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Beeinflussung der Konsumenten in der Migros Würzenbach close

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Beeinflussung der Konsumenten in der Migros Würzenbach

Scholary Paper (Seminar), 2007, 18 Pages
Author: Matthias Rem
Subject: Sociology - Consumption and Advertising

Details

Event: Einführung in Konsum- und Werbesoziologie
Institution/College: University of Luzern
Tags: Konsumsoziologie, Konsumenten, Beeinflussung, Migros, Keim, Magic Moments
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2007
Pages: 18
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V130757
ISBN (E-book): 978-3-640-39557-6


Abstract

Jede Person war schon einmal in ihrem Leben einkaufen. Es handelt sich dabei um eine alltägliche Handlung, bei welcher nicht viel überlegt wird und jeder kann es tun. Was die meisten dabei nicht wissen: Ihre Griffe in die Regale und die Waren, welche am Schluss das Geschäft verlassen, sind nicht willkürlich zustande gekommen. Es gibt eine regelrechte Wissenschaft, welche sich mit dem Konsumverhalten beschäftigt. Neben den geplanten Artikeln auf der Einkaufsliste landen nämlich auch viele Produkte im Warenkorb, welche der Käufer durch geplante Einwirkungen und Beeinflussungen von Aussen gekauft hat. Es gibt eine riesige Palette von Möglichkeiten, den Konsumenten mehr Geld abzuverlangen, als diese eigentlich ausgeben wollten. Diese Instrumente werden sowohl in grossen Warenhäusern, wie auch im Detailhandel angewandt. Wissenschaftlich ist dieses Gebiet noch zu grossen Teilen Neuland. Es gibt aber einige Sozialpsychologen und andere Wissenschaftler, welche Schoppen zur persönlichen Wissenschaft erklärt haben. Der bekannteste Vertreter ist Paco Underhill (Schneider 2006). Die Arbeit wird die Migros Würzenbach unter die Lupe nehmen. Diese Filiale der Migros hat erst im November 2006 ihre Türen wieder eröffnet. Schon vorher stand eine Filiale an der exakt selben Stelle, jedoch wurde diese vergrössert und umgebaut. Es handelt sich also um eine relativ neues Geschäft. Die Architektur und die Gestaltung der Verkaufsflächen wurden mit viel Überlegung gestaltet. Anhand von eigenen Gedankengängen bei den vielen Besuchen dieser Migros und den Theorien und Ansichten von Keim (1999) und dem Artikel von Schneider (2006) werden möglicherweise bewusst angewandte Verkaufsförderungen genauer untersucht. Die Arbeit wird einigen typischen Einkäufern chronologisch folgen und dabei die Gedanken, die Verlockungen und andere spontane Griffe ins Regal erklären und dabei auch zugleich die erfolgreichen Strategien zur Verkaufsförderung zeigen.


Excerpt (computer-generated)

Universität Luzern

Geisteswissenschaftliche Fakultät

Soziologisches Seminar

Einführung in Konsum- und Werbesoziologie

Wintersemester 2006/2007

15. März 2007

Proseminararbeit zum Thema:

Beeinflussung der Konsumenten in der Migros

Würzenbach

Matthias Rem

SoCom, 1. Semester

Seite 1


Inhaltsverzeichnis

1.

Einleitung

3

2.

Die neue Migros Würzenbach

4

3.

Der Einkauf

5

3.1

Anreise und Besucherfrequenz

6

3.1.1 Einkaufen mit dem Automobil

6

3.1.2. Einkaufen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

oder zu Fuss

6

3.2. Eingangsbereich

7

3.3. Farbe

8

3.4. Gemüsebereich

8

3.5. Wegführung

9

3.5.1 Für Schnelleinkäufer

9

3.5.2. Die Rennbahn

9

3.5.2.1.

Produkte entlang der Rennbahn

10

3.5.3. Nebengänge

10

3.6. Fleischabteilung

11

3.7.

Einkauf als Erlebnis

11

3.8. Verwandte Produkte

12

3.9. Getränke

13

3.10. Produktplatzierung auf den Regalen

13

3.10.1

Verschiedene Marken, aber dasselbe

Produkt

13

3.10.2.

Verschiedene Produkte auf den Regalen

14

3.11. Kassenbereich

14

4.

Der Weg nach Hause

15

5.

Zusammenfassung

16

6.

