Autor: Ralf Winter
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Institution/Hochschule: Universität Regensburg (Wirtschaftsinformatik)
Jahr: 2001
Seiten: 53
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 334 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-19832-5
Textauszug (computergeneriert)
Alternativen des Internet-Zugangs
1. Einleitung
2. Einzelne Alternativen des Internet-Zugangs 7
2.1 Internet-Zugang über Online-Dienste 7
2.2 Internet-Zugang über Internet-Service-Provider (ISP) 8
2.2.1 Kategorisierung der ISP 9
2.2.1.1 Kategorisierung nach Art der Leistung der ISP 9
2.2.1.2 Kategorisierung nach der Größe der ISP 11
2.2.2 Auswahlkriterien 13
2.2.3 Bedarfsanalyse anhand eines Beispiels 15
2.2.3.1 Angebot für „Nutzer„ 15
2.2.3.2 Angebot für „Reseller„ 16
2.3 Application Service Providing (ASP 17
2.3.1 Definition und Begriffsverständnis 17
2.3.2 Zuordnung 17
2.3.3 Anbindung an einen ASP 17
2.3.3.1 Direktanbindung 18
2.3.3.2 Remote Dial In 18
2.3.3.3 Verbindung über das Internet 18
2.3.4 Aufgabenumfang eines ASP 19
2.3.4.1 Infrastruktur 19
2.3.4.2 Applikationsmanagement 19
2.3.4.3 Rechenzentrum 20
2.3.4.4 Professionelles Datenmanagement 20
2.3.5 Branchen, aus denen ASP´s hervorgehen 21
2.3.5.1 ISP (Internet Service Providing) 21
2.3.5.2 ISV (Independant Software Vendors=Softwarehersteller) 21
2.3.5.3 Telekommunikationsunternehmen 22
2.3.5.4 Pure ASP 22
2.3.6 Anwendungen für ASP 22
2.3.7 Vorteile, Risiken und Kriterien für ASP-Kunden 23
2.3.7.1 Vorteile 23
2.3.7.2 Hauptrisiken 24
2.3.7.3 Entscheidungskriterien für oder gegen ASP 25
2.3.8 Abrechnungssysteme 26
2.3.8.1 Kostenbestandteile für ASPs 26
2.3.8.2 Ziele von Billing-Systemen 28
2.3.8.3 Preisbeispiele 29
2.3.9 Sicherheitskonzepte der ASP-Modelle 31
2.3.10 Beispiele für mittelständische ASP-Kunden 34
2.3.11 Marktentwicklung 35
2.4 Direkter Zugang 36
3. Kosten des Internetzugangs 37
3.1 Zugangskosten 37
3.2 Nutzungskosten 37
3.2.1 zeitabhängige Nutzungskosten 37
3.2.2 mengenabhängige Nutzungskosten 38
3.3 Verbindungskosten 38
3.3.1 Standleitung 38
3.3.2 Wählverbindung 39
3.3.2.1 Das Modem 39
3.3.2.2 ISDN 39
3.3.2.3 DSL 40
3.3.2.4 Zukunftsweisende Übertragungstechnologien 41
4. Kosten der Firmenpräsentation 42
4.1 Serverwahl und Kosten 42
4.1.1 Serverplatz bei einem Online-Dienst 42
4.1.2 Kostenloser Speicherplatz auf Webseiten 43
4.1.3 Virtuelles Einkaufszentrum 43
4.1.4 Web-Laden 44
4.1.5 Serverhosting bei einem ISP 44
4.1.6 dedizierter Internetserver 45
4.2 Domain 46
4.3 Seitenerstellung 48
4.4 Seitenpflege 49
4.5 Personalkosten 49
4.6 Nutzen des Internetzugangs und der Internetpräsenz 50
5. Ausblick 51
1.Einleitung
„To eBusiness or out of business„ Es scheint bereits allgemein anerkannt zu sein, dass die meisten Unternehmen zumindest einen Internet-Zugang benötigen, um in Zukunft konkurrenzfähig bzw. überlebensfähig zu bleiben. Die wichtige Frage, welche der vielfältigen Alternativen des Internet-Zugangs die einzelnen Unternehmen (vom Ein-Mann-Unternehmen bis zum Konzern) zur individuell optimalen Zielerreichung auswählen sollen, ist hingegen nicht nur mit Schlagworten zu beantworten. Das Thema „Alternativen des Internet-Zugangs„ ist im Kontext mit der Überschrift des Themenblocks 3: „Grundfragen des Electronic Business aus betriebswirtschaftlicher Sicht„ zu sehen. Das bedeutet, dass im Folgenden versucht wird, darzulegen, welche Alternativen sich einem Unternehmen1, das sich für den „Eintritt„ in das Internet entschieden hat, bieten, um dies ökonomisch sinnvoll zu verwirklichen. Das Internet (Interconnected Networks) verbindet weltweit Netzwerke einzelner Rechner über Hauptleitungen („Backbones„). Durch diese Verbindung wird es ermöglicht, Datenpakete auf revolutionär schnelle Art und Weise zu transportieren. Die Frage um die es hier nun gehen soll, ist, welche Möglichkeiten es für das Unternehmen X gibt, von seiner Niederlassung aus seinerseits eine Verbindung zu den „Interconnected Networks„ herzustellen. Wir unterscheiden grundsätzlich drei Alternativen, einen Zugang zum Internet herzustellen: Der Zugang über -einen Online-Dienst, -einen Provider (ISP/ASP) oder -einen direkten Zugang – ohne Zwischenschaltung eines „Dritten„ Electronic Business ist nicht gleich Electronic Business. Ein ganz wesentliches Kriterium zur Auswahl des richtigen Angebots ist deshalb das Ziel, das unser Unternehmen X verfolgt. Dabei sind zwei Arten von Unternehmen zu unterscheiden: Zum einen IT-Dienstleister (z.B. Anbieter von Content-Diensten), bei denen das Internet zentraler Bestandteil der Geschäftsprozesse ist; zum anderen klassische Nutzer des Internet (vom Ein-Mann-Unternehmen bis zum global operierenden Industrie-Konzern), die im Internet ein „Werkzeug„ zur Optimierung ihrer bereits bestehenden Geschäftsprozesse sehen. Beide Arten brauchen einen Zugang zum Internet und für beide gibt es eine große Zahl von unterschiedlichen Angeboten2.
