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Subtitle: Fitnesstrainer B-Lizenz / Basismodul Fitness -
Termpaper, 2006, 38 Pages
Author: André Chahil
Subject: Sport - Sport Pedagogy, Didactics
Details
Institution/College: Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Tags: B-Lizenz, Fitness, Training, Sport, ILB
Year: 2006
Pages: 38
Grade: 1,5
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-44332-1
ISBN (Book): 978-3-640-44323-9
Ist inhaltlich umfangreicher und detallierter als die Standard Fitnesstrainer B-Lizenz Hausarbeit; erstes Semester Studium der Fitnessökonomie.
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Abstract
Trainingssteuerung/Trainingsplanung im Krafttraining nach der ILB - Methode umfasst: Diagnose, Zielsetzung/Prognose, ausführliche Trainingsplanung nach ILB-Methode, Trainingsdurchführung im Rahmen des Mikrozyklus, Analyse (Re-Test), Anhang, Literaturnachweis. * Optimale Vorbereitung für die Trainer B-Lizenz Prüfung *
Excerpt (computer-generated)
HAUSARBEIT
B a s i s m o d u l F i t n e s s
Fitnesstrainer B-Lizenz / Basismodul Fitness: Krafttraining nach der ILB-
Methode
Studienfach: Fitnessökonomie / WS 2005 SS 2006
André Chahil
André Chahil
DEUTSCHE HOCHSCHULE FÜR PRÄVENTION UND
GESUNDHEITSMANAGEMENT / Univercity of Applied Sciences
Herman Neuberger Sportschule
66123 Saarbrücken
1
Inhaltsverzeichnis
Trainingssteuerung/Trainingsplanung im Krafttraining nach der ILB - Methode
I. Diagnose 2
II. Zielsetzung/Prognose 9
III. Trainingsplanung nach der ILB Methode 12
III.1 Makrozyklusdarstellung
.
14
Zusatz 1) Die Superkompensation 15
Zusatz 2 ) Allgemeine Trainingsprinzipien 17
III.2 Mesozyklusdarstellung .
20
IV. Trainingsdurchführung im Rahmen des Mikrozyklus 26
V. Analyse (Re Test) 30
Anhang
1) Grobraster zur optimalen Trainingsplanung nach der ILB Methode 34
2) BMI Normwerttabelle & Erläuterung 35
Literaturnachweis
36
1
2
Trainingssteuerung/Trainingsplanung im Krafttraining nach der ILB
Methode (Planungszeitraum 6 Monate)
I. Diagnose
In der Diagnose erfragt und testet der Trainer alle Werte und Merkmale, die für die
anstehende Trainingsplanung notwendig sind. Anhand dieser Daten
über den Kunden,
vom Gewicht bis hin zum allgemeinen Lebensstil, kann der Trainer eine realistische
Zielsetzung und Prognose ausarbeiten, um den Kunden ein erreichbares Trainingsziel
geben zu können.
Außerdem werden bei der Diagnose Eignungs- und Leistungstests durchgeführt, um die
körperliche Belastung und Beweglichkeit des Kunden prüfen zu können.
Erst wenn die gesamten Daten des Kunden erfasst sind, wird es dem Trainer möglich, eine
auf dem Kunden optimal zugeschnittene Trainingsplanung zu erstellen.
Tab. 1: Auszüge aus den Fragebögen
Name : Musterkunde
Vorname : Muko
Straße : Musterstrasse
Wohnort : 00000 Musterdorf
Geburtsdatum : 15. März 1959 (45 Jahre)
Beruf : Schuldirektor
Körpergröße : 182 cm
Körpergewicht : 85,5 kg
Geschlecht : männlich
Sportliche Aktivitäten
: Karate (10 Jahre), Fitness (2 Jahre), Yoga (9 Jahre)
Trainingswünsche
: Ausgleich zur Erstsportart Karate / Herz Kreislauftraining
Muskelaufbau (Ganzkörper), Reduktion des Gewichtes um 1-2 kg
Trainingseinheiten/Woche
: 2 x à 120 Minuten
Berufliche Tätigkeit
: Schuldirektor überwiegend sitzende Tätigkeit
Stresshäufigkeit
: sehr oft gestresst / sucht den Ausgleich durch Sport und Yoga
Momentane Diät
: keine
Raucher :
ja
Beschwerden / Erkrankungen / akute Verletzungen
: keine
Orthopädische / Internistische Probleme
: keine
Medikamente
: keine
Fitnessniveau
: mittel bis gut geübter (Selbsteinschätzung !)
