Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Hausarbeit, 2003, 18 Seiten
Autor: Diplom Soziologin Christine Bulla
Fach: Soziologie - Medien, Kunst, Musik
Details
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie)
Tags: Konstruktion, Wirklichkeit, Beispiel, Films, Matrix, Theorie, Einführung, Theorien
Jahr: 2003
Seiten: 18
Note: 2
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-23506-8
Dateigröße: 201 KB
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Textauszug (computergeneriert)
Die Konstruktion der Wirklichkeit
am Beispiel des Films „The Matrix“
Verfasserin: Christine Bulla
Inhaltsverzeichnis
Abstract 4
1. Einleitung 4
2. Definition „Konstruktivismus“ 4
3. Wahrnehmung der Alltagswelt 5
3.1. Wissen um die Alltagswelt 5
3.2. Handeln in der Alltagswelt 6
3.3. Sprache der Alltagswelt 6
4. Die Konstruktion der Gesellschaft 7
4.1. Habitualisierung 7
4.2. Institutionalisierung 7
4.3. Legitimierung 8
5. Der Einzelne in der Gesellschaft 8
5.1. Typisierung 8
5.2. Identität 9
5.3. Rollenverständnis 9
6. The Matrix 10
6.1. Matrix als Beispiel für die Konstruktivismustheorie 10
6.2. Inhalt des Films 10
6.3. Interpretation 12
6.3.1. Die Wahrnehmung der Alltagswelt (Matrix) durch den Zuschauer 12
6.3.2. Neos Sozialisation in der echten Welt 14
6.3.3. Lieber Schein als Sein? 14
6.4. Eigene Gedanken 15
7. Schluss 16
8. Literaturverzeichnis 17
Abstract
This homework is about the theory about the construction of society seen by Berger and Luckmann. This work starts with introducing the theory, then it presents the example. The practical application is the movie “The matrix”. There you can see a supposed real world which turns out to be actually a fake world called matrix, a world constructed by machines.
1. Einleitung
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Konstruktion von Gesellschaft am Beispiel des Films „The Matrix“, also mit konstruierten Wirklichkeiten, die dem Menschen real erscheinen. Bei meiner Darstellung der Konstruktivismustheorie beschränke ich mich auf die Wiedergabe der Techniken, wie sie in „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ von Peter L. Berger und Thomas Luckmann vorgestellt werden. Dieses 1969 erschienene Buch gilt als Klassiker des Sozialkonstruktivismus, in dem mit Hilfe der Wissenssoziologie die „gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit analysiert werden soll“1. Mit Hilfe der dort aufgestellten Theorie werde ich versuchen den Film „The Matrix“ zu analysieren, der als Paradebeispiel einer künstlich erschaffenen - also konstruierten - Welt gesehen werden kann.
2. Definition „Konstruktivismus“
„Philosophische Richtung, die das Problem der Konstitution von Gegenständen der Erkenntnis für erkennende Subjekte in ähnlicher Weise wie Pragmatisten und Entwicklungspsychologen so versteht, dass dabei der Tätigkeit des Menschen eine wesentliche konstruktive Bedeutung zukommt. Im Zuge der Erkenntnisaktivitäten erwirbt das Subjekt komplexere Erkenntnisfähigkeiten; konstruktive Tätigkeiten werden dabei sowohl auf die Objekte als auch auf die Sprache bezogen.“2 Bei dieser Theorie geht man also davon aus, dass die Wirklichkeit, in der wir Menschen leben, etwas Künstliches, von uns Erschaffenes ist. Aus dieser Grundthese haben sich mehrere unterschiedliche Richtungen des Konstruktivismus herausgebildet: Der radikale Konstruktivismus geht auf H. Mantura zurück und untersucht Wahrnehmungsphänomene. Dabei wird die These aufgestellt, dass alles Geschehen gehirninternen Prozessen unterliegt. Es gibt also keine Welt außerhalb des Bewusstseins.
Der empirische Konstruktivismus geht auf F. Nietzsche zurück und besagt, dass es keine Ursprünge, sondern nur Prozesse gibt. Er untersucht in diesem Sinn die Menschlichkeit der Welt, d.h. ihre menschlichen Grundlagen. Der Sozialkonstruktivismus schließlich wurde von Berger und Luckmann thematisiert. Er baut auf der Grundannahme auf, dass soziale Verhältnisse keine Naturnotwendigkeit darstellen und dennoch als natürlich zwingend erlebt werden. „So übt Gesellschaft auf den Einzelnen Zwang aus, während sie zugleich Bedingung seiner menschlichen Existenz ist.“3
3. Wahrnehmung der Alltagswelt
3.1. Wissen um die Alltagswelt
[...]
1 Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, 2001, S. 3
2 Wörterbuch der Soziologie, 1972, S. 402
3 Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, 2001, S.VI
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Bildung im Rahmen von Kulturpolitik
Autor: Bettina DettendorferPädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, 1999 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Der religiöse Hintergrund der Matrix
Autor: Ariane MoßmannGermanistik - Neuere Deutsche Literatur, 2002 Als PDF-Datei downloaden für 8,99 EUR
Das Mythische in "Matrix"
Autor: Robert RaczGermanistik - Neuere Deutsche Literatur, 2003 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Das Utopische an der Matrix
Autor: M.A. Annett RischbieterPhilosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), 2004 Als PDF-Datei downloaden für 9,99 EUR
Die Matrix - eine Filmanalyse
Autor: Sandra DietrichMedien / Kommunikation - Film und Fernsehen, 2003 Als PDF-Datei downloaden für 7,99 EUR
Entfremdung, Erkenntnis und Selbstbestimmung in der Matrix-Trilogie
Autor: Nadine EbertGermanistik - Neuere Deutsche Literatur, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 7,99 EUR
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: