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Schmelzen die Polkappen?

Scholary Paper (Seminar), 2008, 14 Pages
Author: Sascha Ehrenberg
Subject: Economics / Business: Economic Policy

Details

Event: Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik
Institution/College: Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2008
Pages: 14
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V129967
ISBN (E-book): 978-3-640-44625-4
ISBN (Book): 978-3-640-44658-2

Abstract

1 EINLEITUNG In der aktuellen Diskussion um den anthropogen verursachten Klimawandel und seine Auswirkungen werden die Polarregionen Arktis und Antarktis gerne als Beispiel für die katastrophalen Folgen herangezogen, die durch eine Veränderung des Klimas hervorgerufen werden. In der öffentlichen Diskussion bleiben allerdings oft wichtige Fakten zu den naturräumlichen Bedingungen der Polarregionen unberücksichtigt, ein allgemein weit verbreitetes Unwissen um die komplexen natürlichen Abläufe in diesen Regionen ist feststellbar. Ziel dieser Ausarbeitung ist es, die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften der Polarregionen kurz darzulegen und zu untersuchen, inwieweit sie vom, mittlerweile wohl unbestreitbar, anthropogen verursachten Klimawandel tatsächlich betroffen sind. Darüber hinaus wird auf die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen am Beispiel Arktis genauer eingegangen.


Excerpt (computer-generated)

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

WS 2007/2008

Schmelzen die Polkappen?

Ausarbeitung Rahmen der Veranstaltung ,,Umwelt- und

Nachhaltigkeitspolitik"



Eingereicht von: Sascha Ehrenberg







Oldenburg, März 2008


Schmelzen die Polkappen? I

INHALTSVERZEICHNIS

Seite

Inhaltsverzeichnis

-I-

Abbildungsverzeichnis

-I-

1 Einleitung

-1-

2 Die Polarregionen: Merkmale und Entwicklung

-1-

3 Schmelzen die Polkappen?

3.1 Grundlegende Überlegungen

-4-

3.2 Entwicklungen in der Arktis

-5-

3.3 Entwicklungen in der Antarktis

-7-

4 Auswirkungen der Entwicklungen am Beispiel der Arktis

-9-

5 Fazit

-10-

Literaturverzeichnis

-11-


ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abb. 1: Temperaturveränderung der Atmosphäre

-2-

Abb. 2: Die Rolle der Kryosphäre im Klimasystem

-3-

Abb. 3: Jahresmittelwerte der Lufttemperatur in der Arktis

-5-

Abb. 4: Entwicklung der sommerlichen Schmelzfläche

-6-

Abb. 5: Eisschild der Antarktis. Zu- bzw. Abnahme der Eisdicke

-8-


Schmelzen die Polkappen? 1

1 EINLEITUNG

In der aktuellen Diskussion um den anthropogen verursachten Klimawandel und seine Aus-

wirkungen werden die Polarregionen Arktis und Antarktis gerne als Beispiel für die katast-

rophalen Folgen herangezogen, die durch eine Veränderung des Klimas hervorgerufen wer-

den. In der öffentlichen Diskussion bleiben allerdings oft wichtige Fakten zu den naturräum-

lichen Bedingungen der Polarregionen unberücksichtigt, ein allgemein weit verbreitetes

Unwissen um die komplexen natürlichen Abläufe in diesen Regionen ist feststellbar.

Ziel dieser Ausarbeitung ist es, die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften der Po-

larregionen kurz darzulegen und zu untersuchen, inwieweit sie vom, mittlerweile wohl un-

bestreitbar, anthropogen verursachten Klimawandel tatsächlich betroffen sind. Darüber hin-

aus wird auf die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen am Beispiel Arktis genauer

eingegangen.

2 DIE POLARREGIONEN: MERKMALE UND ENTWICKLUNG

Will man sich näher mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Polarregionen be-

schäftigen, so scheint es für das Verständnis sinnvoll zu sein, im Vorfeld einige elementare

Eigenschaften der Kryosphäre1 zu erläutern. Neben den großen Eisschilden der Arktis und

Antarktis sowie den Gebirgsgletschern gehören die globale Gesamtmenge an Schnee, Fluss-

sowie Meereis dazu. Die Kryosphäre, in welcher 75 Prozent des Süßwassers gebunden ist,

unterliegt Schwankungen im Hinblick auf die Eismenge. Während für die Menge des

Schnees und des Meereises saisonale Schwankungen das bestimmende Element sind, verän-

dern sich die Eisschilde der Pole in erdgeschichtlich wesentlich längeren Zeiträumen. Fest-

zuhalten bleibt, dass die Polarregionen einer stärkeren Dynamik unterworfen sind, als in der

Vergangenheit vielfach angenommen wurde. Sie sind also keine ,,starren" Eismassen (RE-

MY/RITZ 2001, S.32).

Den heutigen klimatischen Bedingungen entsprechend ist eine ganzjährige Eisbede-

ckung nur an den Polen der Erde möglich. Der Grund dafür liegt in den besonderen klimati-

schen Bedingungen dort, auf die an dieser Stelle jedoch nicht detaillierter eingegangen wer-

den kann (FORKEL 2008). Tatsächlich ist die Erde jedoch, erdgeschichtlich betrachtet,

normalerweise völlig eis- und frostfrei. Nur in periodisch wiederkehrenden, vergleichsweise

kurzen, Kältephasen ist eine dauerhafte Bedeckung der Erde mit Eis möglich. Diese ,,Eiszei-

1 Als Kryosphäre wird der Bereich der Erdoberfläche bezeichnet, der von Eis bedeckt ist.



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