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Scholary Paper (Seminar), 2003, 28 Pages
Author: Inga Waschkuhn
Subject: Pedagogy - General
Details
Institution/College: University of Wuppertal (Fachbereich Sozialpädagogik)
Tags: Rechte, Kindes, Spiegel, Kinderbuches, Katjus, Zauberer, Korczak, Seminar-
Year: 2003
Pages: 28
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-22673-8
File size: 214 KB
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Excerpt (computer-generated)
" Die Rechte des Kindes im Spiegel
des Kinderbuches Katjus, der Zauberer"
Inga Waschkuhn
Gliederung
1. Inhaltsangabe
2. Zur Entstehung dieses Buches
3. Die Menschenrechte des Kindes in diesem Buch
4. Erzählhaltung
5. Erzähltechnik
6. Die Phantastische Elemente
7. Die Aussage Korczaks in diesem Buch
8. Die Gemeinsamkeiten zwischen Katjus und Korczak
9. Die Bezüge des Buches "Kaitus oder Antons Geheimnis" zu anderen Texten Korczaks
10. Schlusswort
11. Literatur
1. Inhaltsangabe
Das Buch "Katjus der Zauberer" erzählt die Abenteuer des achtjährigen Antons, einem von Eltern und Großmutter umsorgten Jungen mit großer Abenteuerlust. Anton hat den Spitznamen Katjus (Lausejunge, Lausbub) von seinen Kameraden bekommen, da er immer im Verdacht stand, etwas angestellt zu haben. Katjus ist ein frecher, neugieriger Drittklässler, der es liebt Streiche zu spielen und der sich für alles Geheimnisvolle und Merkwürdige interessiert. Katjus wettet gerne und will weder Königspage, noch Ritter, Zirkuskünstler oder Cowboy, nicht einmal Magier oder Detektiv, - er will Zauberer werden. Er will und muss alle Zaubersprüche erfahren und mächtig sein. Um zaubern zu können, spricht er einfach einen Wunsch oder einen Befehl aus. Die Zaubereien wirken zunächst eher wie Zufälle. Nachdem aber auch schwierigere Wünsche in Erfüllung gehen, weiß Katjus, dass er ein Zauberer ist.
An einem schwülen Nachmittag fährt Katjus zum Stadtrand in den Birkenwald. Er läuft tief in den Wald hinein, streckt sich schließlich im Gras aus und schläft ein. Wach wird er von Donner und Regen. Katjus will nach Hause gehen, aber er verläuft sich und weiß nicht wo er ist, bis jemand ihn findet und ins Krankenhaus bringt. Seine Eltern suchen drei Tage nach ihm, dabei erkältet sich seine Großmutter und stirbt. Katjus fühlt sich schuldig deswegen. Er entschließt sich dazu, auf den Friedhof zu gehen und seine Großmuter ins Leben zurückzurufen. Am Grab seiner Großmutter verlangt Katjus, dass sie aus dem Grab herauskommt. Auf einmal schlägt Katjus eine unsichtbare Hand ins Gesicht. Er verlässt den Friedhof, ohne etwas erreicht zu haben. Mit seiner Zauberkraft ausgestattet, bringt er die Stadt Warschau und sein eigenes Leben durcheinander. Er sprengt die Gesetze der Natur und die Normen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Er lässt z.B. Leute rückwärts laufen, alle Männer lange Kleider und Frauen Hosen tragen, Bäume auf dem Kopf stehen, oder stellt eine Brücke hochkant. Nach dem großen Chaos, das er in der Stadt angerichtet hat, geht er zum Fluss und will dort ein Meer zaubern. Aber von einem Unsichtbaren bekommt er einen Tritt als Warnung, weil er nicht darüber nachgedacht hat, dass er damit die ganze Stadt überfluten würde.
In der Stadt Genf findet die Völkerbundversammlung statt. In dieser Stadt hat jedes Land seinen Delegierten, die dort sitzen und beraten, was sie tun können, damit es keine Kriege auf der Welt gibt. Die Delegierten halten dort eine Versammlung ab und beraten sich wegen den Ereignissen, die sich in Warschau abgespielt haben. Sie möchten herausfinden, wer dahinter steckt. Die Wissenschaftler kommen zu dem Entschluss, dass die Wissenschaftler nach Polen fahren sollen, um dort alles zu untersuchen. Sie kommen mit Autos, Expresszügen und Flugzeugen in Warschau an. Es findet eine ganze Reihe von Sitzungen statt. Sie entscheiden, dass der Unbekannte noch jung und unerfahren ist. Seine Taten sind Scherze, leichtsinnige Streiche. Man muss vor ihm Angst haben, er ist zwar nicht böse, aber wird schnell wütend. Schlussfolgerung der Wissenschaftler: Er ist ein junger Zauberer. Ein Wissenschaftler sagt, dass es schon immer Zauberei gegeben hat und es wird sie auch weiterhin geben. Er fragt, ob das Flugzeug, das Radio, das Teleskop nicht auch Zaubereien seien? - Die Knochen eines lebenden Menschen photographieren zu können ist nach seiner Meinung Zauberei. Und der unbekannte Wissenschaftler, damit meint er Katjus, kann vieles, was sie selber nicht können. Katjus zaubert sich einen Doppelgänger, der für ihn zur Schule und nach Hause geht und wandert selbst nach Paris aus. Im Zug lernt er Soschia kennen. Für ein paar Tage unterbricht er seine Reise und bleibt bei ihr und ihrer Mutter als Gast in ihrem Schloss. Soschia zeigt ihm das ganze Anwesen und ist eine gute und geduldige Führerin. Für Katjus ist dies alles ganz anders als in der Schule, Soschia wundert sich nicht, wenn der große Katjus etwas nicht weiß. Sie sagt auch nicht, dass er es schon wissen müsste.
[...]
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