2
3
Erfasste Daten aus der Eingansuntersuchung
Tab. 2: Umfangsmessungen
Oberschenkel
Datum
Brust
Oberarme
Taille
Hüfte
rechts/links
05.01.2005
103 cm
37 cm
79 cm
85 cm
52/52 cm
Tab. 3: Parameter
Ruheherzfrequenz (HF Ruhe)
75 S/min
Blutdruck (mm Hg)
135 90 mm HG
Körpergewicht (kg)
85,5 kg
Body-Mass-Index (BMI)
25,81 BMI
Körperfettanteil (%)
21,0 %
Die Werte des Blutdruckes liegen beim Musterkunden etwas über den Normalwerten,
welcher systolisch bei ca. 130 mmHG und diastolisch bei ca. 85 mmHg liegt. Optimale
Werte wären bei unter 120 zu 80 mmHG. In dieser Hinsicht kann man beim
Musterkunden nicht von gefährdetem Bluthochdruck sprechen. Der Wert des Body
Mass Indexes liegt beim Musterkunden im Bereich des leichten Übergewichtes,
optimale Normwerte für ein Normalgewicht wären zwischen 18,5 24,9 (siehe BMI
Index / Seite 35). Die Normwerte der Ruheherzfrequenz liegen bei einem Mann bei ca. 60
80 Schlägen pro Minuten, bei Frauen aufgrund der kleineren Herzgrösse und des damit
kleineren Schlagvolumens bei ca. 10 Schlägen mehr. Vergleicht man den Normwert mit
dem des Musterkunden, so kann man davon sprechen, dass der Wert im optimalen
Bereich liegt. Das Körpergewicht beim Musterkunden ist bei einer Grösse von 182 cm
unbedenklich vertretbar; der Body Mass Index hat in seiner Berechnungsformel die
beiden Einheiten (Grösse & Gewicht) zur Berechnung herangezogen und gezeigt, dass das
Ergebnis im Rahmen des akzeptablen liegt (vgl. oben Tab. 3 / S. 35). Der Körperfettanteil
liegt mit 1 % über der maximalen Grenze des Normwertes einer männlichen Person. Die
Normwerte für den Körperfettanteil liegen bei einem Mann zwischen 15 20 %.
Die biometrischen Daten aus der Eingangsuntersuchung zeigen, dass die Werte im
Bereich des normalen (gesunden) oder nur sehr knapp abweichen und somit keine
erheblichen Einschränkungen im gesundheitlichen Zustand beim Musterkunden für die
Trainingsplanung mit sich bringen.
3
4
Tab. 4: Ausdauertest (einfach)
Fahrradergometer
Datum
Alter
Geschlecht
Gewicht
Leistung
Zeit
Puls
Erholungspuls
in Watt
nach 1 Minute
05.01.2005
45
männlich
85,5 kg
100
10 min.
137
100
Der einfache Ausdauertest soll einen ersten Eindruck aufzeigen, wie der konditionelle
Leistungsstand beim Musterkunden ist. Ausserdem kann man anhand dieser Daten in der
späteren Leistungsanalyse feststellen, ob man dem Trainingsziel, der verbesserten
Ausdauer, näher gekommen ist die Leistungstoleranz erweitern konnte.
