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Der Junge Deutsche Film - Vom Oberhausener Manifest 1962 bis zu seinem Ende

Scholary Paper (Seminar), 2003, 22 Pages
Author: Suzana Dulabic
Subject: Film Science

Details

Event: Proseminar Rainer Werner Fassbinder – Leben und Werk
Institution/College: University Karlsruhe (TH) (Literaturwissenschaft)
Tags: Junge, Deutsche, Film, Oberhausener, Manifest, Ende, Proseminar, Rainer, Werner, Fassbinder, Leben, Werk
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 22
Grade: 2,7
Language: German
Archive No.: V18037
ISBN (E-book): 978-3-638-22462-8

File size: 236 KB


Excerpt (computer-generated)

Der Junge Deutsche Film
Vom Oberhausener Manifest 1962 bis zu seinem Ende

 

 


Suzana Dulabic

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung des Jungen Deutschen Films

2.1 Die Gründe
2.2 Die Nouvelle Vague
2.3 Das Oberhausener Manifest
2.4 Andere Erklärungen und Manifeste

2.4.1 Mannheimer Erklärung vom 11. Oktober 1967
2.4.2 Hamburger Erklärung vom 22. September 1979
2.4.3 Manifest der Filmarbeiterinnen vom Dezember 1979
2.4.4 Münchener Erklärung vom 22. Juni 1983

3. Die Filme

3.1 Der Autorenfilm
3.2 Ein Beispiel des Jungen Deutschen Films: „Abschied von gestern“ von Kluge

3.2.1 Inhalt
3.2.2 Hintergrund

4. Die Regisseure

4.1 Alexander Kluge

4.1.1 Biographie
4.1.2 Charakteristika seiner Filme

4.2 Die anderen Regisseure

5. Das Ende des Jungen Deutschen Films

6. Zusammenfassung

 

 

 


1. Einleitung:

Meine Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Jungen Deutschen Film, angefangen bei der Entstehung über die Entwicklung, seinen Filmen und Regisseuren bis zu seinem Ende. Wenn man an den Jungen Deutschen Film denkt, fällt einem wohl zuerst Rainer Werner Fassbinder ein. Ist ja auch kein Wunder, denn Fassbinder war einer der fleißigsten und engagiertesten Regisseure dieser Zeit und ist bis heute der wahrscheinlich bekannteste Vertreter des Jungen Deutschen Films. Ich beschäftige mich jedoch in meiner Hausarbeit nicht mit Fassbinder, sondern richte mein Augenmerk auf andere Regisseure und deren Filme. Ich beginne mit einem kurzen Überblick über die Entstehung des Jungen Deutschen Films, die Gründe für die Entstehung, den Zusammenhang mit der Nouvelle Vague und das Oberhausener Manifest. Danach gehe ich auf die Filme ein. Zuerst erkläre ich den Begriff des Autorenfilms und erläutere daraufhin den Film „Abschied von gestern“ von Alexander Kluge. Später beschäftige ich mich mit den herausragendsten Regisseuren neben Fassbinder. Alexander Kluge soll hier am ausführlichsten vorgestellt werden. Abschließend zeichne ich den Untergang des Jungen Deutschen Films und die Gründe hierfür nach. Das Ziel meiner Hausarbeit ist es, die Epoche des Jungen Deutschen Films einzufangen und zu charakterisieren. Dass Kunst auch immer ihren Anfang in der Rebellion findet, sich aber nicht immer durchsetzen kann, ist ein weiterer Aspekt, auf dem der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt.

2. Die Entstehung des jungen deutschen Films

„Der Junge Deutsche Film entstand als eine simple Bündelung von Leuten, von einem halben Dutzend Verrückter, die dem Schnulzenkartell Paroli boten.“(Volker Schlöndorff)1 „Heintje - Ein Herz geht auf Reisen“, „Lass jucken Kumpel“ und „Deine Frau, das unbekannte Wesen“: das sind einige der deutschen Filme, die in den siebziger Jahren eine goldene Leinwand für 3.000.000 Besucher erhielten. Auch das US-Kino drängte sich immer weiter in den Vordergrund mit Filmen wie „Der Pate“ und „Der Exorzist“. „Er ist schlecht. Es geht ihm schlecht. Er macht uns schlecht. Er wird schlecht behandelt. Er will auch weiterhin schlecht bleiben.“ (Joe Hembus über den deutschen Film zu Beginn der sechziger Jahre)2

Man kann nicht leugnen, dass der deutsche Film in eine Bedeutungslosigkeit versunken war. In den Kinos liefen viele dieser Heimat- und Klamaukfilme, die dem Zuschauer eine „bequeme Sicherheit des Wirtschaftswunders“ vorgaukelten.3 1962 beschlossen 26 junge Filmemacher dieser „intellektuellen Misere“ den Kampf anzusagen und unterzeichneten das Oberhausener Manifest, in dem sie bekannt gaben, „den neuen deutschen Film zu schaffen“. Dies war die Geburt des „Jungen deutschen Films“.4 Um jungen Nachwuchsfilmern eine Chance zu geben, wurde 1965 das Kuratorium Junger Deutscher Film gegründet.5 Diese Stiftung sollte Nachwuchsregisseuren den ersten Spielfilm ermöglichen, sofern sie einen Kurzfilm gedreht hatten, der sich vor einer Fachjury bewährte.6

2.1 Die Gründe

[...]


1 www.f-lm.de/frame25/Ausgaben/03_00/abschied.html
2 www.bildung.hessen.de/mversuch/tv-weiser/lex_gesch/fl_autorenfilm.htm
3 www.bildung.hessen.de/mversuch/tv-weiser/lex_gesch/fl_autorenfilm.htm
4 http://www.hausarbeiten.de/rd/suchmaschine?op=1&nh=0&searchstring=junger+deutscher+film „Filmgeschichte und –ästhetik im Überblick“
5 http://www.hausarbeiten.de/rd/suchmaschine?op=1&nh=0&searchstring=junger+deutscher+film „Die Geschichte des deutschen Films“
6 Prinzler, Hans Helmut & Reutschler; Eric (Hgg.): Der alte Film war tot. 100 Texte zum westdeutschen Film 1962-1987, Frankfurt am Main, 2001, S. 30


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