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Hausarbeit, 2003, 24 Seiten
Autor: Dipl. Päd. Hermann Schoß
Fach: Pädagogik - Allgemein
Details
Institution/Hochschule: Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Allgemeine Pädagogik)
Tags: Wissensmanagement, lernende Organisation, Systemdenken
Jahr: 2003
Seiten: 24
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-17219-6
Dateigröße: 89 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Universität der Bundeswehr Hamburg
Fachbereich Pädagogik
HAUSARBEIT
Wissensmanagement: Der Einfluß Peter M. Senges
Lehrveranstaltung: Lehren und Lernen
Hermann Schoß
12.02.2003
Inhaltverzeichnis
1. Definitionen von Wissen ... S. 03
2. Die lernende Organisation ... S. 09
3. Die Disziplinen ... S. 10
3.1. Personal Mastery ... S. 10
3.2. Mentale Modelle ... S. 11
3.3. Die gemeinsame Vision ... S. 12
3.4. Team – Lernen ... S. 14
3.5. Systemdenken ... S. 15
4. Einfluss in die Pädagogik ... S. 18
5. Eigene Kritik ... S. 19
6. Literaturverzeichnis ... S. 24
1. Definitionen von Wissen
Um den Bereich des Wissensmanagements möglichst gründlich zu erschließen ist es von Nöten den Wissensbegriff zu definieren. Da jede Wissenschaftsdisziplin, die sich mit Wissen, Lernen oder Unterrichten beschäftigt, eine eigene Definition hat und die verschiedenen Unterordnungen der Disziplinen ebenfalls noch leichte Veränderungen innerhalb der Definitionen ergeben, möchte ich im Folgenden eine allgemeine Definition Wissen aufführen, bevor ich den Bereich des Wissensmanagement genauer erläutern möchte. "Der Inbegriff von (in erster Linie rationalen, übergreifenden) Kenntnissen; dabei auch das Innewerden einer spezifischen Gewissheit (Weisheit); philosophisch die begründete und begründbare Erkenntnis (grch. episteme), im Unterschied zur Vermutung und Meinung (grch. doxa) oder zum Glauben; als Glaubensgewissheit aber auch ein die Endlichkeit übersteigendes irrationales W., im vertieften Grad als Verbundenheit mit dem höchsten Sein (unio mystica). W. kann sich primär durch zufällige Beobachtung, systematische Erfahrung (Experiment) oder deduzierende Erkenntnis bilden, sekundär durch lernendes Aneignen von Wissensstoff. Das Feld der systematischen Wissenserwerbung als Forschung innerhalb abgegrenzter Bereiche ist die Wissenschaft. Da W. Voraussetzung und Mittel für Einfluss, Geltung oder Macht sein kann, war es lange Zeit Privileg bestimmter Gruppen, Stände oder Schichten. Dadurch besitzt es auch eine sozialpolitische Dimension: einerseits um Sinne des Grundrechts der Garantie des gleichen Zugangs zu W. für jeden, andererseits als Voraussetzung für ein verantwortungsbewusstes politisches Verhalten und damit für das Funktionieren einer Demokratie überhaupt. Pädagogisch wird W. in meist institutionalisiertem, fortdauerndem Bildungs- und Übertragungsvorgang vermittelt. Angesichts der Zunahme des positiven Sachwissens erscheint heute jedes Streben nach enzyklopäd. Vollständigkeit, wie es bis über das 18. Jh. Hinaus Geltung hatte, als unhaltbar. Neben einem allgemeinen Orientierungswissen gilt deswegen vor allem die Vermittlung von Kategorien und Techniken für ein lebenslanges Weiter- und Umlernen ("Lernen des Lernens") als entscheidend."1 Dieser sehr allgemeinen Definition, soll nun eine genaue Definition folgen, die in den wirtschaftlichen, systematischen Bereich tieferen Eingang findet. „Wissen beinhaltet unter anderem Patente, Prozesse, Technologien, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen der Mitarbeiter, Informationen über Kunden, Märkte und Lieferanten. Wissen entsteht in einem spezifischen Kontext und kann davon nicht losgelöst betrachtet werden, es ist an Personen gebunden und vielfach unbewusst. Wenn uns z.B. ein Maler genau erklärt, wie er ein Bild gemalt hat, so werden wir nicht in der Lage sein, das gleiche Bild zu reproduzieren. Diese Komplexität von Wissen hat zur Folge, dass es nicht vollständig in einem Manual gespeichert und losgelöst von Personen transferiert werden kann. Wissen ist keine „Tiefkühlkost“, die nach Belieben gelagert, zerteilt und transportiert werden kann.“2
Nach dieser genaueren Definition, will ich mich nun an eine Eingrenzung des Themenbereichs des Wissensmanagement machen. „Während das Erfolgspotential anderer Ressourcen im Unternehmen nur noch begrenzt ausbaubar zu sein scheint, gilt Wissen als die einzige Ressource, die sich im Gebrauch vermehrt oder spezifiziert und die Einzigartigkeit eines Unternehmens bzw. Nicht-Imitierbarkeit seiner Produkte wie keine andere Ressource begründen kann… Vor diesem Hintergrundmacht sich das Wissensmanagement in Organisationen die Identifikation aller relevanten Wissenspotentiale und ihre systematische Ausschöpfung durch die Optimierung der Wissensflüsse entlang der Kernprozesse zur Aufgabe.“3
[....]
1 In: dtv Brockhaus Lexikon in 20 Bänden; 1988
2 In: North: Wissensorientierte Unternehmensführung (2002), S. 2
3 In: Götz: Wissensmanagement (2000), S.33
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