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Doktorarbeit / Dissertation, 2008, 117 Seiten
Autor: Dr. Robert Schier
Fach: Medizin
Details
Institution/Hochschule: Ruhr-Universität Bochum (Chirurgische Klinik)
Tags: Tierexperimentelle, Untersuchung, Einfluss, Sirolimus, Wundheilung, Promotionsprüfung
Jahr: 2008
Seiten: 117
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 192 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-19185-7
ISBN (Buch): 978-3-640-19198-7
Dateigröße: 3182 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die Wundheilung hat eine zentrale Beutung nach chirurgischen Eingriffen. Sie ist zudem Voraussetzung für das Abheilen chronischer Wunden bei immunkompromittierten Patienten mit Tumorleiden, Sepsis oder Diabetes mellitus, sowie nach Polytrauma oder einer Organtransplantation. Für den Ablauf einer komplikationslosen Wundheilung sind eine Reihe von komplexen zellulären und molekularen Mechanismen notwendig, die unter normalen Bedingungen dazu führen, dass sich die Wundränder verschließen und sich Narbengewebe ausbildet [112]. Um verschiedene Einflussfaktoren auf die Wundheilung zu untersuchen, wie z.B. medikamentöse Therapie oder ischämische Prozesse, ist es notwendig, sich zunächst mit dem physiologischen Ablauf der Wundheilung vertraut zu machen. Clark beschreibt die Wundheilung der Haut als eine Integration dynamischer interaktiver Prozesse zwischen löslichen Mediatoren, festen Blutbestandteilen, extrazellulärer Matrix und Parenchymzellen [28,30]. Die einzelnen Phasen der Wundheilung werden dabei von komplexen Kontrollmechanismen geführt, die eine Initiation des Heilungsprozesses und eine Regeneration des Hautgewebes gewährleisten [94]. Zu den einzelnen Wundheilungsprozessen zählen vor allem Blutgerinnung, Entzündungsreaktion, Zellreplikation, Epithelialisierung, Angiogenese, Einlagerung von Matrix, Wundmodulation und Narbenbildung [80]. Zur Untersuchung dieser Phasen der Wundheilung hat sich seit Jahren ein Wundmodell im Tierversuch mit Ratten etabliert. Schon 1968 untersuchte Aspesos den Wundheilungsprozess unter ischämischen Bedingungen im Tiermodell [10]. Das in dieser Arbeit verwandte Wundmodell wurde 1957 von Edwards etabliert und gilt als Standardmodell in der Wundheilungsforschung [5,13,102,103,120,152]. Das Immunsystem besitzt bei der Wundheilung eine zentrale Rolle [48,147]. Die Regulation der Wundheilung durch lokale Produktion von Wachstumsfaktoren, welche Entzündungszellen sowohl autokrin als auch parakrin beeinflussen, wird in der Literatur intensiv belegt [41,74]. Dabei sind Wachstumsfaktoren eng in die Wundheilung eingebunden und gerade bei der Initiation des Heilungsprozesses ist ihre Freisetzung durch immunkompetente Zellen von enormer Wichtigkeit [51]. Zu den Hauptaufgaben dieser Wachstumsfaktoren zählen, neben Chemotaxis und Modulation von Entzündungszellen, die Stimulation von Fibroblasten und Endothelzellen.
Textauszug (computergeneriert)
Aus der Chirurgischen Klinik
am Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Tierexperimentelle Untersuchung zum Einfluss von Sirolimus
auf die Wundheilung
INAUGURAL-DISSERTATION
zur
Erlangung des Doktorgrades der Medizin
einer
Hohen Medizinischen Fakultät
der Ruhr-Universität Bochum
vorgelegt von
Robert Schier
2007
Tag der Mündlichen Prüfung:
06. Mai 2008
Abstract
Problem:
Klinisch führt das bei der Transplantation solider Organe eingesetzte immunsuppressive
Medikament Sirolimus zu vermehrten Wundheilungsstörungen. Die hierbei zugrunde
liegenden Mechanismen sind jedoch nicht bekannt. Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss
von Sirolimus auf standardisierte Parameter der akuten Wundheilung und auf die Ex-
pression der Wundmediatoren Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF), Transforming
Growth Factor (TGF-ß) und induzierbare Stickstoffmonoxidsynthase (iNOS) zu prüfen.
