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Termpaper, 2002, 22 Pages
Author: Mirja Neumann
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Details
Institution/College: Wiesbaden University of Applied Sciences (FB Wirtschaft)
Tags: Alternative, Risk, Transfer, Instrumentarium, Risikomanagement
Year: 2002
Pages: 22
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-19682-6
File size: 239 KB
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Excerpt (computer-generated)
FH Wiesbaden
FB Wirtschaft
Alternative Risk Transfer (ART) als risikopolitisches Instrumentarium
von
Mirja Neumann
erstellt im Rahmen der Veranstaltung Risikomanagement
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Begriffserklärung Alternative Risk Transfer 2
1.2 Kernmerkmale des Alternativen Risikotransfers 3
1.3 Ziele des Alternativen Risikotransfers 3
2 Traditioneller Risikotransfer 4
2.1 Der traditionelle Risikotransfer und die Rückversicherung 4
2.2 Ineffizienzen des traditionellen Risikotransfers 5
3 Ausgewählte Instrumente des ART 6
3.1 Captives 6
3.2 Finite-Risk-Konzepte 7
3.2.1 Merkmale von Finite-Risk-Produkten 8
3.2.2 Finite-Risk-Vertragsformen 8
3.2.3 Bedeutung der Finite-Risk-Lösungen 10
3.3 Integrierte Multi-Line/ Multi-year-Produkte (MMP) 10
3.4 Multi-Trigger-Produkte (MTP) 11
3.5 Bedingte Kapitalaufnahme (Contingent Capital) 12
3.6 Verbriefung von Versicherungsrisiken (Securization) 13
3.7 Versicherungsderivate 14
4 Risikopolitik und ART 16
4.1 Die Merkmale der Risikopolitik 16
4.2 Einordnung des ART in die Risikopolitik 17
5 Fazit 18
Literaturverzeichnis
1 Einleitung
Die Betrachtung der historischen Entwicklung der Versicherung zeigt, dass sich die Versicherungswirtschaft stets sich ändernden Bedürfnissen angepasst und neue Versicherungslösungen entwickelt hat. Als Beispiel dafür können Technische Versicherungen genannt werden, die von Anfang an eng mit der technischen Entwicklung verbunden waren und oftmals technische Entwicklungen erst ermöglicht haben.
Die Marktunvollkommenheit, besonders im Bezug auf die Heterogenität der Güter und die unvollkommene Markttransparenz, wurde durch die Deregulierung des Versicherungsmarktes im Jahre 1994 verstärkt. Diese Folge drückt sich durch erhöhte Volatilitäten der Finanzmärkte aus.1 In der heutigen Zeit gilt es für Versicherungsunternehmen, besonders für Industrieversicherungen, neue Wege zu beschreiten. Ereignisse, wie beispielsweise Naturkatastrophen haben die Versicherungswirtschaft in den letzten Jahren schwer erschüttert.2 Katastrophenrisiken können die Kapazitäten einzelner Versicherungsunternehmen aber auch der gesamten Versicherungswirtschaft übersteigen. Neben den Naturkatastrophen gibt es noch weitere Risiken mit denen Unternehmen zu kämpfen haben. Während für traditionelle Risiken wie Haftpflicht- und Sachrisiken oftmals Absicherungsmöglichkeiten bestehen, fehlen sie bei anderen große Bedrohungen für das Unternehmen. Bei den auf dem Markt angebotenen Lösungen kommt es immer wieder zu Deckungslücken. Deshalb wird nach Alternativen des traditionellen Risikotransfers gesucht. ,,Alternativer Risikotransfer ist ein Oberbegriff für alle Alternativen zur traditionellen Rückversicherung beim Transfer versicherungstechnischen Risikos."3 Der Alternative Risikotransfer (ART) beschäftigt sich beispielsweise mit Konzepten zur Finanzierung von Risiken, die herkömmlich nicht oder nicht ausreichend absicherbar sind. Ob es durch den ART gelingt, ,,die Grenzen der Versicherbarkeit zu erweitern, die Effizienz des Risikotransfers zu erhöhen und über den Kapitalmarkt zusätzliche Deckungskapazität zu erschließen"4 soll in der vorliegenden Hausarbeit untersucht werden.
Weiterhin wird in dieser Hausarbeit darauf eingegangen, was ART ist, welche Möglichkeiten der herkömmliche Risikotransfer bietet und welche Instrumente unter dem Oberbegriff ART subsumiert werden. Weiterhin sollen die Chancen und Risiken ausgewählter Instrumente erläutert werden. Schließlich wird die Frage diskutiert, ob es sich beim ART um ein Instrumentarium der Risikopolitik handelt und wie es eingeordnet werden kann.
Es werden sieben wichtige Instrumente des ART aufgegriffen und beschrieben. Unter anderem werden die wichtigsten Aspekte für die nachfolgende Einordnung in die Risikopolitik erläutert und dem Leser alle wichtigen Punkte genannt, die für eine kompetente Diskussion benötigt werden.
1.1 Begriffserklärung Alternative Risk Transfer
[...]
1 vgl. Becker, H., Bracht, A. (1999), Katastrophen- und Wetterderivate, S. 7
2 vgl. Gabisch, Prof. Dr. G., in Strube, M. (2001), Alternativer Risikotransfer von Katastrophenrisiken, Geleitwort
3 Strube, M. (2001), Alternativer Risikotransfer von Katastrophenrisiken, S. 1
4 Swiss Re (1999), Alternativer Risikotransfer (ART) für Unternehmen: Modeerscheinung oder Risikomanagement des 21. Jahrhunderts?, S. 3
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