Hausarbeit, 2003, 14 Seiten
Autor: Martina Szonn
Fach: Pädagogik - Schulpädagogik
Details
Institution/Hochschule: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Erziehungswissenschaften)
Tags: Wochenplan, Unterrichtsmethoden
Jahr: 2003
Seiten: 14
Note: sehr gut
Literaturverzeichnis: ~ 6 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-20419-4
Dateigröße: 220 KB
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Der Wochenplan
Martina Szonn
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 2
2. Einführung in die Geschichte der Schulpädagogik und die Entstehung des Wochenplans ... 2
3. Was ist ein Wochenplan? ... 3
3. 1 Verschiedene Formen der Wochenplanarbeit ... 4
3. 2. Der einfache Klassenlernplan ... 4
3. 3. Der differenzierte Wochenplan ... 4
3. 4. Der individuelle Wochenplan ... 5
4. Schritte zum Gelingen der Wochenplanarbeit ... 5
5. Der Aufbau eines Wochenplans ... 7
6. Vorteile und Nachteile eines Wochenplans ... 9
6. 1. Vorteile und Ziele ... 9
6. 2 Nachteile und Einwände ... 10
7. Wochenplan schon in der 1. Klasse? ... 10
8. Schlussbemerkung ... 12
9. Literaturverzeichnis ... 13
1. Einleitung
Im Laufe meines Studiums und meiner geleisteten Praktika habe ich mehrfach die Erfahrungen des „offenen Unterrichts“ machen können. Zu Beginn meiner eigenen Grundschulzeit wurde hauptsächlich frontal unterrichtet. Erst in der Orientierungsstufe wurde ich das erste Mal mit Wochenplanarbeit konfrontiert. Die Kinder können mit dieser Lernform ihre Selbstständigkeit und Teamfähigkeit fördern sowie neue Arbeitstechniken kennen lernen und erfahren auf welche verschiedene Art und Weisen neue Dinge gelernt werden können.
In meiner folgenden Hausarbeit werde ich die Arbeit mit dem Wochenplan näher erörtern sowie die Voraussetzungen, die der Lehrer für diese Arbeiten schaffen muss. Des Weiteren werde ich die Vor- und Nachteile erläutern und ein Beispiel geben, wie die Arbeit mit einem Wochenplan aussehen kann.
2. Einführung in die Geschichte der Schulpädagogik und die Entstehung des Wochenplans 1
Aus dem Marburger Grundschulprojekt, unter der Leitung von Wolfgang Klafi, ist in den Jahren 1971 bis 1979 die Wochenplanarbeit entstanden. Mit der Hilfe von 16 Grundschullehrerinnen sollte das Projekt einen Beitrag zur Reform der staatlichen Regelschule leisten. Das Wochenplan-Projekt soll dem Lehrer in der heutigen Schule ein pragmatisches und flexibel variierbares Hilfsmittel sein, um erste praktische Schritte in diese Richtung zu leisten. Die Begriffe Selbstständigkeit, Selbststeuerung, innere Differenzierung etc. sind nicht erst in den letzten Jahren aufgetaucht, sondern bereits in der Zeit der Reformpädagogik in den 20er Jahren. Der Reformpädagoge Peter Petersen hat versucht, mit seinem damals entwickelten Jena-Plan die Reformversuche umzusetzen. Während der Umsetzung hat Peter Petersen eine ähnliche Methodik verwendet, wie es heute der Wochenplan ist. Eine sehr wichtige Person des „freien Lernens“ ist selbstverständlich Maria Montessori, die mit ihrer vorbereiteten Umgebung und ihrer entsprechenden Materialausstattung das Kinderhaus zum Ort des „freien Lernens“ machte.
Nach Ende des zweiten Weltkrieges kamen reformpädagogische Impulse speziell im Grundschulbereich aus Großbritannien, mit dem Konzept des „open classroom“. Am Ende der 60er Jahre entstanden erneut Initiativen zur Schulreform. Eine dieser Versuchsschulen war die Glockseeschule in Hannover. Die Reformpädagogen haben also schon sehr früh erkannt, dass es durchaus gute Alternativen zum herkömmlichen Frontalunterricht gibt. Eine dieser Formen ist die Arbeit mit dem Wochenplan.
3. Was ist ein Wochenplan? 2
[...]
1 Vgl. Seite 6, Schritte zum selbstständigen Lernen, Eine praxisorientierte Einführung in den Lernplanunterricht, Norbert Landwehr, Michele Eschelmüller, Martin Koch, Pädagogik bei Sauerländer, Aarua/Schweiz, 1998
2 Vgl. Seite 9, Schritte zum selbstständigen Lernen, Eine praxisorientierte Einführung in den Lernplanunterricht, Norbert Landwehr, Michele Eschelmüller, Martin Koch, Pädagogik bei Sauerländer, Aarua/Schweiz, 1998
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