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Lotus Notes/Domino - Standard im Bereich Messaging und Groupware

Autor: Sonja Gillessen
Fach: Informatik - Sonstiges

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Details

Veranstaltung: Informationssysteme
Institution/Hochschule: Berufsakademie Mannheim
Tags: Lotus, Notes/Domino, Standard, Bereich, Messaging, Groupware, Informationssysteme
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 29
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 561 KB
Archivnummer: V106033
ISBN (E-Book): 978-3-640-04312-5
Anmerkungen :
Diese Studienarbeit beantwortet die Fragen: `Was ist/ kann/ macht Lotus Notes?` Enstehungsgeschichte, Überblick, Merkmale und Fuktionsumfang von Lotus Notes/Domino werden dargestellt.

Volltext (computergeneriert)

BERUFSAKADEMIE MANNHEIM

Fachrichtung W I R T S C H A F T S I N F O R M A T I K

Studienarbeit

Lotus Notes/Domino

Standard im Bereich Messaging und Groupware

S o n j a G i l l e s s e n

Studienfach: Informationssysteme

Kurs:

WWI99G

Ausbildungsbetrieb: SOBIS Software GmbH

Betreuender Dozent: Herr Dehoff


I

Abstract

Lotus Notes/Domino ­ Standard im Bereich Messaging und Groupware, diese

Studienarbeit soll erläutern, warum das so ist.

Nach der Einleitung (Kapitel 1), die verdeutlicht, wie wichtig es heute für

Unternehmen ist, Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung

stellen zu können, folgt die Entstehungsgeschichte von Lotus Notes

(Kapitel 2),

die im Jahre 1976 begann.

Nachfolgend werden schließlich die Merkmale von Lotus Notes/Domino

dargestellt (Kapitel 3). Dem Funktionsumfang und Konzept als Client/Server

basiertes Dokumenten Datenbanksystem mit integrierter Mailfunktion und dem

Grundgedanken, gemeinsam Informationen zu nutzen, folgen Erläuterungen über

Groupware im Allgemeinen. Die typischen Groupwarefunktionen

Kommunikation, Kollaboration und Koordination werden vorgestellt und erklärt.

Die Ausführungen zum Thema Replikation verdeutlichen, wie in Notes das

Problem des lost updates vermieden wird, also des Verlorengehens von

Änderungen in einem Dokument, das von vielen Anwendern gemeinsam genutzt

und bearbeitetet wird. Danach werden die in Notes angewandten

Sicherheitskonzepte dargestellt, die von RSA Verschlüsselung über bidirektionale

Identifikation, ACLs, Feldverschlüsselung, bis hin zur digitalen Signatur reichen.

Das Thema Applikationen schließt dieses Kapitel mit einer kurzen Darstellung der

Anwendungsentwicklungsumgebung von Notes ab.

Im Bereich Internet und WWW (Kapitel 4) wird aufgezeigt, wie Notes den

Zeitbezug zur modernen Entwicklung in diesem Gebiet wahrt, indem es sich an

Internetstandards und -protokolle anpasst und Webapplikationen ermöglicht.

Zum Abschluss der Arbeit wird in einem Ausblick (Kapitel 5) Resümee über die

Ausführungen gezogen, mit dem Ergebnis, dass die Entwicklung und

Erfolgsgeschichte des Programms wohl nicht so schnell enden wird.


II

Inhalt

Abstract I

Inhalt II

Abbildungsverzeichnis III

1 Einleitung 1

2 Entstehungsgeschichte von Lotus Notes 2

3 Merkmale von Lotus Notes/Domino R5 3

3.1

Funktionsumfang und Konzept 3

3.2

Groupware 5

3.3

Replikation 9

3.4

Sicherheit 11

3.5

Applikationen 14

4 Internet und www 16

4.1

Lotus Notes und das Internet 16

4.2

WWW-Komponenten 19

5 Ausblick 22

Literaturverzeichnis 23

Ehrenwörtliche Erklärung 24


III

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Screenshot der Lotus Notes Willkommenseite 3

