Elektronisches Bezahlen - Ein vergleichender Überblick

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Details
Autor: Alexander Degrell
Fach: Wirtschaft - Handel und Distribution
Veranstaltung: Sichere Transaktionen bei Mobile Banking
Institution/Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (T-Mobile Stiftungsprofessur für M-Commerce)
Jahr: 2002
Seiten: 29
Note: 3,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 496 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-23259-3
Zusammenfassung / Abstract
Die Seminararbeit beschäftigt sich speziell mit ausgewählten Bezahlverfahren, die momentan im Internet verfügbar sind. Im folgenden Kapitel werden kurz die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Schematisierung der vorhanden Internet-Bezahlverfahren angesprochen, die verschiedenen Arten der Einteilung dargestellt und letztlich die für die weitere Bearbeitung der einzelnen Systeme verwendete Kategorisierung näher erläutert. Daran schließt sich im dritten Kapitel eine kurze Erläuterung der allgemeinen Anforderungen an die Sicherheit und Anonymität der Bezahlverfahren an. Kapitel vier stellt die einzelnen Systeme Mondex, fun HomePay, Paybox , NET900 classic/kontopass, sowie click&buy™, ausführlich in ihrer Funktionsweise dar. Dabei werden insbesondere Einblicke in die Bereiche Sicherheit und Anonymität der einzelnen Systeme anhand der allgemeinen Anforderungen verschafft. Außerdem soll verdeutlicht werden, inwieweit die einzelnen Systeme in der Lage sind, auch die Hürden des M-Commerce zu nehmen und somit ein innovatives und zukunftsfähiges Mobile-Payment Verfahren darstellen. Abschließend werden in Kapitel fünf Verfahren auf ihre Praxisrelevanz, sowie auf deren Akzeptanz bei den Kunden und bei den Händlern anhand der Studien IZV4 und IZH1 des IWW Karlsruhe untersucht.
Textauszug (computergeneriert)
Seminararbeit
Verbindliche Transaktionen bei Mobile Banking
Wintersemester 2002 / 2003
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre
insb. Wirtschaftsinformatik, mehrseitige Sicherheit und M - Commerce
Johann – Wolfgang – Goethe Universität, Frankfurt am Main
Elektronisches Bezahlen – Ein vergleichender Überblick
Alexander Grohmann
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ... IV
Tabellenverzeichnis ... V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung ... 1
2. Kategorisierung der Zahlungssysteme ... 1
2.1. pre - paid ... 2
2.2. pay - now ... 2
2.3. pay - later ... 2
2.4. Überblick ... 2
3. Anforderungen an Zahlungsverfahren ... 3
3.1. Sicherheit ... 3
3.2. Anonymität ... 3
4. Ausgewählte Verfahren im Einzelnen ... 4
4.1. Begriffsbestimmungen ... 4
4.2. Mondex ... 4
4.2.1. Funktionsweise ... 5
4.2.2. Sicherheit ... 6
4.2.3. Anonymität ... 6
4.3. Fun HomePay (fun communications GmbH) ... 7
4.3.1. Funktionsweise ... 7
4.3.2. Sicherheit ... 8
4.3.3. Anonymität ... 9
4.4. Paybox (Paybox.net AG) ... 9
4.4.1. Funktionsweise ... 9
4.4.2. Sicherheit ... 11
4.4.3. Anonymität ... 11
4.5. NET900 classic / kontopass (IN MEDIAS RES) ... 11
4.5.1. Funktionsweise ... 12
4.5.2. Sicherheit ... 13
4.5.3. Anonymität ... 14
4.6. click&buy™ (FIRSTGATE Internet AG) ... 14
4.6.1. Funktionsweise ... 14
4.6.2. Sicherheit ... 16
4.6.3. Anonymität ... 16
5. Praxisrelevanz von Zahlungssystemen ... 16
5.1. Anforderungen der Kunden an Zahlungssysteme ... 17
5.2. Vom Handel bevorzugte Zahlungssysteme ... 18
5.3. Betrachtung an den vorgestellten Systemen ... 18
5.4. Zusammenfassender Überblick ... 19
6. Fazit ... 20
Literaturverzeichnis ... VII
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Kategorisierung von Zahlungssystemen 3
Abbildung 3: Zahlungsablauf mittels der fun HomePay - Plattform 8
Abbildung 5: Zahlungsablauf beim click&buy™ - Verfahren 16
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: IZV4 – Ergebnisse übertragen auf die vorgestellten Systeme 19
Tabelle 2: Zusammenfassender Überblick der vorgestellten Zahlungssysteme und ihrer
Eigenschaften 20
Abkürzungsverzeichnis
C2C chip to chip
CRM Customer Relationship Management
DSL digital subscriber line
eCommerce electronic Commerce
Email electronic mail
GSM Global System for mobile communication
ISDN integrated services digital network
ISP internet service provider
ITSEC information technology security evaluation criteria
IWW Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung
IZH1 Internet-Zahlungssysteme aus Sicht der Händler
IZV4 Internet-Zahlungssysteme aus Sicht der Verbraucher
LAN local area network
mCommerce mobile Commerce
MULTOS multi-application operating system for smartcards
MXI MONDEX International
P2P peer to peer
PIN personal identification number
SMS Short Message Service
SSL Secure Socket Layer
TAN transaction number
VTP value transfer protocol
WAP wireless application protocol
ZKA Zentraler Kreditausschuss
1. Einleitung
Die Seminararbeit beschäftigt sich speziell mit ausgewählten Bezahlverfahren, die momentan im Internet verfügbar sind.
