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Das Bild bei Deleuze

Subtitle: Bewegung, Montage, Zeit

Scholary Paper (Seminar), 2004, 14 Pages
Author: Stefanie Vomhof
Subject: Communications: Movies and Television

Details

Event: Textual Event – Deleuze and on American Literature, Film and Culture
Institution/College: University of Cologne (Englisches Seminar der Philosophischen Fakultät)
Tags: Bild, Deleuze, Textual, Event, Deleuze, American, Literature, Film, Culture
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 14
Grade: 1.7
Bibliography: ~ 8  Entries
Language: German
Archive No.: V116800
ISBN (E-book): 978-3-640-19132-1
ISBN (Book): 978-3-640-19135-2
File size: 91 KB

Abstract

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Bewegung im Filmbild. Wie definiert man Bewegung im Film? Bewegung entsteht im Kleinsten schon, indem einzelne Standbilder auf einem Zelluloidfilm aneinander gereiht werden. Oder entsteht Bewegung erst auf einer Metaebene durch den Schnitt, indem man Bilder aneinanderreiht, die in Realität nicht aufeinander folgen würden, indem man den Zeitablauf verändert, also verlangsamt oder beschleunigt? Liegt die Bewegung im Sichtbaren oder im Unsichtbaren – in dem, was der Zuschauer mit eigenen Augen sehen kann, oder in dem, was im Zuschauer durch die Rezeption ausgelöst wird? Zunächst wird die Geschichte der Bewegung im Film und ihre Perfektion, nämlich die Montage, vorgestellt. Darauf aufbauend werden die drei Thesen Bergons verhandelt, mit denen Deleuze sein Bewegungs-Bild konstruiert. Im Detail wird dann die Montage und ihre Sonderformen vorgestellt, und zum Abschluß noch die Verknüpfung zwischen Deleuzes Bewegungs-Bild und Zeit-Bild hergestellt.


Excerpt (computer-generated)

Universität zu Köln

Englisches Seminar der Philosophischen Fakultät

Seminar ,,Textual Event ­ Deleuze and on American Literature, Film and Culture"

Das Bild bei Gilles Deleuze

Bewegung, Montage, Zeit

Hausarbeit

von

Stefanie Vomhof

Köln, SoSe 2004


Inhaltsverzeichnis

1

Einleitung 3

2

Grundsätzliches zur Bewegung des Films 3

2.1

Der Schnitt 3

2.2

Geschichte der Bewegung im Film 3

3

Bewegung bei Bergson und Deleuze 4

3.1

Die erste These 5

3.2

Die zweite These 6

3.3

Die dritte These 7

4

Montage bei Deleuze 8

4.1

Montage im Kino 8

4.2

Montage und Intervall 10

4.3

Intervall und Fernsehen 10

5

Zeit und Bewegung im Kino 12

6

Resümee 12

7

Literaturverzeichnis 13

2


1 Einleitung

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Bewegung im Filmbild. Wie definiert man Bewegung

im Film? Bewegung entsteht im Kleinsten schon, indem einzelne Standbilder auf einem

Zelluloidfilm aneinander gereiht werden. Oder entsteht Bewegung erst auf einer Metaebene

durch den Schnitt, indem man Bilder aneinanderreiht, die in Realität nicht aufeinander folgen

würden, indem man den Zeitablauf verändert, also verlangsamt oder beschleunigt? Liegt die

Bewegung im Sichtbaren oder im Unsichtbaren ­ in dem, was der Zuschauer mit eigenen

Augen sehen kann, oder in dem, was im Zuschauer durch die Rezeption ausgelöst wird?

Zunächst wird die Geschichte der Bewegung im Film und ihre Perfektion, nämlich die

Montage, vorgestellt. Darauf aufbauend werden die drei Thesen Bergons verhandelt, mit

denen Deleuze sein Bewegungs-Bild konstruiert. Im Detail wird dann die Montage und ihre

Sonderformen vorgestellt, und zum Abschluß noch die Verknüpfung zwischen Deleuzes

Bewegungs-Bild und Zeit-Bild hergestellt.

2 Grundsätzliches zur Bewegung des Films

2.1 Der Schnitt

Der Schnitt ist essentieller Bestandteil der Darstellung und des Bildes des Films in der

heutigen Gesellschaft. Film ohne Montage ist heute völlig undenkbar, ein bloßer Ablauf einer

Einstellung, in der die Handlung einfach durchläuft, ist ungewöhnlich. Einzig als Stilmittel

der Plansequenz wird die ungeschnittene Szene verwendet. Die Kunst hier besteht wiederum

darin, die Handlung und die Bewegungen 1. Art ­ also Kamerabewegungen ­ und 2. Art ­

Bewegungen im Bild ­ so perfekt aufeinander abzustimmen, dass einfach kein Schnitt

benötigt wird. Weitere Eigenschaft ist, dass Handlungszeit und Laufzeit gleich sind, also

weder Zeit gedehnt noch gerafft wird. Dem gegenüber steht die essentielle Eigenschaft der

Montage, den Zeit- und auch Handlungsablauf verändern zu können.

2.2 Geschichte der Bewegung im Film

Betrachtet man die Laterna Magica als Vorform des frühen Kinos, kann man die Entwicklung

der Bewegung des Films genau sehen: Die Projektionsmedien sind immer im Aufbau

aufeinander begriffen, greifen zurück auf frühere Erfindungen oder Erkenntnisse, beruhen im

Wesentlichen auf den Gesetzen der Physik und Optik und werden darauf und aufeinander

aufbauend immer weiter entwickelt. Es wird eine erstaunliche Tatsache klar, dass nämlich der

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