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Das Auto. Segen oder Verhängnis?

Anderes, 2002, 12 Seiten
Autor: Bayu Setiadji
Fach: Umweltwissenschaften

Details

Veranstaltung: Umweltaufgaben der Industrie
Institution/Hochschule: Technische Fachhochschule Berlin
Tags: Auto, Segen, Verhängnis, Umweltaufgaben, Industrie
Kategorie: Anderes
Jahr: 2002
Seiten: 12
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V106713
ISBN (E-Book): 978-3-640-04988-2

Dateigröße: 234 KB
Anmerkungen :
Mein Dozent meinte, dass PCB angeblich seit 10 Jahren nicht mehr im Auto verarbeitet wird....



Volltext (computergeneriert)

Das Auto. Segen oder Verhängnis?

INHALTSVERZEICHNIS

Einleitung 1
Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt 1
Die Wirkung eines einzelnen Autos auf die Umwelt und den Menschen 2
Änderungen, die aus den Schäden bewirkt wurden 3
DaimlerChrysler 3
Umweltorganisation und Management von DaimlerChrysler 3
Umweltziele und Maßnahmen von DaimlerChrysler 4
Zusammenfassung 6

Einleitung

Im folgenden werde ich der Frage nachgehen, ob insbesondere ein Auto eher ein Segen oder Verhängnis ist.

Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt

Mobilität, ein Kriterium der Freiheit, hat nicht nur positive Aspekte, sondern auch verheerende. Neben den Bauaktivitäten an der Infrastruktur haben auch Produktion und Nutzung von mobilen Hilfsmitteln negative Auswirkungen auf die Umwelt.
So bewirkt eine Infrastruktur folgende Schäden an der Umwelt.:


o Zerschneidung von Landschaften und städtischen Gebieten;
o Flächenbedarf;
o Flächenversiegelung, Brücken und Dämme;
o visuelle Beeinträchtigung;
o Verbrauch von Ressourcen;
o Abfälle,
o Emissionen,
o Lärm,
o Erschütterungen,
o Unfälle und
o Behinderungen1

Fließender Verkehr, also Straßen-, Schienen-, Luft-, See- und der Binnenschiffsverkehr, zerstört die Umwelt auf folgende Weise:


o Verunreinigungen durch Feststoffe (Staub, Schmutz) und Flüssigkeiten (Öl, Spritzwasser) sowie durch gasförmige Emissionen;
o Lärm und Erschütterungen;
o Unfälle (Menschen und Tiere);
o Verbrauch von Ressourcen (Kraftstoff, Herstellung von Fahrzeugen/Infrastruktur);
o Abfälle.2

Die Folge dieser Zerstörungskraft für den Menschen ist, von dem Raubbau der Umwelt abgesehen, der gesundheitliche Schaden bzw. im schlimmsten Falle der Tod. Diese Erkenntnis, gefördert durch Industriekatastrophen der 70er und 80er Jahre, änderte das Bewusstsein der Menschen hin zu umweltfreundlichen Maßnahmen.

Die Wirkung eines einzelnen Autos auf die Umwelt und den Menschen

Im Rahmen dieses Referats befasse ich mich mit dem Liebling des Deutschen. Dem Auto!
Ich habe mich gefragt, ob das neue Bewusstsein der Menschen großartige Veränderungen mit sich brachte und musste folgendes feststellen.

Folie 1 (siehe Anhang)

Auf Folie 1 wird der PKW in fünf Stationen seines Daseins, praktisch von seiner Geburt bis zu seinem Tod, auf seinen Wirkungsgrad hin untersucht. Die Stationen sind demzufolge:
1. Rohstoffgewinnung
2. Rohstofftransport
3. Produktion des Kraftfahrzeugs
4. Betrieb des Kraftfahrzeugs
5. Entsorgung des Kraftfahrzeugs3

Gut sichtbar zeigt diese Folie, die von mir leicht ergänzt wurde, dass ein Auto während seiner Existenz:


o Allergene
o Krebserregende, krebsverdächtige, krebsauslösende,
o Die Atemwege krank machende,
o Giftige,
o Zur Bewusstlosigkeit führende und
o Tödliche

Elemente in der Umwelt zurücklässt.