Im folgenden Kapitel werden kurz die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Schematisierung der vorhanden Internet - Bezahlverfahren angesprochen, die verschiedenen Arten der Einteilung dargestellt und letztlich die für die weitere Bearbeitung der einzelnen Systeme verwendete Kategorisierung näher erläutert.
Daran schließt sich im dritten Kapitel eine kurze Erläuterung der allgemeinen Anforderungen an die Sicherheit und Anonymität der Bezahlverfahren an. Kapitel vier stellt die einzelnen Systeme Mondex, fun HomePay, Paybox , NET900 classic/kontopass, sowie click&buy™, ausführlich in ihrer Funktionsweise dar. Dabei werden insbesondere Einblicke in die Bereiche Sicherheit und Anonymität der einzelnen Systeme anhand der allgemeinen Anforderungen verschafft. Außerdem soll verdeutlicht werden, inwieweit die einzelnen Systeme in der Lage sind, auch die Hürden des mCommerce zu nehmen und somit ein innovatives und zukunftsfähiges Mobile - Payment Verfahren darstellen. Abschließend werden dann in Kapitel fünf die Verfahren auf ihre Praxisrelevanz, sowie auf deren Akzeptanz bei den Kunden und bei den Händlern anhand der Studien IZV4 und IZH1 des IWW Karlsruhe untersucht.
2. Kategorisierung der Zahlungssysteme
Die Möglichkeiten der Kategorisierung von Zahlungssystemen unterliegen, ebenso wie Zahlungssysteme an sich, einem ständigen Wandel, da man im Laufe der Zeit mehr über die Funktionsweise der Systeme gelernt hat oder einige Systeme schlichtweg durch das Fortschreiten der Technik kaum noch anzutreffen sind.1 Eine erste generelle Unterscheidung kann in Online- und Offline - Zahlung erfolgen.2 Des weiteren unterscheidet man nach dem Transaktionsweg, wobei die vorhandenen Zahlungssysteme in empfängerinitiierte und absenderinitiierte Systeme unterteilt werden.3 Eine vierte Möglichkeit der Einteilung zielt auf das Transaktionsvolumen ab, wobei die Einteilung hierbei in Micro-, Small-, und Macro - Payments erfolgt. 4 Eine in der Literatur sehr verbreitete (und auch für die weitere Betrachtung relevante) Einteilung ist die nach dem Zeitpunkt der Zahlung. Anhand dieser Möglichkeit werden die vorhanden Systeme in pre - paid, pay - now und pay - later abgegrenzt.5
2.1. pre - paid
Pre - paid - Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass der Konsument vor dem Einkauf im Internet einen bestimmten Geldbetrag bereits im Voraus bezahlt hat, auf den er dann beim Einkauf zurückgreifen kann. Das bedeutet, hier hat der Kunde bereits einen bestimmten Betrag aufgewendet.6 Unterteilen lassen sie sich in hardware- und softwarebasierte Systeme. Bekannte Vertreter für hardwarebasierte Systeme sind unter anderem die Geldkarte der ZKA oder die Smartcard - Lösung von MONDEX. Vertreter der softwarebasierten Systeme sind dagegen beispielsweise PaysafeCard von PaysafeCard.com Wertkarten AG oder MicroMoney.
2.2. pay - now
Bei pay - now - Systemen wird dagegen das Kundenkonto genau in dem Moment belastet, in dem der Einkauf im Internet stattfindet.7 Aber auch Systeme, die auf das L fahren aufsetzen, können, je nachdem, wann das Kundenkonto belastet wird, sowohl zu den pay - now -, als auch zu den pay - later - Systemen zählen.8 Darunter fallen Mobile Payments (wie z.B. Paybox oder m-Pay von T-Mobile und D2-Vodafone) und Payment per mail (z.B. PayPal oder AnyPay).
2.3. pay - later
Hierunter versteht man solche Zahlungssysteme, bei denen das Bankkonto des Kunden erst dann belastet wird, nachdem der fällige Betrag bereits auf dem Konto des Zahlungsempfängers eingegangen ist.9 Dazu gehören z.B. NET900 oder FIRSTGATE click&buy™, aber auch Kreditkartenzahlungen.
2.4. Überblick
Folgende Darstellung des IWW10 Karlsruhe soll einen besseren Überblick über die oben genannten Kriterien und deren Zahlungssysteme schaffen:
[...]
1 vgl. Theißen, Friedrich (1999), S. 15
2 vgl. Bierwirth, Ch. ; Kück, N. (2001), S. 994
3 vgl. Theißen, Friedrich (1999), S. 22
4 vgl. Bierwirth, Ch. ; Kück, N. (2001), S.994 und Stroborn, K. ; Heitmann, A. ; Frank, G. (2002), S. 31
5 vgl. Bierwirth, Ch. ; Kück, N. (2001), S. 995,
6 vgl. Ketterer (2002), S. 2 und Stroborn, K. ; Heitmann, A. ; Frank, G. (2002), S. 32
7 vgl. Asokan (1997), S. 1
8 vgl. Ketterer (2002), S. 2 und Stroborn, K. ; Heitmann, A. ; Frank, G. (2002), S. 32
9 vgl. Asokan (1997), S. 1
10 Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung - Universität Karlsruhe (TH)
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