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Zu: Werner Link- Die Neuordnung der Weltpolitik

Termpaper, 2004, 10 Pages
Authors: Susanne Heinlein, Maika Nitzsche
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 10
Grade: 1,8
Language: German
Archive No.: V21417
ISBN (E-book): 978-3-638-25045-0

File size: 205 KB
Notes :
Ausarbeitung des Buches von Werner Link und anschließende Beantwortung des gestellten Fragen. Zu bearbeitende Fragen: (1.) Was regiert die Welt – Politik oder Geld ? (2.) Im Welthandel spielen Entwicklungsländer keine Rolle mehr ?! (3.) USA – Die einzige Weltmacht?



Excerpt (computer-generated)

Werner Link- Die Neuordnung der Weltpolitik

 

 

von: Susanne Heinlein

Zu bearbeitende Fragen:

(1.) Was regiert die Welt - Politik oder Geld ?

(2.) Im Welthandel spielen Entwicklungsländer keine Rolle mehr ?!

(3.) USA - Die einzige Weltmacht?

 

 



(1.) Was regiert die Welt - Politik oder Geld ?

In den ersten drei Kapiteln des Buches "Die Neuordnung der Weltpolitik" von Werner Link werden nur politische Aspekte seitens des Autors angesprochen. Hierbei spielen beispielsweise Ereignisse über den Wunsch einer vernetzte Welt, Theorien über eine vereinheitlichte Welt nach I. Kant, politische Zusammenhänge zwischen Kirche und Staat, die bipolare Zweiteilung (Ost-West-Konflikt) und die Bedeutung der Menschenrechte eine bedeutende Rolle. Geld, mit der Funktion als "Regelungsmechanismus" und "Machtsymbol", wird hierbei von W. Link nicht angesprochen, ist aber im direkten Zusammenhang und in Verbindung mit der Globalisierung zu sehen. Dies möchten wir im folgenden Text versuchen zu erläutern.

Zu erst stellt sich uns die Frage, ob solche angesprochenen Aspekte von W. Link über eine "Vereinheitlichung der Welt" überhaupt als realistisch angesehen werden können, oder doch eher als Utopie in Betrachtung kommen könnte. Auf der einen Seite stehen die Vorteile wie "[…] die Erschließung von Rohstoff- und Absatzmärkten und die Ausbreitung der industriellen Produktion […]" (Werner Link, Die Neuordnung der Weltpolitik, 1998, S. 14) im Vordergrund und andererseits sind die Widersprüche von Kulturen und Religion untereinander als dramatischer Gesichtspunkt formuliert. Die daraus resultierenden Folgen wie zum Beispiel Anpassungszwänge, welche zu Auseinandersetzungen in Form von Kriegen führen können und auch schon in der Geschichte geführt haben, werden vom Autor aufgezeigt. Die abgebildete Karte auf Seiten 30 / 31 verdeutlicht diese Problematik und wertet sie optisch auf. Es ist jedoch erschreckend zu sehen, wie wenige Länder es gibt, die frei und unabhängig existieren. Der große restliche Teil, welcher überwiegend Entwicklungsländer darstellt, hat so gut wie überhaupt keine Chance sich frei entfalten zu können. Die Möglichkeiten über politische oder ökonomische Entscheidungen selbst Stellung zu nehmen, bleibt ihnen verwert. Sie werden schlicht und einfach regiert ohne dabei auf ihre Kulturen, religiöse Sinnesrichtungen und Traditionen Rücksicht zu nehmen. Das Geld trägt einen großen Teil zu dieser Problematik bei. Denn in den Industriestaaten, den Kapitalisten, steht das Geld im Mittelpunkt der Betrachtungsweise. Sie befürworten die Globalisierung, um die eigenen Umsätze zu steigern (Gewinnmaximierung) und somit am Markt zu überleben. Darunter sind u.a. die Billigproduktion und der billige Import von Rohstoffen zu verstehen. Entwicklungsländer sind wiederum von der "Bezahlung" der Industriestaaten abhängig, um eine "harte" Währung zu bekommen und so am Weltmarkt zu bestehen. Doch leider wird dieser Effekt nicht an das Volk weitergegeben, sondern zum Aufbau der eigenen Verteidigung des Landes(Rüstungsindustrie) genutzt. So ist es verständlich, wenn I. Kant von einer "gänzlichen Unmöglichkeit eines dauerhaften Friedensbundes […]" (Werner Link, Die Neuordnung der Weltpolitik, 1998, S. 16/17) spricht. Werner Link schreibt weiterhin, das eine Vereinheitlichung der Welt auch nicht durch Demokratie zu lösen ist. "So ist als Ergebnis aller Bemühungen festzuhalten, dass es bisher nicht gelungen ist, das Axiom, zwischen demokratischen Staaten werde kein Krieg geführt, im Sinne eines Kausalzusammenhanges zwischen demokratischer Herrschaftsform und friedlichem Verhalten zu begründen." (Werner Link, Die Neuordnung der Weltpolitik, 1998, S. 26) "Die Zahl der Demokratien stieg zwar in unserem Jahrhundert erheblich an, ebenso wie die Zahl und Ausdehnung der Kriege […]". (Werner Link, Die Neuordnung der Weltpolitik, 1998, S. 26)
Wie sieht es nun mit den Menschenrechten aus - ist hieraus eine Einheit der Welt möglich?

Wir leben nun im 21. Jahrhundert und es ist doch sehr traurig und bedenklich, das Menschrechten für viele Menschen auf dieser Welt noch eine Vision ist, da es leider nur eine Minderheit gibt, die ihrem Volk solche Rechte garantieren. Der Staat selbst ist für die Aufstellung und Umsetzung dieser Menschenrechtsnormen verantwortlich, jedoch " Ob die Menschenrechte verwirklicht werden oder nicht, wird also von und in den jeweiligen Staaten entschieden." (Werner Link, Die Neuordnung der Weltpolitik, 1998, S. 34)

[...]


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