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Charlotte Bronte - Jane Eyre: Bilder und Symbole

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2000, 20 Pages
Author: Constanze Cariers
Subject: English Language and Literature Studies - Literature

Details

Event: HS Die Bronte-Schwestern
Institution/College: University of Bonn (Anglistisches Seminar)
Tags: Charlotte Bronte, Jane Eyre, Symbole, Symobolik, Entwicklung
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2000
Pages: 20
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V11611
ISBN (E-book): 978-3-638-17726-9

File size: 253 KB
Notes :
In dieser Arbeit wird die Bedeutung der Symbolik und Bilder in Charlotte Bronte´s Jane Eyre besonders im Hinblick auf deren Entwicklung in den Episoden des Romans untersucht211 KB



Excerpt (computer-generated)

Charlotte Bronte - Jane Eyre:
Bilder und Symbole

von Constanze Cariers


Inhalt

1. Einleitung 4

2. Die Gliederung des Romans in drei Episoden: 
Gateshead/Lowood, Thornfield und Moorhouse 5

2.1.Gateshead/Lowood 5

2.2. Thornfield 6

2.3. Moorhouse 6

3. Die Symbole 7

3.1. Wetter und Jahreszeiten 7

3.2. Feuer und Wasser 9

3.3.Eis und Stein 11

3.4. Farben 12

3.5. Mond 14

3.6. Träume 15

3.6. Janes Aquarelle 16
3.6.1. Das erste Aquarell: 
Tobende See, Leichnam und Kormoran 16

3.6.2. Das zweite Aquarell: Venus 18

3.6.3. Das dritte Aquarell: 
Der gewaltige Kopf aus Eis 18

4. Schlußbemerkung 19

Literaturverzeichnis 20

 

 

1. EINLEITUNG

Viele Kritiker haben Charlotte Brontes Jane Eyre eine fehlende Einheit vorgeworfen oder moniert, daß eine Einheit nur durch künstliche Mittel erreicht werde. So zitiert Langford in einem seiner Aufsätze William Peden, der unter anderem bemängelt, daß die Untereinteilungen des Romans in drei vage miteinander verbundenen Sequenzen „artificial“ sei und auch der Plot „over-contrived“1. Langford selber bemerkt, daß die Einfachheit der Struktur offensichtlich sei und zitiert in diesem Zusammenhang Mark Schorer: „The structure in Jane Eyre is nearly artless“2. Aber nicht nur auf die Struktur des Werkes zielen die Kritiker; Zitate wie „ ...the lack of retraint, the flat secondary characters...“3, „...a number of implausible circumstances that in the hands of a lesser author would be fatal to the credibility of the narrative“4 sind nur einige von vielen typischen, die sich in der Sekundärliteratur finden. Jedoch gestehen alle hier genannten Kritiker zu, daß der Roman seine offensichtlichen Schwächen wiedergutmacht durch ein durchlaufendes Muster an Symbolen. So sagt Ericksen, we are moved in this novel by a substructure of imagery that intensifies our involvment with the main characters“5, und Walter Allen bemerkt „if it were not for the unity of tone, Jane Eyre would be incoherent, for as a construction it is artless.“6 Die Kritiker beziehen sich hier hauptsächlich auf die Symbolik der vier Elemente, die den gesamten Roman durchzieht und strukturiert. So bemerkt Solomon, daß zwar viele der Bilder in Jane Eyre plump seien, so der „chestnut tree“ oder „grim landscape“, doch merkt er an: „.. two images are so pervasive that they serve as a substructure for the entire novel: fire and water“7. David Lodge weist darauf hin, daß der Gebrauch der vier Elemente in Jane Eyre korrespondiere mit der hierarchischen Ordnung der vier Elemente im elisabethantischen Zeitalter, die die Erde zuunterst setzt, gefolgt vom Wasser, dann Luft und schließlich Feuer, „the noblest element of all“8. Doch bemerkt Lodge weiterhin, daß Charlotte Bronte nicht elisabethanisch war und auch kein „highly self-conscious and deliberate symbolist novelist like Joyce or Conrad“9. Charlotte Bronte, so Lodge, suche in der Natur keine Ordnung, sondere Widerspiegelung von Janes turbulentem inneren Leben. „The elements have a constantly changing, and often ambivalent aspect in the novel, sustained by iits basic rhythms, the alternation of night and day, storm and calm.“10 In der vorliegenden Arbeit möchte ich nun die Bedeutung der Symbolik und Bilder besonders im Hinblick auf ihre Entwicklung in den Episoden des Romans zu zeigen versuchen.

2. DIE GLIEDERUNG DES ROMANS IN DREI EPISODEN:
GATESHEAD/LOWOOD, THORNFIELD UND MOORHOUSE

Im Groben teilt sich der Roman in drei größeren Episoden, an die sich eine kürzere Konklusion anschließt. Bleibt die Bedeutung der einzelnen Symbole gleich, so setzt Charlotte Bronte sie jedoch entsprechend den Stimmungen und Geschehnissen in den drei Episoden und der Konklusion anders ein. Ich möchte nun so vorgehen, daß ich die nächsten drei Unterkapitel den drei Episoden widme, wobei ich jeweils die wichtigsten Elemente kurz umreißen möchte. In den daran anschließenden Kapiteln sollen dann die Symbole und Bilder in Bezug auf ihre Bedeutung für diese Elemente untersucht werden.

2.1.GATESHEAD/LOWOOD

[...]


1 Zit. nach Langford, S. 229, 1974

2 zit. nach Langford , S. 299,1974

3 Solomon, S. 215, 1963

4 Ericksen, S.18, 1966

5 Ericksen, S.18, 1966

6 zit. nach Lodge, S. 119, 1966

7 Solomon, S. 216, 1963

8 zit. nach Lodge S. 120, 1966

9 Lodge, S. 121, 1966

10 Lodge, S.121, 1966


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