Abbildung 2: One-to-One Kommunikation 5

Abbildung 3: One-to-Many Kommunikation 6

Abbildung 4: Many-to-Many Kommunikation 6

Abbildung 5: Replikation eines Dokumentes 9

Abbildung 6: multiple Bearbeitung eines replizierten Dokumentes 9

Abbildung 7: bidirektionale Replikation eines Dokumentes 10

Abbildung 8: bidirektionale Identifikation 12

Abbildung 9: ACL für Datenbank A 13

Abbildung 10: Verschmelzung der Notestechnologie mit Internetprotokollen 16

Abbildung 11: Umfang eines Notes Clients 17

Abbildung 12: Elemente einer Webapplikation 19

Abbildung 13: Notes als Web Authoring und Design Tool 20

Abbildung 14: Notes/Domino Server 21


1

1 Einleitung

Was man früher mit Elektronischer Datenverarbeitung bezeichnete heißt heute

Informationsverarbeitung oder neudeutsch Information Technology. Das allein ist

schon ein Hinweis dafür, dass Informationen an sich für Unternehmen aller Art

immer wichtiger werden und sie inoffiziell sogar schon als vierter und neuer

Produktionsfaktor neben Boden, Arbeit und Kapital gelten. Ohne entsprechende

Informationen über das eigene Produkt, sowie die Konkurrenten und den

Absatzmarkt kann ein Unternehmen heutzutage am Markt gar nicht mehr

bestehen. Wissen über Kaufkraft der Zielgruppe und damit verbundene mögliche

Absatzmengen, aber auch Kenntnis von Marktanalysen, zum Beispiel über

Verkaufsanteile, ist für die Unternehmensführung unerlässlich. Das bedeutet aber

auch, dass man Systeme benötigt, die es ermöglichen schnell an Informationen zu

gelangen, sie also zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung zu

stellen.

Lotus Notes passt in dieses Konzept. Zwar ist die erste Assoziation vieler

Anwender zu diesem Programm meist nur die Mailfunktion, jedoch wird dies dem

vollen Umfang dieses vielseitigen Softwarepaketes nicht gerecht, denn Lotus

Notes ist mehr als nur ein Mailprogramm.

Diese Studienarbeit soll einen breiten theoretischen Überblick darüber geben, was

Lotus Notes ist und was es kann. Es werden zunächst die Entstehungsgeschichte

von Lotus Notes und dessen Funktionsumfang und Konzept als Dokumenten

Datenbank erläutert. Den Ausführungen zum Begriff und der Bedeutung von

Groupware folgen die Themen Replikation, Sicherheit und Applikationen in

Notes. Das Kapitel Internet und WWW stellt den heutigen Zeitbezug von Notes

zur modernen Entwicklung in diesem Bereich dar. Abschließend wird im Kapitel

Ausblick am Ende der Arbeit Resümee gezogen.


2

2 Entstehungsgeschichte von Lotus Notes

Erster Vorgänger von Notes/Domino war das Programm ,,Plato Notes", das am

Computer-based Education Research Laboratory (CERL) der Universität von

Illinois entstand. Es ermöglichte die Kommunikation zwischen verschiedenen

Benutzern auf Basis von Dokumenten, sogenannten ,,notes". Nach zahlreichen

Erweiterungen wurde dieses System 1976 unter dem Namen ,,Plato Group Notes"

eingesetzt. Ray Ozzie, ein ehemaliger Mitarbeiter des CERL, gründete

schließlich, finanziert durch Mitch Kaptor, den Inhaber der Lotus Development

Corporation, die Firma Iris Associations, welche das erste Release des Programms

Lotus Notes entwickelte. 1989 wurde dieses von der Firma Lotus auf den Markt

gebracht. Noch bevor die erste Version offiziell erhältlich war, kaufte das

Unternehmen Price Waterhouse 10 000 Kopien davon, seitdem wurde das

Programm an zahlreiche Unternehmen aller Größenordnungen verkauft. Bei der

Vorstellung des aktuellen Release Lotus Notes/Domino R5 sagte Jeff Papows, der

Präsident und Chief Executive Officer von Lotus Development:

,,Nach Jahren der kontinuierlichen Innovation ist das Release 5 von Lotus

Notes/Domino der bedeutsamste Schritt, den wir jemals gemacht haben. Damit

können Unternehmen Anwendungen aus den Bereichen e-Business, Internet

Messaging, globales Workgroup Computing und Knowledge Management

realisieren, die zuvor nicht möglich waren."1

Auf der diesjährigen 15. DNUG (Deutsche Notes User Group)-Konferenz am

08.11.2001 in Hannover wurde bekannt gegeben, dass mittlerweile weltweit circa

82 Millionen Menschen dieses Programm benutzen. 2

1 Fricke, Roland: Lotus Notes/Domino R5 Das bhv Taschenbuch, Kaarst 1999, S.11

2 Opening Keynote Speech "Lotus Client Strategy"; Sorensen, Ulf; Technology Executive Lotus,

IBM Corporation; 08.11.2001


3

3 Merkmale von Lotus Notes/Domino R5

3.1 Funktionsumfang und Konzept

Der Grundgedanke bei der Entwicklung dieser speziellen Software war das

Nutzen von gemeinsamen Informationen, die in Dokumenten Datenbanken

verfügbar sind, sowie das Integrieren von Mailfunktionen und Online

Diskussionen. Es sollte ermöglicht werden, Informationen in Netzwerken zu

publizieren und sicher auf öffentliche und private Dokumente zuzugreifen.

Lotus Notes basiert auf einer Client/Server Technologie, wobei dem PC als Client

vom Domino Server Informationen bereitgestellt werden. Dieser Domino Server

ist ein kombinierter Web und Notes Server, der den Zugriff auf Notes

Datenbanken sowohl mit einem Notes Client als auch mit jedem beliebigen

Webbrowser ermöglicht. Umgekehrt hat der Notes Client aber auch alle

Fähigkeiten eines Webbrowsers und kann auch unabhängig vom Domino Server

benutzt werden.

