Stadtmarketing

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Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 15
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 189 KB
Archivnummer: V24232
ISBN (E-Book): 978-3-638-27149-3

Textauszug (computergeneriert)

Stadtmarketing

 


von: Meyer, Alexander

Inhalt

Gliederung 2

Einleitung 3

I. Stadtmarketing - Theorie 4

I.1. Marketing- eine Innovation aus der Wirtschaft 4
I.2. Stadtmarketing- eine Definition 5
I.3. Die Elemente von Stadtmarketing 6

I.3.1. Analyse 7
I.3.2. Leitbild/Leitlinien 8
I.3.3. Projektformulierung 8
I.3.4. Realisierung und Kontrolle 9

I.4. Stadtmarketing vs. Stadtplanung? 9

II. Stadtmarketing - Praxis 10

II.1. Stadtmarketing auf dem Weg in die kommunale Praxis 10
II.2. Die Verkürzung auf Einzelelemente 12

Fazit 13

Literaturliste 14

 

 

 


 

Einleitung

Die Globalisierung von Kapital- und Warenströmen, d.h. die erhöhte Mobilität aller am Wertschöpfungsprozess beteiligten Faktoren, hat zu einem vermehrten Wettbewerb von Standorten geführt. Kommunen und Städte als politisch-administrative Verwaltungseinheiten befinden sich vermehrt in einer erhöhten Konkurrenzsituation untereinander. Sie bemühen sich, sowohl ansässige Menschen und Unternehmen zu halten, als auch neue zu gewinnen. Die traditionelle Planung zur Steuerung der Stadtentwicklung hat sich als relativ erfolglos dargestellt1, auf diese dynamischen Prozesse schnell und flexibel zu reagieren. Das Defizit liegt in einem zu statischen und bürokratischen Planungs- und Verwaltungsapparat. Die typischen Fehler der klassischen Stadtentwicklungsplanung liegen in ihrem Umsetzungsdefizit, ihrer selbst zugesprochenen Scheinobjektivität und ihrer intendierten Prognosegläubigkeit2.

Als Reaktion auf die Krise der klassischen Planung setzen neuere Entwicklungen auf Kooperation zwischen Planung, Wirtschaft und Bevölkerung. Dem zunehmenden Wettbewerbsdruck sollen mehr marktorientierte Formen der Stadtentwicklung gegenüberstehen. An die Stelle der Stadtentwicklungsplanung mit ihren langfristigen Zehn-Jahres-Plänen sind Vorstellungen von Stadtentwicklung durch Public-Privat Partnership, Stadtmarketing und Stadtmanagement als neue Handlungs-, Organisations- und Steuerungsformen getreten.3 Es scheint als fände der Versuch statt, das traditionelle Handlungsfeld der Stadtentwicklungspolitik durch privatwirtschaftliche Steuerungselemente zu modernisieren.4 Die Stadt soll als Unternehmen agieren und sich von überkommenden bürokratischen Handlungsformen lösen. Die Verbetriebswirtschaftlichung der Stadtpolitik gilt insgesamt als neuer Hoffnungsträger.5 In dieser Hausarbeit soll Stadtmarketing als ein neues Instrument der Stadtentwicklungspolitik vorgestellt werden. Während in den USA und Grossbritanien unter Stadtmarketing zumeist Strategien zur Herstellung eines positiven „business Climate“ verstanden werden, was öffentliche Investitionen in Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie massive direkte und indirekte Subventionen für Unternehmer umfasst6, verfolgt die Theorie in Deutschland einen umfassenderen Ansatz und will in einem dynamischen Prozess möglichst alle Träger von Stadtentwicklung (nicht nur Wirtschaftsunternehmen) an der Stadtentwicklung beteiligen. Trotz der unterschiedlichen bis gegensätzlichen Entwicklungstendenzen in diesen Ländern wird vielfach die Tendenz zu einer „Stadt am Markt“ als gemeinsamer Nenner für die verschiedenen Neuansätze bemüht.7

Das 1. Kapitel geht auf die Theorie von Stadtmarketing ein und verfolgt die Entwicklung vom betriebswirtschaftlichen Marketing hin zu Stadtmarketing als ganzheitlichem Ansatz. Die Elemente von Stadtmarketing werden vorgestellt. Anschliessend wird diskutiert, wie sich Stadtmarketing und Stadtplanung zueinander verhalten. Im 2. Kapitel wird nach der Theorie auf die aktuelle Praxis von Stadtmarketing eingegangen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt was es für Ansätze von Stadtmarketing gibt und ob sie sich von der Theorie unterscheiden.

I. Stadtmarketing - Theorie

I.1. Marketing - eine Innovation aus der Wirtschaft

[...]


1 Helbrecht 1994 S. 3
2 Junker 2002 S.57
3 Helbrecht 1994 S. 3
4 Helbrecht 1994 S. 2
5 Helbrecht 1994 S. 3
6 Lichtenberger 2002
7 Helbrecht 1994 S. 2

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