Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Geschäftsprozessmodellierung mit ereignisgesteuerten Prozessketten close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Geschäftsprozessmodellierung mit ereignisgesteuerten Prozessketten

Scholary Paper (Seminar), 2008, 26 Pages
Author: Christian Pohanka
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2008
Pages: 26
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 23  Entries
Language: German
Archive No.: V115854
ISBN (E-book): 978-3-640-17359-4
ISBN (Book): 978-3-640-19074-4
File size: 359 KB

Abstract

Es ist für Unternehmen extrem wichtig, ihren Aufbau und ihre internen Abläufe genau zu kennen, um das Fortbestehen langfristig zu sichern. Es gilt, für den Geschäftsbetrieb eine perfekte Balance zwischen Zeit, Kosten und Qualität zu finden. Der Einsatz von Modellen verschiedenster Form ist nahezu unablässig, um dieses Optimum zu erreichen und zu halten. Es gibt zahlreiche Methoden, um die Unternehmensrealität abzubilden und anschließend zu analysieren. Die Auswahl der geeigneten Modellierungsmethode für einen Konzern, eine Abteilung oder auch einen Geschäftsprozess hängt nicht nur vom Modellierer ab. Es sollte auch bedacht werden, wer sich das Modell ansehen wird und zu welchem Zweck es erstellt werden soll. Der Bedarf an leistungs- und tragfähigen Modellen wurde vor Allem im Zuge der Verbreitung des Prozessmanagements bei größeren Unternehmen entfacht. In den Achtziger Jahren wurden auch verstärkt theoretische Abhandlungen aufgrund der vermehrten Nachfrage publiziert. In dieser Arbeit soll das ursprüngliche Instrument zur Beschreibung von Software, die ereignisgesteuerte Prozesskette, näher erläutert werden, da sie sich in der Wirtschaft weitgehend in Bereichen des Prozessmanagements durchgesetzt hat und von diversen Fachkapazitäten in Deutschland als Standard eingestuft und verwendet wird. Nicht zuletzt der integrierte Einsatz in der betriebswirtschaftlichen Unternehmenssoftware SAP R/3 führte zum „Durchbruch“ des Modells.


Excerpt (computer-generated)

Hochschule Wismar

­ Praktikumsarbeit ­

Geschäftsprozessmodellierung mit
ereignisgesteuerten Prozessketten

Verfasser:
Christian Pohanka

Studiengang:
Betriebswirtschaftslehre

1

 


Gliederung

I. Abbildungsverzeichnis 3
II. Abkürzungsverzeichnis 4
1. Einleitung 5
2. Definitionen 5
2.1 Was ist ein Geschäftsprozess? 5
2.2 Was ist ein Modell? 6
2.3 Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung 7
3. Gründe für Geschäftsprozessmodellierung 9
4. Die ereignisgesteuerte Prozesskette 10
4.1 Geschichte 10
4.2 Aufbau und Elemente 11
5. Die EPK an einem praktischen Beispiel 15
5.1 Das Diagramm 16
6. Kritik & Ausblick 21
7. Literaturverzeichnis 24

2

 


I. Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Geschäftsprozess 5
Abb. 2: Aufsplitterung eines Geschäftsprozesses in Teilprozesse 6
Abb. 3: Unternehmensmodellierung 7
Abb. 4: Das ARIS-Modell 8
Abb. 5: Gründe für die Geschäftsprozessmodellierung 9
Abb. 6: unternehmerisches Spannungsdreieck (auch Zeit-Kosten-Qualität-Dreieck genannt) 10
Abb. 7: Die ereignisgesteuerte Prozesskette im ARIS-Konzept 11
Abb. 8: Prozesswegweiser 13
Abb. 9: Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen Ereignissen und Funktionen mit Konnektoren 14
Abb. 10: Beispiel einer erweiterten ereignisgesteuerten Prozesskette 15
Abb. 11-1: EPK-Hauptprozess ,,passive Kundengewinnung" ­ Teil 1 16
Abb. 11-2: EPK-Hauptprozess ,,passive Kundengewinnung" ­ Teil 2 17
Abb. 11-3: EPK-Hauptprozess ,,passive Kundengewinnung" ­ Teil 3 19
Abb. 11-4: EPK-Hauptprozess ,,passive Kundengewinnung" ­ Teil 4 19
Abb. 11-5: EPK-Hauptprozess ,,passive Kundengewinnung" ­ Teil 5 20
Abb. 12-1: Unterprozess ,,Angebot erstellen (6er oder 9er) ­ Teil 1 20
Abb. 12-2: Unterprozess ,,Angebot erstellen (6er oder 9er) ­ Teil 2 21

3

 


II. Abkürzungsverzeichnis

AND: logischer Operator UND
ARIS: Architektur integrierter Informationssysteme
E: Ereignis
EPK: Ereignisgesteuerte Prozesskette
eEPK: erweiterte Ereignisgesteuerte Prozesskette
F: Funktion
GoB: Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
GoM: Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung
Kd.: Kunde(n)
KdNr.: Kundennummer(n)
KK: Kreditkarte
OR: logischer Operator ODER
RLL: Rücklaufliste
VIS-Nr.: Interessentennummer
XOR: logischer Operator EXKLUSIVES ODER

4

 


1. Einleitung

Es ist für Unternehmen extrem wichtig, ihren Aufbau und ihre internen Abläufe genau zu kennen, um das Fortbestehen langfristig zu sichern. Es gilt, für den Geschäftsbetrieb eine perfekte Balance zwischen Zeit, Kosten und Qualität zu finden. Der Einsatz von Modellen verschiedenster Form ist nahezu unablässig, um dieses Optimum zu erreichen und zu halten. Es gibt zahlreiche Methoden, um die Unternehmensrealität abzubilden und anschließend zu analysieren. Die Auswahl der geeigneten Modellierungsmethode für einen Konzern, eine Abteilung oder auch einen Geschäftsprozess hängt nicht nur vom Modellierer ab. Es sollte auch bedacht werden, wer sich das Modell ansehen wird und zu welchem Zweck es erstellt werden soll.