Abbildung 1: Screenshot der Lotus Notes Willkommenseite


4

Die Willkommens-Seite, die beim Start des Notes Clients geöffnet wird, zeigt die

Hauptanwendungsgebiete Mail, Kalender, Adressbuch und Aufgabenliste am

linken Bildrand, in der Kopfzeile stehen weitere Funktionen zur Verfügung

(Abbildung 1). Mit der Browserfunktion kann man von hier verschiedene

Informationen und Datenbanken erreichen.

Alle Daten in Lotus Notes werden als Dokumente in Datenbanken gespeichert.

Solch ein Dokument wird auch als Record, also Datensatz, bezeichnet. Jedes

dieser Dokumente enthält Felder, in denen die entsprechend benötigten Daten

dargestellt sind. Beim Anzeigen eines Formulars sieht man also nicht die Records

selbst, sondern den Inhalt ihrer Felder. Auch die Mailfunktion ist in Datenbanken

organisiert. Die Formulare wie Memos, Antworten oder Kalendereinträge werden

in einer Ansicht als Liste dargestellt. Hierbei dienen die Feldnamen der Records

als Spaltennamen der Auflistung, so können zum Beispiel E-Mail-Dokumente in

der Ansicht Inbox nach deren Einträgen im Feld Datum sortiert werden3.

Dokumente in Notes können strukturierten oder unstrukturierten Inhalt enthalten,

es werden also auch Datensammlungen verwaltet und gespeichert, die sich nicht

an relationalen oder anderen Datenbanken orientieren, wie zum Beispiel Tabellen,

formatierter Text, Webseiten, Graphiken oder Multimediaobjekte wie Bild-, Ton-

und Videodateien.

Auch die Möglichkeit einer Volltextsuche ist implementiert, die das Suchen und

Auflisten von Dokumenten basierend auf Benutzerabfragen gewährleistet.

Eine Versionskontrolle verwaltet übersichtlich multiple Änderungen eines

Dokuments durch mehrere Benutzer. Die automatische Versionsverteilung kann

so implementiert werden, dass Änderungen nicht überschrieben werden oder

verloren gehen.

Lotus Notes ist ein Hypertext-orientiertes Programm. Dokumente können also

Links enthalten, die auf andere Dokumente in irgendeiner Notes-Datenbank oder

im World Wide Web verweisen.

3 Calabria, Jane: 10 Minute Guide to Lotus® Notes Mail 4.5, Indianapolis/USA 1996, S. 4


5

3.2 Groupware

Groupware ist ein Kunstwort, das sic h zusammensetzt aus den englischen

Begriffen group und software. Es beschreibt eine Kategorie von Programmen, die

die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen in Netzwerken unterstützen sollen, so

dass der reibungslose Datenaustausch innerhalb einer Gruppe und zw ischen

verschiedenen Arbeitsgruppen gewährleistet ist4. Der allgemeine

Leistungsumfang einer Groupware umfasst den Versand von E-Mails,

gemeinsame Dokumentenverwaltung und Terminplaner was in diesem

Zusammenhang oft mit den Schlagworten

Kommunikation

,

Kollaboration

und

Koordination5

zusammengefasst wird.

a) Kommunikation

Im Bereich Kommunikation hat Lotus Notes als Groupwaresystem einen

entscheidenden Vorteil gegenüber dem gebräuchlichsten digitalen

Kommunikationsmedium, der E-Mail, mit der stets eine One-to-One,

beziehungsweise eine One-to-Many Kommunikation erreicht wird (vgl.

Abbildungen 2, 3)

Abbildung 2: One-to-One Kommunikation

: Informationsfluss/ Kommu -

nikation zwischen je einem Sender und Empfänger

4 Linke, Marcus/Winkler, Peter: Das M&T Computerlexikon, 2. erweiterte Auflage, München

1999, S.310

5 Lotus Development Corporation (Hrsg.): Groupware Communication, Collaboration and

Coordination, Massachusetts/USA 1995, S. 1


6

Abbildung 3: One-to-Many Kommunikation

: Informationsfluss/

Kommunikation zwischen einem Sender und mehreren Empfängern

Im Gegensatz dazu entsteht in einem Groupwaresystem die Möglichkeit einer

Many-to-Many Kommunikation6 (Abbildung 4). Dabei ist die Kommunikation

innerhalb der Gruppen 1 und 2 über das Groupwaresystem genauso gewährleistet

wie die Kommunikation zwischen diesen Gruppen.