Methode:
Als Versuchstiere wurden 44 männliche Sprague-Dawley-Ratten verwendet, die in
Vollnarkose eine dorsale Hautinzision erhielten. Bei dem Eingriff wurden zudem 10
Polyvinylalkohol-Schwämmchen subkutan unter die Rückenhaut implantiert. Die Tiere
wurden in vier Gruppen unterteilt und Sirolimus wurde über 10 Tage in verschiedenen
Dosierungen oral appliziert (Gruppe SIR0.5: 0,5 mg/kg KG, Gruppe SIR2: 2 mg/kg KG,
Gruppe SIR5: 5 mg/kg KG und eine Kontrollgruppe). Am 10. postoperativen Tag wurden
die Tiere eingeschläfert, die Schwämmchen explantiert und die dermale Wunde
entnommen. Die Wunden und die Schwämmchen wurden sowohl histologisch als auch
immunhistochemisch untersucht. Zudem wurde die Reißfestigkeit der Wunden geprüft und
der Hydroxyprolingehalt des Granulationsgewebes bestimmt.
Ergebnis:
Die Behandlung mit Sirolimus wurde von den Tieren gut vertragen. Der postoperative
Gewichtsverlauf der Tiere der Kontrollgruppe unterschied sich nicht signifikant vom
Gewichtsverlauf der Tiere der Behandlungsgruppen. Bei den Tieren der Gruppen SIR2 und
SIR5 zeigte sich am 10. postoperativen Tag eine Beeinträchtigung der Wundheilung in
Form eines verminderten Hydroxyprolingehaltes im Granulationsgewebe und einer
verminderten Wundreißfestigkeit. Zudem deutete die immunhistochemische Untersuchung
des Wundgewebes auf einen verminderten Gehalt an VEGF, TGF-ß und iNOS hin.
Diskussion:
Unsere Untersuchung hat erstmals tierexperimentell eine Hemmung der Wundheilung
durch Sirolimus gezeigt. Dies spiegelte sich in einer verminderten Expression von
Wundmediatoren wider. Ob diese Beeinträchtigung des Wundheilungsprozesses reversibel
ist oder in Abhängigkeit von der Dauer der Therapie steht, bleibt zu untersuchen.
Für meine lieben Eltern,
für
meine
Geschwister,
für unsere Ömi.
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung 9
2
Stand der Forschung 11
2.1 Wundheilung 11
2.2 Einfluss
der
immunsuppressiven
Therapie auf die Wundheilung 14
2.3
Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) 17
2.4
Transforming Growth Factor Beta (TGF-ß) 18
2.5
Induzierbare Stickstoffmonoxidsynthase (iNOS) 20
3
Fragestellung 22
4
Material und Methoden 23
4.1 Material 23
4.1.1 Versuchstiere 23
4.2 Methoden 24
4.2.1 Sirolimus-Applikation 24
4.2.2 Operation 24
4.2.3
Materialgewinnung und Materialverarbeitung 25
4.2.4
Sirolimus-Bestimmung im Serum 28
4.2.5
Messung der mechanischen Reißfestigkeit der Wunde 28
4.2.6 Hydroxyprolinbestimmung 29
4.2.7
Bestimmung von Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) in der
Wundflüssigkeit 32
4.2.8
Bestimmung von Transforming Growth Factor (TGF-ß) in der
Wundflüssigkeit 33
4.2.9
Bestimmung der Gesamtproteinmenge in der Wundflüssigkeit 34
4.2.10 Histologische
Übersichtsfärbung
(Hämatoxylin-Eosin Färbung) 35
4.2.11 Immunhistochemische
Färbung 36
4.3 Datenverarbeitung 41
4.3.1 Software 41
4.3.2 Statistische
Auswertung 41
5
Ergebnisse 42
5.1
Einfluss von Sirolimus und Operation auf das Körpergewicht 42
5
5.2
Einfluss von Sirolimus auf die Wundheilungsparameter 44
5.2.1
Wundreißfestigkeit der formalinfixierten Hautproben 44
5.2.2
Hydroxyprolingehalt des Granulationsgewebes 45
5.2.3
Einfluss von Sirolimus auf die Konzentration von VEGF und TGF-ß 47
5.2.4
Gesamtproteinkonzentration in der Wundflüssigkeit 49
5.2.5 Histologische
Übersichtsfärbung
(Hämatoxylin-Eosin Färbung) 50
5.2.6 Immunhistochemische
Färbung 55
6
Diskussion 76
6.1 Wundmodell 77
6.2 Gewicht
im
Versuchsverlauf 78
6.3
Einfluss von Sirolimus auf die Wundheilung 79
6.4
Einfluss von Sirolimus auf die Expression von VEGF, TGF-ß und iNOS
in Wunden 83
6.4.1 Vascular
endothelial
growth factor (VEGF) 83
6.4.2
Transforming growth factor (TGF-ß) 85
6.4.3
Induzierbare NO-Synthase (iNOS) 87
6.5
Schlussfolgerung und Ausblick 90
7
Zusammenfassung 91
8
Literaturverzeichnis 93
6
Abkürzungsverzeichnis
µg Mikrogramm
µl Mikroliter
µm Mikrometer
ACTH Adrenocortikotropes
Hormon
AEC-Farbstoff 3-Amino-9-ethylcarbazol
AP Alkalische
Phosphatase
Aqua bidest.
