Autor: Franziska Meinke
Fach: Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung
Details
Jahr: 2001
Seiten: 8
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 119 KB
ISBN (E-Book): 978-3-640-01443-9
Volltext (computergeneriert)
Eigenblutbehandlung
Man versteht darunter eine Reizkörper- und
Umstimmungstherapie. Wir entnehmen Blut aus dem
Gefäßsystem und injizieren das Blut in das extravasale
Gewebe, es tritt eine Aktivierung der Abwehrstoffe ein.
Es kommt zur Immunstimulierung.
Dadurch ist es möglich, einen chronischen Prozess in
einen akuten Zustand zurückzuführen und durch
weitere gezielte Behandlung die Beschwerdefreiheit zu
erreichen.
Wirkung der Eigenbluttherapie
Methoden der
Eigenblutbehandlung
Besserung des Allgemeinbefindens
Klassische
Eigenblutbehandlung
Besserung depressiver Zustände
Modifizierte
Eigenblutbehandlung
Besserung des Schlafes
Potenzierte
Eigenblutbehandlung
Appetitanregung
Aktivierte
Eigenblutbehandlung
Allgemeine
Rekonvaleszenzförderung
Analgetische Wirkung bei
chronischen Schmerzzuständen
Besserung des Schlafes
Erhöhung der Drüsentätigkeit
Antiphlogistische Wirkung
Auflösung von Herdreaktionen
Reduzierung stark wirkender
Arzneigaben
Die Behandlung mit Eigenblut ist als Methode der Naturheilkunde so alt wie die
Medizin selbst. Schon im 15. Jahrhundert v. Christus wurde sie in Ägypten zur
Therapie der verschiedensten Krankheiten empfohlen.
1905 erkannte ein Arzt, daß das sich bei Knochenbrüchen bildende Hämatom (Bluterguß)
wesentlich zur Heilung der Fraktur beiträgt. Heute gehört die Eigenblutbehandlung zum
selbstverständlichen therapeutischen Repertoir sehr vieler Therapeuten.
Man gibt Eigenblut, um die körpereigene Abwehr zu mobilisieren, denn das Blut des
Patienten enthält seine höchst individuelle körpereigene Information über Krankheiten, die
der Organismus durchgemacht hat, sowie über Stoffwechselprodukte und Toxine, mit denen
er nicht fertiggeworden ist. Bis zu 10 ml Blut werden entnommen und quasi als Fremdkörper
intramuskulär unmittelbar danach wieder injiziert. Eine Aktivierung des Immunsystems ist die
Folge.
Das Eigenblut kann auch verändert werden, z.B. indem es mit Sauerstoff oder
Phytotherapeutika (Echinacin) angereichert wird. Als Indikationen gelten die therapeutisch
schwierigen Ekzeme, Asthma, allergische Erkrankungen usw. Generell kommt die Eigenblut-
Therapie bei chronisch reduzierter Abwehrlage in Betracht
Dr. med. Dr. paed. Dietger Heitele
Allgemeinarzt Homöopathie Naturheilverfahren Psychotherapie
Merkblatt zur Eigenblutbehandlung
Während die Eigenurinbehandlung veranlasst durch Bücher und Fernsehsendungen
in aller Munde ist, fristet die Eigenblutbehandlung, obwohl viel älter, ein
Schattendasein in der ärztlichen Praxis. Manche der Älteren aus der Zeit als es noch
kein Penicillin gab, haben es vielleicht noch erlebt, dass ein Eitergeschwür nicht
abheilen wollte. Da nahm der Arzt etwas Blut aus der Vene ab und spritzte es ins
Gesäß zurück. Oft gab es dann Heilung nach einigen Tagen. Dann kam das
Penicillin, was so leicht zu schlucken ist, und die alten barbarischen Methoden zu
ersetzen schien, bis man feststellte, dass das Penicillin, weil zu häufig bei banalen
Anlässen gebraucht, gegen neue resistente Erreger nicht mehr wirksam war, oder
neue Krankheiten erzeugte, die bis dahin nicht bekannt waren, z.B.