Abbildung 4: Many-to-Many Kommunikation

: Informationsfluss/ Kommunikation

zwischen Mitgliedern einer und Mitgliedern verschiedener Gruppen über ein

Groupwaresystem

6 Kirkpatrick, David: Groupware Goes Boom, in Fortune, Dezember 1993, Heft 27


7

b) Kollaboration

Die Kollaboration, also die Zusammenarbeit, ist eng mit dieser Art der

Kommunikation verknüpft. Lotus Notes stellt hier einen zentralen Zugangspunkt

zur Verfügung um Informationen zu finden und zu teilen, sowohl in Form von E-

Mails, relationalen Datenbanken, Dokumenten oder im Internet.

c) Koordination

Die gezielte Koordination von Geschäftsprozessen wird dadurch erreicht, dass

Lotus Notes ein Abbild der realen Arbeit in einem Team schafft. Hierdurch

entsteht teilweise eine enorme Verbesserung der Geschäftsprozesse, was eine

unabhängige Studie der International Data Corporation USA7 belegt, wonach

Lotus Notes Kunden ein durchschnittliches Return on Investment (ROI)8 von

179% erreichen.

Groupwareanwendungen benötigen beste Technologie und Hardware um

dynamische Bewegungen zwischen diesen drei Funktionen zu gewährleisten und

sind daher leider oft teuer. Folgende

drei Technologien

liegen einer solchen

Groupwareplattform zugrunde:

a) Objektspeicher

Der Objektspeicher sorgt dafür, dass Wissen und Informationen in Form von

Nachrichten, Dokumenten Formularen, Memos und Reports gespeichert und

gemanagt werden.

b) Zugangsmodell

Das Zugangsmodell erlaubt es Informationen einfach aufzubewahren und darauf

zuzugreifen.

c) Anwendungsentwicklungssystem

Mittels einem Anwendungsentwicklungssystem ist die Möglichkeit gegeben

weitere Applikationen zu entwickeln.

7 Lotus Development Corporation (Hrsg.) White Paper (1): An Overview ­ The World′s Leading

Messaging and Groupware Product, USA 1996, S. 2

8 ROI = (Gewinn / Gesamtkapital)* 100; Kennzahl zur Analyse der Rentabilität, dient der

Kontrolle des Kapitaleinsatzes


8

Außerdem wichtige Eigenschaften eines Groupwaresystems sind die Integration

externer Ressourcen, da wichtige Informationen oft nur außerhalb der

Groupwareinfrastruktur existieren, sowie die Plattformunabhängigkeit. Mobilität

sollte ebenfalls gewährleistet sein, da es mehrere verteilte Rechner, wie Laptops,

Notebooks und Home-PCs zu unterstützen gilt. Die Applikationen sollten

unternehmensübergreifend sein also Schnittstellen zu Lieferern und Kunden

umfangreich definieren. Das wohl wichtigste Kriterium in diesem Zusammenhang

ist aber die nahtlose Erweiterbarkeit von Anwendungen, da keine

Geschäftsprozess-Applikation von Anfang an so geschrieben sein kann, dass alle

möglichen Situationen berücksichtigt sind.9

9 vgl. Lotus White Paper (1),a. a. o., S. 3


9

3.3 Replikation

Die Fähigkeit, Informationen mit allen Gruppenmitgliedern unabhängig von Zeit

und Ort zu teilen, ist essenziell. Ein großes Problem in dieser Hinsicht ist das

sogenannte lost update, also das Verlorengehen von Änderungen in einem

Dokument, das von vielen Anwendern bearbeitet wird. Die Replikation erlaubt es

Arbeitsgruppen Informationen zu synchronisieren.

In Lotus Notes gibt es

drei Arten von Replikaktionen:

a) bidirektionale Replikation

Ein Benutzer möchte an einem Dokument, das auf dem Server liegt Änderungen

vornehmen, dazu repliziert er das Dokument auf seinen Laptop (Abbildung 5).

Dieses replizierte Dokument bearbeitet er nun, während ein Kollege ebenfalls

Änderungen an dem Originaldokument auf dem Server durchführt (Abbildung 6).

Im letzten Schritt findet eine bidirektionale Replikation statt, was zur Folge hat,

dass auf dem Server und dem Laptop nun wieder gleiche Versionen zur

Verfügung stehen, die sämtlich Änderungen enthalten, die an diesem Dokument

vorgenommen wurden (Abbildung 7).

Abbildung 5: Replikation eines Dokumentes10

Abbildung 6: multiple Bearbeitung eines replizierten Dokumentes11

10 vgl. Lotus White Paper (1),a. a. o., S. 5 (Abbildung verändert)

11 vgl. ebenda, S. 5 (Abbildung verändert)


10

Abbildung 7: bidirektionale Replikation eines Dokumentes12

Beim Synchronisationsprozess werden nur die Felder in den Dokumenten

repliziert, die geändert beziehungsweise hinzugefügt wurden. Das verspricht

Vorteile bezüglich der Effizienz, der optimalen Nutzung von Ressourcen, sowie

kürzeste Synchronisationszyklen.

b) selektive Replikation

Der Anwender hat auch die Möglichkeit mit entsprechenden Anweisungen gezielt

bestimmte Informationen aus einer Notes Datenbank zu replizieren. Bei dieser

selektiven Replikation definiert der Benutzer ein Profil von Dokumenten, die zu

einem bestimmten Client repliziert werden sollen. So kann der User

beispielsweise alle die Dokumente replizieren lassen, die in den letzen 7 Tagen

geändert wurden.

c) Background Replikation

Mobile User, wie in den Abbildungen 5 bis 7 der Benutzer mit dem Laptop,

können die Background Replikation im Hintergrund ablaufen lassen, sobald sie

eine Verbindung zur Datenbank auf dem Server haben. Währenddessen kann der

Anwender an anderen Aufgaben weiterarbeiten.

