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Diploma Thesis, 2003, 135 Pages
Author: Dirk Schönfuß
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Tags: Untersuchung, Marktchancen, Realisierung, HBCI-Banking-Lösung, SOHO-Bereich, Berücksichtigung, Schnittstellen, Anwendungen
Year: 2003
Pages: 135
Grade: Sehr gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-21269-4
ISBN (Book): 978-3-638-69952-5
File size: 970 KB
Softwareentwicklung und entsprechende Konzepte machen einen wichtigen Teil aus.
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Abstract
Kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen nutzen spezialisierte Banking-Programme immer noch sehr zögerlich. Es besteht eine Kluft zwischen dieser Zielgruppe und Großunternehmen, die hocheffiziente aber sehr kostenintensive EDIFACT-Systeme nutzen und damit alle innerbetrieblichen (Zahlungs-) Vorgänge integrieren. Ziel der Diplomarbeit ist es, ein Konzept für eine zu erstellende Banking-Software im SOHO-Bereich zu entwickeln, die existierende Probleme ausräumt, auf die Zielgruppe zugeschnitten ist und Schnittstellen zu anderen, im Unternehmen eingesetzten Anwendungen bietet, um die Abwicklung des betrieblichen Zahlungsverkehrs bestmöglich zu erleichtern. Dazu müssen zunächst die Entwicklung des Homebankings und des Zahlungsverkehrs sowie wichtige Standards auf diesem Gebiet untersucht werden. Aus einer Analyse der Zahlungsvorgänge in Unternehmen und den dort zurzeit eingesetzten Lösungen wird danach das eigentliche Konzept entwickelt, welches im Rahmen der Diplomarbeit auch implementiert wurde. Den Abschluss der Arbeit bilden die Betrachtung der für die Implementierung verwendeten Systeme und Techniken sowie eine Auswertung der gewonnenen Erfahrungen. Die Diplomarbeit erhielt nach Bewertung durch den Industriepartner sowie den zuständigen Professor und als Ergebnis der Diplomverteidigung die Note "sehr gut".
Excerpt (computer-generated)
„Untersuchung der Marktchancen sowie
Realisierung einer HBCI-Banking-Lösung im
SOHO-Bereich unter Berücksichtigung der
Schnittstellen zu vorhandenen betrieblichen
Anwendungen“
eingereicht als
Diplomarbeit
an der
Hochschule Mittweida (FH)
University of Applied Sciences
Fachbereich Mathematik / Physik / Informatik
von
Dirk Schönfuß
Mittweida, Juni 2003
Notiz:
Kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen nutzen spezialisierte Banking-Programme immer noch sehr zögerlich. Es besteht eine Kluft zwischen dieser Zielgruppe und Großunternehmen, die hocheffiziente aber sehr kostenintensive EDIFACT-Systeme nutzen und damit alle innerbetrieblichen (Zahlungs-) Vorgänge integrieren. Ziel der Diplomarbeit ist es, ein Konzept für eine zu erstellende Banking-Software im SOHO-Bereich zu entwickeln, die existierende Probleme ausräumt, auf die Zielgruppe zugeschnitten ist und Schnittstellen zu anderen, im Unternehmen eingesetzten Anwendungen bietet, um die Abwicklung des betrieblichen Zahlungsverkehrs bestmöglich zu erleichtern.
Dazu müssen zunächst die Entwicklung des Homebankings und des Zahlungsverkehrs sowie wichtige Standards auf diesem Gebiet untersucht werden. Aus einer Analyse der Zahlungsvorgänge in Unternehmen und den dort zurzeit eingesetzten Lösungen wird danach das eigentliche Konzept entwickelt, welches im Rahmen der Diplomarbeit auch implementiert wurde. Den Abschluss der Arbeit bilden die Betrachtung der für die Implementierung verwendeten Systeme und Techniken sowie eine Auswertung der gewonnenen Erfahrungen.