destilliertes Wasser
bFGF
basic fibroblast growth factor
(basischer Fibroblasten Wachstumsfaktor)
BSA
bovine serum albumine
(Rinderserumalbumin)
bzw. beziehungsweise
ca. circa
cm Zentimeter
d
dies
(Tag)
DNA
desoxyribonucleic acid
(Desoxyribonukleinsäure)
EDTA Ethylendiamintetraessigsäure (Komplexbildner)
EGF
epidermal growth factor
(epidermaler Wachstumsfaktor)
ELISA
enzyme-linked immunosorbent assay
(enzymgebundener Immunoassay)
eNOS
endotheliale nitric oxide synthase
(endotheliale Stickstoffmonoxid-
synthase)
FGF
fibroblast growth factor
(Fibroblasten Wachstumsfaktor)
FKBP12
FK506 binding protein-12
(FK506-Bindungsprotein-12)
g Gramm
ggf. gegebenenfalls
HE-Färbung Hämatoxylin-Eosin
Färbung
HRP
horseradish peroxidase
(Meerrettichperoxidase)
ICAM-1
intercellular adhesion molecule-1
(interzelluläres Adhäsionsmolekül-1)
IFN- Interferon
IL-1 Interleukin-1
iNOS
inducible nitric oxide synthase
(induzierbare Stickstoffmonoxidsynthase)
IGF-1
insulin-like growth factor-1
(Insulin ähnlicher Wachstumsfaktor-1)
7
kg Kilogramm
KG Körpergewicht
KGF
keratinocyte growth factor
(Keratinozyten Wachstumsfaktor)
M Mol/l
ml Milliliter
MEIA Mikropartikel-Enzym-Immunoassays
mg Milligramm
min Minute
MITU S-Methyl
Isothiouronimum
mm Millimeter
MMF Mykophenolat
Mofetil
mTOR
mammalian target of rapamycin
(Ziel des Rapamycins im Säugetier)
n Anzahl
N Newton
ng Nanogramm
nm Nanometer
nNOS
neuronale nitric oxide synthase
(neuronale Stickstoffmonoxidsynthase)
p-DABA p-Dimethylaminobenzaldehyd
PDGF
platelet-derived growth factor
(von Thrombozyten abgeleiteter
Wachstumsfaktor)
SPARC
secreted protein acidic and rich in cystene
(saures, cysteinreiches
Sekretionsprotein)
TBS
tris buffer saline
(dreifach Puffer-Salzlösung)
TMB Tetramethylbenzidin
TGF-
transforming growth factor-
(transformierender Wachstumsfaktor-)
TGF-ß
transforming growth factor-ß
(transformierender Wachstumsfaktor-ß)
TNF-
tumor necrosis factor-
(Tumor Nekrose Faktor-)
u.a. unter
anderem
VEGF
vascular endothelial growth factor
(vaskulärer, endothelialer Wachs-
tumsfaktor)
z.B. zum
Beispiel
8
Kapitel 1
Einleitung
1 Einleitung
Die Wundheilung hat eine zentrale Beutung nach chirurgischen Eingriffen. Sie ist zudem
Voraussetzung für das Abheilen chronischer Wunden bei immunkompromittierten
Patienten mit Tumorleiden, Sepsis oder Diabetes mellitus, sowie nach Polytrauma oder
einer Organtransplantation. Für den Ablauf einer komplikationslosen Wundheilung sind
eine Reihe von komplexen zellulären und molekularen Mechanismen notwendig, die unter
normalen Bedingungen dazu führen, dass sich die Wundränder verschließen und sich
Narbengewebe ausbildet [112]. Um verschiedene Einflussfaktoren auf die Wundheilung zu
untersuchen, wie z.B. medikamentöse Therapie oder ischämische Prozesse, ist es
notwendig, sich zunächst mit dem physiologischen Ablauf der Wundheilung vertraut zu
machen. Clark beschreibt die Wundheilung der Haut als eine Integration dynamischer
interaktiver Prozesse zwischen löslichen Mediatoren, festen Blutbestandteilen,
extrazellulärer Matrix und Parenchymzellen [28,30]. Die einzelnen Phasen der
Wundheilung werden dabei von komplexen Kontrollmechanismen geführt, die eine
Initiation des Heilungsprozesses und eine Regeneration des Hautgewebes gewährleisten
[94]. Zu den einzelnen Wundheilungsprozessen zählen vor allem Blutgerinnung,
Entzündungsreaktion, Zellreplikation, Epithelialisierung, Angiogenese, Einlagerung von
Matrix, Wundmodulation und Narbenbildung [80]. Zur Untersuchung dieser Phasen der
Wundheilung hat sich seit Jahren ein Wundmodell im Tierversuch mit Ratten etabliert.
