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Aufnahmetechniken von Frank Zappa

Termpaper, 2003, 18 Pages
Author: Moritz Groß
Subject: Audio Engineering

Details

Event: Geschichte der Tonträger
Institution/College: University of Paderborn (Kulturwissenschaften)
Tags: Aufnahmetechniken, Frank, Zappa, Geschichte, Tonträger
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 18
Grade: 2,3
Language: German
Archive No.: V13662
ISBN (E-book): 978-3-638-19256-9

File size: 223 KB


Excerpt (computer-generated)

Aufnahmetechniken von Frank Zappa

Von Moritz Groß

INHALT


1. Kurzbiographie ... 

3

2. Einleitung  ... 

4

3. Aufnahmetechniken von Frank Zappa
 

3.1 Pionierarbeit in der Aufnahmetechnik  ... 

5

3.2 Xenocrony  ... 

10

4. Schlusswort
 

4.1 Fazit  ... 

15

4.2 Schlussbemerkung  ... 

15

5. Literaturverzeichnis  ... 

16

6. Diskographie  ... 

17

1. KURZBIOGRAPHIE

Frank Vincent Zappa wurde am 21. Dezember 1940 in Baltimore, Maryland geboren. Im Alter von 23 Jahren übernahm Zappa das Studio eines Freundes und experimentierte mit den damaligen Aufnahmetechniken. Er produzierte eigene Musik sowie örtliche Bands.
Durch die Einflüsse seiner ersten Schallplatten (Edgar Varese′ Ionisation, Igor Strawinsky′s Sacre Du Printemps) beschäftigte er sich schon früh mit klassischer Musik, später dann mit der Zwölfton- und serieller Musik. Spätere Arbeiten mit dem London Symphony Orchestra, dem Berkeley Orchestra und dem Kronos Quartett sind weitere Aspekte der unterschiedlichen Ausprägungen in seiner Musik.
Erste Erfolge konnte er zwischen 1965 und 1970 mit den ,,Mothers of Invention"1 verzeichnen. Ab 1970 wechselten die Musiker und Bands häufig um den perfektionistischen Musiker und Komponisten. Mitte der 70iger Jahre begann er mit dem selbst entwickelten Verfahren der Xenocrony zu experimentieren. In den 80iger Jahren widmete sich Zappa außerdem vermehrt seinen Kompositionen am Synclavier2.
Wie kaum ein anderer verstand es Zappa die Seriosität der klassischen Komposition mit der Freiheit des Jazz und der Attitüde eines Rockstars zu verbinden. Im Laufe seines Lebens veröffentlichte er über 60 Platten, neun Filme und zwei Bücher.
Er starb am 4. Dezember 1993 an den Folgen einer Prostatakrebserkrankung.

2. EINLEITUNG

Die Musik von Frank Zappa wirkte schon immer vielseitiger, als die der meisten seiner Zeitgenossen. Seine weiten musikalisch-stilistischen Ausprägungen spiegeln sich in den verschiedensten Facetten seiner Werke wieder.
Die Schaffensart dieses ambivalenten Künstlers ist geprägt durch den Einsatz der oft neusten Technik in seinem Studio sowie bei Aufführungen.

Doch wie kommt es, dass er scheinbar immer einen Schritt voraus gewesen ist? Welche Aspekte in seiner Musik und Denkweise bestimmten die ständige Adaption, von teilweise noch unentdeckten Aufnahmetechniken?

Im ersten Teil dieser Hausarbeit möchte ich die Aufmerksamkeit auf Zappas ständige Suche nach neuen technischen Möglichkeiten richten, die anscheinend für seine Musik notwendig waren.
Der zweite Teil beschreibt ein, von Zappa entwickeltes, Aufnahmeverfahren: Die Xenocrony. Dieser Methode liegt ein einfacher Gedanke zugrunde: Tonspuren unterschiedlicher Herkunft werden dabei zu einem neuen musikalischen Werk zusammengefasst. Hierbei besteht keine Notwendigkeit des direkten Bezuges der Tonspuren untereinander. Auf dieses Verfahren werde ich näher eingehen.
Warum aber bildet die Xenocrony seit Mitte der 70iger Jahren einen ständigen roten Faden in seinen Alben? Auch dieser Gesichtspunkt soll beleuchtet werden.

3. AUFNAHMETECHNIKEN VON FRANK ZAPPA

3.1 PIONIERARBEIT IN DER AUFNAHMETECHNIK

[...]


1 1966 veröffentlichte Zappa mit den ,,Mothers of Invention" das Konzeptalbum ,,Freak Out!" - das erste Doppelalbum der Rockmusik.

2 Musikinstrument/Computer; Mischung aus Sequenzer und Sampler; siehe auch 3.1


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