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"Globalisierung" & "Global Governance"

Subtitle: Verständnis und Grundlinien beider Phänomene in der Finanzmarktkrise und weltweiten Wirtschaftsrezession

Scholary Paper (Seminar), 2009, 77 Pages
Author: Florian Hempel
Subject: Economics / Business: Economic Policy

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2009
Pages: 77
Grade: 13 Punkte
Language: German
Archive No.: V135773
ISBN (E-book): 978-3-640-46022-9
ISBN (Book): 978-3-640-46037-3
Notes :



Abstract

„Heutzutage ist es fast unmöglich, eine Zeitung, eine Zeitschrift oder ein Magazin aufzuschlagen, ohne von einem Artikel traktiert zu werden, der auf die eine oder andere Art von der Globalisierung der Wirtschaft handelt: dem Kampf ums große Geld auf den internationalisierten und liberalisierten Kapitalmärkten; der wachsenden internationalen Arbeitsteilung in multinationalen Unternehmen; der zunehmenden weltweiten Konkurrenz um Märkte und Nischen; den Strategien, Akquisitionen und ständigen Umstrukturierungen der global players.“ (Went, Ein Gespenst geht um… Globalisierung!, S.9) Dies gilt umso mehr, seit die zwischenzeitlich im Tagesrhythmus verlautenden Pressemeldungen über die internationale Finanzmarktkrise und ihre eingetretenen oder noch möglichen Folgen auch für ein wachsendes Interesse aller Bevölkerungsschichten an diesem Thema gesorgt haben, sei es auch nur insoweit, dass nunmehr das Schlagwort „Weltwirtschaftskrise“ in aller Munde ist. Die Wenigsten wissen jedoch auch tatsächlich, was es damit auf sich hat, weil es bislang an einer strukturierten Darstellung der Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen in der Presse fehlt. Diese Arbeit befasst deshalb mit der Fragestellung, was überhaupt unter den zentralen Begriffen der "Globalisierung" sowie des sogenannten "Global Governance" zu verstehen ist, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen und in welchem Kontext die Finanzmarktkrise hierbei zu sehen ist.


Excerpt (computer-generated)

Florian Hempel

Seminararbeit zum Thema

,,Globalisierung" und ,,Global Governance"


