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Termpaper, 2003, 33 Pages
Author: Heike Kirsch
Subject: Nursing / Foster Care Management / Social Services
Details
Tags: Pflegeplanung, Voraussetzung, Pflegequalität, Betreuung, Menschen
Year: 2003
Pages: 33
Grade: sehr gut
Bibliography: ~ 6 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-17401-5
ISBN (Book): 978-3-640-14679-6
File size: 492 KB
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Abstract
„Niemand handelt ohne eine Vorstellung von dem, was er tut. Man kann alleine handeln, ohne seine Ideen in Worte zu fassen .Will man etwas mit anderen in ähnlicher Weise machen, geht es nicht mehr ohne Sprache, ohne Vermittlung. Pflegeplanung ist die Methode dafür.“ Beate Swoboda, Pflegeplanung, Vincentz Verlag, Hannover 2002 , Seite 9 Pflegeplanung ist die Arbeitsmethode den Pflegeprozess zielorientiert zu gestalten. Die einzelnen Phasen werden in Handlungs- und Planungsschritte gegliedert, mittels derer die Pflegepersonen den Prozess gezielt beeinflussen. Der Pflegeplan ist die verbindliche, schriftliche Grundlage für die Durchführung der Pflege. Der Bewohner steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Für uns Pflegekräfte in meiner Einrichtung heißt Pflege „In Beziehung treten“. Die Pflege sehen wir als einen ganzheitlichen Prozess, der sich widerspiegelt in unserer Wahrnehmung von Gesundheit und Krankheit sowie dem Gefühl der Geborgenheit der Bewohner, die in unsere Pflege und Betreuung gekommen sind Die ganzheitliche Pflege und Betreuung wird von uns für jeden Bewohner individuell geplant und effektiv gestaltet. Wichtig ist fachübergreifende Zusammenarbeit aller am Pflege – und Betreuungsprozess Beteiligten. Hierbei sind die Angehörigen unsere Partner in der Sorge um das Wohlergehen der Bewohner. Der Leitgedanke in meiner Einrichtung heißt: So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig. Das Leitbild zu verwirklichen ist eine Herausforderung für uns alle. „Besser wir sind da“ lautet die Philosophie des Unternehmens Marseille- Kliniken AG, und dafür ist eine gewissenhafte Pflegeplanung unabdingbar, auf die wir nicht verzichten können und dürfen.
Excerpt (computer-generated)
Facharbeit
Thema:
Pflegeplanung als Voraussetzung für eine hohe
Pflegequalität bei der Betreuung alter Menschen
Vorgelegt von : Heike Kirsch
2003-02-01
Praktikumseinrichtung:
Seniorenwohnpark Klausa
Gliederung:
1. Einführung .. 01
1.1 Begründung für das Thema .. 02
2. Computergesteuerte Pflegeplanung im Senioren- Wohnpark Klausa .. 03
3. Grundsätze der Pflegeplanung .. 04
3.1 Einfluss auf die Pflegequalität .. 07
4. Regelkreis des Pflegeprozesses .. 09
4.1 Informationssammlung .. 10
4.2 Analyse der Probleme und Ressourcen ..11
4.3 Feststellung der Pflegeziele .. 12
4.4 Maßnahmenplanung in Bezug auf Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) ..12
4.5 Durchführung der Pflege .. 13
4.6 Beurteilung der Pflege .. 13
5. Bedürfnisorientierte Modelle in meiner Einrichtung .. 14
5.1 Vergleich der Bedürfnisse nach den Modellen von Nancy Roperetal. und Monika Krohwinkel .. 17
6. Kooperation mit Angehörigen .. 18
7. Fallbeispiel zur Pflegeplanung im Anhang .. 19
8. Kritische Betrachtung der eigenen Pflegeplanung .. 20
9. Schlussfolgerung .. 21
Literaturverzeichnis .. 23
Anhang – Beispiel einer Pflegeplanung
1. Einführung
„Niemand handelt ohne eine Vorstellung von dem, was er tut. Man kann alleine handeln, ohne seine Ideen in Worte zu fassen .Will man etwas mit anderen in ähnlicher Weise machen, geht es nicht mehr ohne Sprache, ohne Vermittlung. Pflegeplanung ist die Methode dafür.“ Beate Swoboda, Pflegeplanung, Vincentz Verlag, Hannover 2002 , Seite 9
Pflegeplanung ist die Arbeitsmethode den Pflegeprozess zielorientiert zu gestalten. Die einzelnen Phasen werden in Handlungs- und Planungsschritte gegliedert, mittels derer die Pflegepersonen den Prozess gezielt beeinflussen. Der Pflegeplan ist die verbindliche, schriftliche Grundlage für die Durchführung der Pflege.