Pilzerkrankungen. Wie die Eigenblutinjection letztlich wirkt, weiß noch niemand,
obwohl sie Stoff ausführlicher wissenschaftlicher Forschungen war. Man kennt aber
sehr gut die Wirkungen und Effecte dieser Methode, dokumentiert keineswegs nur
durch Außenseitenmediziner sondern auch Universitätsprofessoren wie den
Chirurgen August Bier, der glänzende Resultate damit erzielte bei der Behandlung
von Knochenbrüchen und Eiterungen. Letzten Endes wird immer das Immunsystem
dabei stimuliert, welches in günstiger Weise dabei reagiert. Die Methode ist
praktisch unschädlich, Allergien gibt es nicht, da es sich um das eigene Blut
handelt, es sind eben jedesmal zwei Stiche, einen in die Armvene, einen ins Gesäß.
Im Zeitalter von Aids und Hepatitis ist die sterile Arbeitsweise wichtig. Wir
verwenden grundsätzlich nur sterile Einmalspritzen und Kanülen, der Patient sieht
was mit seinem Blut passiert, es wird nichts damit manipuliert, kurzum eine
Infectionsgefahr besteht nicht. Es würde zwar gewisse Vorteile bringen, wie es
manche Naturheiler z.B. mittels des Hämaktivators machen, das Blut in einer
kleinen Schale nachzubehandeln. Im Interesse der absoluten Sicherheit verzichten
wir in unserer Praxis darauf. Allerdings spritzen wir-auf sterile Art- wenn angezeigt,
wir in unserer Praxis darauf. Allerdings spritzen wir-auf sterile Art- wenn angezeigt,
homöopathische Substanzen vor und entnehmen dann bei liegender Kanüle das
Eigenblut. Außer dieser Variante haben sich diverse weitere Eigenblutvarianten
weiter herausgebildet. Die Kinderärztin Imhäuser aus Arnsberg stellte vor allem bei
Kindern oft homöopathische Verdünnungen von Eigenblut her, welche die Kinder in
Form von Tropfen nachher eingenommen haben. In ähnlicher Form stellt die Firma
VITORGAN homöopathische Eigenblutverdünnungen, die entweder geschluckt oder
subcutan unter die Haut zurückgespritzt werden. Diese letzten beiden Varianten
haben den Vorteil, daß der Patient für die Injection nicht jedesmal in die Praxis
muß, sondern dies nach Anlernen zu Hause machen kann. Zu der Vitorganmethode
(Allergostop I) gibt es eigene Merkblätter. Weitere Eigenblutmethoden machen sich
die Anreicherung durch Sauerstoff oder Ozon oder die Vorbestrahlung mit UV Licht
(Wehrli) zu nutzen. Auch hierzu gibt es eigene Merkblätter. Hauptindikationen für
Eigenblutbehandlungen sind: Allergien Heuschnupfen Sonnenallergie Neurodermitis
chronische Hautkrankheiten Pilzerkrankungen Gelenkerkrankungen ohne
zureichenden organischen Grund Menstruations und Klimakteriumsbeschwerden
chronische Entzündungen chronische Infecte der Atemwege akute virale
Atemwegsinfecte Erschöpfungszustände Müdigkeitssyndrom(CFS) Neuralgien.
Homöopathische Zusätze erfolgen nach der Art des Krankheitsbildes. Die
Krankenkassen bezahlen zwar gerne die teuersten Antibiotica, halten aber nicht
viel von Eigenblutverfahren. Aus Kulanzgründen bieten wir unsern Stammpatienten
diese Methoden in der einfachen Form kostenlos an. Die Kosten für die
Imhäusersche Form liegen bei ca. 50 DM, die Kosten für das Allergostopverfahren
bei ca 170 DM (Vorkasse) bzw. 200 DM (Nachkasse), für das Verfahren nach Rost DM
30. Anträge für die Krankenkasse schreiben wir Ihnen gerne. Die Sauerstoff-Ozon-
Eigenblutverfahren sind in eigenen Merkblättern beschrieben. Wenn nichts anderes
gesagt wird, ist der Zeitablauf für die einfache Eigenblutbehandlung mit oder ohne
Vorinjection, etwa wie folgt:
1. EB Injection mit 2ml Blut zu Beginn der Behandlung (bei sehr empfindlichen
Patienten Beginn mit 0.5 - 1ml)
2. Etwa eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen und vier Wochen später
Reinjection mit Steigerung der Blutmenge auf bis zu 4ml.
