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Studienarbeit, 2001, 27 Seiten
Autor: Christian Thurnbauer
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Details
Tags: Facility, Management
Jahr: 2001
Seiten: 27
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-25916-3
Dateigröße: 311 KB
Schwerpunkt auf der Fabrikplanung nachgelagerten Betreuung und Bewirtschaftung der Anlagen und Einrichtungen
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Textauszug (computergeneriert)
Facility Management
von: Christian Thurnbauer
1. WAS IST FACILITY MANAGEMENT? 3
1.1. WOHER KOMMT FACILITY MANAGEMENT 4
1.2. GRÜNDE FÜR FACILITY MANAGEMENT 5
2. TECHNISCHES FACILITY MANAGEMENT 7
2.1. ANLAGENBEWIRTSCHAFTUNG 7
2.1.1. Verwaltung 7
2.1.2. Technische Betriebssicherung 7
2.1.3. Schutz der Anlagen 8
2.1.4. Stoffewirtschaft und Umweltschutz 8
2.2. AUFGABEN DER INSTANDHALTUNG 8
2.3. INSTANDHALTUNGSSTRATEGIEN 9
2.4. INSTANDHALTUNGSKENNZAHLEN 10
2.5. ENERGIEMANAGEMENT 12
2.6. TECHNISCHES GEBÄUDEMANAGEMENT 14
3. INFRASTRUKTURELLES FACILITY MANAGEMENT 15
3.1. FLÄCHENMANAGEMENT 15
3.1.1. 15 3.1.2. Flächenkennzahlen 16
3.2. MITARBEITERBELEGUNGS- UND UMZUGSPLANUNG 17
3.3. INFRASTRUKTURELLES GEBÄUDEMANAGEMENT 17
3.3.1. Reinigungsdienst 18
3.3.2. Revisionspläne 18
4. KAUFMÄNNISCHES FACILITY MANAGEMENT 19
4.1. CONTROLLING
4.2. INVENTARVERWALTUNG 19
5. COMPUTER AIDED FACILITY MANAGEMENT 20
5.1. SYSTEMVARIANTEN
5.2. SYSTEMVERGLEICH
6. AUSBLICK 25
1. Was ist Facility Management?
In vielen Unternehmen wird häufig der Begriff Facility Management (FM) verwendet ohne jedoch eine genaue Begriffsdefinition hierfür zu haben. Der Begriff "Facilities" bedeutet zunächst wörtlich übersetzt technische Einrichtungen oder Anlagen. Hierzu zählen Sachressourcen wie Grundstücke, Gebäude, Infrastrukturanlagen sowie Kommunikations- und Energieversorgungsnetze aber auch Maschinen und Arbeitsplätze. Die GEFMA (German Facility Management Association), der Deutsche Verband für Facility Management, definiert Facility Management als: „Facility Management ist ein unternehmerischer Prozeß, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (Facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat. Facilities werden als strategische Ressourcen in den unternehmerischen Gesamtprozeß integriert.“ 1 FM umfasst somit Sachmittel und Dienste, die erforderlich sind, um Mitarbeiter in ihrem Kerngeschäft zu unterstützen. Hieraus wird schon ersichtlich, dass sich FM nicht nur auf die Verwaltung von Gebäuden und Anlagen beschränkt, sondern die Aufgabenbereiche viel umfangreicher sind. Abbildung 1: Die Aufgaben des FM2 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Gestaltung Hochschule für Technik und Wirtschaft FM basiert auf drei Kernelementen, den drei Säulen des FM. Diese sind die Ganzheitlichkeit, der Lebenszyklus der betrachteten Sachressourcen sowie die Transparenz innerhalb des Unternehmens. Ganzheitlichkeit bezeichnet die Betrachtung der Sachressourcen über die Bereichsgrenzen hinaus. Die einzelnen Sachressourcen werden in den jeweiligen Bereichen aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen. Eine isolierte Sichtweise wird dadurch vermieden. FM wirkt über den gesamten Lebenszyklus eines Objektes hinweg - angefangen mit der integrierten Planung und Erstellung, über das technische, kaufmännische und infrastrukturelle FM - bis zur Umnutzung oder zum Abriß. Die Objektnutzungsphase bildet den Schwerpunkt, da hier anteilsmäßig die höchsten Kosten entstehen. Transparenz ist die dritte Säule des FM. Ziel ist ein transparentes Unternehmen, in dem alle Informationen über Sachressourcen und deren Bewirtschaftung, Organisation und Verwaltung bei Bedarf zur Verfügung stehen.
1.1. Woher kommt Facility Management?
Die Entwicklung des FM begann Ende der 70er Jahre in den USA. Zu dieser Zeit bekam der damals weltgrößte Möbelhersteller, die Herman Miller Corperation, Schwierigkeiten mit seinen Kunden. Seine Büromöbelsysteme waren zu schwerfällig geworden um sie den Kundenanforderungen entsprechend schnell und unkompliziert einsetzen zu können. Aus diesem Grund wurden von der Herman Miller Coperation 1978 die bedeutendsten Kunden zu einer Konferenz eingeladen um diese Problematik zu überdenken. Diese Konferenz legte den Grundstein zur Gründung des Facility Management Institutes (FMI) in Ann Arbor, Michigan, im Juni 1979. Im Oktober 1980 ging hieraus die International Facility Management Association (IFMA) als unabhängiger Verband hervor. Dieser Verband hat sich bis heute weltweit etabliert und besitzt mittlerweile mehrere Unterverbände auf der ganzen Welt, wie die GEFMA in Deutschland.
1.2. Gründe für Facility Management
[...]
1 Quelle: GEFMA Homepage
2 Quelle: Praxis des Objektmanagements, Henzler/Heidbreder
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