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Diploma Thesis, 2001, 106 Pages
Author: Peter Groepel
Subject: Psychology - Work, Business, Organisational and Economic Psychology
Details
Tags: Time-Management (Zeitmanagement), Zeitmanagement-Konzeptioenen, Zeit, Management, Lebensziele
Year: 2001
Pages: 106
Grade: sehr gut
Bibliography: ~ 68 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10179-0
File size: 378 KB
Die Diplomarbeit beinhaltet einen ausfuerlichen theoretischen Teil mit einem Ueberblick verschiedener Time-Management-Konzeptionen, -Ansaetzen sowie einen Ueberblick ueber den Stand der Forschung. Ein empirischer Teil bietet drei Forschungstudien (zwei Umfrage, ein Experiment) mit einem internationalen Vergleich slowakischer und deutscher Studenten. Diese Arbeit beantwortet die Frage, welche spezifischen Merkmale bei der Transformation der, fuer Fuehrungskraefte entwickelten, Zeitmanagement-Systemen in ein fuer Studenten passendes System in Erwaegung gezogen werden sollen.
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Excerpt (computer-generated)
Trnava 2001 Peter Gröpel
Fakulta Humanistiky Trnavskej Univerzity
v Trnave
Katedra Psychológie
ZEITMANAGEMENT: SPEZIFIKA IM LEBEN DER STUDENTEN
Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades
"Diplom-Psychologe Univ."
an der humanistischen Fakultät
der Universität Trnava
vorgelegt von:
Peter Gröpel
Referent: doc. PhDr. Hieronym Florek, CSc.
Trnava, den 19. März 2001
Diese Arbeit entstand zum Teil während des Studienaufenthalts am Lehrstuhl für die Sozial- und Wirtschaftspsychologie der philosophisch-pädagogischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt, Deutschland.
Aus dem slowakischen Original ,,Manažment času: Špecifiká v živote vysokoškolského študenta." übersetzt von: Peter Gröpel, Angelika Konz und Ralf Jennerjahn
© Peter Gröpel, Trnava 2001
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Themenabgrenzung 6
3. Definition der Grundbegriffen 8
3.1 Die Zeit 8
3.2 Management 9
3.3 Selbstmanagement 12
3.4 Zeitmanagement (TM) 13
3.5 Zeitmanagement im Rahmen des Selbstmanagements 14
4. Begründung der Beschäftigung mit der Zeitmanagement-Problematik 16
4.1 Weshalb eigentlich Zeitmanagement? 16
4.2 Die Studenten als Zielgruppe 18
4.3 Zum Thema `Streß` 20
5. Theoretische Ansätze und Modelle des Zeitmanagements 22
5.1 Selbstmanagement - Vergangenheit und Gegenwart 22
5.2 Entwicklung des Zeitmanagements 24
5.3 Zeitmanagement - theoretische Ansätze 26
5.4 Konzeption des klassischen Zeitmanagements 31
5.5 Konzeption des ganzheitlichen Zeitmanagements 36
5.6 Zeitmanagement und die Persönlichkeit 40
5.7 Ludische Beratung 44
5.8 Zeitmanagement - Stand der Forschung 45
6. Zeitmanagement im Leben der Studenten 55
6.1 Analyse des Zeitmanagement-Verhaltens von Studenten an der Universität Trnava und der Katholischen Universität Eichstätt (Studie 1) 55
6.1.1 Methode 56
6.1.2 Ergebnisse 56
6.1.3 Diskussion 61
6.2 Transformation der Zeitmanagement-Methoden in ein für Studenten passendes System (Studie 2) 63
6.2.1 Bereiche des Zeitmanagements und des Studiums 64
6.2.2 Hauptfaktoren des Zeitmanagements im Rahmen des Studiums 66
6.2.3 Das Zeitmanagement-Modell eines Universitätsstudenten 68
6.2.4 Möglichkeiten theoretischer und empirischer Bestätigung des Modells 69
6.2.5 Methode 72
6.2.6 Ergebnisse 75
6.2.7 Diskussion 78
6.3 Lebensziele im Konzept des ganzheitlichen Zeitmanagements und deren Stand bei Studenten (Studie 3) 81
6.3.1 Methode 84
6.3.2 Ergebnisse 85
6.3.3 Diskussion 89
7. Zusammenfassung 91
Literaturverzeichnis 94
Anhang 98
1. Einleitung
Der Begriff "Zeit" wurde in der Vergangenheit und der Gegenwart zu einem häufig und sehr verschieden definierten Terminus. Nach Blanke et al. (1996) gilt Zeit als universales Thema der wissenschaftlichen Diskussionen, denn alles was passiert, geschieht in der Zeit. Abgesehen des unterschiedlichen Verständnisses im Rahmen der einzelnen Disziplinen und Systeme, ist sie unvermeidlicher Bestandteil des Lebens, mit dem der Mensch ständig konfrontiert ist. Das erfordert, diese Tatsache in einer bestimmten Weise zu erfassen.