3. dann alle 14 Tage, ungefähr 4 Mal
4. dann jeden Monat ebenfalls insgesamt 4 Mal
Wir bitten Sie, diese Terminierung selber in etwa einzuhalten, gleichzeitig aber
auch dafür keinen Arzttermin zu vereinbaren, sondern so zu kommen. Falls
Variation dieses Standards nötig ist, wird es mit Ihnen besprochen.
Sonderfälle:
Bei Allergien, z.B. Heuschnupfen evt. öfter z.B. 2x/Woche
Blutabnahme für das Allergostopeigenblutverfahren, dann wenn massive
Beschwerden da sind, weil dann die Chance größer ist, dass im entnommenen Blut
Reaktionselemente der Allergie vorhanden sind.
Bei akuten Infecten am besten sofort eine Eigenblutinjection.
Imhäusereigenblutverfahren: Bei Kindern etwas Blut aus der Vene oder dem
Ohrläppchen nehmen, eine homöopathische Verdünnungsreihe CO - C9 herstellen.
Beginn mit C5 1-3x 3Tr. sublingual, ab 3. Tag Übergang auf C7 3 Tr/d sublingual,
nach 14 Tagen Übergang zu C9 1x/Woche, nach 1 Monat Übergang zu C 12.
(Näheres in einem eigenen Merkblatt) Eigenblutbehandlung nach Rost (etwas
abgekürzt aber genauso wirksam)
Bei chronischen Darmentzündungen kann man Eigenblut auch in den Enddarm
geben. Näheres dazu und zu den Kosten mündlich
Die Behandlung mit Eigenblut ist als Methode der Naturheilkunde so alt wie die Medizin
selbst. Schon im 15. Jahrhundert v. Christus wurde sie in Ägypten zur Therapie der
verschiedensten Krankheiten empfohlen.
Man gibt Eigenblut, um die körpereigene Abwehr zu mobilisieren, denn das Blut des
Patienten - so die These - enthält seine höchst individuelle körpereigene Information über
Krankheiten, die der Organismus durchgemacht hat, sowie über Stoffwechselprodukte und
Toxine, mit denen er nicht fertiggeworden ist. Dazu wird eine geringe Menge Blut aus der
Armvene entnommen und quasi als Fremdkörper unmittelbar danach in den Gesässmuskel
wieder eingespritzt. Die Folge: Die Immunzellen werden aktiv, die Zahl der Leukozyten im
Blut steigt vorübergehend an, das Immunsystems wird stimuliert.
Das Eigenblut wird z.T. auch verändert, z.B. indem es mit Sauerstoff, oder Phytotherapeutika
(Echinacin) angereichert oder mit ultravioletten oder kurzwelligen Strahlen behandelt wird.
Als Indikationen gelten vor allem die chronischen oder immer wieder auftretenden, wie zum
Beispiel Ekzeme, Asthma, allergische Erkrankungen, rheumatischen Erkrankungen, usw.
Generell kommt die Eigenblut-Therapie bei chronisch reduzierter Abwehrlage in Betracht.
Für einen dauerhaften Erfolg sind mehrere Behandlungszyklen nötig: Gespritzt wird ein- bis
zweimal pro Woche; eine Kur besteht aus acht bis zwölf Spritzen. Später werden die
Zeiträume zwischen den Behandlungen verlängert. Manche Menschen bekommen nach den
Spritzen leichtes Fieber, fühlen sich plötzlich müde und ihre Beschwerden werden zunächst
schlimmer (Erstverschlechterung).
Eigenblutbehandlungen gehören zum Therapie-Repertoir jedes Naturheilarztes.
Die Behandlung mit Eigenblut ist als naturheilkundliche Therapieform ebenso alt wie die
Medizin selbst. Die Eigenbluttherapie gab es bereits im alten China und im 15. Jahrhundert v.
Christus wurde sie in Ägypten zur Therapie bei verschiedenen Krankheiten empfohlen.Im
Jahre 1905 erkannte der Chirurgen August Beier, daß sich bei Knochenbrüchen bildende
Hämatome (Blutergüsse) zur Heilung der Fraktur beitragen. Heute gehört die
Eigenblutbehandlung zur alltäglichen Therapieform zahlreicher Therapeuten.