12 vgl. Lotus White Paper (1),a. a. o., S. 5 (Abbildung verändert)


11

3.4 Sicherheit

Früher war es üblich Informationen so wenigen Personen wie möglich zugänglich

zu machen, um keine Sicherheitslücken aufkommen zu lassen. Da Informationen

für Unternehmen aller Art immer wichtiger werden, passen solch veraltete

Vorstellungen nicht mehr zu dem heute meist schnelllebigen Marktgeschehen.

Deshalb werden diesbezüglich die traditionellen Regeln gebrochen um

Informationen firmenweit und sogar zwischen verschiedenen Firmen, wie zum

Beispiel Zulieferer und Kunde, zur Verfügung zu stellen um damit

Wettbewerbsvorteile zu erreichen, indem Geschäftsprozesse schneller und

wirtschaftlicher ablaufen. Dies führt zu einer Zeit- und Geldersparnis und zur

Förderung von Innovation und Kreativität. Daraus folgen aber auch mehr und

größere Sicherheitslücken, die geschlossen werden müssen.

Bei Lotus Notes wird hierfür das RSA13 Verschlüsselungsverfahren eingesetzt.

Hierbei handelt es sich um ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, das

heißt es sind zwei verschiedene Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln von Daten

vorhanden. Beide, öffentlicher und privater Schlüssel, werden mittels eines

Primzahlzerlegungsalgorithmus errechnet. Informationen werden mit dem

öffentlichen Schlüssel verschlüsselt und können nur mit dem privaten Schlüssel

eines berechtigten Users wieder entschlüsselt werden.

In Lotus Notes existieren

vier Sicherheitsstufen

, die nachfolgend erläutert werden.

a) Authentisierung und Legalisierung

Um nicht nur den User sicher zu identifizieren, sondern als Benutzer auch sicher

zu sein mit dem richtigen Server zu kommunizieren, läuft die Aut hentisierung

bidirektional ab. Der Server legalisiert die Identität der User und die Benutzer

legalisieren die Identität des Servers (Abbildung 8). Dieses Konzept wird immer

dann angewandt, wenn ein User mit einem Server oder zwei Server miteinander

kommunizieren.

13 RSA = Rivest-Shamir-Adelmann; 1995 entwickelt von Ronald Rivest, Adi Shamir und Leonard

Adelmann


12

Abbildung

8: bidirektionale Identifikation

: Gegenseitige

Identifizierung von Client und Server, bevor eine Kommunikation

zustande kommt

b) Zugangskontrolle

Zugangskontrolllisten sogenannte ACLs (Access Control List) enthalten

Informationen darüber, wer zu welchen Ressourcen welche Art von Berechtigung

hat. Infrage kommende Ressourcen sind hierbei Server, individuelle Datenbanken,

Dokumente und Felder in Dokumenten. Die Berechtigungen für Anwender

werden aufgrund von vordefinierten Rollen vergeben. Der Dispositor hat nur

Schreibrechte, was zum Beispiel für Mail-in-Datenbanken nützlich sein kann, in

die User nur Dokumente einfügen sollen. Der Reader kann dagegen Dokumente

nur lesen, während der Autor neue Dokumente erstellen und lesen kann, aber

keine bestehenden verändern. Der Editor kann lesen, schreiben und verändern,

beim Designer kommt noch die Berechtigung hinzu das Design und Layout von

Dokumenten zu verändern. Ein User mit Managerrechten besitzt die Datenbank

und damit alle Rechte, kann also andere Benutzer zur ACL hinzufügen oder sie

löschen.14

Für jede Datenbank in Lotus Notes werden solche ACLs angelegt. Benutzer

werden in Gruppen aufgeteilt, die oben genannte Rollen annehmen und damit die

dementsprechenden Zugriffsrechte auf diese Datenbank erhalten (Abbildung 9).

14 vgl. Lotus White Paper (1),a. a. o., S. 8


13

Abbildung 9: ACL für Datenbank A15

: Zugriffsrechte rwx (read; write;

execute) für Benutzergruppen Dispositor, Editor und Manager

c) Verschlüsselung

Verschlüsselung wird nötig, wenn zum Beispiel ein User A bestimmte

Feldinformationen in einem Dokument mit User B teilen möchte, außer A und B

soll aber niemand diese Informationen sehen können. Die ausgewählten

Feldinformationen werden chiffriert. Wenn nun ein User M Zugang zu diesem

Feld bekommt, kann er die Informationen nicht verstehen.

