Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Multimedia, Internet, New Technologies

E-Learning 2.0

Wie Web 2.0 das Lernen verändert

Title: E-Learning 2.0

Term Paper , 2010 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kathrin Lisa Nipken (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Mit Nutzerzahlen von weltweit mehreren hundert Millionen täglich hat das Web 2.0 das Internet endgültig zum „Medium der Massen“ werden lassen. Und es beginnt, die Welt außerhalb des Netzes nachhaltig zu beeinflussen, ja zu verändern. Die technologischen Entwicklungen haben zu einem gesellschaftlichen Wandel geführt und das allgemeine
Lernverhalten verändert. In heutiger Zeit rückt das Lernen ins Zentrum des menschlichen Lebens und beschränkt sich nicht mehr auf wenige Jahre in der Schule oder Ausbildung, sondern wird zu einem lebenslangen Prozess. Ein Teil dieses Wandels lässt sich mit Hilfe des Buzzwortes „Web 2.0“ erklären. Die damit verbundenen Veränderungen der Internet-Nutzungsgewohnheiten und die Anwendung dieser auf den Bildungsbereich machten E-Learning zu E-Learning 2.0. Intention dieser Arbeit ist es diese Entwicklung, wie Web 2.0 das Lernen in der heutigen Gesellschaft verändert hat, anhand dem Beispiel des Personal Learning Environment darzustellen und zu erläutern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Medientheoretischer Rahmen

2.1 Medienbegriff

2.2 Medienkompetenz

3 Lerntheoretischer Rahmen

3.1 Konnektivismus – Abgrenzung zu bisherigen Ansätzen

3.2 Grundprinzipen des Konnektivismus

4 Web 2.0

4.1 Was ist Web 2.0?

4.2 Veränderung durch Web 2.0

5 E-Learning 2.0

5.1 Begriffserklärung

5.2 Einsatz von Web 2.0-Anwendungen im Lernprozess

5.2.1 Online Communicating

5.2.2 Social Networking

5.2.3 Social Collaborating

5.2.4 Social Publishing

5.2.5 Hybrids

6 Verändertes Lernen durch Web 2.0

6.1 Personal Learning Environment (PLE)

6.3 Gestaltung eines eigenen PLE

6.3.1 Inhaltliche Kriterien

6.3.2 Umsetzung

6.4 Medienkompetenz 2.0?

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie das Web 2.0 das menschliche Lernen sowie die entsprechenden Lernumgebungen in der heutigen Gesellschaft verändert. Dabei wird analysiert, inwieweit das Konzept des "Personal Learning Environment" (PLE) eine Antwort auf diese technologischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse darstellt und welche Anforderungen an die Medienkompetenz gestellt werden.

  • Medientheoretische Grundlagen und Medienkompetenz
  • Konnektivismus als zeitgemäße Lerntheorie
  • Charakteristika und soziale Auswirkungen des Web 2.0
  • E-Learning 2.0 und der Einsatz von Social Software
  • Gestaltung und Analyse personalisierter Lernumgebungen (PLE)

Auszug aus dem Buch

6.1 Personal Learning Environment (PLE)

Das Personal Learning Environment (PLE) ist eine Form dieser personalisierten Lern- und Arbeitsumgebung und einer der Möglichkeiten wie das Lernen in naher Zukunft aussehen könnte. Grundsätzlich steht der Begriff PLE für die individuelle Gestaltung der eigenen Lern- und Arbeitsumgebung. Dabei werden gezielt verschiedene Anwendungen auf einer Plattform miteinander verbunden. Vorher mussten sich die Lernenden auf unterschiedlichen Plattformen einloggen, reale Lerntreffen organisieren und ihre Aufgaben lösen und nachvollziehen. Dies erforderte ein hohes Maß an organisatorischen Aufwand. Genau dieser Aufwand wird durch die individualisierte Lernoberfläche minimiert. Da mit Hilfe des PLE Lerninhalte zusammengefasst, nachvollzogen und leicht verwaltet werden können. So befinden sich auf dem Desktop beispielsweise die nächsten Termine der realen Lerngruppen, der Zugang zu allen Online-Lernaktivitäten sowie die dazugehörigen Lernfortschritte und die Links zu den aufgerufenen Research-Seiten.

Diese Art der Lernorganisation bewirkt die Personalisierung des Lernens. Der Grundgedanke dahinter ist, dass die Steuerung des Lernens von der Institution zum Lernenden übergeht. Somit verkörpert PLE die Idee des selbstgesteuert-konnektiven Lernens, die bereits im dritten Kapitel diskutiert wurde. Es handelt sich hierbei um eine neue Art des mediengestützten Lernens, die zum effektiven Aufbau von Konnektionen in Lerngemeinschaften auffordert und somit gleichzeitig einen Mehrwert für alle Beteiligten schafft. Dieses konnektive Lernen ist eine Erweiterung des selbstgesteuerten Heranziehens von verschiedenen Informationsquellen und gewinnt zusätzlich durch den Netzwerkcharakter. Denn beim Lernen darf das Bedürfnis nach sozialer Einbebundenheit und sozialer Zugehörigkeit nicht vernachlässigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den technologischen Wandel durch das Web 2.0 und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Veränderungen des Lernens am Beispiel des Personal Learning Environments zu untersuchen.