Folie 2 (siehe Anhang)

Auf meiner zweiten Folie werden ferner die Verschmutzungen im Wasser aufgelistet. Auch die Abfälle mit ihren gesundheitlichen Schädigungen werden nicht außen vorgelassen.

Folie 3 (siehe Anhang)

Die dritte Folie zeigt jetzt die gesundheitlichen Schäden, welche durch Emissionen am Menschen verursacht werden.

Die Emission verursacht neben:


o Erkrankungen der Atemwege,
o Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems,
o Arbeitsunfähigkeit,
o Invalidität bis zum
o Tod4

auch viel Kummer sowie hohe Kosten, welche die Volkswirtschaft zu tragen hat. Ich spreche hier z.B. von den


o Behandlungskosten,
o administrativen Versicherungskosten,
o immateriellen Kosten wie vorzeitige Todesfälle und
o Produktionskosten.5

Änderungen, die aus den Schäden bewirkt wurden

Wir können Dank sagen, dass diese Fakten nicht nur im wissenschaftlichen Kreise bekannt sind, sondern auch in der Politik, bei den Unternehmen und bei den Otto- Normalverbrauchern.
Im Groben führte, und führt noch immer, das Wissen zu veränderten bzw. neuen Verträgen zwischen Ländern, Gesetzesänderungen innerhalb eines Landes und einem umweltfreundlicherem Konsumverhalten sowie Forderungen des Otto- Normalverbrauchers.
Anhand eines weltweit bekannten Automobilkonzerns möchte ich dieses veranschaulichen.

DaimlerChrysler

DaimlerChrysler! Einen weltweit bekannten Produzenten von Nutzfahrzeugen

Folie 4 (siehe Anhang)

DaimlerChrysler hat wie wir schön sehen können auf fast jedem wirtschaftlich rentablen Kontinent seine Produktionsstandorte.

In:


o Afrika 3
o Asien 3
o Europa 22, wovon 15 in Deutschland liegen,
o Nordamerika 25 und in
o Südamerika 5.6

Umweltorganisation und Management von DaimlerChrysler

Der Umweltschutz ist für DaimlerChrysler zu einer Unternehmensvision und -mission geworden Zur besseren Durchsetzbarkeit des Umweltschutzes wurde ein Umweltgesetz für das Unternehmen entworfen.7
So will sich der Autoriese für eine Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität in den geografischen und gesellschaftlichen Umfeldern, in denen DaimlerChrysler tätig wird, stark machen. Daher erachtet der Konzern es als unablässig in jede Unternehmensstrategie den Umweltschutzgedanken nicht zu verlieren. Um dieses besser verwirklichen zu können, sind Umwelt- Manager in dem Unternehmen am Werk. Damit aber nicht nur die Firmenleitung den Umweltgedanken nachhängen, gelten die Umwelt- Leitlinien für jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin gleichermaßen. MitarbeiterINNEN die sich hier profitieren erhalten den sog. Cheer Award.8
Wichtig hierbei ist für DaimlerChrysler auch, dass die Partnerunternehmen am gleichen Strang ziehen. Hierzu werden die Partner angehört, also sog. Umweltaudits durchgeführt, um zum einen in Erfahrung zu bringen, was das Partnerunternehmen treibt, und um zum anderen Erfahrungen auszutauschen. Bei diesen Audits einigten sich die Versammelten auf eine konkrete Umweltpolitik und auf Aufgaben, die gemeinsam gelöst werden sollen.9
DaimlerChrysler geht auch in seinem Umwelt- Management weiter. Hierzu gehören u. a. der schonende Einsatz natürlicher Ressourcen, die Einführung von energiesparenden Techniken und Produktionsvorgängen sowie die Realisierung einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft.10
Ich möchte jedoch auch nicht verschweigen, welche finanziellen Vorteile das Umwelt- Management mit sich bringen. Denn zum einen erhält ein Unternehmen mit erfolgreichem Umwelt- Management und nach eingehender Prüfung ein Zertifikat, was das Marketing der Firma glaubwürdig macht. Zum anderen bekommt die Firma bis zu 60% an Fördersatz. Konkret sind dies:


o 1.013,- € für die Durchführung von betrieblichen Umweltberatungen,
o 1.841,- € für die Einführung "kleiner" Umweltmanagementsysteme und/ oder auch
o 3.068,- € für Umweltaudits nach EMAS oder ISO 14001.11