Auch die Verschlüsselung in Notes ist in verschiedene Level aufgeteilt,

Nachrichten-, Netzwerk-, Feld- und Datenbanklevel sorgen für Ver-

schlüsselungsstufen verschiedener Ebenen.

d) digitale Signatur

Oft ist es nötig zu überprüfen ob eine empfangene Nachricht wirklich von der

Person stammt, die als Absender aufgeführt ist. Dafür gibt es die digitale Signatur,

die analog zur handschriftlichen Unterschrift die Identität der Absender

garantieren sollen. Durchgeführt wird diese in einer Anwender-zu-Anwender

Form der Legalisierung. Wenn also ein Absender gefälscht wurde, lässt sich die

Nachricht beim Empfänger gar nicht erst öffnen.

Diese Sicherheitsmaßnahmen sind zwar sehr umfangreich, jedoch unumgänglich,

wenn man einen möglichst hohen und flexiblen Informationsfluss erreichen will.

Deshalb dürfen sie auf keinen Fall unterbewertet werden.

15 Pagnia, Henning: Sicherheit von Computersystemen - Skriptum zur Vorlesung, Mannheim

2001, S. 67 (Abbildung verändert)


14

3.5 Applikationen

Je besser ein Programm an die Bedürfnisse der Anwender angepasst werden kann,

desto wertvoller ist es für diese. Wie bereits im Abschnitt Groupware erwähnt,

existiert deshalb in Notes eine vielseitige Anwendungsentwicklungsumgebung.

Besonders wirkungsvoll kann diese Umgebung eingesetzt werden, um

Geschäftsprozesse abzubilden und somit nicht nur Daten und Dokumente sondern

auch den Workflow solcher Prozesse zu verwalten und zu koordinieren, das heißt

wenn beispielsweise mehrere Teammitglieder auf die selben Daten und

Dokumente zugreifen. Zudem kann auf eine einmal entwickelte Applikation,

sobald sie auf einem Server veröffentlicht wurde, von jedem entsprechend

berechtigtem Client oder Server aus zugegriffen werden. Änderungen und

Verbesserungen können von verschiedenen Clients aus hinzugefügt werden,

ungeachtet der Server und Client Plattformen, auf welchen sie entwickelt wurden.

In der aktuellen Version Lotus Notes/Domino R5 stehen dem Anwender zur

Entwicklung von Applikationen neben der schon bisher vorhandenen

Formelsprache und LotusScript auch gängige Programmiersprachen wie

JavaScript, Java, C, C++, HTML und XML zur Verfügung. Schon daran erkennt

man, dass Application Development in Notes ein umfangreiches Thema ist, das

hier nur kurz umrissen werden kann; die beiden lotustypischen Elemente

Formelsprache und LotusScript werden nachfolgend kurz erläutert.

Die Formelsprache, mit ihren sogenannten @Funktionen, stellt unter anderem

Kommandos zur Verfügung, die auch über Menüpunkte erreicht werden können.

Zum Beispiel ersetzt der Befehl @Command([FileCloseWindow])das

Auswählen des Menüpunktes ′Datei/Schließen′ 16. Dieses Beispiel zeigt, dass sich

die Formelsprache also eher für kleinere Entwicklungsaufgaben eignen und

vorrangig in Ansichten, Masken und Feldern benutzt werden.

LotusScript ist dagegen eine vollwertige Programmiersprache, die zum Beispiel

zum Erstellen und Entfernen von Notes Datenbanken oder zum bearbeiten von

ACLs benutzt wird.

16 vgl. Fricke, a. a. o., S. 486


15

Während LotusScript als übersetzter Code in einer Notes Datenbank gespeichert

wird, wird die Formelsprache gleich ausgeführt und hat daher eine wesentlich

höhere Performance. Jedoch gibt es auch Bereiche, die mit @Funktionen nicht

erreichbar sind und bei denen man auf LotusScript zurückgreift. LotusScript

gehört zu den Basic-Sprachen, sie ist also verwandt mit Visual Basic und mit

entsprechenden Vorkenntnissen in dieser Sprache leicht zu lernen. Außerdem ist

sie objektorientiert und plattformunabhängig und wird auch in anderen Lotus

Applikationen wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation in der Lotus Smart

Suite verwendet und ist somit bestens geeignet für Modellierung von

Schnittstellen zwischen diesen Applikationen. 17

Da wie oben schon erwähnt, auch andere weitverbreitete Programmiersprachen

angewandt werden können, stehen dem Anwendungsentwickler also entsprechend

umfassende Möglichkeiten zur Modellierung anspruchsvoller Applikationen zur

Verfügung.

17 vgl. Fricke, a. a. o., S. 487


16

4 Internet und www

4.1 Lotus Notes und das Internet

Das Internet erweitert die Funktionen von Notes um ein Vielfaches. Mit seiner

Hilfe können Unternehmen mit Ihren Applikationen sowohl Kunden als auch

Lieferer erreichen und somit Schnittstellen zwischen diesen und sich selber

schließen. Da das Internet, genau wie Lotus Notes, auf dokumentenorientierten

Datenbanken, Formularen, Feldern und Links basiert, ist Notes bestens als

Plattform zur Entwicklung von Webapplikationen geeignet. Ein Problem stellte

jedoch die Tatsache dar, dass Notes die im Internet verwendeten Protokolle nicht

unterstützte. Also musste man das Programm entsprechend anpassen. Inzwischen

sind Internetstandards wie HTTP, HTML und Java mit der Notes-Architektur

kompatibel (Abbildung 10). Der Anwendungsentwicklung unter Notes steht damit

also die ganze Groupwarefunktionalität des Programms zur Verfügung.