Da das Blut des Patienten seine körpereigene Information über durchgemachte Krankheiten
enthält, gibt man das Eigenblut zur Mobilisierung der körpereigenen Immunkräfte. Das eigene
Blut wird entnommen und als eine Art Fremdkörper intramuskulär unmittelbar danach wieder
injiziert. Die Folge ist eine sofortige Aktivierung des Immunsystems.
Das Eigenblut kann auch durch Anreicherung mit Sauerstoff oder Phytotherapeutika
veröndert werden. Vor allem bei Asthma, Ekzemen und allergischen Reaktionen wird heute
die Eigenblutbehandlung angewendet.
Modifizierte Eigenblutbehandlung
Das Wirkungsprinzip der modifizierten Eigenblutbehandlung liegt in einer
Steigerung des unspezifischen Immunsystems.
Zunächst einmal waren es allerdings englische Veterinärärzte, die den Wert
dieser Methode erkannten. Sie behandelten nämlich ihre teuren Reitpferde
damit. Die Tiere blieben gesünder, waren leistungsstärker und weniger anffällig
für Erkrankungen.
Schließlich fand diese Methode der modifizierten Eigenblutbehandlung auch
den Einzug in die Humanmedizin, zunächst vor allem bei den Hautärzten, da
gerade bei chronischen Hauterkrankungen häufig ein lmmundefekt zugrunde
liegt. Aber auch zur Vermeidung von allen anderen Erkrankungen und vor
allem von Krebs benötigen wir ein gesundes, funktionierendes Immunsystem,
das in unserer heutigen stressigen Zeit meistens Defekte aufweist, was der
Anstieg von chronischen Krankheiten und Krebs beweist. Die modifizierte
Eigenblutbehandlung steigert insbesondere das unspezifische Immunsystem.
Die Behandlung ist relativ einfach. Es werden 2 ml Vollblut aus der Vene
entnommen und mit der gleichen Menge eines Vitaminkomplexes gemischt.
Nach kurzer Verschüttelung erfolgt noch eine ca. 3minütige Bestrahlung mit
ultraviolettem Licht. Jetzt erst wird das Gemisch intramuskular wieder injiziert.
Diese Behandlung muß in der Regel 10-20x, bei dreimaliger Applikation pro
Woche, wiederholt werden. Nach einem Jahr wird die Behandlung repetiert, um
einen dauerhaften Therapieerfolg zu garantieren
Eigenblutbehandlung
Indikationen, Kontraindikationen, Risiken - kurze
Übersicht
Wirkungsweise der Eigenblutbehandlung
Die Eigenblutbehandlung ist ein autosanguinistisches Verfahren.
Eine Therapie mit dem eigenen, möglichst frischen Blut regt die körpereigene Abwehr an, es
werden vermehrt Antikörper gegen die "pathogenen Eigenschaften" des Blutes gebildet, denn
durch Kontakt mit dem eigenen Blut von außen wird dieses vom Organismus zunächst als
Fremdkörper und somit als Antigen erkannt.
So wird der Impuls zur Antigen-Antikörper-Reaktion gegeben, das Immunsystem wird
stabilisiert und der kranke oder geschwächte Körper wird auf biologisch natürliche Weise zur
Selbstheilung angeregt.
Zusätzliche Gaben von Homöopathika und/oder Vitaminen und Spurenelementen - je nach
Krankheit und Erscheinungsbild - bieten sich an, um die Selbstheilung zu beschleunigen und
zu optimieren.
Verwendet werden sollte - gerade bei akuten Erkrankungen - möglichst frisches Blut, um den
gerade "aktuellen Stand" erfassen und therapieren zu können. Es gibt verschiedene Formen
der Eigenblutbehandlung, aber in jedem Fall wird das Blut frisch aus einer Vene entnommen
und an einer anderen Stelle des Körpers - aufbereitet oder auch nicht - entweder tief in einen
Muskel oder direkt unter die Haut injiziert. Die letztere Methode ist schonender, da sie eher
als Depotwirkung fungiert, der Eingriff also nicht so massiv ist und mögliche Überreaktionen
nicht zu befürchten sind. Die Therapie sollte über einen langen Zeitraum erfolgen, wobei die
Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen langsam zu vergrößern sind.