Ferner spart der Konzern etwa durch technische Neuerungen und den damit einhergehenden Energieeinsparungen an Kosten.
Hier wird besonders deutlich, dass DaimlerChrysler die Gesetzgebung für Luft, Wasser und Abfall durch die Entwicklung, Analyse und Erarbeitung von strategischen Leitplänen sehr Rechnung trägt. Hierbei wird z.B. vermieden, dass Produkte und Produktionsanlagen des Automobilkonzerns die Umwelt beeinträchtigen.12

Umweltziele und Maßnahmen von DaimlerChrysler

Auch Werke, die außerhalb Deutschlands liegen, wurden in das Umwelt- Management integriert. Die Mitarbeiter dieser Werke wurden im gleichen Zug auf Umweltschulungen in verschiedene Felder des Umweltschutzes qualifiziert.13
Sonderabfälle wie die toxischen cyanidischen14 Abfälle sind bislang in einem Berliner Werk weggefallen. Hierdurch hat das Unternehmen nicht nur Kosten für die Untertagedeponien eingespart, sondern auch etwas zum Arbeitsschutz beigetragen.
In einem Abfallwirtschaftszentrum sollen darüber hinaus durch ein neue Gewerbeabfallsortierung der Lackschlamm reduziert werden. Neue Verfahren dienen der Schleif- und Entrgatschlamm Reduzierung.15
Hier wurden aber auch die Filterhilfsmaterialien nicht vergessen, da diese auch für eine erhebliche Menge an Abfall sorgen. Nun sollen rückspülbare Filter dafür Sorge tragen, dass auch in diesem Bereich der Abfall reduziert werden kann.16
Die Abwasserüberwachung erfolgt im Sindelfingener Werk in einem Abwasser- Teilstrom nun durch ein Online- Überwachungsgerät mit Leuchtbakterien17. DaimlerChrysler nutzt hierbei ganz bewusst die natürlichen Abwasserwächter aus. Durch die Leuchtkraft der Bakterien kann somit auf ungekünstelter Weise festgestellt werden, ob toxische Stoffe im Wasser vorhanden sind.
Das Abwasser soll jedoch auch vorbeugend durch eine Pflanzenkläranlage vor Belastungen geschützt werden.18
Schäden die in Boden und geschützten Gewässern verursacht wurden, werden saniert. Außerdem ist die Abteilung Forschung im Werk Rastatt damit beauftragt worden, eine Technik zu entwickeln, die ein automatisches Entdecken von Schadstoffen im Kanalnetz ermöglichen soll. Neu angelegte Regenklärbecken hingegen sorgen dafür, dass ausgelaufene Flüssigkeiten und kontaminiertes Löschwasser aufgefangen wird.19
Um CO2 Emissionen weitgehend zu reduzieren wird viel Geld in die Forschung gesteckt. So soll zumindest während der Produktion der CO2 Ausstoß minimiert werden.