Der Bedarf an leistungs- und tragfähigen Modellen wurde vor Allem im Zuge der Verbreitung des Prozessmanagements bei größeren Unternehmen entfacht. In den Achtziger Jahren wurden auch verstärkt theoretische Abhandlungen aufgrund der vermehrten Nachfrage publiziert.

In dieser Arbeit soll das ursprüngliche Instrument zur Beschreibung von Software, die ereignisgesteuerte Prozesskette, näher erläutert werden, da sie sich in der Wirtschaft weitgehend in Bereichen des Prozessmanagements durchgesetzt hat und von diversen Fachkapazitäten in Deutschland als Standard eingestuft und verwendet wird. Nicht zuletzt der integrierte Einsatz in der betriebswirtschaftlichen Unternehmenssoftware SAP R/3 führte zum ,,Durchbruch" des Modells.

2. Definitionen

2.1 Was ist ein Geschäftsprozess?

Ein Geschäftsprozess ist ein betriebswirtschaftlicher Vorgang, der neben einem definierten Start und einem ebenso definierten Ende eine bestimmte Folge von manuellen und bzw. oder (teil-) automatisierten Tätigkeiten enthält. Die Tätigkeiten können nacheinander oder parallel ablaufen und benötigen während der Bearbeitung Unternehmensressourcen (z. B. Personal, Material). Geschäftsprozesse beschreiben die Ablauforganisation eines Unternehmens, welche oft mehrere Organisationseinheiten tangieren und deren Ziele kumuliert das Unternehmensziel widerspiegeln. Jeder Prozess schafft für Kunden ­ intern oder extern ­ Ergebnisse von Wert.1

Abb. 1: Geschäftsprozess

Geschäftsprozesse sind meist eine Zusammenfassung aus mehreren Teilprozessen. Folglich können Prozesse bis zu einem gewissen Detailgrad beliebig geteilt werden. Die unterste Ebene bilden die Elementarprozesse, die sinnvoll nicht weiter zerlegbar sind. Es gibt verschiedene Betrachtungsweisen, aus denen heraus ein Geschäftsprozess betrachtet werden kann; z. B. die Organisationssicht, die Steuerungssicht oder die Datensicht.

1 Staud, J., 2001. S. 7

5

 


Abb. 2: Aufsplitterung eines Geschäftsprozesses in Teilprozesse

Das gesamte Unternehmen ist oft mit bis zu 10 Geschäftsprozessen charakterisierbar. Dabei ist die Anzahl abhängig vom Umfang und der Diversität der Kunden und der erstellten Leistungen.

2.2 Was ist ein Modell?

Modelle dienen zur Projektion der Wirklichkeit oder des Gedankenguts. Modelle helfen den Betrachtern, Teile der Wirklichkeit oder gedankliche Vorbilder zu verstehen, darüber zu sprechen und sie zu kritisieren. An Modellen können Experimente vorgenommen werden, um nicht die Realität dafür verwenden zu müssen.

Wie ein Modell aussieht, wird vom Verwendungszweck bestimmt, da nur relevante Perspektiven der Realität abstrahiert und projiziert werden. Unbedeutende Tatsachen werden bewusst außen vor gelassen, um die Komplexität eines Modells so gering wie möglich zu halten und den Fokus auf die bedeutsamen Aspekte zu richten. Da nur ein Teil einer reellen Situation abgebildet wird, kann es mehrere herausgefilterte Modelle geben, die verschiedene Eigenschaften darstellen (siehe Abbildung 3).

Ein Unternehmen kann zum Beispiel mit einem Ablauf-, einem Aufbauorganisationsmodell und weiteren Modellen bezüglich Strategie, Motivation und anderen Gesichtspunkten beschrieben werden.

Es gibt verschiedene Formen von Modellierungssprachen, die sich in drei Gruppen einteilen lassen:

- informal: z. B. umgangssprachliche oder tabellarische / strukturierte Texte

- semi-formal: z. B. ereignisgesteuerte Prozessketten

- formal: z. B. Prädikatenlogik

Die Wahl der Modellierungssprache hängt vom Einsatzziel und vom Modellierer ab. Es gibt keine Universalsprache, die für alle Zwecke verwendbar ist, aber gerade die semi-formalen Typen mit grafischen Oberflächen haben in der Wirtschaft großen Erfolg, da sie nicht ganz so disziplinarisch, aber dennoch übersichtlich, aussagekräftig und leicht verständlich sind.

6

 



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:


This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/115854/geschaeftsprozessmodellierung-mit-ereignisgesteuerten-prozessketten
please wait Please wait