Der Puls des Trainierenden liegt bei 137 Schlägen/Min. im Leistungstest. Nach einer
Berechnung mit der ACSM Formel (ACSM: American College of Sports Medicine)
wäre es für die Belastung auf einen Fahradergometer ideal, wenn der Puls bei einem
Kardio Anfänger für die Gewichtsreduktion zwischen ca. 101 109 Schlägen/Minute
liegen würde. Die Formel zur Berechung dieser Angaben lautet: 200 minus 45 x 65 bis
70 %. Dabei stehen die 200 für die maximale Herzfrequenz und die 45 für das
Lebensalter. Der Wert aus dem Ausdauertest ist somit etwas erhöht, stellt aber keine
gesundheitliche Gefährdung dar. Es zeigt uns dennoch, dass der Trainierende mit einer
leichteren Intensität sein Training beginnen sollte, um den Puls dementsprechend
angleichen zu können.
4
5
Tab. (Abb.) 5: Muskelfunktions und Beweglichkeitstest
Muskulatur/Ausführung Bewertung Darstellung Ergebnis
Rückenmuskulatur
10 sek. normale Kraft
5 sek. leichtes
Musterkunde:
Testperson liegt in der
Kraftdefizit
Bauchlage auf einem Tisch
Bis zur Waagrechten
6 sek.
bzw. Kasten (Becken darf
heben erhebliches
nicht aufliegen) und hält
Kraftdefizit.
Leichtes
sich mit den Händen an der Kann nicht bis zur
Kraftdefizit.
Kante fest.
Waagrechten gehoben
Beine vom Boden bis zur
werden, ist
Horizontalen heben und
krankengymnastische
dort halten
Übungsbehandlung
notwendig.
Musculus glutaeus
maximus
Musterkunde :
(großer Gesäßmuskel)
10 - maliges Heben bis
Testperson liegt in
zur Waagrechten
10 - maliges
Bauchlage auf einem
(Hüftstreckung)
Heben bis zur
Kasten und hält sich mit
normale Kraft
Waagerechten
den Händen am Kastenrand
fest. Beide Beine sind
5 - maliges Heben bis
angestellt und Becken liegt
zur Waagrechten
Normale Kraft.
auf, Hüftgelenk muss
leichtes Kraftdefizit
jedoch frei beweglich sein.
Ein Bein langsam bis zur
1 - maliges Heben bis
Waagrechten heben, ohne
zur Waagrechten
dabei die Beugestellung zu
erhebliches Kraftdefizit
verändern. Im Anschluss
daran mit dem anderen
Bein die Übung
durchführen.
5
6
Musculus iliopsoas
(Lendendarmbeinmuskel
)
Musterkunde :
Testperson liegt in der
Oberschenkel bis 10°
Rücklage auf einer Bank
unter der Horizontalen
Oberschenkel bis
bzw. einem Tisch. Beide
normale Dehnbarkeit
zur Horizontalen
Hände umfassen den
Unterschenkel eines Beines Oberschenkel bis zur
Leichte
und ziehen das Knie zur
Horizontalen
Verkürzungen.
Brust. Bei
leichte Verkürzung
Knieverletzungen,
Rückseite des
Oberschenkel über der
Oberschenkels umfassen.
Horizontalen
Jetzt das andere Bein
erhebliche Verkürzung
selbständig in die
Hüftstreckung drücken. Die
Bewertung der
Beweglichkeit ist von der
Hüftstreckung abhängig
Musculus ischiocrurales
(Kniegelenksbeuger)
Musterkunde :
Testperson liegt in der
90° Hüftbeugung und
ca. 80º
Rückenlage und umfasst
mehr
Hüftbeugung
mit beiden Händen die
normale Dehnbarkeit
Rückseite eines
Leichte
Oberschenkels. Langsam
80° Hüftbeugung
Verkürzung.
das Bein bis zum vollen
leichte Verkürzung
Bewegungsausschlag in der
Hüfte beugen. Das andere
70° Hüftbeugung
Bein darf dabei nicht den
erhebliche Verkürzung
Kontakt zur Unterlage
verlieren.
6
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