufweist, was der

Anstieg von chronischen Krankheiten und Krebs beweist. Die modifizierte

Eigenblutbehandlung steigert insbesondere das unspezifische Immunsystem.

Die Behandlung ist relativ einfach. Es werden 2 ml Vollblut aus der Vene

entnommen und mit der gleichen Menge eines Vitaminkomplexes gemischt.

Nach kurzer Verschüttelung erfolgt noch eine ca. 3minütige Bestrahlung mit

ultraviolettem Licht. Jetzt erst wird das Gemisch intramuskular wieder injiziert.

Diese Behandlung muß in der Regel 10-20x, bei dreimaliger Applikation pro

Woche, wiederholt werden. Nach einem Jahr wird die Behandlung repetiert, um

einen dauerhaften Therapieerfolg zu garantieren

Eigenblutbehandlung

Indikationen, Kontraindikationen, Risiken - kurze
Übersicht

Wirkungsweise der Eigenblutbehandlung

Die Eigenblutbehandlung ist ein autosanguinistisches Verfahren.

Eine Therapie mit dem eigenen, möglichst frischen Blut regt die körpereigene Abwehr an, es

werden vermehrt Antikörper gegen die "pathogenen Eigenschaften" des Blutes gebildet, denn

durch Kontakt mit dem eigenen Blut von außen wird dieses vom Organismus zunächst als


Fremdkörper und somit als Antigen erkannt.

So wird der Impuls zur Antigen-Antikörper-Reaktion gegeben, das Immunsystem wird

stabilisiert und der kranke oder geschwächte Körper wird auf biologisch natürliche Weise zur

Selbstheilung angeregt.

Zusätzliche Gaben von Homöopathika und/oder Vitaminen und Spurenelementen - je nach

Krankheit und Erscheinungsbild - bieten sich an, um die Selbstheilung zu beschleunigen und

zu optimieren.

Verwendet werden sollte - gerade bei akuten Erkrankungen - möglichst frisches Blut, um den

gerade "aktuellen Stand" erfassen und therapieren zu können. Es gibt verschiedene Formen

der Eigenblutbehandlung, aber in jedem Fall wird das Blut frisch aus einer Vene entnommen

und an einer anderen Stelle des Körpers - aufbereitet oder auch nicht - entweder tief in einen

Muskel oder direkt unter die Haut injiziert. Die letztere Methode ist schonender, da sie eher

als Depotwirkung fungiert, der Eingriff also nicht so massiv ist und mögliche Überreaktionen

nicht zu befürchten sind. Die Therapie sollte über einen langen Zeitraum erfolgen, wobei die

Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen langsam zu vergrößern sind.

Stichwort: Reiztherapie!

Formen der Eigenblutbehandlung

Frischblut ohne jegliche Aufbereitung

Diese Form der Anwendung ist als Einzeltherapie nicht sehr effektvoll und eignet sich am

besten zur Unterstützung bei der medikamentösen Behandlung einer Krankheit, um das

Immunsystem zu stärken und mögliche Neben- und Nachwirkungen zu mildern.

Frischblut, in destilliertem Wasser oder physiologischer Kochsalzlösung homöopathisch

potenziert

Arndt-Schulze-Regel: "Nur schwache Reize wirken anregend auf die Lebenstätigkeit." Diese

Regel ist genau wie in der Homöopathie für die Eigenbluttherapie gültig. Je delikater die

Ursache einer Erkrankung ist, insbesondere einer chronischen Erkrankung, desto höher sollte

man das Blut potenzieren, um eine tiefgreifende Veränderung und somit einen anhaltenden

Erfolg erwarten zu können.

Eigenblut mit Zusatz homöopathischer Mittel

Je nach Krankheitsbild können dem Blut unterstützende homöopathische Mittel

zugesetzt werden, welche die Wirkung verstärken und die Abwehrkräfte mobilisieren

können.

Indikationen

Allergien

Hautkrankheiten

chron. Erkrankungen aller Art

Herz- Kreislauferkrankungen ( als Basistherapie )

onkologische Erkrankungen ( als Zusatztherapie )

Geriatrie

Infektionskrankheiten

Entzündungen aller Art

Stoffwechselerkrankungen


All diese Erkrankungen sind bei Mensch und Tier bereits erfolgreich mit

Eigenblutbehandlungen therapiert worden.

Kontraindikationen:

schwere kachektische Zustände

Schwangerschaft/Trächtigkeit

Risiken:

Therapieunverträglichkeit

Erstverschlimmerung

Eine der Grundlagen der Wirkungsweise der Eigenblutbehandlung liegt darin begründet, dass alle

Krankheiten entweder Abwehrreaktionen des Organismus gegen Gifte oder Ausdruck der Schädigung

durch Gifte sind. Daraus folgt, dass im Blut eines jeden die für seine Erkrankung spezifischen

Krankheitsgifte (Homotoxine) wiederzufinden sind (Homotoxinlehre nach Reckeweg).

Durch Entnahme von Patientenblut, gegebenenfalls dessen homöopathische Potenzierung, und

anschließende Reinjektion können genau diese Krankheitsgifte in ein homöopathisches

Reiztherapeutikum verwandelt werden. Hierdurch werden die körpereigenen Abwehrkräfte zu

verstärkter Entgiftung angeregt und dadurch die Heilung der Krankheit gefördert.

Durch Zugabe geeigneter homöopathischer Injektionspräparate wird die Wirkung der

Eigenblutbehandlung noch verstärkt. Insgesamt soll mit der Eigenblutbehandlung eine Gegenwirkung

gegen exogene und endogene Homotoxie, z. B. auch gegen toxische Abbauprodukte körpereigener

Zellen, erreicht werden. Hierdurch wird dem Körper Hilfe zur Selbsthilfe geleistet, welche die

natürliche Heilung akuter und chronischer Krankheiten fördern soll.

Zur praktischen Durchführung der Eigenblutbehandlung gilt grundsätzlich, dass wie bei einer üblichen

Blutabnahme eine Vene punktiert wird. In der Regel genügen 2ml Blut, die im Anschluss wieder

intramuskulär dem Patienten verabreicht werden. Hierbei existieren verschiedene Ausführungen mit

und ohne Zugabe eines oder mehrerer auf die Krankheit abgestimmte homöopathische

Injektionspräparate. Sollen mehrere Behandlungen durchgeführt werden, so muss der Abstand 4 - 5

Tage betragen. Bei Auftreten sogenannter Erstverschlimmerungen müssen diese vor erneuter

Durchführung abgeklungen sein.


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