Aber auch Lösemittelemissionen werden durch eine automatische Spritzpistolenreinigung minimiert.
Man verzichtet außerdem weitgehend auf die Nutzung fossiler Brennstoffe. So werden nicht nur Emissionen minimiert, sondern auch natürliche Ressourcen geschont. Aus diesem Grund wird verschiedentlich die Solartechnik genutzt. Andere Energiesparkonzept dienen dem gleichen Zweck.
Doch dem nicht genug. Die Fahrzeuge selber sollen auch emissionsärmer gemacht werden. Zum einen erfolgt dies der Umwelt und zum anderen dem Kunden zuliebe. (Denn ein sparsames Auto verursacht weniger laufende Kosten.) So verfügen die großen Mercedes- Modelle (wie die neue S- Klasse) über schadstoffarme und z.T. leisere Motoren und aufwendige und kostenaufwendige Systeme zur Abgasbehandlung. Zu diesem ausgeklügeltem Fahrzeug gehört auch ein sparsamer Motor, ein präzise durchdachte Aerodynamik und ein Leichtbau- Konzept. Die E- Klasse verfügt ihrerseits über niedrige Drehzahlen, bewirkt durch einem Sechs- Gang- Getriebe. Der Kraftstoffverbrauch konnte so minimiert werden. Nicht zu vergessen bei der Vielzahl an Autotypen der Firma DaimlerChrysler sind die in der Umwelt- Autoliste aufgeführten und preisgekrönten (Die Auszeichnung wurde Verkehrsclub Deutschland verliehen.) Fahrzeuge: Mercedes A 160 CDI und smart. Hierbei möchte ich noch kurz die Brennstoffzellenfahrzeuge, die NECAR 5, erwähnen. Denn die Erforschung der Hybrid- und Brennstoffzellentechnologie sowie Entwicklung neuer Motoren mit niedrigerem Verbrauch und geringeren Abgas- und Lärmemissionen führten dazu, dass in Japan und Europa solche methanolbetriebene Fahrzeuge zum Einsatz gekommen sind. Der Vorteil dieser Verkehrsmittel liegt auf der Hand. Sie werden mit erneuerbaren Energieträgern betrieben.20

Auch rezyklierbare Anteile in einem PKW sollen auf 95% maximiert werden. Ferner möchte man auf eine Stoffvielfalt weitgehend verzichten. Von großer Bedeutung ist ebenso eine Kennzeichnung und gute Demontierbarkeit von Teilen. Um diese Vorhaben nicht nur realisieren sondern auch noch standardisieren zu können, werden entsprechende Pläne festgelegt.21
Damit Gefahrstoffe besser eingestuft werden können, wird zur Verbesserung eines werksübergreifenden Gefahrstoffmanagements eine zentrale Gefahrstoffdatenbank eingerichtet.22
Und wo wir schon einmal bei Bewertungen sind, so werden auch die Lieferanten in Bezug auf bestimmte Umweltkriterien bewertet.23
Die Werke sollen zukünftig auch den Energieverbrauch durch die Nutzung der Motorenleistung in den Prüfständen verringern. Die Motorenleistung wird hier zur Stromerzeugung genutzt. Man zielt hier auch noch auf eine Wärmerückgewinnung und Modernisierung von Rückkühlanlagen ab.24

Zusammenfassung

Zum Abschluss fasse ich noch kurz die wichtigsten Inhalte zusammen.:
Wir konnten feststellen, dass Mobilität mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt verbunden ist. So werden durch den Verkehr und alles was mit diesem zusammenhängt Raubbau an der Umwelt betrieben und starke gesundheitliche Schäden an Pflanzen, Tieren und Menschen verursacht. Diese führen im schlimmsten Falle nicht selten zum Absterben bzw. zum Tod dieser. Diese risikobehafteten Folgen unseres Freiheits- und Luxusdranges führten zur Bewusstseinsänderung beim Menschen und veranlassten diesen auch dazu, dafür zu Sorgen, dass entstandene Schäden saniert werden und in Zukunft an die Gesundheit der Umwelt und insbesondere dem Menschen gedacht wird und nach Möglichkeit vorbeugend zu handeln.
Meiner Meinung nach sollte insbesondere in der Wirtschaft mehr an die Umwelt gedacht werden und Produkte erzeugt werden, die auch einem Otto- Normalverbraucher es finanziell möglich machen auf luxuriöse und Umweltfreundliche Mobilität nicht zu verzichten. Denn die Vernichtung der Umwelt ging und geht wesentlich schneller von der Hand als das wieder <<Urbarmachen>> unsere Welt.

Energieverbrauch & Emissionen in 5 Stationen der Nutzungsdauer eines Mittelklassewagens
(Ø 13.000 km/ Jahr, 10 Jahre Einsatzdauer, 1.100 Kg & 10 l/100 Km)

     
Wirkung

Primärenergie

22,9

t SKE/PKW
 

Kohlendioxid (CO2)

59,7

t/PKW

5 Vol.-% Bewusstlosigkeit, 8-10 Vol.-% Tod

Schwefeldioxid (SO2)

32,8

kg/PKW

Es entsteht u.U. saurer Regen (in Verbindung mit Wasser und Sonnenlicht), woraus Waldsterben & Gebäudeschäden folgen.