Literaturverzeichnis

17

Seite 2


1. Einleitung

Jede Person war schon einmal in ihrem Leben einkaufen. Es handelt sich

dabei um eine alltägliche Handlung, bei welcher nicht viel überlegt wird und

jeder kann es tun. Was die meisten dabei nicht wissen: Ihre Griffe in die

Regale und die Waren, welche am Schluss das Geschäft verlassen, sind

nicht willkürlich zustande gekommen. Es gibt eine regelrechte Wissenschaft,

welche sich mit dem Konsumverhalten beschäftigt. Neben den geplanten

Artikeln auf der Einkaufsliste landen nämlich auch viele Produkte im

Warenkorb, welche der Käufer durch geplante Einwirkungen und

Beeinflussungen von Aussen gekauft hat. Es gibt eine riesige Palette von

Möglichkeiten, den Konsumenten mehr Geld abzuverlangen, als diese

eigentlich ausgeben wol ten. Diese Instrumente werden sowohl in grossen

Warenhäusern, wie auch im Detailhandel angewandt.

Wissenschaftlich ist dieses Gebiet noch zu grossen Teilen Neuland. Es gibt

aber einige Sozialpsychologen und andere Wissenschaftler, welche

Schoppen zur persönlichen Wissenschaft erklärt haben. Der bekannteste

Vertreter ist Paco Underhill (Schneider 2006).

Die Arbeit wird die Migros Würzenbach unter die Lupe nehmen. Diese Filiale

der Migros hat erst im November 2006 ihre Türen wieder eröffnet. Schon

vorher stand eine Filiale an der exakt selben Stel e, jedoch wurde diese

vergrössert und umgebaut. Es handelt sich also um eine relativ neues

Geschäft. Die Architektur und die Gestaltung der Verkaufsflächen wurden mit

viel Überlegung gestaltet. Anhand von eigenen Gedankengängen bei den

vielen Besuchen dieser Migros und den Theorien und Ansichten von Keim

(1999) und dem Artikel von Schneider (2006) werden möglicherweise

bewusst angewandte Verkaufsförderungen genauer untersucht.

Die Arbeit wird einigen typischen Einkäufern chronologisch folgen und dabei

die Gedanken, die Verlockungen und andere spontane Griffe ins Regal

erklären und dabei auch zugleich die erfolgreichen Strategien zur

Verkaufsförderung zeigen.

Seite 3


2. Die neue Migros Würzenbach

Die Migros beeinflusst das Leben vieler Menschen. Egal ob dies nun die fast

75′000 Beschäftigten oder einfache Konsumenten sind. In fast jedem Dorf ist

das grosse, orange M anzutreffen und mit dem Kauf von Denner im Jahr

2007 hat sie ihre führende Position im Detailhandel noch verstärkt. Doch

nicht nur die Umsatzzahlen sprechen für die Migros. So bekommt sie bei

Umfragen in der Bevölkerung regelmässig Bestnoten (Güntert und Meier

2007).

Anfang 2007 hiess der Titel des Facts ,,Allmacht Migros ­ Wie sie die

Schweiz beherrscht" und im der Artikel wurde mit ,,M wie Macht betitelt"

(Güntert und Meier 2007). Diese Titel zeigen gut die Stel ung dieses

Detailriesens in der Schweiz.

Bei einer alltäglichen Handlung wie Einkaufen wird nicht viel überlegt und

daher ist es interessant, mal genauer hinter die Verkaufstricks des

Detailriesen zu schauen.

Ihre Filialen werden in drei verschiedene Grössen eingeteilt. So werden die

kleinsten mit einem M, die mittleren Filialen mit zwei M, und die grössten

Filialen als drei M-Filialen bezeichnet. Schon seit langem gab es eine Migros

im Würzenbach. Da sie immer mehr mit den Massen an Käufern und mit

mangelnden Parkplätzen zu kämpfen hatte, entschloss man sich, die Filiale

umzubauen. Doch dabei gab es einige Schwierigkeiten. Die Fläche der

Migros konnte nicht erheblich vergrössert werden und mehrere Stockwerke

kamen auch nicht in Frage. Im November 2006 wurde die Filiale schliesslich

neu eröffnet. Doch wie kann man dem Ansturm an Konsumenten also

gerecht werden? Wie können die Verkäufe maximiert und die Frequenz an

Käufern maximiert werden? Die geschickte Architektur und andere Mittel

machen es möglich und einzelne, wichtige Mittel werden nun im Einzelnen

erläutert werden.

Seite 4



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