Verständnis und Grundlinien beider Phänomene in der

Finanzmarktkrise und weltweiten Wirtschaftsrezession

im Rahmen des Seminars

Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht


Gliederung

A) Einleitung 9

B) Zur grundlegenden Problematik der Globalisierung 10

I) Begriff und Bedeutungen 10

1.) Globalisierung aus politisch-ökonomischer Sicht 10

a) Allgemeines 10

b) Indikatoren der wirtschaftlichen Globalisierung 11

aa) Makroökonomische Indikatoren 11

aaa) Das Bruttosozialprodukt 11

bbb) Der Anteil der weltweiten Exporte am Weltbruttoinlandsprodukt 12

bb) Die Bedeutung ausländischer Direktinvestitionen 13

cc) Finanzmärkte und spekulative Geldströme 13

aaa) Internationale Umschuldungsprogramme 13

bbb) Veränderung der Richtung der Geldströme 14

ccc) Der Derivatehandel 14

ddd) Investmentfonds und Versicherungsgesellschaften 14

eee) Zwischenergebnis 15

c) Fazit 15

2.) Die technologische Globalisierung 15

a) Die Verbreiterung der Kommunikationsmöglichkeiten 15

b) Weitere ,,Massentechnologien" 16

c) Einschränkungen 16

d) Zusammenfassung 16

2.) Die sozialwissenschaftliche Bedeutung der Globalisierung 16

a) Auswirkungen auf die Sozialstruktur der Bevölkerung 17

b) Die internationale Migration 18

c) Fazit 18

3.) Zusammenfassung - Die Dimensionen der Globalisierung 18

II) Globalisierung als Prozess 19

1.) Die theoretischen Ansätze zur historischen Entwicklung der Globalisierung 19

a) Globalisierung zeitgleich mit der Verwendung des Begriffes? 19

b) Globalisierung bereits ab Mitte der 80er Jahre? 20

c) Globalisierung ab Mitte der 70er Jahre? 21

d) 1945 als maßgeblicher Zeitpunkt? 21

e) Das Ende des 19.Jahrhunderts 21

2


f) Die Industrielle Revolution 22

g) Die europäische Welteroberung am Ende des 15. Jahrhunderts 23

h) Globalisierung bereits seit dem 13. Jahrhundert? 23

i) Tatsächlich: zu allen Zeiten Weltwirtschaft 23

aa) Fundstellen in der Bibel 24

bb) Das Europa des 9. Jahrhunderts 24

cc) Europa im 11. und 12. Jahrhundert 24

j) Fazit 25

2.) Ursachen der ,,neuen" Globalisierungswelle 25

a) Multinationale Unternehmen 25

b) Die Liberalisierung des Handels und der Finanzmärkte 26

aa) Außenhandelsliberalisierung 26

bb) Liberalisierung der Finanzmärkte 26

cc) Zwischenergebnis 27

c) Die Transformation der Ostblockstaaten 27

d) Die Marktöffnung der Entwicklungsländer 28

e) Internationale Handelsblöcke 28

f) Fazit 28

4.) Zwischenergebnis 29

III) Globalisierungskritische Bewegungen 29

1.) Kritik an der ,,neoliberalen" Ausprägung der Globalisierung und ihren Folgen 29

2.) Grundsätzliche Gegner der Globalisierung als solche 31

3.) Fazit 31

C) Globalisierung als Herausforderung für die Politik 32

I) Problemfelder 32

1.) Problemfeld Wirtschaft 32

a) ,,Standortwettbewerb" und ,,Sozialdumping" 32

b) ,,Unkontrollierbare Multis" 33

c) Krise der öffentlichen Haushalte und Absenken von Standards 33

d) Zwischenergebnis 34

2.) Problemfeld Umwelt 34

3.) Problemfeld Sicherheitspolitik 35

4.) Zwischenergebnis 35

II) Lösungsmöglichkeiten 36

1.) Eindämmung der bzw. nationale Abschottung von der Globalisierung 36

2.) Regionalisierung versus Globalisierung 36

a) Begriffsbestimmung 36

3


b) Triadisierung als Beispiel des Zusammenwirkens von Globalisierung und Regionalisierung 37

c) Fazit 38

3.) Installation globalpolitischer Strukturen und Regelwerke 39

a) Unilateralismus contra Multilateralismus 39

aa) Die USA als Beispiel unilateraler Politik 39

bb) Beispiele für Multilateralität 40

cc) Argumente für Multilateralität 41

b) Das Global-Governance-Konzept - Multilateralismus zwischen partikularen Interessen und

