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Termpaper, 2003, 27 Pages
Author: Rene Teichmann
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes
Details
Institution/College: University resin university for applied sciences (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Bewertung, Bilanzierung, Finanzanlagen, US-GAAP, Jahresabschluss/Bilanzierung, Vertiefung
Year: 2003
Pages: 27
Grade: 1.7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-22841-1
File size: 108 KB
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Excerpt (computer-generated)
Hochschule Harz
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Hausarbeit
Studiengang: allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Lehrveranstaltung: Jahresabschluss/Bilanzierung
Bewertung und Bilanzierung von Finanzanlagen nach HGB,
IAS und US-GAAP
Sommersemester 2003
Rene Teichmann
Inhalt
1 Einleitung und Zielsetzung der Arbeit 1
2 Abgrenzung der Finanzanlagen 2
2.1 Die Finanzanlagen nach dem Handelsgesetzbuch 2
2.1.1 Die Finanzanlagen des Anlagevermögens 2
2.1.2 Die Finanzanlagen des Umlaufvermögens 4
2.2 Die Finanzanlagen nach IAS 5
2.3 Die Finanzanlagen nach den US-GAAP 8
3 Bewertung von Finanzanlagen 8
3.1 Bewertung nach dem Handelsgesetzbuch 8
3.1.1 Bewertung von Finanzanlagen des Anlagevermögens 8
3.1.2 Bewertung von Finanzanlagen des Umlaufvermögens 10
3.2 Bewertung nach den International Accounting Standards 11
3.3 Bewertung nach den US-General Accepted Accounting Principles 16
4 Derivative Finanzanlagen 18
4.1 Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten nach dem deutschen Recht 18
4.2 Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten nach IAS und US-GAAP 20
5 Kritische Würdigung und Ausblick 22
1 Einleitung und Zielsetzung der Arbeit
Die zunehmende Globalisierung der letzten Jahrzehnte zwingt die Unternehmen, sich nicht nur auf den heimatlichen Finanzmärkten mit dem benötigten Kapital zu versorgen. Als Voraussetzung für ein Listing an zum Beispiel den US-Amerikanischen Börsen besteht eine landeskonforme Rechnungslegung und Bilanzierung. Daraus resultiert im Speziellen für deutsche Unternehmen, die bisher nach den Regeln des Handelsgesetzbuches bilanziert haben und diese international nicht vollständig anerkannt sind, ein entsprechender Handlungsbedarf. Auch für den in Deutschland so großen Mittelstand sind im internationalen Geschäft und der Kapitalbeschaffung Entwicklungschancen vorhanden, so dass dieser folglich davon ebenfalls betroffen ist.
Um diesen Problemen entgegen zu treten, existieren zwei Möglichkeiten. Zum Ersten wurden seit der Gründung des International Accounting Standard Commitees (IASC) im Jahre 1973 die so genannten International Accounting Standards (IAS) entworfen und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Bei diesen handelt es sich derzeit noch um Empfehlungen ohne Rechtskraft, die aber ab 2005 für börsennotierte Unternehmen zwingend anzuwenden sind. Die zweite Alternative besteht in der Verwendung der US – Generally Accepted Accounting Principles, die den Weg an die angloamerikanischen Börsen eröffnen, da die IAS ebenfalls nicht durch die amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) anerkannt sind.
Eine weitere für die Harmonisierungsbestrebungen bedeutende Ursache sind die Zielgruppen der jeweiligen Jahresabschlüsse. Während in den kontinentaleuropäischen Wirtschaftssystemen aufgrund der präferierten Finanzierung traditionell die Fremdkapitalgeber, der Staat und langjährige Eigentümer an einer kons ervativen Bilanzpolitik und Ausschüttungssperren interessiert sind, spielen besonders im anglo-amerikanischen Raum die internationalen und institutionellen Anleger die herausragende Rolle. Diese benötigen im Gegensatz zu den Ersterwähnten verstärkter exakte und vergleichbare Informationen. Da nun auch explizit europäische Unternehmen an zusätzlichem internationalem Eigenkapital interessiert sind, müssen sie resultierend den Anforderungen dieser Kapitalgeber gesteigert gerecht werden.
Durch das Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz, verabschiedet am 13.02.1998 und im § 292a HGB festgeschrieben, sind Konzerne, die einen international anerkannten Abschluss, nach US-GAAP oder IAS bilanzieren von der Aufstellung eines Jahresabschlusses nach dem Handelsgesetzbuch befreit.1
Die Unterschiede in der Bewertung und Bilanzierung der Finanzanlagen als Investitionen in fremde Unternehmen oder langfristige Ausleihungen von Geld an fremde Unternehmen sollen in der folgenden Arbeit explizit dargestellt werden.2 Zu Beginn werden einige grundlegende Unterschiede aufgezeigt. Im Hauptteil wird strukturiert nach den einzelnen Positionen zuerst aus dem Anlagevermögen, danach aus dem Umlaufvermögen und schließlich auf die internationalen Formen eingegangen.
Neben den bisher traditionellen Finanzanlagen ist eine zunehmende Bedeutung von Zins- und Kreditderivaten im Rahmen eines Risikomanagements in Unternehmen festzustellen. Es sind in diesem Zusammenhang erhebliche Unterschiede in der Behandlung von Derivaten nach dem Handelsgesetzbuch, dem deutschen Steuerrecht sowie den IAS und US-GAAP zu erkennen. Die folgende Arbeit soll in einem abgegrenzten Teil ebenfalls einen ersten Überblick über die verschiedenen Vorschriften zur Bilanzierung von Zins- und Kreditderivaten im Rahmen einer Sicherung verschaffen. Im Anschluss folgen die kritische Darstellung und ein Ausblick auf zukünftige Tendenzen in der Entwicklung.
2 Abgrenzung der Finanzanlagen
2.1 Die Finanzanlagen nach dem Handelsgesetzbuch
2.1.1 Die Finanzanlagen des Anlagevermögens
Das Handelsgesetzbuch unterscheidet in § 266 Abs. 2 HGB die Finanzanlagen nach folgender Struktur:
[....]
1 Vgl. Wieduwilt, D.: Skript 7. Semester HS-Harz, 2003, O.S..
2 Vgl. Kremin-Buch, B.: Internationale Rechungslegung, 2000, S. 96.
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