Textbook, 2009, 295 Pages
Author: Ernst Probst
Subject: Biology - Zoology
Details
Year: 2009
Pages: 295
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-44427-4
ISBN (Book): 978-3-640-44461-8
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Abstract
Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.
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MANUAL
Ernst Probst
DER HÖHLENBÄR
1
2
Ernst Probst
DER HÖHLENBÄR
3
4
Gewidmet
o. Univ.Professor Mag. Dr. Gernot Rabeder,
Institut für Paläontologie, Universität Wien
Dr. Brigitte Hilpert,
Geozentrum Nordbayern, Fachgruppe PaläoUmwelt, Erlangen
Dr. Wilfried Rosendahl
Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim
5
INHALT
Widmung / Seite 5
Dank / Seite 17
Vorwort
Seite 21
Der Vorfahre
des Höhlenbären
Seite 27
Wie der Höhlenbär
zu seinem Namen kam
Seite 37
Johann Christian
Rosenmüller
Seite 41
6
Weitere Formen
des Höhlenbären
Seite 45
Was sind Fossilien?
Seite 49
Wie Fossilien von
Höhlenbären entstehen
Seite 55
Trittsiegel, Bärenschliffe,
Schlafkuhlen
und Kratzspuren
Seite 61
7
Wissenschaftliche
Grabungen
Seite 69
Die Zoolithenhöhle
von Burggaillenreuth
Seite 75
Der Höhlenbär
lebte nicht nur in Höhlen
Seite 79
Das Verbreitungsgebiet
des Höhlenbären
Seite 85
8
Fundorte
in großer Höhe
Seite 89
Winterschlaf
oder Winterruhe?
Seite 93
Geburt
im Winter
Seite 97
Größe
und Gewicht
Seite 101
9
Der
Höhlenbärenschädel
Seite 105
Die Zähne
des Höhlenbären
Seite 113
Das
Höhlenbärenskelett
Seite 117
Die Nahrung
des Höhlenbären
Seite 123
10
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21.10.2009 09:47:05