Internet-Zugang ist im Sinne unseres Themas hier nicht nur rein technisch zu verstehen. Damit wäre ja nur die Möglichkeit gemeint, mit Hilfe der eigenen Systeme mit dem Internet zu kommunizieren. Es ist vielmehr der Zugang zu den unterschiedlichen Diensten im Internet gemeint: die Nutzung dieser Dienste (die von verschiedenen Anbietern bezogen werden können) stellt den Internet-Zugang im weiteren Sinne dar. Zu den Internet-Diensten gehören u. a.: das World Wide Web (WWW), E-mail, News, Telnet, FTP. Das WWW ist ein „Multimedialorientiertes und hyperlinkbasiertes Informationssystem, das von vielen (...) kommerziellen Anbietern eingesetzt wird und Schnittstellen zu den anderen Diensten hat.„3 Am Rande eingegangen wird auf rein technische Details des Internet- Zugangs (z.B. Hardware, Software). Im Vordergrund stehen die betriebswirtschaftlichen Aspekte, nach denen die Auswahl der geeigneten Lösung betrieben wird. Dabei ist vor allem der Kosten-Nutzen-Aspekt, der im Anschluss an die Darstellung der verschiedenen Zugangsalternativen allgemein betrachtet wird, zu nennen.
2. Einzelne Alternativen des Internet-Zugangs
Im folgenden wird nun auf die einzelnen Alternativen des Internet- Zugangs näher eingegangen. Allgemein kann gesagt werden, dass - unabhängig vom Geschäftsziel – dem Unternehmen, das einen Zugang benötigt, ein großes Angebot an Lösungen gegenübersteht. Dadurch sind sowohl Preise als auch Leistungen höchst unterschiedlich. Vor allem die ständige Aktualisierung und Korrektur der Angebote macht allgemeine Aussagen zur Alternativenauswahl schwierig. Eine gründliche Bedarfsanalyse ist bei den Unternehmen daher unerlässlich, um ein „optimales„ Angebot herauszufiltern.
2.1 Internet-Zugang über Online-Dienste
Online-Dienste stellen ihren Kunden Informations- und Kommunikationsangebote auf jeweils einheitlichen Benutzeroberflächen zur Verfügung. Dazu gehören z.B. die aktuellen Nachrichten, Diskussionsforen oder Homebanking, mittlerweile aber auch schon Internet-Shopping (z.B. T-Online). Daneben bieten die Online-Dienste (Kent vergleicht sie mit Privatclubs4) den zahlenden Mitgliedern Zugang zu den Diensten des Internets. Als Online-Dienste wenden sie sich hauptsächlich an Privatnutzer. Durch ihre große Netzwerksausdehnung sind sie aber gleichzeitig als Netzwerk- Provider tätig und versorgen im Großkundengeschäft so u. a. auch Internet Service Provider.5 Über das öffentliche Telefonnetz wählt sich der Kunde z.B. per Modem in das Netzwerk des Online-Dienstes ein und bekommt dann bei jeder Sitzung eine (jeweils andere) IP-Adresse6 nach dem dynamischen Prinzip zugeteilt. Die Online-Dienste sind somit eine Art übergeordnete Instanz und der Kunde nicht eigenständiger Teilnehmer des Internets. Im aktuellen Angebot von T-Online für Geschäftskunden ist eine Subdomain7 nach dem Muster http://www.meinefirma.via.t-online.de verfügbar, das bedeutet, dass immer erst die Verbindung zu T-Online erfolgen muss. Die bekanntesten Online-Dienste sind T-Online, AOL und Compuserve. Zu beachten ist, dass Online-Dienste häufig als Provider (siehe oben) bezeichnet werden, was jedoch nicht zur Gleichstellung mit den im folgenden erläuterten Internet-Service-Providern (ISP) führen sollte.
2.2 Internet-Zugang über Internet-Service-Provider
[...]
1 auf Privatnutzer wird nur am Rande eingegangen
2 Im folgenden wird näher darauf eingegangen
3 vgl. RRZN S.45
4 vgl. Kent, Peter; Das ABC der eigenen Website; S. 55
5 siehe auch Punkt 2.2.1.1
6 IP steht für Internet Protokoll
7 auf Domains wird später näher eingegangen
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