Zeit ist ein einzigartiges und begrenztes Gut. Doch wie auch die anderen limitierten Güter, kann man sie mehr oder weniger effektiv beherrschen. Die Anerkennung des Zeitmanagements als ein adäquates, die persönliche und die Organisationsleistung beeinflussendes Mittel regte die Erforschung dieses Bereiches und die Entwicklung der theoretischen Zeitmanagement-Modelle an (Mpofu, D′Amico & Cleghorn, 1996). Aufgrund der in "how to"-Publikationen beschriebenen Methoden effektiver Arbeit, wurde diese Problematik zum Inhalt wissenschaftlich ökonomischer und psychologischer Untersuchungen.
Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt das Ziel aktiver Bearbeitung der Zeitmanagement-Problematik (bzw. der Selbstführung im Hinblick auf die Zeit). Sie befaßt sich mit den allgemeinen Selbst- und Zeitmanagement-Kenntnissen aus dem Standpunkt der menschlichen Tätigkeit in Beruf und Studium und deren Besonderheiten, Verknüpfungen, möglichen Applikationen und Innovationen. Vorgestellt werden einzelne theoretische Ansätze und Modelle sowie Forschungsstudien dieses Gebiets. Im Weiteren wird darüber nachgedacht, warum es nötig ist, sich mit dieser Problematik zu befassen und welche Faktoren von Zeitmanagement-Verhalten zu beeinflussen sind. Ziel der Arbeit ist, auf mögliche Einschränkungen bei der Transformation der theoretischen Konzepte in ein für Studenten passendes System hinzuweisen, bzw. die Spezifika zu betrachten, die beim Studium erwägt werden sollten. Diese werden sich im vorgeschlagenen Zeitmanagement-Modell für Universitätsstudenten widerspiegeln.
Im empirischen Teil der Arbeit wird das Niveau des Zeitmanagement-Verhaltens, der Einfluß eines Zeitmanagement-Seminars an der Qualität des Zeitmanagement-Verhaltens und die Frage des Setzens eines Lebensziels erforscht. In zwei Studien wird ein interkultureller Vergleich deutscher und slowakischer Studenten angeboten.
Erste Anregungen, sich mit dieser Problematik zu befassen, stammen aus dem Jahr 1997, als wir im Rahmen der Animatorsschule (_A, Bratislava, 1995-1998) am Kurs "Management & Coaching" teilnahmen (Leiter - Ing. Alojz Marek). Im Verlauf des Studiums an der Universität Trnava wurde das Thema des Zeitmanagements zum Inhalt der Vordiplomarbeit. In dieser ging es um die Bearbeitung des klassischen Zeitmanagements und einen Entwurf von Möglichkeiten, bestimmte Erkenntnisse auf das Studentenleben anzuwenden. Die Arbeit wurde als selbständiger Vortrag präsentiert. Mit dem empirischen Teil nahm ich an der Konferenz der wissenschaftlichen Tätigkeit von Studenten (ŠVOČ; Universität Trnava, 1999) teil, wo die Arbeit mit dem dritten Preis bewertet wurde. Nach der Entscheidung, die Thematik des Zeitmanagements als Diplomarbeit weiter auszubauen, war es nötig, die Kenntnisse in den ökonomisch-psychologischen Bereichen zu vertiefen. Dies wurde mir während des Studienaufenthalts an der Katholischen Universität Eichstätt, am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftspsychologie ermöglicht. Durch den Studienaufenthalt in Deutschland, das in Europa am weitesten entwickelnde Land in Bezug auf die Zeitmanagement-Problematik, konnte ich Kontakte mit führenden deutschen Zeitmanagement-Experten - Prof. Lothar J. Seiwert und Josef Schmidt - knüpfen.
Im Nachhinein möchte ich mich bei allen bedanken, die mir beim Konzipieren der Arbeit halfen: Ing. Alojz Marek für erste Anregungen und Ausgeben von Fachliteratur, Prof. Dr. Vincent Kovačič für die Betreuung der Vordiplomarbeit, doc. Dr. Hieronym Florek für die Betreuung der Diplomarbeit, Prof. Dr. Ruprecht Wimmer - Präsident der Katholischen Universität Eichstätt - für die Ermöglichung des Studienaufenthalts sowie Prof. Dr. Lothar J. Seiwert und Josef Schmidt für fachliches Feed-Back und die Bereitstellung von Fachliteratur.
Meine Dank geht auch an Angelika Konz und Ralf Jennerjahn für Korrekturen und ihre Hilfe bei der deutschen Version meiner Diplomarbeit.
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