Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Der Bologna Prozess close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Der Bologna Prozess

Subtitle: "To become the most competitive and dynamic knowledge-based economy in the world, capable of sustaining economic growth with more and better jobs and greater social cohesion"

Termpaper, 2008, 16 Pages
Author: Josef Johannes Dum
Subject: Sociology - Work, Profession, Education, Organisation

Details

Category: Termpaper
Year: 2008
Pages: 16
Grade: GUT
Bibliography: ~ 14  Entries
Language: German
Archive No.: V118153
ISBN (E-book): 978-3-640-20239-3
ISBN (Book): 978-3-640-20721-3
File size: 74 KB
Notes :
14 Einträge im Literaturverzeichnis, davon 5 Internetquellen.14 Einträge im Literaturverzeichnis, davon 5 Internetquellen.


Abstract

Im Rahmen des KO Allgemeine Soziologie I, Pflichtfach im 2. Studienabschnitt des Diplomstudiums Soziologie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, ist die Anforderung eine schriftliche Arbeit zu verfassen, die im Zuge einer Präsentation den Mitstudierenden näher gebracht werden soll. Aus Aktualitätsgründen und persönlichem Interesse habe wurde das Thema „Der Bologna Prozess“ von mir gewählt. Alle Studierenden sind vom „Bologna-Prozess“ betroffen, doch viele wissen mehr oder weniger gar nicht, was „Der Bologna Prozess“ ist, sie spüren nur die Auswirkungen. Die tiefgreifendsten Auswirkungen erleben zurzeit jene Studierende, bei denen noch die Curricula der „Diplomstudiengänge“ für das Studium anzuwenden sind. Sie werden bei nicht optimalen Studienfortschritt automatisch auf die Bachelor bzw. Masterstudiengänge umgestellt, sowie jene Studierende, die neu inskribieren und nicht mehr nach dem Abschluss Magister oder Magistra sind, sondern auf einmal Bachelor, Bakkalaurea / Bakkalaureus, Master usw. Dies ist jedoch nur einer der Unterpunkte der großen Themen, nämlich dem Ziel der Förderung der Mobilität von Studierenden, internationale Wettbewerbsfähigkeit sowie Beschäftigungsfähigkeit. Im Folgenden wird versucht einen Überblick über die Ziele der Europäischen Hochschulpolitik zu geben, sowie Kritik und Fortschritt durch die Umsetzung des „Bologna-Prozesses“ gegenüberzustellen.


Excerpt (computer-generated)

Fachbereich: Politikwissenschaft und Soziologie

Abteilung: Soziologie und Kulturwissenschaft

KO: Allgemeine Soziologie I

KO Arbeit

,,DER BOLOGNA PROZESS"

ODER

"TO BECOME THE MOST COMPETITIVE AND DYNAMIC

KNOWLEDGE-BASED ECONOMY IN THE WORLD, CAPABLE OF

SUSTAINABLE ECONOMIC GROWTH WITH MORE AND BETTER

JOBS AND GREATER SOCIAL COHESION."*



*(strategic goal for 2010 set for Europe at the Lisbon European Council - March 2000)

bearbeitet von

Josef Johannes Dum


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 2

1. Vorwort 3

2. Abstract 3

3. Einleitung 4

4. Der Bologna Prozess 6

4.1 Ergebnisse der Arbeitsgruppe auf die Vorbereitung für Bologna 6

4.2 Der Geburtsort des Prozesse 8

4.3 Ziele des Bologna Prozesses 8

4.3.1 Ziele der einzelnen Kommuniqués 8

4.3.2 Komprimierung der Kommuniqués auf 3 Hauptanliegen im Bologna Prozess 10

4.4 Die Organe 10

5. Kritik am Bologna Prozess in Österreich 11

5.1 Offener Hochschulzugang 11

5.2 Erhöhung der Akademikerquote 11

5.3 Eigenständiges Denken 12

6. Resúmè 12

7. Literaturverzeichnis 14

7.1 Primärliteratur: 14

7.2 Sekundärliteratur: 14

7.3 Internetquellen: 14

7.4 Zeitschriften: 15


1. Vorwort

Im Rahmen des KO Allgemeine Soziologie I, Pflichtfach im 2. Studienabschnitt des

Diplomstudiums Soziologie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, ist die Anforderung

eine schriftliche Arbeit zu verfassen, die im Zuge einer Präsentation den Mitstudierenden

näher gebracht werden soll. Aus Aktualitätsgründen und persönlichem Interesse habe wurde

das Thema ,,Der Bologna Prozess" von mir gewählt. Alle Studierenden sind vom ,,Bologna-

Prozess" betroffen, doch viele wissen mehr oder weniger gar nicht, was ,,Der Bologna

Prozess" ist, sie spüren nur die Auswirkungen. Die tiefgreifendsten Auswirkungen erleben

zurzeit jene Studierende, bei denen noch die Curricula der ,,Diplomstudiengänge" für das

Studium anzuwenden sind. Sie werden bei nicht optimalen Studienfortschritt automatisch auf

die Bachelor bzw. Masterstudiengänge umgestellt, sowie jene Studierende, die neu

inskribieren und nicht mehr nach dem Abschluss Magister oder Magistra sind, sondern auf

einmal Bachelor, Bakkalaurea / Bakkalaureus, Master usw. Dies ist jedoch nur einer der

Unterpunkte der großen Themen, nämlich dem Ziel der Förderung der Mobilität von

Studierenden, internationale Wettbewerbsfähigkeit sowie Beschäftigungsfähigkeit.

