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Die Selbstdarstellung des Felipe Guaman Poma de Ayala in "Nueva Cronica y Buen Gobierno" und die Frage nach der Intention des Autors

Scholary Paper (Seminar), 2002, 11 Pages
Author: Daniel Brombacher
Subject: Romance Languages - Latin American Studies

Details

Event: Einführung in die lateinamerikanische und spanische Literaturwissenschaft
Institution/College: University of Freiburg (Romanisches Seminar)
Tags: Selbstdarstellung, Felipe, Guaman, Poma, Ayala, Nueva, Cronica, Buen, Gobierno, Frage, Intention, Autors, Einführung, Literaturwissenschaft
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 11
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V15208
ISBN (E-book): 978-3-638-20396-8

File size: 179 KB
Notes :
Die Arbeit untersucht am Text die Autorepräsenation des Guaman Poma de Ayala und analysiert anhand von Foucaults Aufsatz "Was ist ein Autor" die Funktion und mögliche Intention des Autors



Excerpt (computer-generated)

DIE SELBSTDARSTELLUNG DES FELIPE GUAMAN
POMA DE AYALA IN „NUEVA CRONICA Y BUEN
GOBIERNO“ UND DIE FRAGE NACH DER
INTENTION DES AUTORS

 


Daniel Brombacher

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung 2

2. Die Selbstdarstellung des Autors

2.1 Das Beispiel des „Camina el Autor“ 2
2.2. Nachträgliche Änderungen an der Selbstdarstellung 3

3. Die Intention des Autors?

3.1. Verschiedene Ansätze zur Intention des Autors 4
3.2. Kritik am Konzept der Autorintention 5

4. Fazit 8

5. Literaturverzeichnis 10


1. EINLEITUNG

 „Es un decir que poco se sabe de Guaman Poma“1. Bis auf wenige zeitgenössische Quellenverweise, beruht fast all das verfügbare Wissen über Felipe Guaman Poma de Ayala auf seinem Werk „Nueva crónica y buen gobierno“ selbst. In vorliegender Arbeit soll nun versucht werden, das Bild, das der Autor von sich selbst entwirft, zu untersuchen und es mit den nachträglich hinzugefügten Änderungen am Werk in Beziehung zu setzen. Das Kapitel des „Camina el Autor“ soll hierbei als Beispiel gelten, da es in seiner Eigenschaft als nachträglich hinzugefügtes Kapitel gleichzeitig repräsentativ ist für die finalen Änderungen am Text, sowie auch für die Selbstdarstellung des Autors. Darauf aufbauend soll im folgenden Kapitel die vielgestellte Frage nach der Person des Autors und ihrer Intention kritisch betrachtet werden, um darzulegen inwiefern so eine Bestimmung möglich und sinnvoll ist. Als Primärtext wurde die 1987 erschienene Auflage der „Nueva crónica y buen gobierno“, herausgegeben von John V. Murra, Rolena Adorno und Jorge L. Urioste, verwendet2. Dabei wurden Orthographie und Interpunktion in den verwendeten Textstellen daraus übernommen.

2. DIE SELBSTDARSTELLUNG DES AUTORS

2.1. DAS BEISPIEL DES „CAMINA EL AUTOR“

[...]


1 Carillo Espejo, Francisco: Cronistas Indios y Mestizos II, Guaman Poma de Ayala, in: Enciclopedia historica de la Literatura Peruana, Bd. 7, Editorial Horizonte, Lima: 1992: S. 11.
2 Murra, John V.; Rolena Adorno; Jorge L. Urioste (Hrsg.): Felipe Guaman Poma de Ayala, Nueva Crónica y buen gobierno”, Historia 16, Lima: 1987.


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