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Scholary Paper (Seminar), 2007, 14 Pages
Author: Mireille Murkowski
Subject: Musicology
Details
Institution/College: University of Marburg (Musikwissenschaftliches Institut)
Tags: Komponist, Ludwig van Beethoven, Urheberrecht, freiberuflicher Komponist, Musikleben im Wien des Biedermeier, Situation als freischaffender Künstler und Komponist im Wien des Biedermeier, Rahmenbedingungen des Musikschaffens und Musiklebens in Deutschland, freischaffende künstlerische Situation Beethovens, Verhältnis Beethovens zu Auftraggebern und Verlegern, ökonomische und urheberrechtliche Bedingungen für freischaffende Komponisten im Wien Anfang des 19.Jahrhunderts
Year: 2007
Pages: 14
Grade: 0,7
Bibliography: ~ 14 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-16517-9
ISBN (Book): 978-3-640-16523-0
File size: 243 KB
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Abstract
Ludwig van Beethovens letzte Wiener Schaffensperiode von etwa 1820 bis zu seinem Tod 1827 war, obwohl von familiären Problemen, Existenzsorgen und zahlreichen krankheitsbedingten Unterbrechungen geprägt, eine sehr produktive Phase, in welcher einige seiner wichtigsten Werke, wie die 9. Sinfonie, die Missa Solemnis oder seine letzten Streichquartette entstanden. Die vorliegende Arbeit wird sich mit der beruflichen Situation Beethovens während seiner letzten Schaffensperiode beschäftigen. Unter Berücksichtigung der vorherrschenden gesellschaftspolitischen Verhältnisse im Hinblick auf die kulturellen und wirtschaftlichen Bedingungen des Musiklebens im Wien des Biedermeiers richtet sich das Augenmerk auf Beethovens Situation als freischaffenden Künstler und Komponisten. Dabei soll in diesem Rahmen jedoch weder eine chronologische Biografie seiner letzten Lebensdekade aufgezeichnet werden, welche Beethovens private Situation, seine Krankheiten oder die familiären Schwierigkeiten und Sorgen mit seinem Neffen Karl betrachtet, noch kann eine musikalische Analyse der Werke und ihrer Wirkung im musikgeschichtlichen Kontext erfolgen. Bereits unzählige Biografien existieren, welche sich mit Beethovens persönlichen und beruflichen Lebensumständen befassen und sowohl den Mythos des zukunftsweisenden klassischen Meisters zu nähren als auch zu entkräften versuchen. Ebenso hält die Fachliteratur zahlreiche Veröffentlichungen bereit, welche musiktheoretisch nahezu alle von Beethoven bearbeiteten Werkgruppen analysieren. Jedoch scheint neben den allgemeinen Betrachtungen Axel Beers und Alice M. Hansons über die Rahmenbedingungen des Musikschaffens und Musiklebens in Deutschland bzw. in Wien in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts außer der vom Beethoven-Haus Bonn herausgegebenen Publikation keine weitere Veröffentlichung zu existieren, welche sich explizit mit der freischaffenden künstlerischen Situation Beethovens, mit seinem Verhältnis zu Auftraggebern und Verlegern sowie den ökonomischen und urheberrechtlichen Bedingungen beschäftigt.
Excerpt (computer-generated)
Philipps-Universität Marburg
FB 09 Musikwissenschaftliches Institut
B.A. Kunst, Musik und Medien
SE Beethoven (Fallstudien)
15.09.2007
SoSe 2007
HAUSARBEIT
Beethoven Die letzten Jahre
Eingereicht von:
Mireille Murkowski
B.A. Kunst, Musik und Medien
Inhalt
1
Einleitung 1
2
Die allgemeine gesellschaftspolitische Situation
und das Musikleben im Wiener Biedermeier
2
3
Der Komponist Beethoven als freischaffender Künstler
5
4
Zusammenfassung
9
5
Quellen- und Literaturverzeichnis
11
1 Einleitung
Ludwig van Beethovens letzte Wiener Schaffensperiode von etwa 1820 bis zu seinem Tod 1827 war, obwohl von familiären Problemen, Existenzsorgen und zahlreichen, krankheitsbedingten Unterbrechungen geprägt, eine sehr produktive Phase, in welcher einige seiner wichtigsten Werke, wie die 9. Sinfonie, die Missa Solemnis oder seine letzten Streichquartette entstanden.
Die vorliegende Arbeit wird sich mit der beruflichen Situation Beethovens während seiner letzten Schaffensperiode beschäftigen. Unter Berücksichtigung der vorherrschenden gesellschaftspolitischen Verhältnisse im Hinblick auf die kulturellen und wirtschaftlichen Bedingungen des Musiklebens im Wien des Biedermeiers richtet sich das Augenmerk auf Beethovens Situation als freischaffenden Künstler und Komponisten.
Dabei soll in diesem Rahmen jedoch weder eine chronologische Biografie seiner letzten Lebensdekade aufgezeichnet werden, welche Beethovens private Situation, seine Krankheiten oder die familiären Schwierigkeiten und Sorgen mit seinem Neffen Karl betrachtet, noch kann eine musikalische Analyse der Werke und ihrer Wirkung im musikgeschichtlichen Kontext erfolgen.
Bereits unzählige Biografien existieren, welche sich mit Beethovens persönlichen und beruflichen Lebensumständen befassen und sowohl den Mythos des zukunftsweisenden klassischen Meisters zu nähren als auch zu entkräften versuchen. Ebenso hält die Fachliteratur zahlreiche Veröffentlichungen bereit, welche musiktheoretisch nahezu alle von Beethoven bearbeiteten Werkgruppen analysieren. Jedoch scheint neben den allgemeinen Betrachtungen Axel Beers1 und Alice M. Hansons2 über die Rahmenbedingungen des Musikschaffens und Musiklebens in Deutschland bzw. in Wien in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts außer der vom Beethoven-Haus Bonn herausgegebenen Publikation3 keine weitere Veröffentlichung zu existieren, welche sich explizit mit der freischaffenden künstlerischen Situation Beethovens, mit seinem Verhältnis zu Auftraggebern und Verlegern sowie den ökonomischen und
1 Axel Beer: Musik zwischen Komponist, Verlag und Publikum. Die Rahmenbedingungen des Musikschaffens in Deutschland im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, Tutzing 2000.
2 Alice M. Hanson: Die zensurierte Muse. Musikleben im Wiener Biedermeier, Wien 1987.
3 Kämpken, Nicole und Michael Ladenburger (Hrsg.): "Alle Noten bringen mich nicht aus den Nöthen!!". Beethoven und das Geld, Bonn 2005.
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