Im Folgenden wird versucht einen Überblick über die Ziele der Europäischen

Hochschulpolitik zu geben, sowie Kritik und Fortschritt durch die Umsetzung des ,,Bologna-

Prozesses" gegenüberzustellen.

2. Abstract

Der Bologna-Prozess ist eine Vereinbarung von europäischen Staaten ihre nationale

Hochschulbildung auf eine gemeinsame Ausrichtung zu lenken, damit die drei Kernziele des

Bologna-Prozesses bis 2010 erreicht werden.

Die Kernprozesse können folgendermaßen beschrieben werden. Die Förderung von Mobilität,

Erhöhung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherstellung der

Beschäftigungsfähigkeit für Studienabsolventen.

Weiters soll die Studienstruktur vereinheitlicht werden, damit die langen eingliedrigen

Studienpläne wie z.B. jene in Österreich dem europäischen Hochschulraum angepasst

werden. Damit geht einher, dass die Studiendauer verkürzt wird und ein akademischer

Abschluss schon nach 3 Jahren zu erreichen ist. Darüber hinaus soll eine Vergleichbarkeit von

Zeugnissen und Studienleistungen erreicht werden. Viele dieser Ziele ergänzen sich und


sollen gemeinsam zu einer gemeinsamen, vergleichbaren, konkurrenzstarken Kraft werden

um den Hochschulraum Europa konkurrenzfähig bleiben zu lassen.

Bei der Umsetzung der Reformen sind europaweit gesehen in vielen Bereich bereits

Fortschritte erzielt worden, wie z.B. bei der Einführung der ECTS, sowie die Einführung von

Studien mit Mehrgliedrigkeit.

Im Bereich der Anerkennung und Berufsförderung soll beim letzten Kommuniqué ein

Hauptaugenmerk auf noch nicht umgesetzte Ziele gelegt werden.

Der Hochschulraum ,,Europa" erweitert sich ständig und es sind auch nicht EU Länder in

diesen Reformprozess des Tertiären Bildungssektors involviert. Es stellt sich somit die Frage,

ob in allen Ländern die die Bologna-Erklärung ratifiziert haben, die Ziele bis 2010 umgesetzt

werden können. Experten gehen davon aus, dass die Hochschulen in den neuen ,,Bologna-

Ländern" noch 5 ­ 10 Jahre von der Umsetzung des Prozesses geprägt sein werden.

3. Einleitung

Um den Bologna Prozess verstehen zu können, ist es unvermeidlich sich mit der Geschichte

der Europäischen Union zu beschäftigen. Der Bologna Prozess ist, wie bereits weiter oben

erwähnt, keine statische Angelegenheit, sondern ein dynamischer Prozess, der seine Wurzeln

nicht zuletzt in den Gründungsverträgen der damaligen EGKS vom 18. April 1951 hatte. Die

Sechsergemeinschaft Deutschland, Italien Frankreich und die Benelux Staaten gründeten die

EGKS um einen neuerlichen militärischen Konflikt zu vermeiden. Ziel war es, die

,,Schwerindustrie" gemeinsam zu verwalten. Während dieses erste Übereinkommen noch sehr

isoliert und auf die - für diese Arbeit interessante - berufliche Anerkennung der Kohle- und

Stahlarbeiter beschränkt war, ergab sich bereits mit dem Vertrag zur Gründung der

Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vom 25. März 1957 (Römische Verträge) die echte

Basis für den ,,Bologna Prozess" der erst mit der Erklärung der Bologna Erklärung von 1999

eingeleitet werden sollte.1

In der Zeit zwischen 1957 und 1999 wurden wichtige Meilensteine in der europäischen

Bildungspolitik gesetzt.

Das EG-Aktionsprogramm ,,Joint European Studies" war der erste Meilenstein der im Jahre

1976 gesetzt wurde. Inhaltlich war dieses Aktionsprogramm der Vorläufer des ERASMUS-

Programms, das 1987 namentlich konstituiert wurde.

1 Vgl. Stolzlechner: Einführung in das öffentliche Recht³, Wien 2004, S 102



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Case Management im Krankenhaus

Author: Gojko Stojic
Nursing / Foster Care Management / Social Services, 2008 Download as PDF-file for 8,99 EUR

Neue Studiengänge - Der Bologna Prozess

Authors: Dominic Heinfling, Jörg Stützinger, Volker Konarek
Economics / Business: Personnel and Organisation, 2005 Download as PDF-file for 12,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/118153/der-bologna-prozess
please wait Please wait