Notes/Domino Server unterstützen nun neben Notes Clients auch übliche

Webbrowser.

Abbildung 10: Verschmelzung der Notestechnologie mit Internetprotokollen18

: Unterschiede

zwischen Internet- und Notesarchitektur(links); Integration der Internetstandards in Notes (rechts)

18 Lotus Development Corporation (Hrsg.) White Paper (2): Lotus Notes and the Internet, USA

1996, S. 1


17

Die Funktionalität zwischen Clients und Servern jeglicher Art ist immer durch das

Protokoll beschränkt über das die beiden kommunizieren. Notes Clients bedienen

sich bei der Kommunikation mit Notes Servern weiterhin den noteseigenen

Protokollen inklusive deren Vorzügen, während Webbrowser das HTTP Protokoll

und das HTML Format zur Darstellung von Dokumenten nutzen (Abbildung 11).

Notes Clients unterstützten gleichzeitig sowohl Internetstandards als auch

anwender- und gruppenorientiertes (Web-)Informationsmanagement.

Abbildung 11: Umfang eines Notes Clients19

: die Kriterien Mobilität und Sicherheit

sind sowohl gewährleistet, als auch die Funktionen Client/Server Mail, Routing,

Workflow Applikationen, Diskussionen, Dokumenten Bibliotheken, Rich Text und OLE

Objekteinbindung

19 vgl. Lotus White Paper (2), a. a. o., S. 2


18

Der Notes Server stellt dabei den zentralen Zugangspunkt des Notes Clients für

jegliche Art von Daten dar. Solche Daten können zum Beispiel Notes Dokumente,

Daten aus relationalen Datenbankmanagementsystemen (RDBMS), Bild-, Ton-

und Video-Daten oder OLE Objekte sein. OLE steht für Object Linking and

Embedding und ist eine von Microsoft entwickelte Softwareschnittstelle, die es

erlaubt Objekte aus OLE-fähigen Applikationen, zum Beispiel Texte, Tabellen

oder Grafiken, in fremde, aber ebenfalls OLE-fähige Applikationen einzubinden,

so dass Mischdokumente entstehen20.

Damit sind die Kriterien Mobilität, also Funktionsfähigkeit auch bei Ausfall der

Verbindung zwischen Client und Server, sowie Client/Server Mail, Routing,

Workflow Applikationen, Diskussionen, zum Beispiel als Online-

Diskussionsdatenbank, Dokumenten Bibliotheken, Rich Text, OLE und Sicherheit

sind damit gewährleistet.

Umgekehrt kann der Notes Client diese Funktionalität auch in Verbindung mit

einem Web Server auf Informationen im HTML Format anwenden. Notes ist also

geeignet als Webbrowser sowie als Instrument zum Erstellen von Webseiten und

zur Entwicklung von Webapplikationen.

20 vgl. Linke/Winkler; M&T Computerlexikon; a. a. o., S. 520


19

4.2 WWW-Komponenten

Die Basiselemente von Webapplikationen, die in einem firmeneigenen LAN oder

dem Internet eingesetzt werden können sind HTML Authoring und Design Tools,

ein Web Server und ein Webbrowser. Die Funktionalität von Webapplikationen

wächst stetig, so dass auch andere Komponenten wie Datenbank Server und

Applikationsserver in Web Server integriert wurden (Abbildung 12).

Abbildung 12: Elemente einer Webapplikation21

Authoring Tools sind spezialisierte HTML-Editoren, die meist benutzt werden,

um den Text auf Webseiten zu kreieren oder zu modifizieren. Ausgehend von dem

Gedanken, dass jeder, der ein Dokument erstellt, ein potentieller content provider

ist, wurden Tools zur Textverarbeitung mit HTML Übersetzern ausgestattet. Web

Authoring Tools legten ein Hauptaugenmerk auf das Erstellen von Dokumenten

und Dokumentenmanagement. Mit wachsender Anzahl von Webseiten ist es

nötig, Hyperlinks auf einer Homepage die zu weiteren Dokumenten führen in

irgendeiner Form zu organisieren. Diese Vielzahl von Links zu verwalten ist nicht

nur sehr unübersichtlich, sondern kann auch schnell zu Fehlern führen, auf die fast

jeder Internetuser schon einmal gestoßen ist. Mehr und mehr soll dies aber zu

einer automatisierten Form werden, wie sie bei Lotus Notes bereits mit dem

InterNotes Web Publisher eingebaut ist. Dieses Tool übernimmt das interne

21 vgl. Lotus White Paper (2), a. a. o., S. 4


20

Linkmanagement automatisch und unterstützt dabei sowohl HTML-

Übersetzungen als auch Erstellung und Management von Webseiten. Notes ist

also auch ein Web Authoring und Design Tool (vgl. Abbildung 13).

