Subtitle: Eine Auflistung der Wohnformen im Kontext der sozialen Lebensqualität
Scholary Paper (Seminar), 2008, 14 Pages
Author: Sandra Schultheis
Subject: Sociology - Age and Aging
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Mainz
Tags: Wohnen, Alter, Vorlesung, Grundlagen, Soziologie
Year: 2008
Pages: 14
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-21290-3
File size: 88 KB
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Abstract
„Wohnst du noch oder lebst du schon?“ Dieser Werbeslogan eines schwedischen Möbeldiscounters zeigt mit wenigen Worten, dass Wohnen mehr ist als einen möblierten Raum zu besitzen. Vielmehr handelt es sich um ein Stück Lebensqualität, das wir nicht nur durch die Befüllung der Wohnung mit Möbelstücken herzustellen versuchen; wichtiger ist es uns, diesen Raum mit Leben zu füllen, auf individuelle Art und Weise, die auch unser eigenes Leben ausmacht. Soziale Kontakte sind Mittelpunkt unseres Lebens, ob wir sie nun in unserer Wohnung wahrnehmen oder uns mit Familie oder Freunden an einem anderen Ort treffen. Wie sieht es nun aus, wenn die Mobilität nachlässt? Wenn mit zunehmendem Alter nur noch die Möglichkeit bleibt, soziale Kontakte dadurch aufrecht zu erhalten, wenn sie in unserer Wohnung stattfindet? Und wie bleiben alte Menschen in Kontakt, wenn sie ihre Wohnung altersbedingt nicht mehr oder nur mit Unterstützung bewohnen können? Gibt es ein soziales Engagement in Altenheimen und wie sieht es aus? Welche Wohnformen im Alter gibt es und wie beeinflussen sie die Lebensqualität und Selbstbestimmung? Beginnend mit einer Definition betreffend des Altersbegriffes und einer Standortbestimmung des Wohnbegriffes stelle ich unterschiedliche Wohnformen vor und bearbeite im folgenden Text die unterschiedlichen Möglichkeiten, die diese Wohnformen in Bezug auf den Erhalt sozialer Kontaktmöglichkeiten, Selbstbestimmung und Selbständigkeit älterer Menschen haben. Dabei erläutere ich sowohl die bereits bestehenden Wohnformen wie auch den Trend zu Alternativen, die aktuell durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Fünften Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland 2006 aufgegriffen werden. Im Zuge des „Beitrags älterer Menschen zum Zusammenhalt der Generationen“ (BMFSFJ 2006, S.1) ist Wohnraumförderung ein aktuelles Thema, mit dem die Politik versucht, möglichst viele ältere Menschen außerhalb einer Institution wie dem Altenheim zu unterstützen.
Excerpt (computer-generated)
Hausarbeit zur Vorlesung Grundlagen der Soziologie
Wohnen im Alter
eine Auflistung der Wohnformen im Kontext der
sozialen Lebensqualität
Katholische Fachhochschule Mainz
Fachbereich: Gesundheit und Pflege
Studiengang: Pflegepädagogik, 1. Semester
Vorgelegt von:
Sandra Schultheis
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1
Was ist das ,,Alter"? 4
2
Was ist Wohnen? 5
2.1
Wohnbedürfnisse alter Menschen 5
2.2
Wohnbedarfe alter Menschen 6
3
Wohnformen / Wohnsituation alter Menschen 6
3.1
Wohnen im Privathaushalt 7
3.2
Betreutes Wohnen 8
3.3
Institutionel es Wohnen 9
3.4
Alternative Wohnformen 9
3.4.1
Integriertes Wohnen 10
3.4.2
Mehrgenerationenwohnen 10
3.4.3
Gemeinschaftliches Wohnen 11
4
Eigene Stel ungnahme 12
Literaturverzeichnis 13
2
Einleitung
,,Wohnst du noch oder lebst du schon?" Dieser Werbeslogan eines schwedischen
Möbeldiscounters zeigt mit wenigen Worten, dass Wohnen mehr ist als einen
möblierten Raum zu besitzen. Vielmehr handelt es sich um ein Stück Lebensqualität,
das wir nicht nur durch die Befül ung der Wohnung mit Möbelstücken herzustel en
versuchen; wichtiger ist es uns, diesen Raum mit Leben zu fül en, auf individuel e Art
und Weise, die auch unser eigenes Leben ausmacht.
Soziale Kontakte sind Mittelpunkt unseres Lebens, ob wir sie nun in unserer
Wohnung wahrnehmen oder uns mit Familie oder Freunden an einem anderen Ort
treffen.
Wie sieht es nun aus, wenn die Mobilität nachlässt? Wenn mit zunehmendem Alter
nur noch die Möglichkeit bleibt, soziale Kontakte dadurch aufrecht zu erhalten, wenn
sie in unserer Wohnung stattfindet? Und wie bleiben alte Menschen in Kontakt, wenn
sie ihre Wohnung altersbedingt nicht mehr oder nur mit Unterstützung bewohnen
können? Gibt es ein soziales Engagement in Altenheimen und wie sieht es aus?
Welche Wohnformen im Alter gibt es und wie beeinflussen sie die Lebensqualität und
Selbstbestimmung?
Beginnend mit einer Definition betreffend des Altersbegriffes und einer
Standortbestimmung des Wohnbegriffes stel e ich unterschiedliche Wohnformen vor
und bearbeite im folgenden Text die unterschiedlichen Möglichkeiten, die diese
Wohnformen in Bezug auf den Erhalt sozialer Kontaktmöglichkeiten,
Selbstbestimmung und Selbständigkeit älterer Menschen haben. Dabei erläutere ich
sowohl die bereits bestehenden Wohnformen wie auch den Trend zu Alternativen,
die aktuel durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
im Fünften Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik
Deutschland 2006 aufgegriffen werden. Im Zuge des
,,Beitrags älterer Menschen zum
Zusammenhalt der Generationen"
(BMFSFJ 2006, S.1) ist Wohnraumförderung ein
aktuel es Thema, mit dem die Politik versucht, möglichst viele ältere Menschen
außerhalb einer Institution wie dem Altenheim zu unterstützen.
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