Stickoxide (NOx )

89,5

kg/PKW

Atemprobleme und Erkrankungen der Atemwege sowie Verursachung photochemischen Smogs

Staub

4,2

kg/PKW
 

Kohlenmonoxide (CO)

368,1

kg/PKW

Beeinträchtigt die Fähigkeit zur Sauerstoffeinnahme

Kohlenwasserstoffe (CxHy)

62,9

kg/PKW

Hohes Ozonzerstörungspotential hinsichtlich der Ozonschicht in der oberen Atmosphärenschicht der Erde. Es enthält ferner krebserregende bzw. krebsverdächtige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Belastete Luft

2.040.000

m3/PKW
 

Benzolemissionen

812,5

g/PKW

Krebsauslöser

Formaldehyd- Emissionen u.a.

203,1

g/PKW

krebsverdächtig

Fahrbahnabrieb

17.500

g/PKW
 

Reifenabrieb

750,0

g/PKW
 

Bremsabrieb

150,0

g/PKW
 

Bleiemissionen

85.8

g/PKW

krebserregend

Chromemissionen

0,2

g/PKW

Allergen, gilt als krebserregend

Kupferemissionen

4,3

g/PKW

Tödlich für niedere Tiere & Pflanzen.

Nickelemissionen

1,2

g/PKW

Allergen

Zinkemissionen

0,8

g/PKW

Giftig & Allergen

Platinemissionen

1,3

mg/PKW

giftig

Abwässer in Grundwasser bzw. Boden:

     
Wirkung

Rohöl in Weltmeere

13,0

l/PKW

Hochtoxisch, krebserregend & Erstickungsgefahr für Meereslebewesen bei direktem Kontakt mit Rohöl.

Mineralöl in BRD

1,1

l/PKW

Tödlich für niedere Tiere. (Wird daher als Insektizid verwendet.)

Cadmium

0,4

g/PKW

Giftig, erbgutschädigend

Chrom

0,7

g/PKW

Allergen, gilt als krebserregend

Kupfer

6,6

g/PKW

Tödlich für niedere Tiere & Pflanzen.

Blei

14,1

g/PKW

krebserregend

Zink

24,6

g/PKW

Giftig & Allergen

Abfälle

     
Wirkung

Abraum

23,4

t/PKW

Nicht verwertete Rohstoffbestandteile aus dem Bergbau die giftig bis tödlich sind.

Schlacke

1,6

t/PKW

Die Rückstände aus Verbrennungsvorgängen sind - wie die Abfälle selbst - von äußerst unterschiedlicher Zusammensetzung, was den Gehalt an Mineralstoffen, Eisenschrott, Wasser und Schwermetallen betrifft.

sonst. Abfälle

1,5

t/PKW
 

Schredderabfälle

0,2

t/PKW

Schwerer Brand in Wetro Meldung vom 29.01.2001 - eine Mülldeponie ist am Wochenende in Flammen aufgegangen. Offenbar haben sich Industrieschlämme und Schredderabfälle selbst entzündet. Menschen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.
Zertrümmerter und zusammengepresster Schrott kann Schwermetalle enthalten.


PCB in Schredderabfällen

30

g/PKW

Organisches Umweltgift, dass im Fettgewebe gespeichert wird. Kann der Entwicklung des Zentralnervensystems schaden.

Kohlenwasserstoff in Schredderabfällen

8.400

g/PKW

Ozonzerstörungspotential, krebserregend bzw. krebsverdächtige

Gesundheitsschäden durch Emissionen aus dem Verkehr in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1995


Indikator

Mittelwert

Einheit
 

Gesamtsterblichkeit

25 569

Todesfälle/Jahr
Es sterben rund 12.500 Menschen an Verkehrsunfälle.

Chronische Bronchitis (Erw.)

