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Termpaper, 2002, 18 Pages
Author: Mareike Speck
Subject: Sociology - Methodology and Methods
Details
Institution/College: University of Duisburg-Essen (FB Soziologie)
Tags: Weber, Verstehende, Soziologie, Einführung, Soziologie
Year: 2002
Pages: 18
Grade: Leistungsnachweis
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-16903-5
File size: 109 KB
Ausarbeitung eines Referates als Hausarbeit, Darstellung von Max Weber und der verstehenden Soziologie und Vergleich mit Dürkheim.
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Excerpt (computer-generated)
Max Weber
„Über einige Kategorien der verstehenden Soziologie“
Hausarbeit zum Erwerb eines Leistungsnachweises im Studienbereich Soziologie
Vorgelegt von
Mareike Speck
Bottrop, im April 2002
Inhaltsverzeichnis
1. Inhaltsverzeichnis ... 2
2. Max Weber - Werk und Leben ... 3
4.Verstehende Soziologie ... 5
5. Klassiker der Soziologie im Vergleich ... 9
5.1 Emile Durkheim - Ein kurzer Einblick ... 9
5.2 Max Weber im Vergleich mit Emile Durkheim ... 11
6. Schlußwort ... 13
7.Literaturverzeichnis ... 14
3. Werk und Leben
Max Weber wird am 21. April 1864 in Erfurt geboren, sein Vater war ein nationalliberaler Politiker und später Abgeordneter. Diese nationalliberale Einstellung im Elternhaus prägte Weber entscheidend für sein späteres Leben.
Weber studierte Jura, Nationalökonomie, Philosophie und Geschichte in verschiedenen Städten, seine Studienzeit wurde aber durch den Wehrdienst unterbrochen. Er promovierte mit Auszeichnung in Jura und die Habilitation folgte drei Jahre später in römischem Recht und Handelsrecht. Im Alter von 28 Jahren veröffentlicht Weber im Auftrag des Vereins für Sozialpolitik die Studie „Die Verhältnisse der Landarbeiter im ostelbischen Deutschland“, diese Schrift bestätigte seinen wissenschaftlichen Ruf. In dieser Schrift fordert Weber die Schließung der deutschen Grenzen gegen das Eindringen polnischer Arbeiter, da er der Meinung war, dass gesunde Bevölkerungsverhältnisse eine grundlegende Voraussetzung für eine jede Volkswirtschaft sind.1
Im Jahre 1893 heiratete Weber Marianne Schnitger, die spätere Frauenrechtlerin, eine der Hauptfiguren der Frauenbewegung.
Ein Jahr später wird er zum Professor der Nationalökonomie an der Universität Freiburg/Breisgau berufen, in seiner dortigen Antrittsvorlesung legte er den Grundstein für sein später entwickeltes Werturteilsfreiheitpostulat der Wissenschaften. 1897 übernimmt Weber den Lehrstuhl für Nationalökonomie an der Heidelberger Universität, diesen muß er jedoch wegen einer Erkrankung aufgeben, insgesamt sieben Jahre kann er nur eingeschränkt arbeiten, in dieser Zeit unternimmt er mehrere Reisen durch Europa und Amerika.
Erst nach dieser Zeit publiziert Weber wieder, er veröffentlicht unter anderem die Schriften „Die `Objektivität´ sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis“ sowie „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“. In der erstgenannten Schrift stellt Weber dar, dass es nicht Aufgabe einer Erfahrungswissenschaft sei, bindende Normen und Ideale zu ermitteln. In letzterer zeigt er auf wie die Religion das wirtschaftliche Verhalten prägt, die Protestanten haben laut Weber eher kapitalistische Produktionsweisen. Im protestantischen Glauben ist die Auserwähltheit bereits vorbestimmt und zeigt sich durch gottgefälliges Verhalten, nämlich Arbeit, und dessen Erfolg, der Wohlstand des Einzelnen zeigt also seine Erwählung durch Gott. Den Ertrag seiner Arbeit, d.h. die innerweltliche Askese, soll der Protestant jedoch nicht für den Privatgebrauch nutzen, sondern neu investieren, ganz im Sinne des Kapitalismus, wie Weber überzeugend darlegt. Der Kommunismus entsteht demnach vor allem in protestantischen Gebieten, nicht in katholischen, da besonders der kalvinistische Geist innerweltliche Askese predigt und somit die Anhäufung von Kapital begünstigt.2 Zusätzlich zur Veröffentlichung seiner eigenen Schriften, war er Mitherausgeber der Zeitschrift „Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“. Er trug maßgeblich zur Verfestigung der Soziologie als eigenständige Disziplin bei und trieb ihre Professionalisierung voran.
[...]
1 www.t-online.de/home/Winfried.Krauss/wleben.de
2 www.unet.univie.ac.at
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15.01.2006 14:42:49
für 4,99 wird einem hier nur wenig geboten, viel zu kurz