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Termpaper, 2007, 22 Pages
Author: Diplom Kaufmann, MBA Sven Löhr
Subject: Economics / Business: Law
Details
Tags: TRIPs-Abkommen, Konzept, Interessen, Fallbeispiele, Patent, Patentrechte, TRIPS, Patentschutz, Geistiges Eigentum, Doha, Entwicklungsländer, Industrieländer
Year: 2007
Pages: 22
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 27 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-22426-5
File size: 290 KB
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Abstract
Im Folgenden soll ein Überblick über das Konzept des TRIPs-Übereinkommens gegeben, die gegensätzlichen Interessen der Industrie- und Entwicklungsländer als auch Auswirkungen auf die Entwicklungsländer dargestellt werden. Anschließend wird der Problembereich des Patentschutzes lebensnotwendiger Medikamente näher beleuchtet und mit Hilfe von Fallstudien gestützt.
Excerpt (computer-generated)
Universität Hamburg
Master of International Business
Department für Wirtschaft und Politik
Administration(MiBA)
Hausarbeit
Europäische Welthandelspolitik
Das TRIPs-Abkommen
Konzept, gegensätzliche Interessen und aktuelle
Fallbeispiele
Autor
Sven Löhr
Abgabedatum
31.07.2007
Studiengang
MiBA, Sommersemester 2007
Inhaltsverzeichnis
I
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS III
1
EINLEITUNG 1
2
DAS TRIPS-ABKOMMEN 2
2.1
Das TRIPs-Abkommen im Überblick 2
2.2
Geistige Eigentumsrechte und das TRIPs-Abkommen 2
2.3
Allgemeine Regelungen im TRIPs-Abkommen 4
3
ENTWICKLUNGSLÄNDER UND TRIPS-ABKOMMEN 5
3.1
Interessen der Industrie- und Entwicklungsländer 5
3.2
Auswirkungen auf die Entwicklungsländer 5
4
VERANKERUNG DES PATENTSCHUTZES IM TRIPS-ABKOMMEN 7
4.1
Aktuelle Problembereiche 7
4.2
Gründe und Probleme des Patentschutzes 7
4.3
TRIPS-Abkommen (1995) und Doha (2001) 8
5
FALLBEISPIELE - PATENTSCHUTZ 10
5.1
Indien 10
5.2
Südafrika 12
6
SCHLUSSBETRACHTUNG 14
7
LITERATURVERZEICHNIS 15
Abbildungsverzeichnis
II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1 : Arten von geistigem Eigentum und Verhältnis zum Wettbewerbsrecht 3
Abbildung 2: Auswirkungen der Konkurrenz bei der Generika-Produktion (Juni 2000 Juni
2006) 10
Abbildung 3 : Verbreitung von HIV/AIDS bei schwangeren Frauen (in %) 12
Abbildung 4 : Weltweite Pharmaverkäufe nach Regionen (2003) 13
Abkürzungsverzeichnis
II
I
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
EDL Essential Drugs List
F&E Forschung und Entwicklung
GATS General Agreement on Trade in Services
GATT General Agreement on Tariffs and Trade
NHI
National Health Institue
NGO
Non-Governmental Organization
TRIPs
Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights
VFA
Verband Forschender Arzneimittelhersteller
WIPO
World Intellectual Property Organization
WHO
World Health Organization
WTO
World Trade Organization
1. Einleitung
1
1 EINLEITUNG
Im Zuge der Globalisierung durch die voranschreitende Handelsliberalisierung findet der
Schutz von geistigen Eigentumsrechten eine immer größere Bedeutung. Der rasante
technologische Fortschritt und die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen bedingen
die steigende Bedeutung von Immaterialgütern an der Weltwirtschaft und somit auch die
Notwendigkeit die immateriellen Güter zu schützen.1 Durch die Weiterentwicklung von
Produktionstechniken, die schnelleren Wege der Kommunikation und die fortwährende
Entwicklung neuer Medien wird das Kopieren, Imitieren und auch die Piraterie von Produkten
immer leichter. Um dem entgegenzuwirken muss der Schutz geistiger Eigentumsrechte
gesichert werden. Dies wird durch das TRIPs-Abkommen, dem Abkommen über
handelsbezogene Aspekte der Rechte an geistigem Eigentum, gewährleistet.2
Der Begriff des geistigen Eigentums erfasst im Allgemeinen die Ergebnisse geistigen
Schaffens in denen sich von Menschen gestaltete Ideen wieder finden.3 Laut Khor (2006)
werden sie ,,... gemeinhin als ein Privileg begriffen, das dem Erfinder oder Erschaffer eines
Werks als Kompensation für seine Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen gewährt
wird."4 Geistiges Eigentum ist somit als umfassender Begriff für immaterielle Güter zu
verstehen, dem z.B. Erfindungen, Konzepte oder geistige Werke untergeordnet werden. Die
geistigen Eigentumsrechte beschreiben die Rechte an diesen immateriellen Gütern. Sie
beinhalten ein zeitlich befristetes Verwertungsrecht, welches dem Inhaber der geistigen
Eigentumsrechte während dieses Zeitraums ein vorübergehendes Monopol auf die Rechte
gewährt. Konkurrenten werden somit daran gehindert ein vergleichbares Produkt zu
niedrigerem Preis auf den Markt zu bringen.5 Immaterielle Güter fallen jedoch nicht generell
unter rechtlichen Schutz. Nur wenn die Rechtsordnung einer Person die entsprechenden
Rechte zuweist, wie z.B. beim Patentrecht, Urheberrecht u.a., sind diese Güter geschützt.6
Im Folgenden soll ein Überblick über das Konzept des TRIPs-Übereinkommens gegeben,
die gegensätzlichen Interessen der Industrie- und Entwicklungsländer als auch
Auswirkungen auf die Entwicklungsländer dargestellt werden. Anschließend wird der
Problembereich des Patentschutzes lebensnotwendiger Medikamente näher beleuchtet und
mit Hilfe von Fallstudien gestützt.
1 Vgl. Staehelin (1997), S. 14.
2 Vgl. Stremmel (2004), S. 1.
3 Vgl. Geisel (2003), S. 38.
4 Khor (2006), S. 5.
5 Vgl. Khor (2006), S. 5.
6 Vgl. Wikipedia (2007), Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Geistiges_Eigentum, 01.07.2007.
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