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Termpaper, 2003, 32 Pages
Author: Philipp Schönberg
Subject: Biology - Ecology
Details
Tags: Flusslandschaft
Year: 2003
Pages: 32
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-20811-6
File size: 1412 KB
Arbeit im Din A4-Querformat. Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand.
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Excerpt (computer-generated)
Das Ökosystem Flusslandschaft
Ökologie
Philipp Schönberg
Abgabetermin: 20. Juni 2001
Inhaltsverzeichnis
Deckblatt 1
Inhaltsverzeichnis 2
Einleitung 3
Definition: Ökosystem 3
Definition: Flusslandschaft 3
Die Aue
Definition: Aue 4
Geschichte des Deichbaus 5
Folgen des Deichbaus 5
Möglichkeit Überschwemmungen vorzubeugen 6
Technische Eingriffe und ihre Folgen 7
Lebensbedingungen im Auwald 7
Pflanzengesellschaften in Flußauen:
Kiesbänke 8
Röhrichtgemeinschaften 8
Weidenaue 9
Hartholzaue 9
Lebensraum für Tiere:
Rehe 10
Biber 11
Habicht 12
Stockente 12
Eignung des Wassers als Lebensmedium:
Beschreibung Wasser 13
Zeitliche Besiedlungsentwicklung 14
Fließgewässer von der Quelle bis zur Mündung 18
Quellenarten 18
Biologische Selbstreinigung 23
Charakterisierung des Gewässerzustandes 24
Verteilung der Licht- und Wärmeenergie 26
Trinkwasserherstellung 31
Zusammenfassung 32
Literaturverzeichnis 32
Einleitung:
Wasser spielt eine wichtige Rolle für alle Lebewesen dieses Planeten, denn es ermöglicht zahlreiche Reaktionen in den Zellen und regelt beispielsweise die Körpertemperatur des Menschen. Etwa 71 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, jedoch ist es in seinem natürlichen Vorkommen nicht rein, vielmehr sind einerseits nützliche Stoffe wie Mineralien enthalten, aber andererseits beinhaltet es auch (meist vom Menschen) eingeleitete Schadstoffe wie Schwermetalle oder schädliche Keime. In diesem Wasser müssen viele Tiere ihr Dasein fristen - und die Auswirkungen sind an einigen Gewässern sogar sichtbar, denn es liegen vielleicht schon Massen toter Fische am Rande des Flussbetts, eingehüllt in ekelerregenden, giftigen Schaum an Chemikalien. Aus diesem Gunde möchte ich mich einmal dem Ökosystem Flusslandschaft zuwenden und als Einführung in diese Thematik soll mir eine Definition und Erklärung dieser beiden Begriffe dienen. Dabei möchte ich mich hauptsächlich an Worte aus dem "Römpp Lexikon Umwelt" halten.
Was ist ein Ökosystem?
Die gesamte Biosphäre (von Lebewesen besiedelte Schichten der Erde) und ihre Teilregionen setzen sich aus Ökosystemen zusammen. Diese sind auf der Landoberfläche als terrestrische und in Flüssen, Seen und Meeren als aquatische Ökosysteme ausgebildet.
Jedes Ökosystem stellt eine Einheit aus einer Biozönose (Lebensgemeinschaft) und den abiotischen Faktoren des Biotops (Lebensraum) sowie den zwischen diesen Elementen vorhandenen Wechselwirkungen dar. Es gibt natürliche, naturnahe und künstliche Ökosysteme. Natürliche Ökosysteme existieren ohne den Einfluss des Menschen und sind in Mitteleuropa kaum noch vorhanden.
Naturnahe Ökosysteme unterliegen nur geringem Einfluss des Menschen (z.B. Altbestände von Laubmischwäldern). Künstliche Ökosysteme (Kulturökosysteme) werden vom Menschen angelegt und gepflegt (z.B. Forste, Felder und Aquarien).
Die Flusslandschaft:
Dies ist ein Landschafts-Ökosystem, das von den biotischen und abiotischen Teilen und Wirkungen des Flusses geprägt ist. Die strukturellen und auch ökologischen Unterschiede zwischen der Flussland-schaft im Oberlauf und im Unterlauf von Flüssen sind einerseits naturbedingt, andererseits wurden sie auch vom Menschen durch verschiedene Einwirkungen stark überformt. Im Oberlauf wird die Landschaft noch durch verästelte Fließgewässer mit hoher Strömungsgeschwindigkeit und erosivem Verhalten des Wassers , mit Kiesablagerung, Fehlen von Stillwasserzonen und meist nicht sehr breiten Flussauen gekennzeichnet.
Im Mittellauf sind schon häufig Mäander ausgebildet, das Wasser hat eine mittlere Strömungsgeschwindigkeit und neben Erosionserscheinungen gibt es auch schon Sedimentation, wobei vorwiegend Sandbestandteile sedimentiert werden. Die vom Fluss beeinflusste Talbreite erreicht normalerweise erhebliche Ausmaße.
Im Unterlauf bestehen von Natur aus weite Mäanderschlingen und es gibt zahlreiche Altläufe, die oft nur bei Hochwasser mit dem Fließgewässer in Verbindung stehen. In diesem Teil der Flusslandschaft ist ausgeprägte Sedimentation vorhanden.
[in der Downloaddatei ist hier eine Abbildung enthalten]
Abb. 1 Demminer Bootshafen
Die Aue
Definition "Aue"
Das Ökosystem Flusslandschaft wird geprägt durch die Einheit vom Fluss mit seiner Aue. Als Auen werden die aus holozänen, fluviatilen (vom Flusse abgelagerten) Sedimenten aufgebauten Talsohlen von Flüssen und Bächen bezeichnet, soweit sie (ohne Berücksichtigung von Deichen) von Hochwässern überschwemmt werden können. Dieser Definition folgend sind ca. 6,8 % der Fläche Deutschlands Auen.
Im Verlauf seiner Entwicklungsgeschichte bildet ein Fluss durch Verlagerung seines Betts und dem daraus folgenden Wechselspiel von Sedimentation und Erosion ein kleinräumig stark variierendes Mosaik unterschiedlicher Substrate ( Bodenarten) aus. In Abhängigkeit von den jahreszeitlich bei großen Flüssen häufig mehrere Meter betragenden Wasserstandsänderungen entstehen sowohl räumlich getrennt als auch zeitlich folgend eine Vielzahl von Kombinationen unterschiedlicher Standorteigenschaften. In besonders aktiven Zonen (z.B. Uferwälle) findet sogar innerhalb eines Jahres mehrfach eine Umgestaltung statt. Als Resultat gibt es in einer intakten Aue (oftmals eng benachbart) Böden sehr unterschiedlichen Alters und Ausprägung, nur im Unterlauf wird vor allem Auenlehm abgelagert. Aufgrund dieser besonderen abiotischen Verhältnisse beherbergen naturnahe Auen eine große Anzahl zum Teil seltener, für das jeweilige Einzugsgebiet charakteristischer Tier- und Pflanzengemeinschaften. Neben den Rheinauen sind es vor allem die Donau- und Elbauen, die aufgrund ihres für Mitteleuropa sehr vielfältigen Arteninventars besonderen Schutzes bedürfen.
[in der Downloaddatei ist hier eine Abbildung enthalten]
Abb. 2 Flussaue der Tollense bei Demmin
[...]
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