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Details

Veranstaltung: Seminar Unternehmensführung
Institution/Hochschule: Fachhochschule Aschaffenburg
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 20
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 104 KB
Archivnummer: V17548
ISBN (E-Book): 978-3-638-22099-6

Textauszug (computergeneriert)

FACHHOCHSCHULE ASCHAFFENBURG
Hochschule für Betriebswirtschaft und Technik

Jahresabschlussanalyse

Seminar Unternehmensführung

Mischa Keller
27. Mai 2003

 

 

INHALTSVERZEICHNIS II

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS III

ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV

1 GRUNDLAGEN 1

2 METHODEN UND INSTRUMENTE 2
2.1 Klassische Verfahren 2
2.1.1 Kennzahlen 2
2.1.2 Kennzahlensysteme 3
2.2 Moderne Verfahren 4
2.2.1 Die Notwendigkeit neuer Ansätze 4
2.2.2 Multivariate Diskriminanzanalyse 4
2.2.3 BP-14 5

3 TEILBEREICHE DER ANALYSE 7
3.1 Finanzwirtschaftliche Jahresabschlussanalyse 7
3.1.1 Die Vermögensstrukturanalyse 7
3.1.2 Die Kapitalstrukturanalyse 8
3.1.3 Die Liquiditätsanalyse 10
3.2 Erfolgswirtschaftliche Jahresabschlussanalyse 12
3.2.1 Die Ergebnisanalyse 12
3.2.2 Die Rentabilitätsanalyse 13
3.2.3 Die Wertschöpfungsanalyse 13
3.2.4 Die Break-Even-Analyse 14

4 GRENZEN DER AUSSAGEFÄHIGKEIT 15

LITERATURVERZEICHNIS V

Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
Anm. Anmerkung
u. a. unter anderem
BMW Bayerische Motoren-Werke
bzw. beziehungsweise
DAX Deutscher Aktien Index
GuV Gewinn- und Verlustrechnung
HGB Handelsgesetzbuch
IAS International Accounting Standards
Mio. Million
ROI Return on Investment
S. Seite
u. und
US-GAAP United States - Generally Accepted
Accounting Principles
vgl. vergleiche
VW Volkswagen
z.B. zum Beispiel

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Beispiel einer Gliederungszahl anhand der Eigenkapitalquote 2
Abbildung 2: Beispiel einer Beziehungszahl anhand der Umsatzrentabilität 2
Abbildung 3: Beispiel einer Indexzahl anhand einer Umsatzreihe 3
Abbildung 4: Die Diskriminanzfunktion 5
Abbildung 5: Kennzahlenverdichtung mit Neuronalen Netzen 6
Abbildung 6: Kennzahlen zur Vermögensstrukturanalyse 7
Abbildung 7: Beispiel einer Kennzahl zur Umsatzrelation 8
Abbildung 8: Kennzahlen zur Kapitalstrukturanalyse 8
Abbildung 9: Der Leverage-Effekt 9
Abbildung 10: Kennzahlen der bestandsorientierten Liquiditätsanalyse 10
Abbildung 11: Arbeitsschema zur Ermittlung des Cash Flow nach DVFA/SG 11
Abbildung 12: Der Return on Investment (ROI) 13
Abbildung 13: Kennzahlen der Wertschöpfungsanalyse 14
Abbildung 14: Break-Even-Analyse bei einem Einproduktunternehmen 14

 

1 GRUNDLAGEN

Unter dem Begriff Jahresabschlussanalyse1 sind Verfahren der Informationsgewinnung und -auswertung zu verstehen, mit deren Hilfe aus den Angaben des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang) und des Lageberichtes Erkenntnisse über die Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens gewonnen werden.2