218 226

Krankheitsfälle/Jahr
 

Invaliditätsfalle d. Chron. Bronchitis

115

Invaliditätsfälle/Jahr
 

Husten/Auswurf (Erw.)

92 408 424

Tage/Jahr
 

Bronchitis (Kinder)

313 145

Krankheitsfälle/Jahr
 

Wiederholt Husten (Kinder)

1 440 768

Krankheitsfälle/Jahr
 

Hospitalisation (Atemwege)

597

Hospitalisationen/Jahr
 

Hospitalisation (Atemwege)

9 273

Pflegetage/Jahr
 

Hospitalisation (kardiovaskulär)

587

Hospitalisationen/Jahr
Das Herz und Kreislauf betreffend.

Hospitalisation (kardiovaskulär)

8 162

Pflegetage/Jahr
 

Arbeitsunfähigkeit

24 620 503

Tage /Jahr
 

Asthmatiker- Tage mit Attacken

14 122 715

Tage/Jahr
 

- Tage mit Bronchodilatatoren

15 064 228

Tage/Jahr
 

DaimlerChrysler Produktionsstandorte weltweit

Afrika 3
Asien 3
Europa 22 (Deutschland 15)
Nordamerika 25
Südamerika 5


1 Auswirkungen auf die Umwelt, European Local Transport Information Service, 31.05.2001,
http://www.eltis.org/ger/concepts/concepbg.htm

2 ebenda

3 Öko-Bilanz eines Autolebens, OneWorld, 31.05.2002
http://www.oneworld.at/root/detail.asp?b=2&ID=184,

4 Externe Gesundheitskosten des Verkehrs in der Bundesrepublik Deutschland, UPI Umwelt- und Prognose- Institut Heidelberg e.V., 31.05.2002, http://www.upi-institut.de/upi43.htm

5 Externe Gesundheitskosten des Verkehrs in der Bundesrepublik Deutschland, UPI Umwelt- und Prognose- Institut Heidelberg e.V., 31.05.2002, http://www.upi-institut.de/upi43.htm

6 Weltweite Standorte, DaimlerChrysler, 31.05.2002,
http://www.daimlerchrysler.com/index_g.htm?/products/
products_g.htm

7 Umweltbericht, DaimlerChrysler, 31.05.2002,
http://www.daimlerchrysler.com/index_g.htm

8 ebd.

9 Umweltbericht, DaimlerChrysler, 31.05.2002,
http://www.daimlerchrysler.com/index_g.htm

10 ebd.

11 Bayerisches Staatsministerim für Landesentwicklung und Umweltfragen, EMAS - die neue EG-Öko-Audit-Verordnung, 31.05.2002, http://www.umweltministerium.bayern.de/agenda/u_manage/
manage.htm

12 Umweltbericht, DaimlerChrysler, 31.05.2002,
http://www.daimlerchrysler.com/index_g.htm

13 ebd.

14 (Cyanide sind Salze der Cyanwasserstoffsäure bzw. Blausäure. Technische Bedeutung hat das Natriumcyanid (NaCN), das für das Auslaugen von Gold und Silber aus ihren Erzen verwendet wird. Die Cyanide reagieren infolge Hydrolyse stark alkalisch, riechen nach Blausäure und sind sehr giftig.)

15 ebd.

16 Umweltbericht, DaimlerChrysler, 31.05.2002,
http://www.daimlerchrysler.com/index_g.htm

17 Leuchtbakterien bzw. Photobacterium phosphoreum sind harmlose Bakterien, die an faulendem Fleisch durch Oxidationsvorgänge ein grünliches Leuchten (Biolumineszenz) hervorrufen. Andere erzeugen das Licht in den Leuchtorganen von einigen Meerestieren (Feuerwalzen, Tintenfische), mit denen sie in Symbiose leben.

18 Umweltbericht, DaimlerChrysler, 31.05.2002,
http://www.daimlerchrysler.com/index_g.htm

19 ebd.

20 Ebd.

21 Umweltbericht, DaimlerChrysler, 31.05.2002,
http://www.daimlerchrysler.com/index_g.htm

22 ebd.

23 ebd.

24 ebd.


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