Abbildung 13: Notes als Web Authoring und Design Tool22

Die ersten Web Server waren HTTP Server, die einfach über die URL (Uniform

Resource Locator) zu den Dateien gelangten, die die benötigten Seiten

beinhalteten und die Seite zurück zum Browser schickten. Solche Server konnten

nur benutzt werden um auf statische Seiten zuzugreifen. Das änderte sich als CGI,

das Common Gateway Interface aufkam, mit dem über ein Application

Programming Interface (API), eine Programmierschnittstelle, dynamische

Websites erstellt werden können. Diese dynamischen Programme, zum Beispiel

eine Animation oder eine Suchefunktion, werden abgerufen von Applikations-

oder Datenbank Servern. Es entsteht also ein Client/Server-Modell, mit einem

Notes/Domino Server, der nicht nur die normalen HTTP-Funktionen sondern

gleichzeitig auch Applikationen und Datenbanken zur Verfügung stellt. Auf

diesen Server kann nun sowohl mit einem Notes Client als auch mit einem

externen Webbrowser über das Internet zugegriffen werden (Abbildung 14).

22 vgl. Lotus White Paper (2), a. a. o., S. 6


21

Abbildung 14: Notes/Domino Server

: als Datenbank Server und Applikations-Server mit

HTTP-Funktion

Die meisten Unternehmen haben bereits erkannt., dass das Interne t mit seinen

Diensten viele Möglichkeiten und Vorteile bietet. Lotus wird auch in Zukunft

seine Entwicklungs- und Marketingstrategien darauf ausrichten, um daraus

entstehende Chancen zu nutzen.23

23 vgl. Lotus White Paper (2), a. a. o., S. 10


22

5 Ausblick

Lotus Notes bildet einen Standard im Bereich Messaging und Groupware24. Mit

seinen umfangreichen Funktionen überzeugt es nicht nur seine zahlreichen

Kunden sondern auch die über 12.000 Business Partner25, die täglich neue

Lösungen erarbeiten und damit das Programm einer stetigen Entwicklung

unterziehen.

Dadurch, dass Notes seinen Anwendern Kommunikation in und zwischen

Unternehmen erleichtert, fördert es die immer bedeutender werdende

Zusammenarbeit in Teams, schafft Wettbewerbsvorteile und ist als Groupware

Tool in der Lage Geschäftsprozesse zu koordinieren und zu optimieren, was in

Zeiten der ISO9000-Zertifizierung immer attraktiver für Firmen wird.

Als zentraler Zugangspunkt für Daten aller Art beweist Notes, dass die Bedeutung

von Informationen für Unternehmen erkannt und zukunftsorientiert umgesetzt

wurden.

Mit seiner Anwendungsentwicklungsumgebung und der Verschmelzung mit

Internettechnologien ist Lotus Notes/Domino R5 zu einem fast beliebig

erweiterbaren Programm geworden, dessen Erfolggeschichte mit Sicherheit nicht

so schnell enden wird.

24 vgl. Lotus White Paper (1), a. a. o., S. 22

25 vgl. ebenda, S. 22


23

Literaturverzeichnis

§ Calabria, Jane: 10 Minute Guide to Lotus® Notes Mail 4.5, Indianapolis/USA

1996

§ Fricke, Roland: Lotus Notes/Domino R5 Das bhv Taschenbuch, Kaarst 1999

§ Kirkpatrick, David: Groupware Goes Boom, in Fortune, Dezember 1993, Heft

27

§ Linke, Marcus/Winkler, Peter: Das M&T Computerlexikon, 2. erweiterte

Auflage, München 1999

§ Lotus Development Corporation (Hrsg.) White Paper (1): An Overview ­ The

World′s Leading Messaging and Groupware Product, USA 1996

§ Lotus Development Corporation (Hrsg.) White Paper (2): Lotus Notes and the

Internet, USA 1996

§ Lotus Development Corporation (Hrsg.): Groupware Communication,

Collaboration and Coordination, Massachusetts/USA 1995

§ Pagnia, Henning: Sicherheit von Computersystemen - Skriptum zur

Vorlesung, Mannheim 2001


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Ehrenwörtliche Erklärung

,,Ich erkläre hiermit ehrenwörtlich:

dass ich meine Studienarbeit mit dem Thema ,,Lotus Notes/Domino - Standard im

Bereich Messaging und Groupware" ohne fremde Hilfe angefertigt habe.

dass ich die Übernahme wörtlicher Zitate aus der Literatur sowie sie Verwendung

der Gedanken anderer Autoren an den entsprechenden Stellen innerhalb der

Arbeit gekennzeichnet habe;

dass ich meine Studienarbeit bei keiner anderen Prüfung vorgelegt habe.

Ich bin mir bewusst, dass eine falsche Erklärung rechtliche Folgen haben wird."

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Datum

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