Stichwort: Reiztherapie!
Formen der Eigenblutbehandlung
Frischblut ohne jegliche Aufbereitung
Diese Form der Anwendung ist als Einzeltherapie nicht sehr effektvoll und eignet sich am
besten zur Unterstützung bei der medikamentösen Behandlung einer Krankheit, um das
Immunsystem zu stärken und mögliche Neben- und Nachwirkungen zu mildern.
Frischblut, in destilliertem Wasser oder physiologischer Kochsalzlösung homöopathisch
potenziert
Arndt-Schulze-Regel: "Nur schwache Reize wirken anregend auf die Lebenstätigkeit." Diese
Regel ist genau wie in der Homöopathie für die Eigenbluttherapie gültig. Je delikater die
Ursache einer Erkrankung ist, insbesondere einer chronischen Erkrankung, desto höher sollte
man das Blut potenzieren, um eine tiefgreifende Veränderung und somit einen anhaltenden
Erfolg erwarten zu können.
Eigenblut mit Zusatz homöopathischer Mittel
Je nach Krankheitsbild können dem Blut unterstützende homöopathische Mittel
zugesetzt werden, welche die Wirkung verstärken und die Abwehrkräfte mobilisieren
können.
Indikationen
Allergien
Hautkrankheiten
chron. Erkrankungen aller Art
Herz- Kreislauferkrankungen ( als Basistherapie )
onkologische Erkrankungen ( als Zusatztherapie )
Geriatrie
Infektionskrankheiten
Entzündungen aller Art
Stoffwechselerkrankungen
All diese Erkrankungen sind bei Mensch und Tier bereits erfolgreich mit
Eigenblutbehandlungen therapiert worden.
Kontraindikationen:
schwere kachektische Zustände
Schwangerschaft/Trächtigkeit
Risiken:
Therapieunverträglichkeit
Erstverschlimmerung
Eine der Grundlagen der Wirkungsweise der Eigenblutbehandlung liegt darin begründet, dass alle
Krankheiten entweder Abwehrreaktionen des Organismus gegen Gifte oder Ausdruck der Schädigung
durch Gifte sind. Daraus folgt, dass im Blut eines jeden die für seine Erkrankung spezifischen
Krankheitsgifte (Homotoxine) wiederzufinden sind (Homotoxinlehre nach Reckeweg).
Durch Entnahme von Patientenblut, gegebenenfalls dessen homöopathische Potenzierung, und
anschließende Reinjektion können genau diese Krankheitsgifte in ein homöopathisches
Reiztherapeutikum verwandelt werden. Hierdurch werden die körpereigenen Abwehrkräfte zu
verstärkter Entgiftung angeregt und dadurch die Heilung der Krankheit gefördert.
Durch Zugabe geeigneter homöopathischer Injektionspräparate wird die Wirkung der
Eigenblutbehandlung noch verstärkt. Insgesamt soll mit der Eigenblutbehandlung eine Gegenwirkung
gegen exogene und endogene Homotoxie, z. B. auch gegen toxische Abbauprodukte körpereigener
Zellen, erreicht werden. Hierdurch wird dem Körper Hilfe zur Selbsthilfe geleistet, welche die
natürliche Heilung akuter und chronischer Krankheiten fördern soll.
Zur praktischen Durchführung der Eigenblutbehandlung gilt grundsätzlich, dass wie bei einer üblichen
Blutabnahme eine Vene punktiert wird. In der Regel genügen 2ml Blut, die im Anschluss wieder
intramuskulär dem Patienten verabreicht werden. Hierbei existieren verschiedene Ausführungen mit
und ohne Zugabe eines oder mehrerer auf die Krankheit abgestimmte homöopathische
Injektionspräparate. Sollen mehrere Behandlungen durchgeführt werden, so muss der Abstand 4 - 5
Tage betragen. Bei Auftreten sogenannter Erstverschlimmerungen müssen diese vor erneuter
Durchführung abgeklungen sein.
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