Die Jahresabschlussanalyse ermöglicht somit die Ermittlung entscheidungsrelevanter Informationen über die aktuelle wirtschaftliche Lage und die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung einer Unternehmung, welche nicht direkt aus dem Jahresabschluss und dem Lagebericht zu entnehmen sind.3 Hierbei sollte deutlich werden, dass erst durch die zusammengefassten Teilurteile der Finanz- und Ertragslage ein Gesamturteil über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens gefällt werden kann.4 Dieser Prozess der Informationsverdichtung kann chronologisch in die Phasen Aufbereitung des Jahresabschlusses, Analyse der absoluten Kennzahlen, Analyse von Verhältniszahlen, Verdichtung der Kennzahlen zu einem Gesamturteil und der Interpretation des Gesamturteils aufgeteilt werden.5

Als6 die zwei wesentlichen Erkenntnisziele gelten die finanzielle Stabilität und die Ertragskraft eines Unternehmens, nach denen die Adressaten der Analyseergebnisse in zwei Gruppen aufteilt werden können. Zur ersten Gruppe, die primär an der finanziellen Stabilität interessiert sind, zählen vor allem aktuelle und potentielle Gläubiger (Liquidität), Kunden und Lieferanten (termingerechte Zahlungen) und Arbeitnehmer (Lohn- und Gehaltzahlungen). Interesse an der Ertragskraft haben vor allem Eigner (Dividende), Führungskräfte (Aktien-Optionen), Gewerkschaften (Lohn- und Gehaltsforderungen), Konkurrenz (Vergleichsmaßstab).

Im betriebswirtschaftlichen Sprachgebrauch werden die Begriffe Jahresabschlussanalyse und Bilanzanalyse oft synonym verwendet, wobei die Bilanzanalyse genau genommen zwar ein sehr wichtiger aber trotzdem nur ein Teilbereich der Jahresabschlussanalyse ist.7

2 METHODEN UND INSTRUMENTE

2.1 Klassische Verfahren

2.1.1 Kennzahlen

Die Kennzahlenrechnung ist als traditionelles Verfahren der Jahresabschlussanalyse immer noch das dominierende Instrument in der Analysepraxis.8 Unter Kennzahlen sind hochverdichtete Maßgrößen zu verstehen, die in einer konzentrierten Form Aussagen über zahlenmäßig erfassbare Sachverhalte ermöglichen.9

Die10 Kennzahlen sind zu unterscheiden in absolute Kennzahlen bzw. Grundzahlen (z.B. Gewinn, Umsatz oder Bilanzsumme), die direkt dem Jahresabschluss entnommen werden können und relative Kennzahlen bzw. Verhältniszahlen (z.B. Mittelwert, Deckungsgrad oder Eigenkapitalquote), die zwei absolute Kennzahlen in Beziehung setzen und in der Regel als Prozentzahlen dargestellt werden. Sie lassen sich unterteilen in:

Gliederungszahlen setzen bestimmte Teilgrößen zur zugehörigen Gesamtmasse in Beziehung und geben das Verhältnis des Teils zum Ganzen wieder.

[....]


1 Anm.: Die gängige Literatur geht vorrangig von der externen Jahresabschlussanalyse aus, bei der die externen Analytiker in der Regel nur Informationen aus den gesetzespflichtigen Publikationen von Kapitalgesellschaften haben und nicht über interne Daten verfügen.
2 vgl. Coenenberg, A. G. (2001), S. 873 u. 875
3 vgl. Wehrheim, M./Schmitz, T. (2001), S. 16
4 vgl. Baetge, J. (1998), S. 2
5 vgl. Baetge, J./Jerschensky, A. (1996), S. 1581
6 Anm.: Zu den folgen Ausführungen vgl. Coenenberg, A. G. (2001), S. 875-876
7 vgl. Baetge, J. (1998), S. 2
8 vgl. Küting, K./Weber, C.-P. (2001), S. 23
9 vgl. Küting, K./Weber, C.-P. (2001), S. 23
10 Anm.: Zu den folgenden Ausführungen vgl. Zdrowomyslaw, N. (2001), S. 660 u. 661

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