Schon 1968 untersuchte Aspesos den Wundheilungsprozess unter ischämischen
Bedingungen im Tiermodell [10]. Das in dieser Arbeit verwandte Wundmodell wurde
1957 von Edwards etabliert und gilt als Standardmodell in der Wundheilungsforschung
[5,13,102,103,120,152].
Das Immunsystem besitzt bei der Wundheilung eine zentrale Rolle [48,147]. Die
Regulation der Wundheilung durch lokale Produktion von Wachstumsfaktoren, welche
Entzündungszellen sowohl autokrin als auch parakrin beeinflussen, wird in der Literatur
intensiv belegt [41,74]. Dabei sind Wachstumsfaktoren eng in die Wundheilung
eingebunden und gerade bei der Initiation des Heilungsprozesses ist ihre Freisetzung durch
immunkompetente Zellen von enormer Wichtigkeit [51]. Zu den Hauptaufgaben dieser
Wachstumsfaktoren zählen, neben Chemotaxis und Modulation von Entzündungszellen,
die Stimulation von Fibroblasten und Endothelzellen. Damit gewährleisten sie eine für die
Neoformation von Granulationsgewebe essentielle Kollagensynthese und Neovas-
kularisation [107]. Als wichtige Zytokine für den physiologischen Ablauf der
9
Kapitel 1
Einleitung
Wundheilung haben sich u.a. Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) und
Transforming Growth Factor Beta (TGF-ß) erwiesen, die eine Schlüsselrolle bei der
Wundmodulation spielen [37,52]. Auch die zentrale Bedeutung des Stickstoffmonoxid-
stoffwechsels und die Expression des Schlüsselenzyms induzierbare Stickstoffmonoxid-
synthase (iNOS) für den Ablauf einer komplikationslosen Wundheilung ist mehrfach
untersucht worden [11].
In dieser Arbeit wurde die Expression der drei Mediatoren VEGF, TGF-ß und iNOS am
10. postoperativen Tag immunhistochemisch untersucht und mit anderen Wundheilungs-
parametern korreliert, um eine mögliche Aussage über den Ablauf der Wundheilung
treffen zu können.
Das Medikament Sirolimus ist ein immunsuppressives Agens, dass in der
Transplantationschirurgie einen festen Stellenwert erlangt hat. Klinisch wird es zur
Prophylaxe einer Abstoßungsreaktion nach Organtransplantation eingesetzt. Sowohl in
klinischen als auch in experimentellen Studien wurde die pharmakologische Wirkung von
Sirolimus auf die Wundheilung untersucht. Dabei wurde ein inhibitorischer Effekt von
Sirolimus auf die Fibroblastenaktivität beschrieben, der mit einer Beeinträchtigung der
Wundheilung einhergeht [88]. Unter anderem durch eine Beeinträchtigung von
Fibroblastenfunktion und Angiogenese kam es in einer aktuellen Studie in 35 - 50 % der
mit Sirolimus therapierten Patienten zu chirurgischen Komplikationen wie Lymphozelen,
Wunddehiszensen, und Abszessen [67]. Auch die Inzidenz von Wundinfektionen im
Rahmen einer Sirolimustherapie wurde untersucht und dabei eine erhöhte Infektionsgefahr
aufgrund unzureichend abgeschlossener Wundheilung vermutet [3]. In einer prospektiv
randomisierten Studie wurde eine höhere Inzidenz an postoperativen Wundkomplikationen
bei einer Therapie mit Sirolimus gegenüber einer Therapie mit dem Immunsuppressivum
Tacrolimus nachgewiesen (47 % vs. 8 %, p <0.0001) [40].
Der genaue Mechanismus dieser möglichen Beeinträchtigung der Wundheilung durch
Sirolimus, unter Berücksichtigung der Wirkung auf die Zytokin vermittelte Wund-
modulation, bleibt jedoch ungeklärt.
In unserer Arbeit untersuchten wir im Tierversuch die dermale Wundheilung unter
immunsuppressiver Therapie mit Sirolimus am 10. postoperativen Tag und testeten eine
mögliche Inhibition der Mediatoren VEGF, TGF-ß und iNOS.
10
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