2 Medientheoretischer Rahmen: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über den Medienbegriff und das Bielefelder Modell der Medienkompetenz nach Baacke als theoretische Grundlage.

3 Lerntheoretischer Rahmen: Es erfolgt eine Abgrenzung klassischer Lerntheorien hin zum Konnektivismus, der als zentraler Ansatz für das Lernen im digitalen Zeitalter beschrieben wird.

4 Web 2.0: Das Kapitel definiert den Begriff Web 2.0 anhand wesentlicher Eigenschaften wie Plattformcharakter und kollektiver Intelligenz und beleuchtet die damit verbundenen Veränderungen der Internetnutzung.

5 E-Learning 2.0: Hier werden die Einsatzmöglichkeiten von Social Software im Lernprozess erörtert und in Kategorien wie Online Communicating und Social Collaborating unterteilt.

6 Verändertes Lernen durch Web 2.0: Der Hauptteil analysiert das Konzept des Personal Learning Environment (PLE), dessen Gestaltungskriterien und die Frage nach einer notwendigen Medienkompetenz 2.0.

7 Fazit: Das Fazit bewertet die Ergebnisse und stellt fest, dass E-Learning 2.0 eine sinnvolle Ergänzung zu traditionellen Bildungsformen darstellt, wobei zukünftig hybride Lernarrangements dominieren werden.

Schlüsselwörter

Web 2.0, E-Learning 2.0, Personal Learning Environment, PLE, Konnektivismus, Medienkompetenz, soziale Netzwerke, kollaboratives Lernen, lebenslanges Lernen, digitale Bildung, Social Software, Wissensmanagement, Selbststeuerung, Vernetzung, Internetnutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie das Web 2.0 und die daraus resultierenden Technologien das Lernverhalten in der modernen Gesellschaft nachhaltig verändern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen Medientheorie, moderne Lerntheorien (insbesondere den Konnektivismus), die Analyse des Web 2.0 sowie die praktische Anwendung von E-Learning 2.0-Szenarien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, am Beispiel des "Personal Learning Environments" (PLE) aufzuzeigen, wie Lernende ihre eigene digitale Lernumgebung gestalten können und welche Bedeutung dies für das lebenslange Lernen hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Diskussion medien- und lerntheoretischer Modelle sowie der exemplarischen Analyse von Web 2.0-Anwendungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse des Personal Learning Environments, die Kriterien für eine erfolgreiche Lernumgebung und die Reflexion über notwendige Kompetenzen im Umgang mit digitalen Werkzeugen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Web 2.0, Konnektivismus, Medienkompetenz, E-Learning 2.0 und Personal Learning Environment definieren.

Was unterscheidet den Konnektivismus von älteren Lerntheorien?

Im Gegensatz zu behavioristischen oder konstruktivistischen Ansätzen betrachtet der Konnektivismus Lernen als einen dezentralen Netzwerkbildungsprozess, bei dem das Verknüpfen von Informationen im Fokus steht.

Welche Rolle spielt die "Medienkompetenz 2.0" in der Arbeit?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass kein gänzlich neuer Begriff erforderlich ist, sondern eine Spezifizierung der existierenden Kompetenzen notwendig ist, um Web 2.0-Tools effektiv für den eigenen Lernprozess zu nutzen.

Warum sind hybride Lernarrangements laut Fazit zukunftsweisend?

Der Autor argumentiert, dass eine reine Verlagerung in die virtuelle Welt nicht ausreicht; stattdessen werden Kombinationen aus Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen (Blended Learning) als am effektivsten für den Lernalltag bewertet.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
E-Learning 2.0
Subtitle
Wie Web 2.0 das Lernen verändert
College
Leuphana Universität Lüneburg
Course
Seminar: Web 2.0 – Modelle, Theorien, Praktiken
Grade
1,3
Author
Kathrin Lisa Nipken (Author)
Publication Year
2010
Pages
25
Catalog Number
V162327
ISBN (eBook)
9783640758838
ISBN (Book)
9783640759194
Language
German
Tags
Web 2.0 E-Learning Social Media Medien Medienkompetenz Internet Online Communicating Social Networking Social Collaborating Social Publishing Hybrids 2.0 Lernen Personal Learning Environment PLE Viral e-Learning 2.0 Learning
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Lisa Nipken (Author), 2010, E-Learning 2.0, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162327
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint