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Praktikumsbericht Altenheim - Tagespflege Saathoffplatz Göttingen

Internship Report, 2003, 18 Pages
Author: Jessica Walter
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Category: Internship Report
Year: 2003
Pages: 18
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V19025
ISBN (E-book): 978-3-638-23251-7

File size: 182 KB


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
 „ Nachbereitung und Vertiefung von Praktika im Grundstudium“
Sommersemester 2003

Praktikumsbericht im Grundstudium
Tagespflege Saathoffplatz Göttingen

 Jessica Walter

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 2

1. Vorstellung der Institution 2
1.1 Der Name Saathoff (platz) 2
1.2 Die Geschichte des Saathoffplatzes 2
1.3 Das Leitbild des Altenzentrums 3

2. Finanzierung und Zahlen des Saathoffplatzes 5
2.1 Heim- Pflegekosten im Altenzentrum 5
2.2 Tagespflegekosten 6
2.3 Organigramm 7

3. Aufgabenbereiche in der Tagespflege 7

4. Eigener Tätigkeitsbereich als Praktikantin 8
4.1 Beschreibungen der Klientengruppe 8
4.2 Aufgabenbereich und eigene Arbeitsweise 10

5. Reflexion 12

6. Anhang 14

7. Literaturliste 16

 

Einleitung

Mein Praktikum habe ich in meinem ersten Semester im Altenzentrum Saathoffplatz in Göttingen absolviert.
Durch meine Erfahrungen im Pflegebereich interessierte ich mich nun mehr für den Bereich der Beschäftigung und Beratung alter Menschen. Da ich seit Beginn meines Studiums im Saathoffplatz als studentische Aushilfe auf einer Pflegestation tätig bin, bot man mir die Möglichkeit an, ein Praktikum in der Tagespflege des Hauses zu absolvieren. In dieser sollte ich Beschäftigungstherapien sowie den Kontakt und die Beratung in einer gerontopsychiatrischen Einrichtung kennen lernen. Ich informierte mich im Vorfeld hauptsächlich über typische psychische Alterserkrankungen, wie Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und Demenz.

1. Beschreibung der Institution

1.1 Der Name Saathoff( platz)

  • Albrecht Saathoff


* am 29. Mai 1875 in Bakemoor
+ am 08. Oktober 1968 in Göttingen

  • Studium der Theologie in Erlangen, Berlin und Göttingen
  • Pastor an der St. Albanikirche in Göttingen von 1904 bis 1946
  • Er veröffentlichte mehrere stadtgeschichtliche und theologische Schriften. Seine Hauptwerke sind die „ Göttinger Kirchengeschichte“, 1929 und die zweibändige „ Geschichte der Stadt Göttingen“, 1937 und 1940 sowie den Band „ Göttinger Friedhöfe“, 1954
  • 1960 wurde ihm in Würdigung seiner stadtgeschichtlichen Arbeiten die Ehrenplakette der Stadt Göttingen verliehen.
  • Nach Pastor Saathoff wurde nun die kleine Straße „ Saathoffplatz“ genannt, von hier kommt der Name des Altenzentrums. (vgl. Heimzeitung Saathoffplatz, 2003)

1.2 Die Geschichte des Altenzentrums

Das Altenzentrum Saathoffplatz wurde 1982 in Betrieb genommen. Es ist jetzt das einzige Alten- und Pflegeheim in kommunaler Trägerschaft der Stadt Göttingen. Die anderen fünf Einrichtungen der Stadt wurden im Laufe der Jahre privatisiert. Der Saathoffplatz wurde nicht nur in kommunaler Trägerschaft weitergeführt, weil es die neueste Einrichtung war, sondern auch aufgrund der hohen Akzeptanz in der Bevölkerung und im Stadtviertel.

Das Haus liegt in zentraler Lage mit optimaler Anbindung an die Innenstadt. Banken, Arztpraxen, Geschäfte wie auch die öffentliche Verwaltung sind mit einem Fußweg von etwa 10 bis 15 Minuten zu erreichen. In die Einrichtung integriert ist ein Bewegungsbad, welches zu Therapiezwecken für die BewohnerInnen zur Verfügung steht.

Das Göttinger Altenhilfeangebot wies weder ein explizites Angebot an Kurzzeitpflege- noch Nachtpflegeplätzen auf. Des Weiteren existierte kein spezifisches und abgestimmtes Angebot an gerontopsychiatrischen Betreuungsformen. Durch die Neukonzeption des AZ Saathoffplatz sollten diese Bedarfslücken geschlossen werden. Um dieses verwirklichen zu können, mussten nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die Konzepte des Hauses überdacht und geändert werden. Durch die Umstrukturierung wurden aus Zweibett- Einbettzimmer und das gesamte Haus wurde umgebaut und modernisiert, so dass es den Anforderungen und Bedürfnissen der zukünftigen BewohnerInnen entsprechen sollte. Dieser Umbau wurde im Jahr 2000 abgeschlossen und es kam zu dem Altenhilfeangebot die

* gerontopsychiatrischen Pflege mit 13 Plätzen
* Kurzzeitpflege mit 8 Plätzen
* Betreutes Wohnen mit 40 Plätzen
* und die Tagespflege mit 16 Plätzen hinzu.

Eine bedeutsame Bedarfslücke im Betreuungsangebot der Stadt Göttingen wurde durch die Einrichtung eines umfassenden und abgestimmten Angebots einer gerontopsychiatrischen Wohnpflege geschlossen. Konzeptionell umfasste dieses spezifische Angebot

* die Einrichtung einer gerontopsychiatrischen Tagesbetreuung sowie
* die Einrichtung einer eigenständigen gerontopsychiatrischen Wohnpflegegruppe.

Die gerontopsychiatrische Tagesbetreuung ist eine Teilintegrierte Einrichtung. Das Betreuungsangebot richtet sich an Gäste mit den verschiedensten Arten von Demenzen, psychischen Erkrankungen sowie psychischen Veränderungen, die häufig zuvor in einer Psychiatrie untergebracht waren.

Der Schwerpunkt der Arbeit in der Tagesbetreuung liegt in der rehabilitativen uns sozialpflegerischer Betreuung, was eines besonders qualifizierten Fachpersonals bedarf. (vgl. Heimzeitung Saathoffplatz,2003)

1.3 Leitbild des Altenzentrums

[....]


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