Inhaltsverzeichnis
GLOSSAR ... IX
VERZEICHNIS VON TABELLEN UND ABBILDUNGEN ... XV
0 EINLEITUNG ... 1
1 ZAHLUNGSVERKEHR IM UNTERNEHMEN ... 4
1.1 DER ZAHLUNGSVERKEHR ... 4
1.2 KOSTEN UND LEISTUNGEN ... 5
1.3 ZAHLUNGSEIN- UND -AUSGÄNGE ... 7
2 HOMEBANKING ... 10
2.1 GRUNDSÄTZE FÜR SICHERES HOMEBANKING ... 10
2.2 HOMEBANKING ... 11
2.2.1 Bankdienste per Post ... 11
2.2.2 Telefon-Banking ... 12
2.2.3 weitere Verfahren ... 13
2.3 ELECTRONIC BANKING ... 13
2.3.1 Vorteile für die Nutzer ... 13
2.3.2 Abwicklung von Transaktionen im Bankenbereich ... 15
2.3.3 BTX ... 16
2.4 INTERNET-BANKING ... 18
2.4.1 Einführung ... 18
2.4.2 Email ... 18
2.4.3 WWW ... 19
2.4.4 Scriptsprachen und Plugins ... 21
2.4.5 Java ... 22
2.4.6 Bezahlen im Internet ... 22
3 HBCI UND FINTS ... 25
3.1 EIN NEUER FINANZTRANSAKTIONSSTANDARD ... 25
3.2 STANDARDS INNERHALB VON HBCI UND FINTS ... 27
3.3 SICHERHEIT ... 29
3.3.1 allgemeines zur Sicherheit ... 29
3.3.2 Verschlüsselungsverfahren ... 30
3.3.3 digitale Signaturen und Zertifikate ... 32
3.3.4 Sicherheitsmedien ... 33
3.3.5 PIN/TAN ... 37
3.3.6 biometrische Verfahren ... 39
3.4 AUSBLICK ... 39
4 KONZEPT EINER SOFTWARELÖSUNG FÜR DIE ZAHLUNGSABWICKLUNG ... 41
4.1 ANSÄTZE FÜR HILFESTELLUNGEN DURCH HARD- ODER SOFTWARE ... 41
4.2 ONLINE-SHOPS ... 43
4.2.1 Anforderungen ... 43
4.2.2 Beispiele ... 45
4.2.3 Zusammenfassung ... 46
4.3 ELECTRONIC BANKING ... 48
4.3.1 Umfrage ... 48
4.3.2 Ausgewählte vorhandene Lösungen ... 49
4.4 LÖSUNGSANSÄTZE ... 54
4.4.1 Anbindung an betriebliche Systeme ... 54
4.4.2 Buchhaltung und Zahlungsabwicklung ... 55
4.4.3 Datenübernahme ... 57
4.4.4 Privatkunden ... 58
4.4.5 Zusammenfassung der Anforderungen ... 60
5 IMPLEMENTIERUNG ... 62
5.1 VORAUSSETZUNGEN ... 62
5.2 KOMMUNIKATION MIT DER BANK ... 63
5.2.1 Einpflegen von Banktransaktionen ... 63
5.2.2 Die Programmier-APIs ... 66
5.2.3 Plausibilitätsprüfung von Banktransaktionen ... 69
5.2.4 Abwicklung von Transaktionen ... 72
5.3 DAS BEDIENKONZEPT ... 75
5.3.1 Einführung ... 75
5.3.2 Ordner und Regeln ... 75
5.3.3 Senden und empfangen ... 79
5.4 DATENHALTUNG ... 80
5.5 SCHNITTSTELLEN ... 84
5.6 AUSGEWÄHLTE EINGESETZTE TECHNOLOGIEN ... 88
5.7 WEITERE GEPLANTE FUNKTIONALITÄT ... 94
6 AUSWERTUNG ... 97
ANHANG A UMFRAGE ... 101
A.1 DECKBLATT ... 101
A.2 ANSCHREIBEN ... 102
A.3 FRAGEBOGEN ... 103
A.4 AUSWERTUNG ... 106
ANHANG B ONLINEBANKING – ABKOMMEN & SPEZIFIKATIONEN ... 108
B.1 HOMEBANKING-ABKOMMEN ... 108
B.2 RICHTLINIEN DER DEUTSCHEN KREDITWIRTSCHAFT ... 111
B.3 COMPUTER HBCI-KONFORMITÄTSKRITERIEN ... 112
B.4 SCHNITTSTELLENSPEZIFIKATION HBCI ... 112
B.5 LASTSCHRIFTABKOMMEN ... 112
ANHANG C DATENBANKSTRUKTUR ... 116
LITERATURVERZEICHNIS ... 118
0 Einleitung
Danksagungen
[...]
Hintergrund
Der Zahlungsverkehr im Allgemeinen und Bankgeschäfte im Speziellen haben sowohl im Privatbereich als auch für Unternehmen eine große Bedeutung. Die Transaktionsabwicklung ist dabei durch technische Entwicklungen immer wieder Veränderungen unterworfen.
Vor allem bei Unternehmen muss außerdem ein Datenaustausch zwischen Rechnungslegung und Zahlungseingang (Debitorenbuchhaltung) bzw. Wareneingang und Zahlungsausgang (Kreditorenbuchhaltung) erfolgen. Große Unternehmen nutzen EDIFACT- und Warenwirtschaftssysteme, um Daten zwischen allen Phasen der Auftragsbearbeitung auszutauschen. Solche Software ist jedoch für kleine und mittlere Unternehmen deutlich zu kostenintensiv.
Privatpersonen auf der anderen Seite benötigen Programme, die vor allem einfach zu bedienen sind. Die wichtigsten Funktionen müssen auf einfache Art und Weise verfügbar gemacht werden.
Im Rahmen dieser Arbeit soll versucht werden, ein Konzept für eine Software zu entwickeln, die die Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Privatpersonen erfüllt und ihnen einige der Vorteile teurer Warenwirtschaftssysteme zu einem deutlich günstigeren Preis bietet.
Zielsetzung
Zu Beginn soll zunächst betrachtet werden, wie der Zahlungsverkehr in Unternehmen abläuft. Hierfür spielen sowohl für Zahlungsein- als auch -ausgänge Banktransaktionen eine wichtige Rolle. Thema soll es daraufhin sein, welche Möglichkeiten es gibt, solche Bankgeschäfte abzuwickeln.
Im Zentrum der Betrachtung soll danach der Homebanking-Standard HBCI stehen, der auch als Basis für die Softwarelösung dienen wird, deren Anfertigung einen Großteil der für die Anfertigung der Diplomarbeit zur Verfügung stehenden Zeit beanspruchen wird.
Das aus der Analyse betrieblicher Vorgänge entstehende Sollsystem, welches im Rahmen der Diplomarbeit dann auch grundlegend zu implementieren ist, soll auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten werden. Durch die Integration der Software in der Abwicklung des betrieblichen Zahlungsverkehrs schließt sich der Kreis.
[...]
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