Der Bewohner steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Für uns Pflegekräfte in meiner Einrichtung heißt Pflege „In Beziehung treten“. Die Pflege sehen wir als einen ganzheitlichen Prozess, der sich widerspiegelt in unserer Wahrnehmung von Gesundheit und Krankheit sowie dem Gefühl der Geborgenheit der Bewohner, die in unsere Pflege und Betreuung gekommen sind. Die ganzheitliche Pflege und Betreuung wird von uns für jeden Bewohner individuell geplant und effektiv gestaltet. Wichtig ist fachübergreifende Zusammenarbeit aller am Pflege – und Betreuungsprozess Beteiligten. Hierbei sind die Angehörigen unsere Partner in der Sorge um das Wohlergehen der Bewohner.
Der Leitgedanke in meiner Einrichtung heißt:
So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig. Das Leitbild zu verwirklichen ist eine Herausforderung für uns alle. „Besser wir sind da“ lautet die Philosophie des Unternehmens Marseille- Kliniken AG, und dafür ist eine gewissenhafte Pflegeplanung unabdingbar, auf die wir nicht verzichten können und dürfen.
1.1 Begründung für das Thema
Es besteht nicht nur die gesetzliche Verpflichtung zur Dokumentation, sie ist auch für den reibungslosen und erfolgreichen Ablauf des Pflegeprozesses vital notwendig. Eine Pflegeplanung soll unter folgender Zielstellung erarbeitet werden:
- Erleichterung der Kommunikation und Kooperation, da Informationen
jederzeit für alle an den Bewohnern tätigen Mitarbeitern verfügbar sind; - Kontrolle des Pflegeverlaufes und Beurteilung der therapeutisch-
pflegerischen Maßnahmen; - lückenlose Dokumentation als juristische Absicherung für den Fall von
Regressansprüchen; - Transparenz der Pflegeleistung.
Im Senioren- Wohnpark Klausa arbeiten wir mit dem Unternehmenseigenem Software- Programm „Senator“. Unternehmensinterne Fortbildungen zur Vermittlung der Pflegetheorie und zur Handhabung der EDV- gestützten Pflegedokumentation sind selbstverständlich und werden für Pflegefachkraft- und Pflegehilfskräfte angeboten. Mir wurden bereits in meinem Tätigkeitsbereich als Pflegehilfskraft in zwei Blockwochen Fortbildung unter dem Thema „Pflegeplanung“ vermittelt. Die Zusammenarbeit Pflegefachkraft-Pflegehilfskraft kann somit zum Wohle unserer Bewohner verbessert werden, indem gemeinsam die Pflegeplanungen erstellt werden um die Bewohner erfolgreich und überprüfbar pflegen zu können.
Pflegedokumentation ist unter den Pflegekräften ein nicht unumstrittenes Thema, da die Zeit für Beschäftigung und individuelle Betreuung der Bewohner eingeschränkt wird. Anderseits ist eine individuelle Pflegeplanung für den Bewohner die Grundlage zur Durchführung einer Bedürfnisorientierten Pflege. Für unsere Fachkräfte bedeutet es eine Erleichterung, da wir somit gemeinsam im Team die Pflege unserer Bewohner planen können. Gemeinsam planen heißt, später erfolgreich und überprüfbar Handeln zu können.
2. Computergesteuerte Pflegeplanung im Senioren- Wohnpark Klausa
In meiner Praktikumseinrichtung hat man sich für die Einführung der EDV- gestützten Pflegedokumentation „Senator“ entschieden. Dieses Programm dient gleichzeitig der Verwaltung, der Buchhaltung und der Auswertung statistischer und betriebswirtschaftliche Anforderungen. Durch tragbare Eingabegeräte, Pocket oder Newton genannt, ist es möglich Pflege- und Betreuungsleistungen sowie Änderungen und Besonderheiten zeitnah zu dokumentieren. Die Pflegeplanung orientiert sich an den von uns gewählten Pflegemodellen (auf die ich in Punkt 5 noch näher eingehe) und wird für jeden Bewohner individuell erstellt. In unserem Pflegedokumentationssystem stützen wir uns auf die ATL’s in Verbindung mit den AEDL’s. Es ist möglich Pflegeplanung durch entsprechende Software- bei uns ist es das Senatorprogramm- durchzuführen.
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