universellen Anforderungen 41

aa) Begriffsbestimmung 41

aaa) Verständnis 42

bbb) Definition von Global Governance 44

ccc) Abgrenzung zu anderen Begriffen 44

ddd) Fazit 45

bb) Geschichte 45

aaa) Begriffsgeschichte 45

bbb) Historische Vorläufer 48

ccc) Fazit 49

cc) Die Notwendigkeit von Global Governance und seine praktische Umsetzung 49

dd) Kritik am Global Governance 50

aaa) Falsches Verständnis von der Zivilgesellschaft 50

bbb) Technokratisches, effizienzorientiertes Politikverständnis 50

ccc) Global Governance als Restrukturierung des globalen Kapitalismus 51

ddd) Keine hinreichende politische Reaktion aus asymmetrische Machtstrukturen 51

eee) So gut wie keine Auseinandersetzung mit der demokratischen Legitimation 51

fff) ,,Kritik der Kritik" 51

ee) Zum Problem der demokratischen Legitimierbarkeit von Global Governance 52

aaa) Das Modell der kosmopolitischen Demokratie 53

bbb) Die pluralistischen Mehrebenenansätze 54

ccc) Die deliberative Demokratietheorie 55

ddd) Fazit 56

ff) Fazit: Global Governance als realistische Perspektive? 57

4.) Ergebnis 58

4


C) Globalisierung und Global Governance im Kontext der Finanzmarkt- und

Weltwirtschaftskrise 59

I) Ursachen 59

II) Schlussfolgerungen aus der Krise 60

1.) Regulierung durch die jeweiligen Nationalstaaten? 60

2.) Regulierung durch den Markt? 61

3.) Global Governance als koordinierte Marktkorrektur? 61

4.) Rein politisches Global Governance 61

III) Fazit 62

D) Resümee & Ausblick 63

Literaturverzeichnis 67

Online-Quellen 73

5


Abkürzungsverzeichnis

bestmgl. bestmöglich(e/em/en/er/es)

bspw.

beispielsweise

bzgl.

bezüglich(e/em/en/er/es)

d.h.

das

heißt

dementspr.

dementsprechend(e/em/en/er/es)

demggü. demgegenüber

diesbzgl.

diesbezüglich(e/em/en/er/es)

einheitl. einheitlich(e/em/en/er/es)

entspr.

entsprechend(e/em/en/er/es)

entwicklungspolit.

entwicklungspolitisch(e/em/en/er/es)

gesamtwirtschaftl.

gesamtwirtschaftlich(e/em/en/er/es)

gesellschaftl.

gesellschaftlich(e/em/en/er/es)

ggü.

gegenüber

globalpolit.

globalpolitisch(e/em/en/er/es)

grds.

grundsätzlich(e/em/en/er/es)

größtmgl.

größtmöglich(e/em/en/er/es)

Hrsg.

Herausgeber

i.d.S.

in

diesem

Sinne

innerstaatl.

innerstaatlich(e/em/en/er/es)

insbes.

insbesondere

internat. international(e/em/en/er/es)

interreg. interregional(e/em/en/er/es)

kosmopolit.

kosmopolitisch(e/em/en/er/es)

Lösungsmglkt. Lösungsmöglichkeit(en)

6


martkwirtschaftl.

marktwirtschaftlich(e/em/en/er/es)

mgl.

möglich(e/em/en/er/es)

Mglkt.

Möglichkeit(en)

mglst.

möglichst

multinat.

multinational(e/em/en/er/es)

nat.

national(e/em/en/er/es)

nationalstaatl.

nationalstaatlich(e/em/en/er/es)

nichtstaatl.

nichtstaatlich(e/em/en/er/es)

öff.

öffentlich(e/em/en/er/es)

polit.

politisch(e/em/en/er/es)

reg.

regional(e/em/en/er/es)

sicherheitspolit. sicherheitspolitisch(e/em/en/er/es)

sog.

sogenannt(e/em/en/er/es)

staatl.

staatlich(e/em/en/er/es)

subnat.

subnational(e/em/en/er/es)

supranat.

supranational(e/em/en/er/es)

transnat. transnational(e/em/en/er/es)

umweltpolit.

umweltpolitisch(e/em/en/er/es)

unmgl.

unmöglich(e/em/en/er/es)

v.a.

vor

allem

weltpolit.

weltpolitisch(e/em/en/er/es)

weltwirtschaftl. weltwirtschaftlich(e/em/en/er/es)

wirtschaftl.

wirtschaftlich(e/em/en/er/es)

wirtschaftspolit.

wirtschaftspolitisch(e/em/en/er/es)

7


z.B.

zum Beispiel

zivilgesellschaftl.

zivilgesellschaftlich(e/em/en/er/es)

zwischenstaatl. zwischenstaatlich(e/em/en/er/es)

8



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